GF42.25-W-2005A | Einbindung Dauerbremseinrichtungen Funktion | 5.12.06 |
TYP 970, 972, 974, 975, 976
mit CODE (BB1) Bremssteuerung (BS)
ausser CODE (ZX2) EPB II
TYP 970, 972, 974, 975, 976
mit CODE (BB8) Bremssteuerung (BS) mit ASR
ausser CODE (ZX2) EPB II
Zur Verringerung des Bremsbelagverschleißes und zum Schutz der Radbremsen vor Überhitzung kann das Steuergerät Bremssteuerung (BS) bei Bedarf, und sofern die Fahr- und Betriebssituation dies zulässt, zur Betriebsbremse alle im Fahrzeug verbauten Dauerbremseinrichtungen selbsttätig zuschalten.
Die Dauerbremseinrichtungen werden nicht sofort nach Fahrtantritt an den Bremsvorgängen der Betriebsbremse beteiligt. Das Steuergerät benötigt zur Aktivierung der Dauerbremseinbindung einige Zeit, da es zunächst notwendige Fahrzeugparameter ermitteln muss.
Bei aktivierter Dauerbremseinbindung beteiligt das Steuergerät die Dauerbremseinrichtungen an möglichst jedem Bremsvorgang.
Der Wirkungsgrad der zugeschalteten Dauerbremseinrichtungen ist von den Haftwertverhältnissen der Räder abhängig. Änderungen der Schlupfwerte oder ein ABS-Eingriff können die Beteiligung der Dauerbremseinrichtungen am Bremsvorgang herabsetzen oder erhöhen.
Bei aktivierter Dauerbremseinbindung ist eine manuelle Bedienung der Dauerbremseinrichtungen notwendig, z. B. bei Gefällefahrt. Die Dauerbremseinbindung wird dadurch nicht beeinflusst.
Referenzierte Dokumente
- gf4225w3116mb Steuergerät Bremssteuerung (BS) Anordnung/Aufgabe