GF82.00-S-2001S | Wake-up Funktion | 23.2.06 |
TYP 639.601 /603 /605 /701 /703 /705 /711 /713 bis 31.3.06
TYP 639.811 /813 /815 bis 31.3.06 ausser CODE (ZJ1) Ausführung Japan
Normaler Wake-up (alle)
Die Sende- und Empfangsdioden und der Digital Data Bus (D2B)-Chip werden bei Nichtbedarf automatisch abgeschaltet (Sleep-Modus). Zum Start einer erneuten Datenübertragung wird ein Weckimpuls (Wake-up-Impuls) benötigt, der den D2B wieder aktiviert. Dies geschieht über die separate Wake-up-Leitung. Dafür löst die Radio- und Navigationseinheit (A2/56), mit Code (EN2) Autopilot-System mit TMC-Schnittstelle, oder eine der anderen unten aufgeführten Komponenten als Master-Einheit ein Wake-up-Signal (elektrisches Signal) aus, welches die Spannung in der Wake-up-Leitung auf einen definierten Wert absinken lässt.
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Der D2B-Chip in den Komponenten (z. B. CD-Spieler mit Wechsler (A2/6), mit Code (EP5) CD-Wechsler) des D2B erkennt an der Dauer des Signals, dass es sich um ein Wake-up-Signal handelt und der D2B "läuft hoch". Der D2B befindet sich somit im eingeschalteten Zustand.
Ein Wake-up kann in einem ruhenden D2B (Sleep-Modus) auch ohne den Weckimpuls der Master-Einheit erfolgen, zum Beispiel durch das Sende- und Empfangsgerät Telefon (A35/13), mit Code (EH3) Handyvorrüstung vernetzt, der Telefonanlage bei einem ankommenden Telefongespräch.
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Anstelle der Radio- und Navigationseinheit (A2/56), mit Code (EN2) Autopilot-System mit TMC-Schnittstelle, können folgende Komponenten den Platz der "Head-Unit" einnehmen:
Radio (A2), mit Code (EU3) Radio Audio 10 mit Cassettenlaufwerk, mit Code (EU4) Radio Audio 10 mit CD oder mit Code (ET0) Radio Sound 40 Pro
Bedien-, Anzeige- und Steuereinheit COMAND (A40/3), mit Code (EN4) Autopilot-System mit TMC-Schnittstelle, großes Display
Diagnose Wake-up
Zur Diagnose der Wake-up-Schaltung in den Komponenten kann die Master-Einheit über STAR DIAGNOSIS veranlasst werden, ein Wake-up-Diagnosesignal auszulösen. Dieses Signal unterscheidet sich vom Wake-up-Signal durch seine deutlich längere Dauer. Die Komponenten reagieren ihrerseits auf diesen langen Wake-up-Impuls mit einem Signal auf der Wake-up-Leitung (Meldung an die Master-Einheit).
Damit kann die Master-Einheit erkennen, welche Komponenten den langen Wake-up-Impuls empfangen haben. Der Diagnose-Wake-up kann nur ausgelöst werden, wenn der optische Ring aufgrund eines Fehlers nicht "hochlaufen" kann. Melden sich alle Komponenten bei der Master-Einheit, ist deren Spannungsversorgung fehlerfrei.
Referenzierte Dokumente
- gf8200s4000s Lichtwellenleiter Anordnung/Aufgabe/Funktion