Anordnung |
M109 | Elektrische Unterdruckpumpe |
D42.22-A000-76
Unterdruckversorgung
Da bei Elektrofahrzeugen kein Saugrohrunterdruck für den Bremskraftverstärker zur Verfügung steht, muss der Unterdruck über die elektrische Unterdruckpumpe (M109) erzeugt werden.
Das Steuergerät Antriebsstrang (N127) wertet das Signal des Bremsunterdrucksensors (B150/1) aus, der den Unterdruck in der Vakuumkammer des Bremskraftverstärkers misst.
Ist der Unterdruck im Bremskraftverstärker zu gering, steuert das Steuergerät Antriebsstrang die elektrische Unterdruckpumpe an. Sobald der Unterdruck den Abschaltwert erreicht, wird die elektrische Unterdruckpumpe abgeschaltet.
Der Sensorwert des Bremsunterdrucksensors wird vom Steuergerät Antriebsstrang an das Steuergerät ESP® (N30/4) gesendet.
Zur Regelung der elektrischen Unterdruckpumpe stehen zwei redundante Bremsunterdrucksensoren (B150/1, B150) zur Verfügung, um bei Ausfall eines Sensorsignals auf das andere Sensorsignal zurückgreifen zu können.
Das Steuergerät ESP® wertet das Signal des ebenfalls am Bremskraftverstärker verbauten Bremsunterdrucksensors (B150) aus. Das Steuergerät ESP® plausibilisiert den Wert des Bremsunterdrucksensors (B150) anhand des empfangenen Werts des Bremsunterdrucksensors (B150/1).
Bei Systemfehlern (bspw. Unterdruck zu niedrig) sendet das Steuergerät Antriebsstrang eine Fehlermeldung an das Kombiinstrument (A1).
Durch die niedrige Geräuschemission des Elektroantriebs kann das Arbeitsgeräusch der elektrischen Unterdruckpumpe im laufenden Betrieb wahrgenommen werden. Dies stellt jedoch keine Störung der elektrischen Unterdruckpumpe da.