GF82.00-P-2001R | Wake-up Funktion | 10.8.00 |
TYP 230 bis 31.5.04
TYP 230 bis 30.6.04 mit CODE (491) USA-Ausführung
TYP 230 mit CODE (498) Japan-Ausführung
Normaler Wake-up (alle)
Da die Sende-und Empfangsdioden und der D2B-Chip bei Nichtbedarf automatisch abgeschaltet werden (Sleep-Modus), wird zum Start einer erneuten Datenübertragung ein Weckimpuls (Wake-up Impuls) benötigt, der das System aktiviert.
Dies geschieht über die separate Wake-up Leitung.
Dafür löst die Master-Einheit ein Wake-up Signal (elektrisches Signal) aus, das die Spannung in der Wake-up Leitung auf einen definierten Wert absinken lässt. Der D2B-Chip in den Komponenten erkennt an der Dauer des Signales, dass es sich um ein Wake-up Signal handelt und der D2B-Ring "läuft hoch". Der D2B-Ring befindet sich somit im eingeschalteten Zustand.
Ein Wake-up kann in einem ruhenden System (Sleep-Modus) auch ohne den Weckimpuls der Master-Einheit erfolgen, zum Beispiel durch das Sende-/Empfangsgerät Telefon, D2B (A35/13) bei einem ankommenden Telefongespräch.
Diagnose Wake-up
Zur Diagnose der Wake-up Schaltung in den Komponenten kann die Master-Einheit über das Star-Diagnosis veranlasst werden ein Wake-up Diagnosesignal auszulösen. Dieses Signal unterscheidet sich vom Wake-up Signal durch seine deutlich längere Dauer. Die Komponenten reagieren ihrerseits auf diesen langen Wake-up Impuls mit einem Signal auf der Wake-up Leitung (Meldung an die Master-Einheit).
Damit kann die Master-Einheit erkennen, welche Komponenten den langen Wake-up Impuls empfangen haben. Der Diagnose Wake-up kann nur ausgelöst werden, wenn der optische Ring aufgrund eines Fehlers nicht "hochlaufen" kann.
Melden sich alle Komponenten bei der Master-Einheit ist deren Spannungsversorgung fehlerfrei.
Referenzierte Dokumente
- gf8200p2000r Datenübertragung Funktion