TYP | 251.0/1 |
ab Modell-J. 2009 bis Modell-J. 2011 | |
mit CODE 615 (Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht) | |
TYP | 251.0/1 |
ab Modell-J. 2009 bis Modell-J. 2011 | |
mit CODE 616 (Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht asymetrisch) | |
TYP | 251.0/1 |
ab Modell-J. 2011 | |
mit CODE 614 (Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer) | |
TYP | 251.0/1 |
ab Modell-J. 2011 | |
mit CODE 618 (Bi-Xenon Scheinwerfer) |
Funktionsvoraussetzung Fahrlichtansteuerung allgemein
Keine Über- oder Unterspannung (Betriebsspannungsbereich U 7 17,5 V)
Fahrlichtansteuerung allgemein
Die Fahrlichtansteuerung umfasst alle Funktionen, die der optimalen Ausleuchtung der Fahrbahn während des Fahrbetriebs dienen.
Die Fahrlichtansteuerung wird entsprechend der Stellung des Lichtdrehschalters (S1) ausgeführt.
Während der Fahrlichtansteuerung ist die Standlichtansteuerung aktiv, die im separaten Dokument "Stand-/Parklichtansteuerung Funktion" beschrieben ist.
Die Funktion Fahrlichtansteuerung umfasst folgende Teilfunktionen:
Funktionsablauf Abblendlichtansteuerung
Funktionsablauf Fernlichtansteuerung
Funktionsablauf Tagfahrlichtansteuerung
Funktionsablauf automatische Fahrlichtschaltung
Funktionsablauf Leuchtweitenregulierung (LWR)
Zusätzliche Funktionsvoraussetzung Abblendlichtansteuerung
Klemme 15 Ein
Das Steuergerät EZS (N73) sendet den Klemmenstatus Klemme 15 über Innenraum-CAN (CAN B) an das Steuergerät SAM vorn (N10).
Funktionsablauf Abblendlichtansteuerung
Das Steuergerät Oberes-Bedien-Feld (N72/1) liest den Status des Lichtdrehschalters über Instrumententafel-LIN (LIN 1) ein und sendet diesen über Innenraum-CAN an das Steuergerät SAM vorn.
Fahrzeuge bis 31.7.10:
Das Steuergerät SAM vorn empfängt alle relevanten Informationen und steuert das Versorgungsmodul Xenon-Scheinwerfer (E1n4) in der Leuchteinheit vorn links (E1) und das Versorgungsmodul Xenon-Scheinwerfer (E2n4) in der Leuchteinheit vorn rechts (E2) direkt an.
Das Versorgungsmodul Xenon-Scheinwerfer an der Leuchteinheit vorn links steuert das Zündgerät Xenon-Scheinwerfer (E1n2) und somit das Abblendlicht links (E1e2) an. Das Versorgungsmodul Xenon-Scheinwerfer an der Leuchteinheit vorn rechts steuert das Zündgerät Xenon-Scheinwerfer (E2n2) und somit das Abblendlicht rechts (E2e2) an.
Fahrzeuge ab 1.8.10:
Das Steuergerät SAM vorn empfängt alle rele vanten Informationen und gibt die Anforderung "Abblendlicht einschalten" als Spannungssignal direkt an das Steuergerät Xenon-Scheinwerfer (E1n1) an der Leuchteinheit vorn links und an das Steuergerät Xenon-Scheinwerfer (E2n1) an der Leuchteinheit vorn rechts aus.
Das Steuergerät Xenon-Scheinwerfer an der Leuchteinheit vorn links steuert daraufhin das Bixenonlicht mit integriertem Zündgerät links (E1e10) an. Das Steuergerät Xenon-Scheinwerfer an der Leuchteinheit vorn rechts steuert daraufhin das Bixenonlicht mit integriertem Zündgerät rechts (E2e10) an.
Zusätzlich sendet das Steuergerät SAM vorn die Anforderung "Abblendlicht Kontrolllampe Ein" über Innenraum-CAN an das Kombiinstrument (A1), das daraufhin die Kontrollleuchte Abblendlicht (A1e67) ansteuert.
Zusätzliche Funktionsvoraussetzung Fernlichtansteuerung
Für Funktion Fernlicht: Klemme 15R und Abblendlicht Ein
Für Funktion Lichthupe: Klemme 15R Ein
Das Steuergerät EZS sendet den Klemmenstatus Klemme 15 über Innenraum-CAN an das Steuergerät SAM vorn.
Funktionsablauf Fernlichtansteuerung
Die Fernlichtansteuerung umfasst folgende Teilfunktionen:
Funktionsablauf Fernlicht
Funktionsablauf Lichthupe
Funktionsablauf Fernlicht
Durch Drücken des Kombi-Schalters (S4) nach vorn wird die Fernlichtansteuerung angefordert.
Das Mantelrohrmodul (N80) liest die Schalterstellung des Kombi-Schalters direkt ein und sendet diese über Motorraum-CAN (CAN C), Steuergerät Zentrales Gateway (N93) und Innenraum-CAN an das Steuergerät SAM vorn.
Das Steuergerät SAM vorn empfängt alle relevanten Informationen und steuert das Fernlicht links (E1e1) (bis 31.7.10) und das Fernlicht rechts (E2e1) (bis 31.7.10) sowie die Magnetspule Fernlicht links (E1l1) und die Magnetspule Fernlicht rechts (E2l1) direkt an. Die Blenden, die die Lichtkegel der Bixenonlichter teilweise abdecken, werden weggeklappt und somit wird der gesamte Lichtstrahl zur Ausleuchtung der Fahrbahn freigegeben. Anschließend sendet das Steuergerät SAM vorn den Status "Fernlichtansteuerung aktiv" über Innenraum-CAN an das Kombiinstrument. Dieses steuert daraufhin die Kontrollleuchte Fernlicht (A1e3) an.
Funktionsablauf Lichthupe
Der Funktionsablauf und der Signalfluss der Funktion Lichthupe entsprechen denen der Funktion Fernlicht.
Zum Anfordern der Lichthupe muss der Kombi-Schalter jedoch nach hinten gezogen werden. Die Fernlichtansteuerung bleibt so lange aktiv, wie der Kombi-Schalter in dieser Position gehalten wird.
Bei nicht aktiver Abblendlichtansteuerung werden bei Fahrzeugen bis 31.7.10 nur die Fernlichter angesteuert, das Zünden der Bixenonlichter würde wegen der Anlaufkurve bis zur vollen Helligkeit zu lange dauern.
Fahrzeuge ab 1.8.10 haben keine zusätzlichen Fernlichter verbaut. Hier wird die Abblendlichtansteuerung aktiviert und die Bixenonlichter werden gezündet.
Bei Fahrzeugen bis 31.7.10 mit Code (460) Kanada Ausführung oder Code (494) USA-Ausführung dürfen die Fernlichter nicht gleichzeitig mit der Nebelleuchte links (E5/1) und der Nebelleuchte rechts (E5/2) angesteuert werden. Priorität hat die aktuell eingehende Anforderung.
Zusätzliche Funktionsvoraussetzungen Tagfahrlichtansteuerung
Motor läuft (n > 300/min) bzw. Klemme 61 Ein bzw. Fahrzeuggeschwindigkeit v > 3 km/h
Funktion "Dauer" im Menü "Einstellungen", "Beleuchtung", "Lichtschaltung Fahrlicht" im Kombiinstrument aktiviert (außer Fahrzeuge mit Code (460) Kanada Ausführung)
Lichtdrehschalter in Stellung:
Außenbeleuchtung AUS "0"
Automatische Fahrlichtschaltung "AUTO"
"Parklicht links " oder "Parklicht rechts" (codierbar)
Das Steuergerät CDI (N3/9) (bei Dieselmotor) oder das Steuergerät ME (N3/10) (bei Benzinmotor) sendet die Motordrehzahl und den Klemmenstatus Klemme 61 über Motorraum-CAN, Steuergerät Zentrales Gateway und Innenraum-CAN an das Steuergerät SAM vorn.
Das Kombiinstrument sendet die Fahrzeuggeschwindigkeit über Innenraum-CAN an das Steuergerät SAM vorn.
Das Steuergerät Oberes-Bedien-Feld liest den Status des Lichtdrehschalters über Instrumententafel-LIN ein und sendet diesen über Innenraum-CAN an das Steuergerät SAM vorn.
Funktionsablauf Tagfahrlichtansteuerung
Die Anforderung der Funktion Tagfahrlicht wird entsprechend der Ländercodierung oder manuell aktiviert vom Kombiinstrument auf dem Innenraum-CAN ausgegeben.
Fahrzeuge bis 31.7.10:
Das Steuergerät SAM vorn liest alle relevanten Informationen ein, wertet sie aus und steuert die Versorgungsmodule Xenon-Scheinwerfer an. Die Versorgungsmodule Xenon-Scheinwerfer steuern anschließend die Zündgeräte Xenon-Scheinwerfer und somit die Abblendlichter an.
Bei Fahrzeugen mit Code (460) Kanada Ausführung oder Code (494) USA-Ausführung wird die Abblendlichtansteuerung entsprechend der Umgebungshelligkeit angesteuert. Diese wird vom Regen-/Lichtsensor (B38/2) erfasst. Das Steuergerät Dachbedieneinheit (N70) liest die Signale des Regen-/Lichtsensors direkt ein und sendet diese über Innenraum-CAN an das Steuergerät SAM vorn. Bei Dunkelheit aktiviert das Steuergerät SAM vorn die Abblendlichtansteuerung zusätzlich zur Standlichtansteuerung. Bei Tag erfolgt nur die Abblendlichtansteuerung.
Fahrzeuge ab 1.8.10:
Das Steuergerät SAM vorn liest alle relevanten Informationen ein, wertet sie aus und steuert den Scheinwerfer Tagfahrlicht links (E1/3) und den Scheinwerfer Tagfahrlicht rechts (E2/3) an.
Bei Dunkelheit und Lichtdrehschalter in Stellung "AUTO" steuert das Steuergerät SAM vorn die Scheinwerfer Tagfahrlicht mit reduzierter Leistung an und aktiviert zusätzlich die Abblendlichtansteuerung.
Bei Fahrzeugen mit Code (460) Kanada Ausführung oder Code (494) USA-Ausführung werden die Scheinwerfer Tagfahrlicht bei Dunkelheit ungedimmt eingeschaltet. Bei Fahrzeugen mit Code (498) Japan-Ausführung werden die Scheinwerfer Tagfahrlicht als Positionsleuchten verwendet. Eine Ansteuerung im Sinne des Tagfahrlichtes erfolgt nicht. Die Scheinwerfer Tagfahrlicht werden lediglich bei Dunkelheit zusätzlich zur Abblendlichtansteuerung angesteuert.
Bei Fahrzeugen mit Code (460) Kanada Ausführung oder Code (494) USA-Ausführung wird die Tagfahrlichtansteuerung bei Fahrzeugstillstand nach Ablauf von t = 3 min abgeschaltet. Wenn das Fahrzeug dann wieder bewegt wird, aktiviert das Steuergerät SAM vorn automatisch die Tagfahrlichtansteuerung.
Die Tagfahrlichtansteuerung wird deaktiviert, sobald der Lichtdrehschalter in die Stellung "Standlicht" oder "manuelles Fahrlicht" gedreht wird.
Die Funktion Tagfahrlicht hat gegenüber der Funktion automatische Fahrlichtschaltung eine höhere Priorität. In Ländern mit gesetzlicher Tagfahrlicht-Vorschrift ist nur die Lichthupe, nicht aber das Fernlicht zulässig. Das Fernlicht ist nur zulässig, wenn das Fahrlicht manuell eingeschaltet wird (nicht bei Code (460) Kanada Ausführung oder Code (494) USA-Ausführung).
Zusätzliche Funktionsvoraussetzungen automatische Fahrlichtschaltung
Motor läuft (n > 300/min) bzw. Klemme 61 Ein bzw. Fahrzeuggeschwindigkeit v > 3 km/h
Lichtdrehschalter in Stellung "AUTO"
Das Steuergerät CDI oder das Steuergerät ME sendet die Motordrehzahl und den Klemmenstatus Klemme 61 über Motorraum-CAN, Steuergerät Zentrales Gateway und Innenraum-CAN an das Steuergerät SAM vorn.
Das Kombiinstrument sendet die Fahrzeuggeschwindigkeit über Innenraum-CAN an das Steuergerät SAM vorn.
Das Steuergerät Oberes-Bedien-Feld liest den Status des Lichtdrehschalters über Instrumententafel-LIN ein und sendet diesen über Innenraum-CAN an das Steuergerät SAM vorn.
Funktionsablauf automatische Fahrlichtschaltung
Bei der automatischen Fahrlichtschaltung wird das Abblendlicht automatisch ein- oder ausgeschaltet.
Die automatische Fahrlichtschaltung ist eine reine Komfortfunktion und entbindet den Fahrer nicht von den Bedienvorschriften aus der Straßenverkehrsordnung.
Verhalten der Außenbeleuchtung bei aktiver automatischer Fahrlichtschaltung | ||
Fahrtantritt | Standlicht | Abblendlicht |
Klemme 15C Aus | Aus | Aus |
Klemme 15C Ein | Aus | Aus |
Klemme 15R Ein | Ein | Aus |
Klemme 15 Ein | Ein | Aus |
Motor läuft (n > 300/min) bzw. Klemme 61 Ein bzw. Fahrzeuggeschwindigkeit v > 3 km/h | Ein | Ein (Fernlicht zulässig) |
Fahrtende | Standlicht | Abblendlicht |
Motor läuft (n > 300/min) bzw. Klemme 61 Ein bzw. Fahrzeuggeschwindigkeit v > 3 km/h | Ein | Ein (Fernlicht zulässig) |
Klemme 15R Ein | Ein | Aus |
Klemme 15C Ein (Fahrertür geschlossen) | Ein | Aus |
Klemme 15C Ein (Fahrertür geöffnet) | Aus | Aus |
Klemme 15C Aus | Aus | Aus |
Das Abblendlicht wird abhängig von der Umgebungshelligkeit oder abhängig von den Aktivitäten der Wischeranlage ein- und ausgeschaltet:
Funktionsablauf automatische Fahrlichtschaltung über Regen-/Lichtsensor
Funktionsablauf automatische Fahrlichtschaltung über Wischeraktivitäten
Funktionsablauf automatische Fahrlichtschaltung über Regen-/Lichtsensor
Die Umgebungshelligkeit wird vom Regen-/Lichtsensor erfasst. Das Steuergerät Dachbedieneinheit liest die Signale des Regen-/Lichtsensors direkt ein und sendet diese über Innenraum-CAN an das Steuergerät SAM vorn.
Das Steuergerät SAM vorn aktiviert bei entsprechender Dunkelheit die Abblendlichtansteuerung.
Bei Ausfall des Regen-/Lichtsensors wird die automatische Fahrlichtschaltung erst mit dem Abstellen des Motors deaktiviert. Bei Tunneldurchfahrten sowie bei aktiver Funktion Wischerloslaufunterdrückung bleibt die automatische Fahrlichtschaltung eingeschaltet.
Funktionsablauf automatische Fahrlichtschaltung über Wischeraktivitäten
Wenn das Abblendlicht infolge der Aktivitäten der Wischeranlage ein- oder ausgeschaltet wird, spricht man von Schlechtwetterlicht. Das Steuergerät SAM vorn steuert die Wischeranlage.
Bei Aktivierung der Scheibenwischeranlage für t 20 s mit einer Wischzykluszeit von t < 6 s aktiviert das Steuergerät SAM vorn die Abblendlichtansteuerung. Bleiben die Wischzyklen für t 60 s aus, wird die Abblendlichtansteuerung deaktiviert.
Wenn die Funktion Wischerloslaufunterdrückung aufgehoben wird, bleibt die automatische Fahrlichtschaltung für weitere t = 60 s aktiv.
Zusätzliche Funktionsvoraussetzungen automatische LWR
Klemme 61 Ein
Fahrlicht Ein (Abblend-/Fernlicht)
Das Steuergerät CDI oder das Steuergerät ME sendet den Klemmenstatus Klemme 61 über Motorraum-CAN an das Kombiinstrument. Das Kombiinstrument sendet das Signal "Klemme 61 entkoppelt" an das Steuergerät Leuchtweitenregulierung (N71) (bis 31.7.10) oder an das Steuergerät Xenon-Scheinwerfer (ab 1.8.10) an der Leuchteinheit vorn links.
Funktionsablauf automatische LWR
Die automatische LWR ermöglicht die Korrektur der Leuchtweite der Fahrzeugscheinwerfer entsprechend der Beladung bzw. den fahrdynamisch bedingten Nickbewegungen des Fahrzeugs.
Folgende Informationen, die den Fahrzustand beschreiben, werden in die Berechnung der Korrekturwerte einbezogen:
Karosserie-Nickwinkel aus den Achslagen
Fahrzeuggeschwindigkeit zur Berechnung des Betriebsmodus
Diese Informationen werden zur Regelung der Verstellgeschwindigkeit der automatischen LWR benötigt.
Bei konstanter Fahrzeuggeschwindigkeit arbeitet die automatische LWR im "statischen Modus" mit einer geringen Verstellgeschwindigkeit. Bei Beschleunigung wird der "dynamische Modus" mit einer hohen Verstellgeschwindigkeit aktiviert.
Diese Informationen werden bei Fahrzeugen bis 31.7.10 vom Steuergerät Leuchtweitenregulierung und bei Fahrzeugen ab 1.8.10 vom Steuergerät Xenon-Scheinwerfer an der Leuchteinheit vorn links eingelesen und ausgewertet.
Die Karosserie-Nickwinkel aus den Achslagen werden von folgenden Bauteilen erfasst:
Fahrzeuge ohne Code (488) Stahl-/Luftfederung und ohne Code (489) Airmatic (Luftfederung mit Niveaueinstellung und Adaptivem Dämpfungs-System ADS):
Niveausensor vorn rechts (B22/9) (Vorderachsniveau) (direkt eingelesen)
Niveausensor hinten rechts (B22/10) (Hinterachsniveau) (direkt eingelesen)
Fahrzeuge mit Code (488) Stahl-/Luftfederung:
Niveausensor vorn rechts (Vorderachsniveau) (direkt eingelesen)
Steuergerät Niveauregulierung Hinterachse (N97) (Hinterachsniveau) (über Motorraum-CAN gesendet)
Fahrzeuge mit Code (489) Airmatic (Luftfederung mit Niveaueinstellung und Adaptivem Dämpfungs-System ADS):
Steuergerät AIRMATIC mit ADS (N51) (Vorderachsniveau und Hinterachsniveau) (über Motorraum-CAN gesendet)
Das Steuergerät Leuchtweitenregulierung (bis 31.7.10) oder das Steuergerät Xenon-Scheinwerfer an der Leuchteinheit vorn links (ab 1.8.10) liest alle relevanten Informationen ein und berechnet daraus das Fahrzeugniveau.
Informationen zu Raddrehzahlen und Raddrehrichtungen, als Indikator der Fahrzeuggeschwindigkeit, sendet das Steuergerät ESP (N47-5) über Motorraum-CAN an das Steuergerät Leuchtweitenregulierung (bis 31.7.10) oder an das Steuergerät Xenon-Scheinwerfer an der Leuchteinheit vorn links (ab 1.8.10). Diese Informationen werden zur Regelung der Verstellgeschwindigkeit der automatischen LWR benötigt.
Bei konstanter Fahrzeuggeschwindigkeit arbeitet die automatische LWR im "statischen Modus" mit einer geringen Verstellgeschwindigkeit. Bei Beschleunigung wird der "dynamische Modus" mit einer hohen Verstellgeschwindigkeit aktiviert.
Fahrzeuge bis 31.7.10:
Das Steuergerät Leuchtweitenregulierung liest alle relevanten Informationen über Motorraum-CAN ein, wertet diese aus und steuert das Leistungsmodul LWR (E1n3) an der Leuchteinheit vorn links und das Leistungsmodul LWR (E2n3) an der Leuchteinheit vorn rechts an. Die Leistungsmodule LWR steuern daraufhin den Motor Leuchtweitenregulierung links (E1m1) und den Motor Leuchtweitenregulierung rechts (E2m1) entsprechend an.
Fahrzeuge ab 1.8.10:
Das Steuergerät Xenon-Scheinwerfer an der Leuchteinheit vorn links liest alle relevanten Informationen über Motorraum-CAN ein, wertet diese aus und sendet entsprechende Korrekturwerte über Motorraum-CAN an das Steuergerät Xenon-Scheinwerfer an der Leuchteinheit vorn rechts.
Das Steuergerät Xenon-Scheinwerfer an der Leuchteinheit vorn links steuert den Motor Leuchtweitenregulierung links und das Steuergerät Xenon-Scheinwerfer an der Leuchteinheit vorn rechts steuert den Motor Leuchtweitenregulierung rechts entsprechend an.
Funktionsschema Elektrik Fahrlichtansteuerung | TYP 251.0/1 ab Modell-J. 2009 bis Modell-J. 2011 mit CODE 615 (Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht)TYP 251.0/1 ab Modell-J. 2009 bis Modell-J. 2011 mit CODE 616 (Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht asymetrisch) | ||
TYP 251.0/1 ab Modell-J. 2011 mit CODE 614 (Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer)TYP 251.0/1 ab Modell-J. 2011 mit CODE 618 (Bi-Xenon Scheinwerfer) | |||
Übersicht Systembauteile Außenbeleuchtung |
Referenzierte Dokumente
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