GF83.70-P-3013D | Flammabbruch oder Defekt des Flammwächters während des Heizbetriebes Funktion | 10.7.97 |
TYP 129 ab 1.6.97 mit CODE (228) Standheizung
P83.70-0396-09
1 Brennergehäuse
2 Wärmeübertrager
3 Thermostat Heizkreislauf
A6m1 Umwälzpumpe
Y23 Kraftstoffdosierpumpe
B Schaltstellung Thermostat, Nebenkreislauf offen
A6m2 Brennluftgebläse
A6n1 Steuergerät Standheizung
A6r2 Glühstift
N34 Schaltuhr Standheizung
Funktionsablauf
1 Kühlmittel-Temperatur > 59 °C :
Das Thermostat (3) ist auf Heizbetrieb geschaltet, der Nebenkreislauf der Standheizung ist mit dem Kühl- und Heizkreislauf des Fahrzeugs verbunden.
2 Das Heizgerät arbeitet im Teillast- oder Vollast-Betrieb. Die Umwälzpumpe (A6m1) fördert das Kühlmittel durch den Wärmeübertrager (2). Das Brennluftgebläse (A6m2) und die Kraftstoffdosierpumpe (Y23) fördern mit ihrer Teillast- oder Vollast-Drehzahl und -Leistung.
3 Der Glühstift (A6r2) überwacht in seiner Flammwächter-Funktion ständig die Verbrennung im Brennergehäuse (1).
4 Der Glühstift meldet:
"kalt" = Flammabbruch wegen fehlender oder unzureichender Kraftstoff- oder Verbrennungsluftzufuhr.
"kalt" = Defekt des Glühstifts.
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5 Das Steuergerät (A6n1) leitet für ca. 85 s einen Startversuch zur erneuten Flammbildung und somit zur Fortsetzung der Verbrennung ein.
6 Die Kraftstoffdosierpumpe (Y23) und das Brennluftgebläse (A6m2) fördern mit ihrer niedrigsten Leistung und -Drehzahl.
7 Der Glühstift (A6r2) wird eingeschaltet und übernimmt wieder seine eigentliche Funktion.
8.1 Nach Ablauf des 85 s dauernden Startversuchs wird der Glühstift ausgeschaltet und meldet in seiner Flammwächter-Funktion:
"heiß" = erneute Flammbildung und somit Fortsetzung der Verbrennung.
Kraftstoffdosierpumpe und Brennluftgebläse passen ihre Leistung und Drehzahl wieder an den Wärmebedarf an.
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8.2 Nach Ablauf des 85 s dauernden Startversuchs wird der Glühstift ausgeschaltet und meldet in seiner Flammwächter-Funktion:
"kalt" = keine Flammbildung und somit keine Fortsetzung der Verbrennung.
Das Steuergerät (A6n1) leitet eine Störabschaltung ein.
Die Kraftstoffdosierpumpe wird sofort ausgeschaltet.
Der Heizgeräte-Störnachlauf zur Kühlung des Heizgerätes und zur Spülung des Verbrennungsraums setzt für
ca. 110 s ein.
Der Heizgeräte-Nachlauf ist beendet. Das Brennluftgebläse (A6m2) und die Umwälzpumpe (A6m1) werden ausgeschaltet.
Zur Wiederinbetriebnahme nach der Störabschaltung muß das Heizgerät nach der Beseitigung der Störungsursache aus- und wieder eingeschaltet werden.
| Brennergehäuse Anordnung/Aufgabe/Aufbau | ||
| Wärmeübertrager Anordnung/Aufgabe/Aufbau | ||
| Steuergerät Standheizung/Zuheizer Anordnung/Aufgabe | ||
| Umwälzpumpe Anordnung/Aufgabe | ||
| Brennluftgebläse Anordnung/Aufgabe | ||
| Glühstift Anordnung/Aufgabe | ||
| Schaltuhr Standheizung Anordnung/Aufgabe/Funktion | ||
| Kraftstoffdosierpumpe Anordnung/Aufgabe | ||
| Thermostat Heizkreislauf Anordnung/Aufgabe |
Referenzierte Dokumente
- gf8370p4000a Brennergehäuse Anordnung/Aufgabe/Aufbau
- gf8370p4001a Wärmeübertrager Anordnung/Aufgabe/Aufbau
- gf8370p4002a Steuergerät Standheizung/Zuheizer Anordnung/Aufgabe
- gf8370p4003a Umwälzpumpe Anordnung/Aufgabe
- gf8370p4004a Brennluftgebläse Anordnung/Aufgabe
- gf8370p4005a Glühstift Anordnung/Aufgabe
- gf8370p4007a Schaltuhr Standheizung Anordnung/Aufgabe/Funktion
- gf8370p4008a Kraftstoffdosierpumpe Anordnung/Aufgabe
- gf8370p4051a Thermostat Heizkreislauf Anordnung/Aufgabe