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0004 - Kühlmittelkreislauf und Motorkühlung Motor 102 mit Einriementrieb - Typ 210, 310, 410 und 510

Typ ra · Thema 20.00 · Version 9106 · 1991-02-06

Gültig für:

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 20 Motorkühlung › 20.00 Allgemeines

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 102 945, 102 946


20-0004 Kühlmittelkreislauf und Motorkühlung

0004 - Kühlmittelkreislauf und Motorkühlung                                     
	Motor 102 mit Einriementrieb - Typ 210, 310, 410 und 510

A Vom Thermostatgehäuse zum Kühler

B Vom Kühler zur Kühlmittelpumpe

C Kurzschlußleitung von Thermostatgehäuse zur Kühlmittelpumpe

D Zulauf zur Heizung (Wärmeaustauscher)

E Rücklauf von der Heizung (Wärmeaustauscher)

Kühlmittelkreislauf Motor M 102.945/946

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	Motor 102 mit Einriementrieb - Typ 210, 310, 410 und 510

Thermostat

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Das Thermostatgehäuse mit Thermostat (87 °C) ist an der Stirnseite des Zylinderkopfes befestigt.

A zum Kühler

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	Motor 102 mit Einriementrieb - Typ 210, 310, 410 und 510

Über die zwischen Kühlmittelpumpen-Saugseite und Thermostatgehäuse-Deckel angebrachte Entlüftungsleitung (1) wird vermieden, daß sich in dem höher liegenden Ansaugstutzen der Kühlmittelpumpe ein Luftsack bildet.

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	Motor 102 mit Einriementrieb - Typ 210, 310, 410 und 510

Beim Einfüllen des Kühlmittels wird das Kühlsystem über das Kugelventil am Thermostat selbständig entlüftet.

Der Thermostat (8) muß so eingebaut werden, daß das Kugelventil an der höchsten Stelle liegt.

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	Motor 102 mit Einriementrieb - Typ 210, 310, 410 und 510

Motorkühlung

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Durch den federbelasteten Verschlußdeckel wird im Kühlsystem ein Überdruck aufgebaut.

Hinweis

Das Kühlsystem ist ab Werk ganzjährig mit einem Kühlmittel befüllt, welches sich aus ca. 50 Vol.-% Wasser und 50 Vol.-% Korrosions/Frostmittel zusammensetzt.

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	Motor 102 mit Einriementrieb - Typ 210, 310, 410 und 510

Das Kühlmittel gewährleistet einen Gefrierschutz bis -37 °C und verhindert durch Zusätze Korrosion im Kühlsystem. Da die Zusätze einem Alterungsprozeß unterworfen sind, muß das Kühlmittel alle 2 Jahre erneuert werden.

Aus Korrosionsgründen darf die Konzentration des Korrosions-Schutzmittels nicht unter
40 Vol.-% (-25 °C Gefrierschutz) absinken.

Hinweis

Es dürfen nur freigegebene Korrosions/Frost-Schutzmittel verwendet werden, um Schäden an Leichtmetall-Teilen zu vermeiden.

Durch das Korrosions/Frost-Schutzmittel wird der Siedepunkt, der bei Wasser und 1 bar Überdruck bei ca. 118 °C liegt, durch die im Werk eingefüllte Mischung auf ca. 135 °C erhöht.

Die rote Markierung auf der Kühlmitteltemperaturanzeige beginnt bei 122 °C.

Bei Vollast-, Berg- und Kolonnenfahrten, nach scharfer Autobahnfahrt mit anschließendem Fahrzeugstau oder Fahrten in Gebieten mit hohen Außentemperaturen, kann der Zeiger der Kühlmitteltemperaturanzeige bei einem Korrosions/Frost-Schutz bis mindestens -20 °C bis zur roten Markierung ansteigen, ohne daß Kühlmittelauswurf erfolgt oder Unstimmigkeiten am Motor vorliegen.

Bei längerem Motorbetrieb im Stand, z. B. Fahrzeugstau, ist es bei Fahrzeugen mit automatischem Getriebe vorteilhaft, den Wählhebel in Stellung "N" zu bringen. Dadurch wird die Wärmeentwicklung im Getriebe und somit das zusätzliche Aufheizen des Kühlmittels über den Getriebeölkühler verringert.

Bei Kühlmittelverlust durch Undichtheit des Kühlsystems oder durch Auswurf infolge Überhitzung, ist ein entsprechend aufbereitetes Kühlmittel nachzufüllen. Eine Fehlmenge infolge Verdunstung kann durch Trinkwasser ergänzt werden.

Referenzierte Dokumente