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3100 - Ölstandsanzeige elektrisch, Funktion Motor 104

Typ ra · Thema 18.00 · Version 9606 · 1996-02-06

Gültig für:

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 18 Motorschmierung, Motorölkühlung › 18.00 Allgemeines

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 104 94*, 104 98*, 104 990, 104 991, 104 992, 104 994, 104 995

18-3100 Ölstandsanzeige elektrisch, Funktion

3100 - Ölstandsanzeige elektrisch, Funktion                                     
	Motor 104

a

Microprozessor

e

Kontrolleuchte-Ölstand

S43

Ölstandgeber

1

Armatureneinheit

3

Zündschloß

Allgemeines

Die elektrische Ölstandsanzeige überwacht bei laufendem Motor und einer Motoröltemperatur über 60 °C den Motorölstand in der Ölwanne. Wird die Zündung eingeschaltet, leuchtet die Kontrolleuchte auf und erlischt, sobald der Motor gestartet ist.

3100 - Ölstandsanzeige elektrisch, Funktion                                     
	Motor 104

Funktion

Über die Ablaufbohrung (c) wird das Motoröl im Ölstandgeber (S43) dem Motorölstand in der Ölwanne angeglichen. Bei richtigem Motorölstand wird der Kontakt (Pfeil) durch den Schwimmer (6) mit einem Magnet (7) geschlossen und ein permanentes Eingangssignal (Fahrzeugmasse) liegt am Microprozessor (a) in der elektrischen Grundplatte der Armatureneinheit (1) an.

3100 - Ölstandsanzeige elektrisch, Funktion                                     
	Motor 104

Bei zu niedrigem Motorölstand bewegt sich der Schwimmer (6) nach unten und öffnet den Kontakt (Pfeil).

Das Eingangssignal ist somit unterbrochen und nach

60 sec. (Schaltverzögerung durch den Microprozessor (a) in der Armatureneinheit) leuchtet die Kontrolleuchte-Ölstand (e). Bei zu niedrigem Motorölstand oder bei Leitungsunterbrechung leuchtet die Kontrolleuchte-Ölstand (e) nach dem Starten des Motors weiter.

Die Ablaufbohrung (c) wird ab einer Motoröltemperatur von 60° von der Bi-Metall-Schnappscheibe (8) geöffnet und der Motorölstand im Ölstandgeber gleicht sich mit dem in der Ölwanne an.

Um ein kurzzeitiges Aufleuchten der Kontrolleuchte-Ölstand bei richtigem Ölstand und z.B. schnellen Kurvenfahrten zu verhindern ist in der elektrischen Grundplatte der Armatureneinheit (1) eine Schaltverzögerung von ca. 60 Sekunden eingebaut.

Motorölwechsel

Unter 60 °C ist das Motoröl dickflüssig und läuft nur langsam in die Ölwanne zurück; d.h. ein unter 60 °C gemessener Wert entspricht nicht der tatsächlichen Ölfüllmenge.

Bei Motorölwechsel wird der Ölstandgeber (S43) über die Entlüftungsbohrung (d) befüllt, da sich die Bohrung (c) bei ca. 30 °C durch das kalte Motoröl verschließt.

Referenzierte Dokumente