gf4920s3000pb

Abgasreinigung Funktion

Typ gf · Thema 49.20 · Version 0100 · 2017-08-17

Gültig für: Motor 200 im Typ 470

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 49 Abgasanlage, Abgasreinigung › 49.20 Abgasnachbehandlung — Baureihe 470

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 200 ***

GF49.20-S-3000PB

Abgasreinigung Funktion

17.08.2017

Motor

200 im Typ 470

Abgasreinigung Funktion

S07.10-0039-79

Blockschaltbild

A1/1

Steuergerät Kombiinstrument (KI)

Y49/11

Stellmagnet Auslassnockenwelle

A1/1e58

Kontrollleuchte Motordiagnose

CAN HMI

Benutzerschnittstelle-CAN

B70/2

Hallsensor Kurbelwelle

CAN V

Fahrzeug-CAN

G3/1

Lambdasonde nach Katalysator

A

Mercedes-Benz

G3/2

Lambdasonde vor Katalysator

B

Nissan

N3/34

Steuergerät ME

C

Standard

N93

Zentrales Gateway (ZGW)

D

Option

Y49/10

Stellmagnet Einlassnockenwelle

Funktionsvoraussetzungen Abgasnachbehandlung allgemein

Klemme 87 EIN (Motormanagement EIN)

Motor läuft.

Abgasnachbehandlung allgemein

Die Aufgabe der Abgasnachbehandlung ist die Reduzierung der Abgasemissionen:

Stickoxide (NOx)

Kohlenwasserstoffe

Kohlenmonoxid (CO)

Das Steuergerät ME (N3/34) bestimmt durch Ansteuern des Stellmagnets Einlassnockenwelle (Y49/10) und des Stellmagnets Auslassnockenwelle (Y49/11) die Ventilüberschneidung. Dadurch wird die Abgasrückführrate der inneren Abgasrückführung gesteuert.

Abgasnachbehandlung Funktionsablauf

Die Abgasnachbehandlung ist in folgenden Punkten beschrieben:

Funktionsablauf Katalysator

Funktionsablauf Überwachung der Katalysatorwirkung

Funktionsablauf Katalysator

Durch Oxidation werden Kohlenmonoxid in Kohlendioxid (CO2) und Kohlenwasserstoff in Wasser (H2O) + Kohlendioxid umgewandelt.

Durch Reduktion werden die Stickoxide in Stickstoff (N2) + Kohlendioxid umgewandelt.

Zusätzliche Funktionsvoraussetzungen Überwachung der Katalysatorwirkung

Betriebswarmer Katalysator

Lambdaregelung frei gegeben

Funktionsablauf Überwachung der Katalysatorwirkung

Nach den gesetzlichen Anforderungen darf die Kohlenwasserstoff-Emission eine vorgegebene Grenze nicht überschreiten.

Die Aufgabe der Überwachung der Katalysatorwirkung ist es, aus der Sauerstoffspeicherfähigkeit des Katalysators eine Aussage über dessen Alterung und somit über die Kohlenwasserstoff-Konvertierung zu treffen.

Das Steuergerät ME (N3/34) liest zur Überwachung der Katalysatorwirkung die Signale folgender Sensoren ein:

Lambdasonde nach Katalysator (G3/1)

Lambdasonde vor Katalysator (G3/2)

Hallsensor Kurbelwelle (B70/2)

Der in einer Betriebsphase mit magerem Gemisch gespeicherte Sauerstoff wird in einer Betriebsphase mit fettem Gemisch ganz oder teilweise abgebaut. Durch Alterung verringern sich Sauerstoffspeicherfähigkeit und Kohlenwasserstoff-Konvertierung des Katalysators. Durch die hohe Sauerstoffspeicherfähigkeit des Katalysators wird die Änderung der Sauerstoffkonzentration nach dem Katalysator fast vollständig gedämpft. Dies hat zur Folge, dass das Lambdasondensignal nach dem Katalysator eine niedrige Amplitude besitzt und nahezu konstant ist.

Bei betriebswarmem Katalysator und frei gegebener Lambdaregelung werden die Amplitudengrößen der Lambdasondensignale nach und vor dem Katalysator verglichen.

Ist der Katalysator nicht mehr funktionsbereit, dann ist das Lambdasondensignal der Lambdasonde vor Katalysator (G3/2) und das Lambdasondensignal der Lambdasonde nach Katalysator (G3/1) gleich groß.

Im vorgegebenen Drehzahlbereich erfolgen im unteren Teillastbereich mehrere Messungen.

Im Fehlerspeicher des Steuergeräts ME (N3/34) werden erkannte Fehler abgelegt.

Funktionsschema Elektrik Abgasnachbehandlung

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