GF30.35-W-4002A | Ermittlung der Fahrpedalstellung Funktion | 5.12.06 |
MOTOR 900.9 im TYP 970, 972, 975, 976
MOTOR 902.9 im TYP 950, 952, 953, 954
MOTOR 902.9 im TYP 970, 972, 974, 975, 976
MOTOR 904.9 im TYP 375.1, 958.0, 970, 972, 975, 976
MOTOR 906.9 im TYP 374.5, 375.3, 950, 952, 953, 954, 958.2
MOTOR 906.9 im TYP 958.0, 970, 972, 974, 975, 976
MOTOR 924.9 im TYP 958.0, 970, 972, 974
MOTOR 926.9 im TYP 950, 952, 953, 954, 958.2
W30.35-1078-75
1 Leerlauf
2 Teillast
3 Volllast
A3 Steuergerät Fahrregelung (FR)
B1 Fußfahrgeber
A PWM-Signal am Ausgang 1
B PWM-Signal am Ausgang 2
t Zeit
U Spannung
1 Erfassung der Fahrpedalstellung
Die Stellung des Fahrpedals wird über den elektronischen Fußfahrgeber (B1) erfasst.
Im Fußfahrgeber (B1) befinden sich 2 Potentiometer, denen jeweils eine Elektronik nachgeschaltet ist. Beide Potentiometer arbeiten gegenläufig. Auf diese Weise wird nicht nur eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet, sondern es können auch Ausfälle zuverlässig erkannt werden. Je nachdem wie weit das Fahrpedal durchgetreten wird, verändert sich der Spannungsabfall am jeweiligen Potentiometer und somit die Höhe der Spannung, die jeweils an der entsprechend nachgeschalteten Elektronik anliegt. Die Höhe dieser Spannung ist wiederum ausschlaggebend für die Höhe des Tastverhältnisses der jeweiligen PWM-Signale, welche von jeder Elektronik erzeugt und an das Steuergerät Fahrregelung (FR) (A3) übermittelt werden.
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PWM (Puls-Weiten-Moduliert) bedeutet vereinfacht, die zu übermittelnde Information ist in der Weite des Impulses enthalten. Bei Betätigung des Fahrpedals ändert sich der Impuls. Die Frequenz bleibt jedoch gleich.
2 Übermittlung der Fahrpedalstellung
Beide PWM-Signale, die vom Fußfahrgeber (B1) an das Steuergerät Fahrregelung (FR) (A3) übermittelt werden, sind gegensinnig.
D. h., das PWM-Signal am Ausgang 1 (A) hat im Leerlauf (1) ein niedriges Tastverhältnis von ca. 10 bis 30%, welches in Richtung Volllast (3) auf ca. 40 bis 90% ansteigt, und das PWM-Signal am Ausgang 2 (B) hat im Leerlauf (1) ein hohes Tastverhältnis von ca. 40 bis 90%, welches in Richtung Volllast (3) auf ca. 10 bis 30% abfällt.
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3 Ermittlung der Fahrpedalstellung
Die Ermittlung der Fahrpedalstellung erfolgt schließlich durch das Steuergerät Fahrregelung (FR) (A3), welches die PWM-Signale des elektronischen Fußfahrgebers (B1), deren ausgegebene Tastverhältnisse die Stellung des Fahrpedals repräsentieren, auswertet.
Für die Leerlauf- und Kickdown-Stellung sind keine zusätzlichen Schalter erforderlich. Diese Fahrpedalstellungen werden beim Einlernvorgang in der Fahrregelung (FR) festgelegt.
Referenzierte Dokumente
- gf3035w3101a Fußfahrgeber Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion
- gf3035w4103a Steuergerät Fahrregelung (FR) Anordnung/Aufgabe
- gf3035w4103ma Steuergerät Fahrregelung (FR) Anordnung/Aufgabe