AR20.40-W-0500-02B | Hydraulikdruck und Lüfterdrehzahl prüfen | ||
Gefahr! | Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor | Fahrzeug gegen selbsttätiges Anfahren sichern. | |
Gefahr! | Verletzungsgefahr durch Klemmen oder Quetschen, im Extremfall durch Abscheren von Gliedmaßen bei Eingriffen in die Mechanik | Beim Bewegen von Bauteilen dürfen sich keine Körperteile oder Gliedmaßen im Bewegungsbereich der Mechanik befinden. | |
Gefahr! | Verletzungsgefahr an Haut oder Augen durch unter hohem Druck herausspritzende Hydraulikflüssigkeit. Vergiftungsgefahr durch den Genuß von Hydraulikflüssigkeit | Vor Arbeitsbeginn am Hydrauliksystem die Anlage drucklos machen. Schutzkleidung und Schutzbrille tragen. |
625 589 01 21 00
Meßschlauch
Prüfgerät
Adapter
Ohm-Dekade
957 589 02 63 00
442 589 00 90 00
124 589 09 63 00
Elektro-Anschluß-Set
220 589 00 99 00
W20.40-1127-06
Hydraulikmotor und Hydraulikpumpe prüfen
1 Elektrische Steckverbindung (1) am Proportionalventil Hydrostatischer Lüfter (Y66) trennen.
2 Motor starten.
Motor muss sich im kalten Zustand befinden.
3 Digitales Drehzahlmessgerät auf den Lüfter (2) ausrichten, Lüfterdrehzahl am digitalen Drehzahlmessgerät und Hydraulikdruck am Prüfgerät (3) ablesen.
Prüfung mit unterschiedlichen Motordrehzahlen (laut Tabelle) durchführen.
4 Lüfterdrehzahl und Hydraulikdruck laut Tabelle vergleichen.
Bei abweichenden Messergebnissen:
Ist der Hydraulikdruck zu niedrig, Hydraulikpumpe erneuern.
Ist der Hydraulikdruck in Ordnung und die Lüfterdrehzahl zu niedrig, Hydraulikmotor (4) und Proportionalventil Hydrostatischer Lüfter (Y66) prüfen.
Bei folgenden Fahrzeugen liegen die Messergebnisse bei 600/min und bei 1000/min unterhalb der Tabellenwerte:
Fahrzeuge mit Dieselmotor und Fahrzeug-Ident-End-Nr. bis V 218937
Fahrzeuge mit Gasmotor und Fahrzeug-Ident-End-Nr. bis V 217403
5 Motor abstellen.
6 Elektrische Steckverbindung (1) am Proportionalventil Hydrostatischer Lüfter (Y66) verbinden.
Motordrehzahl (1/min) | Lüfterdrehzahl (1/min)10 % | Hydraulikdruck (bar)10 % |
600 | 980 | 50 |
1000 | 1620 | 115 |
1400 | 2220 | 205 |
2000 | 2390 | 235 |
W20.40-1137-11
Funktion des Hydraulikmotors und Proportionalventils Hydrostatischer Lüfter (Y66) prüfen
7 Elektrische Steckverbindung (4) am Temperatursensor Kühlmittel trennen.
8 Ohm-Dekade (5) mit geeignetem Anschluss aus dem Elektro-Anschluß-Set an der elektrischen Steckverbindung (4) anklemmen und Widerstandswert (laut Tabelle) einstellen.
9 Motor starten.
10 Digitales Drehzahlmessgerät auf den Lüfter (2) ausrichten, Lüfterdrehzahl am digitalen Drehzahlmessgerät und Hydraulikdruck am Prüfgerät (3) ablesen.
Prüfung mit unterschiedlichen Widerstandswerten und Motordrehzahlen (laut Tabelle) durchführen.
11 Lüfterdrehzahl und Hydraulikdruck laut Tabelle vergleichen.
Ist der Hydraulikdruck in Ordnung und die Lüfterdrehzahl zu niedrig, Hydraulikmotor (4) mit Proportionalventil Hydrostatischer Lüfter (Y66) erneuern.
Bei folgenden Fahrzeugen liegen die Messergebnisse bei 600/min und bei 1000/min unterhalb der Tabellenwerte:
Fahrzeuge mit Dieselmotor und Fahrzeug-Ident-End-Nr. bis V 218937
Fahrzeuge mit Gasmotor und Fahrzeug-Ident-End-Nr. bis V 217403
12 Motor abstellen.
13 Ohm-Dekade (5) abklemmen.
14 Elektrische Steckverbindung (4) verbinden.
Widerstand (Ohm)2 Ω = 92 °C Kühlmitteltemperatur | Motordrehzahl (1/min) | Lüfterdrehzahl (1/min)10 % | Hydraulikdruck (bar)10 % |
230 | 600 | 780 | 32 |
230 | 1000 | 815 | 35 |
230 | 1400 | 855 | 40 |
230 | 2000 | 900 | 45 |
Widerstand (Ohm)2 Ω = 95 °C Kühlmitteltemperatur | Motordrehzahl (1/min) | Lüfterdrehzahl (1/min)10 % | Hydraulikdruck (bar)10 % |
214 | 600 | 960 | 47 |
214 | 1000 | 1400 | 88 |
214 | 1400 | 1450 | 95 |
214 | 2000 | 1500 | 104 |
Widerstand (Ohm)2 Ω = 101 °C Kühlmitteltemperatur | Motordrehzahl (1/min) | Lüfterdrehzahl (1/min)10 % | Hydraulikdruck (bar)10 % |
185 | 600 | 965 | 47 |
185 | 1000 | 1530 | 105 |
185 | 1400 | 2190 | 195 |
185 | 2000 | 2385 | 232 |
Referenzierte Dokumente
- as0000z000501a Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor
- as0000z000901a Verletzungsgefahr durch Klemmen oder Quetschen, im Extremfall durch Abscheren von Gliedmaßen bei Eingriffen in die Mechanik
- as0000z001301a Verletzungsgefahr an Haut oder Augen durch unter hohem Druck herausspritzende Hydraulikflüssigkeit. Vergiftungsgefahr durch den Genuß von Hydraulikflüssigkeit