Funktionsvoraussetzungen allgemein
Keine Über- oder Unterspannung (Betriebsspannungsbereich U 7 17,5 V)
Transportmodus nicht aktiviert (ab 01.06.2012)
Abblendlicht Ein
Signal "Motor läuft" oder "Antriebsstrang betriebsbereit" gesetzt
Das Steuergerät CDI (N3/9) (Dieselmotor) oder das Steuergerät ME (N3/10) (Benzinmotor) sendet das Signal "Motor läuft" oder "Antriebsstrang betriebsbereit" über Fahrwerk-CAN (CAN E) an das Steuergerät SAM mit Sicherungs- und Relaismodul vorn (N10/1).
Das Steuergerät SAM vorn sendet diese Signale über Frontbereich-CAN (CAN G) an das Steuergerät Scheinwerfer (N71/1).
Intelligent Light System Funktion allgemein
Das Intelligent Light System ermöglicht eine optimale Fahrbahnausleuchtung bei unterschiedlichen Fahr- und Witterungsverhältnissen.
Dies erfolgt durch das Erhöhen der Lichtleistung und durch gezieltes Ansteuern zusätzlicher Lichtquellen und verschiedener Stellglieder in der Leuchteinheit vorn links (E1) bzw. in der Leuchteinheit vorn rechts (E2).
Das Intelligent Light System umfasst folgende Teilfunktionen:
Funktionsablauf Abbiegelicht
Funktionsablauf dynamisches Kurvenlicht
Funktionsablauf aktive Lichtverteilung (mit Code 621 (Intelligent Light System (Linksverkehr)) oder Code 622 (Intelligent Light System))
Zusätzliche Funktionsvoraussetzungen Abbiegelicht
Richtungsblinken aktiv und Geschwindigkeit v < 40 km/h (außer Code 494 (USA-Ausführung)) oder Geschwindigkeit v < 60 km/h (mit Code 494 (USA-Ausführung)) oder Lenkwinkel erkannt und Geschwindigkeit v < 70 km/h
Kurvenradius r 80 m
Funktionsablauf Abbiegelicht
Das Abbiegelicht verbessert die Ausleuchtung des kurveninneren Fahrbahnrandes.
Die direkten Eingangsgrößen der Abbiegelichtansteuerung sind der Lenkradwinkel, erfasst vom Lenkradwinkelsensor (N49) und die Funktion Richtungsblinken, definiert durch die Schalterstellung des Kombischalters (S4), denn sie beschreiben den Richtungswunsch des Fahrers.
Die Fahrzeuggeschwindigkeit beeinflusst das Ansteuerverhalten der Abbiegelichtansteuerung.
Bei langsamer Fahrt ist ein empfindlicher Einschaltpunkt nötig, damit die Abbiegelichtansteuerung im Stadtverkehr frühzeitig aktiviert wird.
Schematische Darstellung Lichtverteilung bei aktiver Abbiegelichtansteuerung |
A | Lichtkegel Abblendlicht |
B | Lichtkegel Abbiegelicht |
P82.10-6708-75
Das Steuergerät Mantelrohrmodul (N80) liest die Signale des Lenkradwinkelsensors und die Schalterstellung des Kombischalters direkt ein und sendet Informationen zum Lenkwinkel und zur Schalterstellung des Kombischalters über Fahrwerk-CAN, Steuergerät SAM vorn und Frontbereich-CAN an das Steuergerät Scheinwerfer.
Die Fahrzeuggeschwindigkeit wird aus den Raddrehzahlen berechnet. Hierfür sendet das Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm (N30/4) entsprechende Daten über Fahrwerk-CAN an das Kombiinstrument (A1) und über Fahrwerk-CAN, Steuergerät SAM vorn und Frontbereich-CAN an das Steuergerät Scheinwerfer. Das Kombiinstrument errechnet die anzuzeigende Fahrzeuggeschwindigkeit und sendet diese über Fahrwerk-CAN, Steuergerät SAM vorn und Frontbereich-CAN an das Steuergerät Scheinwerfer.
Das Steuergerät Scheinwerfer steuert daraufhin das Abbiegelicht links (E1e9) oder das Abbiegelicht rechts (E2e9) an, bei Vorwärtsfahrt das kurveninnere und bei Rückwärtsfahrt das kurvenäußere.
Durch den schnellen Wechsel des Lenkradeinschlages oder der Anforderung Richtungsblinken können kurzzeitig beide Abbiegelichter aufleuchten. Das An- und Ausschalten des entsprechenden Abbiegelichts erfolgt gedimmt.
Die Anforderung durch die Funktion Richtungsblinken hat bei einer Geschwindigkeit von v < 40 km/h gegenüber der Anforderung durch Erkennen des Lenkradwinkels eine höhere Priorität, um bei eingeschlagenem Lenkrad und entgegengesetzter Abbiegerichtung die Ausleuchtung des kurveninneren Fahrbahnrandes zu gewährleisten (Situation Kreisverkehr).
Bei eingelegtem Rückwärtsgang werden nur die Daten des Lenkradwinkelsensors ausgewertet.
Der Status "Rückwärtsgang eingelegt" wird wie folgt definiert.
Fahrzeuge mit Getriebe 711 (Schaltgetriebe):
Das Einlegen des Rückwärtsgangs wird über den Status des Schalters Rückfahrleuchte (S16/2) definiert. Das Steuergerät SAM vorn liest den Status des Schalters Rückfahrleuchte direkt ein.
Fahrzeuge mit Getriebe 716.7 (Schaltgetriebe):
Das Einlegen des Rückwärtsgangs wird vom Positionssensor Zentralschaltwelle Schaltgetriebe (B79/3) erkannt. Das Steuergerät ME liest die Signale des Positionssensors Zentralschaltwelle Schaltgetriebe direkt ein und sendet diese über Fahrwerk-CAN an das Steuergerät SAM vorn.
Fahrzeuge mit Getriebe 722.9, 725.0 (Automatikgetriebe):
Die Anforderung "Fahrstufe R" einlegen wird durch die entsprechende Wählhebelstellung definiert.
Das Steuergerät Elektronisches Wählhebelmodul (N15/5) (Getriebe 722.9) oder das DIRECT SELECT INTERFACE (N150) (Getriebe 725.0) sendet die Wählhebelstellung über Antriebs-CAN (CAN C), Steuergerät CDI oder Steuergerät ME und Fahrwerk-CAN an das Steuergerät SAM vorn.
Im Steuergerät SAM vorn sind zwei Mikroprozessoren verbaut, einer zur Steuerung der Grundfunktionen, z. B. der Außenbeleuchtung, und der Zweite zur Steuerung der Zentralgateway-Funktionen. Beide Prozessoren kommunizieren intern über Innenraum-CAN (CAN B) miteinander.
Der Mikroprozessor zur Steuerung der Zentralgateway-Funktionen generiert aus allen eingehenden Informationen das von der Getriebevariante unabhängige Signal "Rückwärtsgang eingelegt" und sendet dieses über Frontbereich-CAN an das Steuergerät Scheinwerfer.
Bei gleichzeitiger Anforderung der Funktion Abbiegelicht durch den erkannten Lenkradwinkel und die Funktion Richtungsblinken wird das entsprechende Abbiegelicht schon bei einem Kurvenradius von r 450 m angesteuert.
Bei plötzlichem Entfallen der Funktionsanforderung bleibt das entsprechende Abbiegelicht für eine Haltezeit von ca. t = 2 s eingeschaltet und wird innerhalb von t = 2 s gedimmt ausgeschaltet.
Zusätzliche Funktionsvoraussetzungen dynamisches Kurvenlicht
Funktion "Intell. Light System:" im Menü "Licht" im Kombiinstrument aktiviert
Die Auswahl der Funktion erfolgt über die Bedienebene im Kombiinstrument. Das Kombiinstrument sendet den entsprechenden Status über Fahrwerk-CAN an das Steuergerät SAM vorn.
Fahrzeug in Vorwärtsbewegung
Funktion erweitertes Nebellicht deaktiviert
Funktionsablauf dynamisches Kurvenlicht
Das dynamische Kurvenlicht verbessert die Fahrbahnausleuchtung bei Kurvenfahrt. Hierfür wird der Abblendlichtkegel horizontal in Richtung Kurvenmittelpunkt geschwenkt.
Als Basis dient ein konventioneller Bi-Xenon-Scheinwerfer, dessen Scheinwerfereinsatz schwenkbar in einem Halterahmen gelagert ist. Beim Einlenken in eine Kurve wird der kurveninnere Scheinwerfereinsatz bis zu α = 15°, der kurvenäußere Scheinwerfereinsatz bis zu α = 7,5° geschwenkt.
Schematische Darstellung Lichtverteilung bei aktiver Funktion dynamisches Kurvenlicht |
A | Lichtkegel Abblendlicht |
C | Lichtkegel dynamisches Kurvenlicht |
P82.10-6709-75
Das dynamische Kurvenlicht ist abhängig von folgenden Steuergrößen:
Lenkradwinkel
Fahrzeuggeschwindigkeit
Eigenbewegung (Gierverhalten) des Fahrzeugs
Die direkte Eingangsgröße ist der Lenkwinkel, die Fahrzeuggeschwindigkeit beeinflusst das Regelverhalten der Funktion (Verhältnis Lenkwinkel zu Schwenkwinkel).
Bei niedriger Fahrzeuggeschwindigkeit ist ein kleineres Verhältnis notwendig, damit das Lichtbild nicht zu nervös wirkt (z. B. im Stadtverkehr).
Bei mittleren Geschwindigkeiten erfolgen direkte Reaktionen auf relativ kleine Lenkwinkeländerungen und bei höheren Geschwindigkeiten werden diese Reaktionen wieder stärker gedämpft. Um die Pendelbewegungen des Fahrzeugs bei Geradeausfahrt auszugleichen, ist ein Bereich mit geringerer Empfindlichkeit und stärkerer Dämpfung vorgesehen (ca. 6° Lenkradwinkel).
Das Steuergerät Mantelrohrmodul liest die Signale des Lenkradwinkelsensors direkt ein und sendet Informationen zum Lenkwinkel über Fahrwerk-CAN, Steuergerät SAM vorn und Frontbereich-CAN an das Steuergerät Scheinwerfer.
Das Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm sendet Informationen zur Eigenbewegung des Fahrzeugs über Fahrwerk-CAN, Steuergerät SAM vorn und Frontbereich-CAN an das Steuergerät Scheinwerfer.
Das Gierverhalten des Fahrzeugs wird vom Sensor Drehrate, Quer- und Längsbeschleunigung (B24/15) erfasst. Dieser ist bei Fahrzeugen mit Code 233 (DISTRONIC PLUS) und bei Typ 172.475 als separates Bauteil ausgeführt und kommuniziert über Fahrdynamik-CAN (CAN H) mit dem Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm. Bei Fahrzeugen, für die die oben genannte Einschränkung nicht zutrifft, ist der Sensor Drehrate, Quer- und Längsbeschleunigung in das Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm integriert.
Das Kombiinstrument sendet die Fahrzeuggeschwindigkeit über Fahrwerk-CAN, Steuergerät SAM vorn und Frontbereich-CAN an das Steuergerät Scheinwerfer.
Das Steuergerät Scheinwerfer steuert den Stellmotor aktives Kurvenlicht links (E1m2) über Scheinwerfer-LIN links (LIN G1) und den Stellmotor aktives Kurvenlicht rechts (E2m2) über Scheinwerfer-LIN rechts (LIN G2) an.
Die momentane Position der Stellmotoren aktives Kurvenlicht und auftretende Fehler, z. B. Kurzschlüsse oder Unterbrechungen, werden an das Steuergerät Scheinwerfer zurückgemeldet.
Bei defekter Kurvenlichtansteuerung werden die Scheinwerfereinsätze, wenn möglich, in Mittellage geschwenkt.
Zusätzliche Funktionsvoraussetzung aktive Lichtverteilung (mit Code 621 (Intelligent Light System (Linksverkehr)) oder Code 622 (Intelligent Light System))
Fahrzeug in Vorwärtsbewegung
Funktionsablauf aktive Lichtverteilung (mit Code 621 (Intelligent Light System (Linksverkehr)) oder Code 622 (Intelligent Light System))
Die aktive Lichtverteilung umfasst folgende Unterfunktionen:
Funktionsablauf Autobahnlicht
Funktionsablauf erweitertes Nebellicht
Die Funktionsabläufe sind jeweils beispielhaft am Linkslenker beschrieben.
Zusätzliche Funktionsvoraussetzungen Autobahnlicht
Funktion "Intell. Light System:" im Menü "Einstell.", "Licht" im Kombiinstrument aktiviert
Die Auswahl der Funktion erfolgt über die Bedienebene im Kombiinstrument. Das Kombiinstrument sendet den entsprechenden Status über Fahrwerk-CAN an das Steuergerät SAM vorn.
Funktion erweitertes Nebellicht inaktiv
Funktionsablauf Autobahnlicht
Das Autobahnlicht verbessert die Ausleuchtung der Fahrbahn durch Erhöhen der Reichweite des Abblendlichts, ohne den vorausfahrenden Verkehr zu blenden.
Realisiert wird diese Funktion durch vertikale Auslenkung des Lichtkegels und Erhöhen der Lichtleistung.
Das Autobahnlicht wird bei autobahn- bzw. schnellstraßentypischen Geschwindigkeiten aktiviert.
Bei Regen wird die Funktion Autobahnlicht deaktiviert.
Durch das Auswerten des Scheibenwischersignals (Scheibenwischer außerhalb der Parkstellung) wird Regen erkannt.
Wenn sich der Scheibenwischer weniger als t = 0,6 s in der Parkstellung befindet, wird dies als Dauerwischen gewertet. Regen wird erkannt, wenn die Funktion Dauerwischen für t > 2 min aktiv ist.
Schematische Darstellung Lichtverteilung bei aktiver Funktion Autobahnlicht |
A | Lichtkegel Abblendlicht |
D | Lichtkegel Autobahnlicht |
P82.10-6710-75
Die Funktion Autobahnlicht ist abhängig von folgenden Steuergrößen:
Lenkradwinkel
Fahrzeuggeschwindigkeit
Gierverhalten des Fahrzeugs
Das Steuergerät Mantelrohrmodul liest die Signale des Lenkradwinkelsensors direkt ein und sendet Informationen zum Lenkwinkel über Fahrwerk-CAN, Steuergerät SAM vorn und Frontbereich-CAN an das Steuergerät Scheinwerfer.
Das Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm sendet Informationen zur Eigenbewegung des Fahrzeugs über Fahrwerk-CAN, Steuergerät SAM vorn und Frontbereich-CAN an das Steuergerät Scheinwerfer.
Das Kombiinstrument sendet die Fahrzeuggeschwindigkeit über Fahrwerk-CAN, Steuergerät SAM vorn und Frontbereich-CAN an das Steuergerät Scheinwerfer.
Ab einer Fahrzeuggeschwindigkeit von v > 90 km/h und einem Kurvenradius von r > 800 m für mehr als s = 2,5 km Fahrstrecke wird die Lichtleistung der Xenon-Lampe mit integriertem Zündgerät links (E1e10) und der Xenon-Lampe mit integriertem Zündgerät rechts (E2e10) vom Steuergerät Scheinwerfer linear bis auf P = 38 W erhöht. Hierfür sendet das Steuergerät Scheinwerfer die Anforderung zum Erhöhen der Lichtleistung über Scheinwerfer-LIN links an das Spannungsversorgungsmodul Xenon-Licht links (E1n4) und über Scheinwerfer-LIN rechts an das Spannungsversorgungsmodul Xenon-Licht rechts (E2n4).
Ab Fahrzeuggeschwindigkeit von v > 110 km/h und einem Kurvenradius von r > 800 m für mehr als s = 1 km Fahrstrecke steuert das Steuergerät Scheinwerfer den Stellmotor Lichtverteilung links (E1m3) über Scheinwerfer-LIN links an.
Die Walze, die den Lichtkegel der Xenon-Lampe teilweise abdeckt, wird entsprechend verdreht und dadurch die Reichweite des Abblendlichts erhöht.
Die maximale Freigabe des Lichtkegels der Xenon-Lampe wird bei v = 130 km/h erreicht.
Fällt die Fahrzeuggeschwindigkeit auf v < 80 km/h ab, wird die Funktion Autobahnlicht deaktiviert.
Bei Linksverkehr wird das entsprechende Stellglied in der Leuchteinheit vorn rechts angesteuert.
Zusätzliche Funktionsvoraussetzungen erweitertes Nebellicht
Funktion "Intell. Light System:" im Menü "Licht" im Kombiinstrument aktiviert
Die Auswahl der Funktion erfolgt über die Bedienebene im Kombiinstrument. Das Kombiinstrument sendet den entsprechenden Status über Fahrwerk-CAN an das Steuergerät SAM vorn.
Nebelschlusslichtansteuerung aktiv
Funktionsablauf erweitertes Nebellicht
Das erweiterte Nebellicht verbessert die Ausleuchtung der Fahrbahnränder und verringert die Eigenblendung.
Es wird bei stadtverkehrs- und landstraßentypischen Geschwindigkeiten aktiviert.
Der Scheinwerfereinsatz der fahrbahninneren Leuchteinheit vorn wird bei Fahrzeuggeschwindigkeiten von v < 70 km/h angehoben und nach außen geschwenkt.
Schematische Darstellung Lichtverteilung bei aktiver Funktion erweitertes Nebellicht |
A | Lichtkegel Abblendlicht |
E | Lichtkegel erweitertes Nebellicht |
P82.10-6711-75
Das Steuergerät SAM vorn liest den Status der Taste Nebelschlusslicht (S1s10) direkt ein, sendet diesen über Frontbereich-CAN an das Steuergerät Scheinwerfer und aktiviert die Nebelschlusslichtansteuerung.
Das Steuergerät Scheinwerfer steuert den Stellmotor Leuchtweitenregulierung links (E1m1) und den Stellmotor aktives Kurvenlicht links über Scheinwerfer-LIN links an.
Der Scheinwerfereinsatz der Leuchteinheit vorn links wird angehoben und um α = 8° nach außen geschwenkt.
Die Eigenblendung wird reduziert und die seitliche Fahrbahnausleuchtung verbessert.
Bei aktivem erweiterten Nebellicht wird das dynamische Kurvenlicht deaktiviert.
Wenn während des aktiven erweiterten Nebellichts die Funktion Fernlicht angefordert wird, bleibt die Position des Scheinwerfereinsatzes erhalten.
Der Scheinwerfer Tagfahrlicht links (E1/3) und der Scheinwerfer Tagfahrlicht rechts (E2/3) werden wegen der möglichen Eigenblendung abgeschaltet.
Bei Linksverkehr wird das entsprechende Stellglied in der Leuchteinheit vorn rechts angesteuert.
Unter folgenden Bedingungen wird die Funktion erweitertes Nebellicht deaktiviert:
Ausfall einer Leuchteinheit vorn (Abblendlicht)
Fehlfunktionen des Stellmotors Leuchtweitenregulierung links oder des Stellmotors aktives Kurvenlicht links
Bei der Prüfung und der Einstellung der Leuchteinheiten vorn darf die Funktion erweitertes Nebellicht nicht aktiv sein.
Referenzierte Dokumente
- gf8210p9998rd Übersicht Systembauteile Außenbeleuchtung
- gf8210p9998rdm Übersicht Systembauteile Außenbeleuchtung