gf8020p2003t

Scheinwerferaufschaltung Funktion

Typ gf · Thema 80.20 · Version 0103 · 2003-05-20

Gültig für: TYP 211.0 /2

Einordnung

Funktionsgruppe 3 Aufbau › 80 Zentralverriegelung, Komfortbedienung, Fahrberechtigungssysteme › 80.20 Zentralverriegelung, Innenzentralverriegelung — Baureihe 211 (Baumuster 0**, 2**)

GF80.20-P-2003T

Scheinwerferaufschaltung Funktion

19.11.01

TYP 211.0 /2

Nachleuchtzeit Außenlicht

Die Funktion dient dazu, nach Verlassen des Fahrzeuges die Umgebung mit Stand-, Schluss-, Kennzeichen- und Nebellichtern auszuleuchten.

Das Zeitintervall ist im Kombiinstrument (A1) einstellbar.

Das Zeitintervall lässt sich in 15 s Schritten von 0 s bis 60 s einstellen.

Funktionsvoraussetzung

Scheinwerferaufschaltung ist über Kombiinstrument (A1) aktiviert.

Kl. 61 und Kl. 15 AUS

Regen-/Lichtsensor (B38/2) meldet "Dunkelheit".

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Funktionsablauf

Sind die Funktionsvoraussetzungen vorhanden, ist die Scheinwerferaufschaltung für 60 s aktiv. Diese Zeit ist unabhängig von dem eingestellten Zeitintervall im Kombiinstrument (A1).

Durch das Öffnen einer Tür oder des Kofferraumdeckels wird die Zeit für die Scheinwerferaufschaltung von neuem gestartet. Dies gilt für jedes Öffnen eine Tür innerhalb der ablaufenden Zeit. Mit dem Schließen der letzten Tür wird das im Kombiinstrument (A1) eingestellte Zeitintervall aktiviert.

Funktion unterbrechen (diskretes Verlassen)

Durch Ein- und Ausschalten der Zündung Kl. 15 EIN wird die Funktion Scheinwerferaufschaltung bis zur nächsten Funktionsvoraussetzung ausgesetzt.

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Durch Auslösung eines Alarms der Einbruch-Diebstahl-Warnanlage (EDW) wird die Scheinwerferaufschaltung gleichfalls unterbrochen. Nur bei Fahrzeugen mit Code (551a) Einbruch- und Diebstahl-Warnanlage (EDW).

Funktion deaktivieren

Durch die Einstellung des Zeitintervalls auf "0 s" im Kombiinstrument (A1) wird die Scheinwerferaufschaltung deaktiviert.

Umfeldbeleuchtung

Die Funktion dient dazu, beim Entriegeln des Fahrzeuges für ein im Kombiinstrument (A1) fest eingestelltes Zeitintervall von t=40 s, die Umgebung mit Stand-, Schluss-, Kennzeichen- und Nebelleuchten auszuleuchten.

Zur besseren Ausleuchtung des Umfelds beim Ein- und Aussteigen gibt es folgende Leuchten:

Ein- und Ausstiegsleuchte Tür vorn links (E17/3), rechts (E17/4)

Ein- und Ausstiegsleuchte Tür hinten links (E17/5), rechts (E17/6)

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Weiterhin werden angesteuert:

Standlicht und Parklicht links (E1e3, rechts (E2e3)

Nebelleuchte links (E5/1, rechts (E5/2)

Schlusslicht, Parklicht, Nebelschlusslicht links außen (E3e2), rechts außen (E4e2), bei Typ 211.0

Bremslicht, Schlusslicht und Parklicht links (E3e9), rechts (E4e9) bei Typ 211.2

Kennzeichenleuchte links (E19/1), rechts (E19/2)

Umfeldleuchte, Außenspiegel links (M21/1e1), rechts (M21/2e1)

Funktionsvoraussetzungen

Keine Unter- oder Überspannung

Regen-/Lichtsensor (B38/2) sendet die CAN-Botschaft "Dunkelheit"

Schalter Türkontakt EIN und AUS (N70s3) ist nicht gedrückt

Entriegeln über Senderschlüssel (A8/1)

Türkontaktschalter vorn links (S17/3), rechts (S17/4) oder, Türkontaktschalter hinten links (S17/5), rechts (S17/6) wird durch Öffnen einer Fahrzeugtür aktiviert.

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Funktion deaktivieren

Im Kombiinstrument (A1) lässt sich die Umfeldbeleuchtung ein- oder ausschalten.

Senderschlüssel Aufgabe/Aufbau/Funktion

GF80.57-P-4101T

Referenzierte Dokumente