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9751 - Ölabscheider aus- und einbauen, prüfen Motoren OM 441 bis 443 LA - Euro I, Bm. 440, 441, 442

Typ ra · Thema 01.20 · Version 9304 · 1993-01-22

Gültig für:

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 01 Motor vollständig, Motorentlüftung, Zylinderkopf, Zylinderkurbelgehäuse › 01.20 Motorentlüftung, Zylinderkopfhaube — Baureihe 440 (Baumuster 94*, 97*) · Baureihe 441 (Baumuster 93*, 986, 987, 988, 989, 990, 991, 992, 993) · Baureihe 442 (Baumuster 977, 978, 997, 998)

01-9751 Ölabscheider aus- und einbauen, prüfen

9751 - Ölabscheider aus- und einbauen, prüfen                                   
	Motoren OM 441 bis 443 LA - Euro I, Bm. 440, 441, 442

1 Schelle

8 Nm.

2 O-Ring

erneuern.

3 Ölabscheider

Regelbereich: +10 bis -100 mm Wassersäule.

4 Schelle

5 Schlauch

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	Motoren OM 441 bis 443 LA - Euro I, Bm. 440, 441, 442

Werkzeug zur Selbstanfertigung

1 Kunststoffschlauch (Innendurchmesser 20 mm, Länge ca. 2000 mm) in U-Form auf einem Brett befestigen.

2 Eine Skala in (mm) entsprechend der Zeich-nung aufzeichnen.

6 Befestigungsschelle

7 Kunststoffschlauch

8 Ölmeßstabführungsrohr

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Aus-, Einbauen

1 Schelle (4) lösen und Schlauch (5) am Ölab-scheider (3) abziehen.

2 Schelle (1) lösen und Ölabscheider (3) vom Zylinderkurbelgehäuse abnehmen.

Einbauhinweis

O-Ring am Ölabscheider erneuern.

Schelle (1) festschrauben, 8 Nm.

3 In umgekehrter Reihenfolge einbauen.

Hinweis

Ölabscheider bei Wartungs- und Reparatur-arbeiten nicht beschädigen. Geringe Beschädi-gungen können zum Ausfall des Ölabscheiders führen. Ein beschädigter Ölabscheider muß grundsätzlich erneuert werden. Bei wiederholter Motorundichtheit bzw. Motorenöl im Ansaugsystem Ölabscheider prüfen.

Prüfen

1 Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen. Der Motor muß betriebswarm sein, Ölstand prü-fen, falls erforderlich, richtigstellen.

2 Das passende lange Ende des Wassermano-meters mit dem Ölmeßstabführungsrohr verbin-den und das Wassermanometer bis zur "Null-markierung" mit Wasser befüllen.

3 Motor starten und Wasserstand im Manometer beobachten.

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4 Es herrscht Überdruck im Zylinder-Kurbel-gehäuse wenn die Wassersäule am freien Schlauchende (links) höher ist als die am angeschlossenen Schlauchende (rechts) (maximal + 10 mm Wassersäule).

5 Der korrekte Wert wird durch die Differenz zwischen den zwei Wasseroberflächen ange-zeigt.

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6 Es herrscht Unterdruck im Zylinder-Kurbel-gehäuse wenn die Wassersäule am angeschlossenen Schlauchende (rechts) höher ist als die am freien Schlauchende (links) (maximal - 100 mm Wassersäule).

7 Der korrekte Wert wird durch die Differenz zwischen den zwei Wasseroberflächen ange-zeigt.

Hinweis

Der Druck im Zylinder-Kurbelgehäuse muß im gesamten Drehzahlbereich des Motors zwischen + 10 mm Wassersäule (Überdruck) bis - 100 mm Wassersäule (Unterdruck) liegen.

Bei Überschreitung der Grenzwerte können folgende Ursachen vorliegen:

Bei zu hohem Unterdruck: Abhilfe:

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- Verstopfte Belüftungsöffnung zur Membrane. - Belüftungsöffnung freimachen,

- Belüftungsschlauch erneuern.

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- Membrane schließt nicht wegen zu hoher - Ölabscheider erneuern.

Federkraft, nicht korrekt sitzende Feder

oder gerissene Membrane.

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Bei zu hohem Überdruck:

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- Undichtheiten an den Verbindungsstellen des - Verbindungsstellen auf korrekten

Ölabscheiders zum Saugrohr. Sitz überprüfen.

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- Ansaugunterdruck durch defekten Luftfilter - Luftfilter und Ansaugkanäle bis zum

oder undichte Ansaugkanäle zu gering. Abgasturbolader überprüfen (Gefahr von Staubschaden).

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- Verschlammung des Ölabscheiders im Filterteil - Ölabscheider reinigen, falls er-

durch zähes, anhaftendes Öl. forderlich erneuern.

Referenzierte Dokumente