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40.12 - AMG-Zubehör: Umrüstung auf Reifen 225/45 R 16 und Speichenrad 7,5 J x 16 H 2 ET 40 Typ 201 (außer Fzg. mit 14-Zoll-Serienbereifung und 201.036 EVO I und II)

Typ ea · Thema 40.10 · Version 9761 · 1997-03-14

Gültig für:

Einordnung

Funktionsgruppe 2 Fahrwerk › 40 Räder, Fahrwerkvermessung › 40.10 Räder, Reifen — Baureihe 201 (Baumuster 018, 022, 023, 024, 028, 029, 034, 035, 122, 126, 128)

Einbauanleitung

Umrüstung auf Reifen 225/45 R 16 und
Speichenrad 7 1/2 J 16 H 2 ET 40 40.12

Typ 201

Ausgenommen Fahrzeuge mit 14-Zoll-Serienbereifung
und 201.036 (EVO I und II).

Voraussetzung für die Verwendung der Räder-Reifen-Kombination ist, daß die in den Abschnit
ten A, B, C und D beschriebenen Umfänge vollständig durchgeführt werden.

Die Einbauanleitung ist in folgende Abschnitte
unterteilt:

40.12 - AMG-Zubehör:                                                            
	Umrüstung auf Reifen 225/45 R 16 und Speichenrad 7,5 J x 16 H 2 ET 40           
	Typ 201 (außer Fzg. mit 14-Zoll-Serienbereifung und 201.036 EVO I und II)

A. Abmontieren der Serienräder

B. Änderungen an der Karosserie

C. Montage der Sonderräder

D. Korrektur des Reifenluftdrucks

E. Technische Angaben

F. Bestell-Hinweise für Ersatzteile

Hinweis

In der Bundesrepublik Deutschland ist der Eintrag in die Fahrzeugpapiere erforderlich. Dazu muß dem TÜV/TÜA eine Kopie des jeweiligen Musterberichtes vorgelegt werden.

A. Abmontieren der Serienräder

1 Radblenden bei Stahlblech-Scheibenrädern abmontieren.

2 Radschrauben lösen.

3 Fahrzeug anheben.

4 Radschrauben herausschrauben.

Hinweis

Beim Herausschrauben der letzten Radschraube darauf achten, daß das Rad nicht unkontrolliert von der Nabe kippt.

5 Rad abnehmen.

Es müssen 5 der abmontierten Serien-Radschrauben dem Ersatzrad beigelegt werden.

B. Änderungen an der Karosserie

1 Unterlegen der vorderen Kotflügel

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	Umrüstung auf Reifen 225/45 R 16 und Speichenrad 7,5 J x 16 H 2 ET 40           
	Typ 201 (außer Fzg. mit 14-Zoll-Serienbereifung und 201.036 EVO I und II)

1.1 Seitenbeplankung am vorderen Kotflügel aus den Befestigungselementen herauslösen, nach hinten ziehen und abnehmen.

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1.2 Am Kotflügel die Schrauben (A und B) herausdrehen.

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1.3 Die Schraube (A) seitlich am Stoßfänger lösen.

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1.4 Das Seitenteil des Stoßfängers nach unten drücken und die Schrauben zur Kotflügelbefestigung (A und B) herausdrehen. Links und rechts je einen Ausstellklotz zwischen Kotflügel und Karosserie klemmen. Die Bohrlöcher müssen dabei fluchten, so daß ein problemloses Befestigen möglich ist.

1.5 Im Seitenbereich des Stoßfängers je einen Ausstellklotz links und rechts zwischen Kotflügel und Karosserie legen.

1.6 Sämtliche Schrauben laut Anordnung leicht anziehen. Nach einer Sichtkontrolle die Schrauben festziehen.

2 Karosserienacharbeiten an den vorderen Kotflügeln

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2.1 Vorderen Kotflügelfalz umbördeln:
Bei Umrüstung auf breitere Räder/Reifen müssen die Kotflügelinnenkanten der vorderen Kotflügel im gesamten Radausschnitt auf einen Winkel von 110° umgebördelt werden.

2.2 Bei zu reichlich aufgetragenem PVC-Unterbodenschutz diesen vor dem Anlegen des Kotflügelbords entsprechend ausschleifen.

2.3 Mit einem Heißluftfön die Kotflügelaußenkanten sorgfältig auf maximal 70 °- 80 °C erwärmen.

Hinweis

Lack bei Erwärmung nicht überhitzen
(max. 80 °C).

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2.4 Im gekennzeichneten Bereich (A) wird der Kotflügelbord in mehreren Etappen bis zur Kotflügelinnenseite umgebördelt. Um Beschädigungen am Lack zu vermeiden, muß ein Kunststoffhammer verwendet werden.

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2.5 Kotflügelkante innerhalb des gekennzeichneten Bereiches (B) nach unten gleichmäßig auslaufen lassen.

Hinweis

Eventuelle Beschädigungen an Lack bzw. Unterbodenschutz ausbessern.

2.6 Seitenbeplankung entsprechend der nachgearbeiteten Kotflügelkontur abschleifen und montieren.

3 Anlegen der Kotflügelkante hinten

3.1 Bei zu reichlich aufgetragenem PVC-Unterbodenschutz diesen vor dem Anlegen des Kotflügelbords entsprechend ausschleifen.

3.2 Mit einem Heißluftfön die Kotflügelaußenkanten sorgfältig auf maximal 70 °- 80 °C erwärmen.

Hinweis

Lack bei Erwärmung nicht überhitzen
(max. 80 °C).

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3.3 In mehreren Etappen wird der Kotflügelbord im gekennzeichneten Bereich (A) bis zur Kotflügelinnenseite umgebördelt.
Um Beschädigungen am Lack zu vermeiden, muß ein Kunststoffhammer verwendet werden.

Hinweis

Eventuelle Beschädigungen an Lack bzw. Unterbodenschutz ausbessern.

3.4 Radhäuser mit Unterbodenschutz nachkonservieren. Die umgelegten Kotflügelkanten sind mit Hohlraumversiegelung einzusprühen.

C. Montage der Sonderräder

1 Zentrierbolzen (Bordwerkzeug) in die oberste Gewindebohrung der Radnabe einschrauben.

2 AMG-Leichtmetallrad aufstecken und an die Radnabe drücken.

3 Radschrauben eindrehen und kraftschlüssig anziehen. Die Radschrauben müssen trocken und fettfrei sein.
Darauf achten, daß die Räder nicht durch einseitiges Anziehen der Radschrauben verspannt werden (Radschrauben in mehreren Durchgängen über Kreuz anziehen).

Für die Radverschraubung sind ausschließlich die den Felgen beigelegten Kugelbundschrauben M12 1,5 40 mm zu verwenden.

4 Zentrierbolzen herausschrauben und durch eine Radschraube ersetzen.

5 Wagen ablassen.

6 Radschrauben über Kreuz gleichmäßig mit einem Drehmoment von 110 Nm anziehen.


Radschrauben der AMG-Leichtmetallräder
müssen nach einer Laufstrecke von
100-500 km nachgezogen werden (Anziehdreh
moment 110 Nm).

Hinweis

Die Montage von Schneeketten ist nicht zulässig.

D. Korrektur des Reifenluftdrucks

Die erforderlichen Mindest-Luftdruckwerte sind anhand der Luftdrucktabelle (Anlage) zu ermitteln.

Die somit festgelegten VA- bzw. HA-Luftdruckwerte sind auf dem AMG-Klebeschild mittels eines wasserfesten Filzstiftes zu vermerken.
Klebeschild an einer geeigneten Stelle auf der Ladekante des Kofferraumes anbringen.

E. Technische Angaben

Hersteller: AMG/RUOTE OZ

Typ: C 7 40 0119

Radgröße: 7 1/2 J 16 H 2

Einpreßtiefe: 40 mm

Lochkreis: d=112 mm, 5 Loch

Zul. Radlast: 615 kg bei rdyn=307 mm

Zentrierung: Mittelzentrierung d=66,5+0,1

Art: Einteiliges Leichtmetallrad mit Doppelhump

Kennzeichnung: Radaußenseite: AMG Germany

C 7 40 0119

7 1/2 J 16 H 2 ET 40

Radinnenseite: RUOTE OZ (Gießereizeichen)

sowie das Herstellungsdatum

Ventile: Metallschraubventile nach DIN 7779
mit langer Mutter

Befestigung: Nur mit den vom Radhersteller mitgelieferten
Kugelbundschrauben M12 1,5 40 mm

Anzugsmoment: 110 Nm

Auswuchtungsgewichte: nur Klebegewichte zulässig

F. Bestell-Hinweise für Ersatzteile

Ersatzteile

Benennung

Teil-Nr.

Leichtmetall-Scheibenrad 7 1/2 J 16 H 2 ET 40

B6 602 00 57

Radzierdeckel

B6 602 00 96

Kugelbundschraube L=40 mm

H WA201 401 02 70

Ventil

H WA201 400 01 13

Luftdruckaufkleber

H WA201 584 00 39

Kotflügelaufweitungs-Satz

B6 602 00 71

Hinweis

Auf Kundenwunsch ist ein Satz Radsicherungsschrauben (Best. Nr.: B6 602 02 01) lieferbar.

Umrüstung auf AMG-Scheibenrad 7 1/2 J 16 H 2 ET 40 mit
Reifendimension: 225/45 R 16

PKW
Typ 201

Die Anlage ist in folgende Abschnitte unterteilt:

A. Zuordnung Reifenfabrikat/Typ

B. Vorgeschriebene Reifen-Mindestluftdrücke

A. Zugelassene Reifenfabrikate

Fabrikat

Bezeichnung

Fahrzeugtyp 201

Bridgestone

RE 71

X

Michelin

MXX/MXW

X

Dunlop

SP Sport D 40

X

Pirelli

P 700 Z/P 700

X

Continental

CZ 51

X

Goodyear

Eagle VR/NCT

X

B. Vorgeschriebene Reifen-Mindestluftdrücke (bar)

Umrüstung auf Reifendimension 225/45 R 16

Fahrzeugtyp: 201

Zulässige Höchstgeschwindigkeit

Vorderachse

Hinterachse

Vmax (km/h)1)

Zulässige VA-Last (kg)1)

Stahlfederung

Zulässige HA-Last (kg)1)

Niveauregulierung

Zulässige HA-Last (kg)1)

bis 890

bis 940

bis 940

210

2,3

2,7

2,5

220

2,4

2,8

2,6

230

2,5

2,9

2,7

240

2,6

3,0

2,8

250

2,7

3,1

2,9

max. Radsturzwinkel (Grad)

- 1°30'

- 4°

- 2°30'

1) Werte für Höchstgeschwindigkeit und zulässige VA- bzw. HA-Lasten sind dem KFZ-Schein/-Brief zu entnehmen.

Bemerkungen:

Luftdruckangaben gelten nur für Fahrzeuge mit einer maximalen Höchstgeschwindigkeit
bis 250 km/h.

Pro 100 kg geringerer Achslast kann der Reifenluftdruck um p=0,1 (bar) reduziert werden.

Luftdruckangaben gelten nur für kalte Reifen!

Bei warmen Reifen sind bis zu 0,5 bar höhere Werte zulässig. Keinen Druck aus warmen Reifen ablassen!
Korrektur des Reifenluftdruckes darf nur bei kalten Reifen durchgeführt werden!

Luftdruckangaben beziehen sich auf die Ausnützung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und der zulässigen Achslast.

Referenzierte Dokumente