GF49.10-P-3033MIS | Überwachung Katalysator Wirkung Funktion | 25.6.09 |
MOTOR 272.9 im TYP 221.0 /1 ab Modell-J. 2009
/AEJ 08
MOTOR 273.9 im TYP 216.3, 221.0 /1 ab Modell-J. 2009
/AEJ 08
Funktionsvoraussetzungen Überwachung Katalysator Wirkung allgemein
Kl. 87M EIN (Motorsteuerung EIN)
Motor läuft
Betriebswarme Stirnwandkatalysatoren
Lambda-Regelung freigegeben
Überwachung Katalysator Wirkung allgemein
Nach den gesetzlichen Anforderungen darf die Kohlenwasserstoff-Emission (HC-Emission) eine vorgegebene Grenze nicht überschreiten. Die Aufgabe der Überwachung der Katalysator Wirkung ist es, aus der Sauerstoffspeicherfähigkeit der Stirnwandkatalysatoren eine Aussage über deren Alterung und somit über die HC-Konvertierung (Umwandlung) zu treffen.
Dazu liest das Steuergerät ME (N3/10) folgende Sensoren ein:
– Hall-Geber Kurbelwelle (B70), Motordrehzahl
– O2-Sonden links und rechts, vor KAT (G3/3, G3/4), Lambdasondensignale vor KAT (Katalysator)
– O2-Sonden links und rechts, nach KAT (G3/5, G3/6), Lambdasondensignale nach KAT
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Der in einer mageren Betriebsphase gespeicherte Sauerstoff wird in einer fetten Betriebsphase ganz oder teilweise abgebaut. Durch Alterung verringern sich Sauerstoffspeicherfähigkeit und HC-Konvertierung der Stirnwandkatalysatoren.
Durch die hohe Sauerstoffspeicherfähigkeit der Stirnwandkatalysatoren wird die Änderung des Sauerstoffgehalts nach den Stirnwandkatalysatoren fast vollständig gedämpft.
Dies hat zur Folge, dass die Lambdasondensignale nach den Stirnwandkatalysatoren eine kleine Amplitude besitzen und nahezu konstant sind.
Überwachung Katalysator Wirkung Funktionsablauf
Bei betriebswarmen Stirnwandkatalysatoren und freigegebener Lambda-Regelung werden die Amplitudengrößen der Lambdasondensignale nach und vor den Stirnwandkatalysatoren verglichen.
Sind die Stirnwandkatalysatoren nicht mehr funktionsbereit, dann sind die Lambdasondensignale der O2-Sonden vor KAT und die Lambdasondensignale der O2-Sonden nach KAT gleich groß.
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Im vorgegebenen Motordrehzahlbereich erfolgen im unteren Teillastbereich mehrere Messungen.
Die Ergebnisse werden mit einem Kennfeld im Steuergerät ME verglichen.
Im Fehlerspeicher vom Steuergerät ME werden erkannte Fehler abgelegt. Diese können mit dem Diagnose-Assistenz-System (DAS) ausgelesen und gelöscht werden.
Bei Fehlererkennung wird vom Steuergerät ME über den Fahrwerk-CAN (CAN E) und Zentral-CAN (CAN F) die Kontrollleuchte Motordiagnose (A1e58) im Kombiinstrument (A1) angesteuert.
Referenzierte Dokumente
- gf0761p6000meh Steuergerät ME Bauteilbeschreibung
- gf0761p6000mis Steuergerät ME Bauteilbeschreibung
- gf0761p6000mls Steuergerät ME Bauteilbeschreibung
- pe4910p205097cab Funktionsschema Elektrik Überwachung Katalysatorwirkung
- pe4910p205097sab Funktionsschema Elektrik Überwachung Katalysatorwirkung