GF82.00-P-2000R | Datenübertragung Funktion | 10.8.00 |
TYP 230 bis 31.5.04
TYP 230 bis 30.6.04 mit CODE (491) USA-Ausführung
TYP 230 mit CODE (498) Japan-Ausführung
Die Datenübertragung im D2B
Im Digital Data Bus (D2B) gibt es die Master-Einheit (Radio (A2) oder Bedien-, Anzeige- und Steuereinheit COMAND (A40/3)) die alle Komponenten des D2B-Systemes ansteuern kann. Sie dient auch als Schnittstelle (Gateway) zum CAN-Datenbus. Dafür werden an der Master-Einheit ankommende Signale so umgewandelt, dass sie vom D2B zum CAN und umgekehrt gesendet werden können. Weiterhin dient die Master-Einheit als Taktgeber, die den Takt vorgibt mit dem Informationsabschnitte (Datenrahmen/Frames) auf dem Bussystem übertragen werden. Ein Datenrahmen (Frame) besteht hierbei aus zwei Teilrahmen (Subframes). Die Abfolge vieler Datenrahmen beinhaltet dann die kompletten Informationen für den störungsfreien Betrieb der im D2B-Ring befindlichen Komponenten (Soundverstärker (A2/13), CD-Spieler mit Wechsler (A2/6),...).
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Die Umwandlung der Lichtimpulse in elektrische Signale und umgekehrt erfolgt durch die optischen Sende- und Empfangsdioden, die in jeder Komponente integriert sind.
In der Komponente werden die elektrischen Signale dann vom D2B-Chip als D2B-Protokoll empfangen oder gesendet.
Es werden Quelldaten (Musik vom CD-Spieler mit Wechsler (A2/6)) und Kontrolldaten ("Play"-Kommando bei CD-Spieler mnit Wechsler (A2/6)) übertragen.
Quelldaten werden synchron, wie sie zum Beispiel auf einer Musik CD vorliegen, als Blöcke von 32 Bit in die Teilrahmen (Subframes) übertragen.
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Kontrolldaten dagegen werden asynchron übertragen. Sie werden gestückelt (2 Bit pro Subframe) und über mehrere Subframes verteilt.
Die Kontrolldaten sind jeweils mit der Adresse der Komponete des D2B-Ringes versehen, für die diese Information bestimmt ist. An der Komponente angekommen, werden die einzelnen Datenpakete in der Komponente wieder zusammengesetzt und können verarbeitet werden. Ein Datenrahmen kann somit unterschiedlichste Informationen beinhalten (Quell-und Kontrolldaten aller im D2B befindlichen Komponenten).
Die Sende- und Empfangsdioden sowie der D2B-Chip werden
bei Nichtbedarf abgeschaltet um den Ruhestrom zu senken (Sleep-Modus). Das Abschalten erfolgt sofort nach Ausschalten der Master-Einheit oder der Zündung. Bei erneutem Start zur optischen Informationsübertragung kann das Bussystem (Sende-und Empfangsdioden, D2B-Chip) entweder über die Komponenten oder über die Master-Einheit durch ein elektrisches Signal der Wake-up Leitung aktiviert werden.
Unabhängig davon ob eine Information für die Komponente bestimmt ist, speist sie ein aufbereitetes Lichtsignal mit voller Intensität wieder in den Bus ein (Repeaterfunktion).
Referenzierte Dokumente
- gf8200p2001r Wake-up Funktion