01-9751 Ölabscheider aus- und einbauen, prüfen
1 Schelle | 8 Nm. |
2 O-Ring | erneuern. |
3 Ölabscheider | Regelbereich: +10 bis -100 mm Wassersäule. |
4 Schelle | |
5 Schlauch |
Werkzeug zur Selbstanfertigung
1 Kunststoffschlauch (Innendurchmesser 20 mm, Länge ca. 2000 mm) in U-Form auf einem Brett befestigen.
2 Eine Skala in (mm) entsprechend der Zeich-nung aufzeichnen.
6 Befestigungsschelle
7 Kunststoffschlauch
8 Ölmeßstabführungsrohr
Aus-, Einbauen
1 Schelle (4) lösen und Schlauch (5) am Ölab-scheider (3) abziehen.
2 Schelle (1) lösen und Ölabscheider (3) vom Zylinderkurbelgehäuse abnehmen.
Einbauhinweis
O-Ring am Ölabscheider erneuern.
Schelle (1) festschrauben, 8 Nm.
3 In umgekehrter Reihenfolge einbauen.
Hinweis
Ölabscheider bei Wartungs- und Reparatur-arbeiten nicht beschädigen. Geringe Beschädi-gungen können zum Ausfall des Ölabscheiders führen. Ein beschädigter Ölabscheider muß grundsätzlich erneuert werden. Bei wiederholter Motorundichtheit bzw. Motorenöl im Ansaugsystem Ölabscheider prüfen.
Prüfen
1 Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen. Der Motor muß betriebswarm sein, Ölstand prü-fen, falls erforderlich, richtigstellen.
2 Das passende lange Ende des Wassermano-meters mit dem Ölmeßstabführungsrohr verbin-den und das Wassermanometer bis zur "Null-markierung" mit Wasser befüllen.
3 Motor starten und Wasserstand im Manometer beobachten.
4 Es herrscht Überdruck im Zylinder-Kurbel-gehäuse wenn die Wassersäule am freien Schlauchende (links) höher ist als die am angeschlossenen Schlauchende (rechts) (maximal + 10 mm Wassersäule).
5 Der korrekte Wert wird durch die Differenz zwischen den zwei Wasseroberflächen ange-zeigt.
6 Es herrscht Unterdruck im Zylinder-Kurbel-gehäuse wenn die Wassersäule am angeschlossenen Schlauchende (rechts) höher ist als die am freien Schlauchende (links) (maximal - 100 mm Wassersäule).
7 Der korrekte Wert wird durch die Differenz zwischen den zwei Wasseroberflächen ange-zeigt.
Hinweis
Der Druck im Zylinder-Kurbelgehäuse muß im gesamten Drehzahlbereich des Motors zwischen + 10 mm Wassersäule (Überdruck) bis - 100 mm Wassersäule (Unterdruck) liegen.
Bei Überschreitung der Grenzwerte können folgende Ursachen vorliegen:
Bei zu hohem Unterdruck: Abhilfe:
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- Verstopfte Belüftungsöffnung zur Membrane. - Belüftungsöffnung freimachen,
- Belüftungsschlauch erneuern.
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- Membrane schließt nicht wegen zu hoher - Ölabscheider erneuern.
Federkraft, nicht korrekt sitzende Feder
oder gerissene Membrane.
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Bei zu hohem Überdruck:
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- Undichtheiten an den Verbindungsstellen des - Verbindungsstellen auf korrekten
Ölabscheiders zum Saugrohr. Sitz überprüfen.
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- Ansaugunterdruck durch defekten Luftfilter - Luftfilter und Ansaugkanäle bis zum
oder undichte Ansaugkanäle zu gering. Abgasturbolader überprüfen (Gefahr von Staubschaden).
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- Verschlammung des Ölabscheiders im Filterteil - Ölabscheider reinigen, falls er-
durch zähes, anhaftendes Öl. forderlich erneuern.
Referenzierte Dokumente
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