gf3030p3302gr

Radarsensoren Stoßfänger Bauteilbeschreibung

Typ gf · Thema 30.30 · Version 0103 · 2014-08-04

Gültig für: TYP 166 bis Modell-J. 2016 mit CODE 233 (DISTRONIC PLUS) TYP 166 bis Modell-J. 2016 mit CODE 237 (Aktiver Totwinkel-Assistent)

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 30 Regulierung, Geschwindigkeitsregelanlagen › 30.30 Tempomat (TPM), DISTRONIC (DTR), Aktiver Bremsassistent — Baureihe 166

GF30.30-P-3302GR

Radarsensoren Stoßfänger Bauteilbeschreibung

04.08.2014

TYP

166

bis Modell-J. 2016

mit CODE 233 (DISTRONIC PLUS)

TYP

166

bis Modell-J. 2016

mit CODE 237 (Aktiver Totwinkel-Assistent)

Radarsensoren Stoßfänger Bauteilbeschreibung

Dargestellt am abgebauten Stoßfänger vorn (Innenansicht)

B29/2

Sensor DISTRONIC (DTR) Stoßfänger vorne links

B29/3

Sensor DISTRONIC (DTR) Stoßfänger vorne rechts

P30.30-2295-04

Anordnung

Die Sensoren DISTRONIC (DTR) Stoßfänger vorne sind innen links und rechts am vorderen Stoßfänger angeordnet.

Radarsensoren Stoßfänger Bauteilbeschreibung

Dargestellt am abgebauten Stoßfänger hinten (Innenansicht)

B29/6

Radarsensor Stoßfänger hinten links (mit CODE 237 (Aktiver Totwinkel-Assistent))

B29/7

Radarsensor Stoßfänger hinten rechts (mit CODE 237 (Aktiver Totwinkel-Assistent))

P30.30-2296-04

Anordnung

Die Radarsensoren Stoßfänger hinten sind innen links und rechts am hinteren Stoßfänger angeordnet.

Aufgabe

Die Radarsensoren (Nahbereichssensoren) erkennen Objekte (z. B. Fahrzeuge) im Nahbereich bis s = 30 m bei einem maximalen Erfassungswinkel von = 130°.

Aufbau

Die Radarsensoren sind Ultra-Breitband-Radarsensoren mit folgenden Eigenschaften:

Erfassungsbereich: s = 0,18 bis 30 m, bei einer Auflösung von s = 0,04 m

Erfassungswinkel: = 60° mit Winkelbestimmung und =130° nur Detektion (Aufspürung)

Trägerfrequenz: f = 24,125 GHz (Typ 166.0 bis 30.11.2012, Typ 166.8 bis 30.06.2013) oder f= 25 GHz (Typ 166.0 ab 01.12.2012, Typ 166.8 ab 01.07.2013)

Arbeitsweise: Kurzpulsverfahren mit f = 5 GHz Bandbreite (Typ 166.0 bis 30.11.2012, Typ 166.8 bis 30.06.2013) oder f = 1,4 GHz Bandbreite (Typ 166.0 ab 01.12.2012, Typ 166.8 ab 01.07.2013)

Die hohe Bandbreite der Radarsensoren ermöglicht eine sehr genaue Positionsangabe und optimiert die Trennung nahe beieinanderliegender Objekte.

Die Codierung (Unterscheidung) der einzelnen Radarsensoren erfolgt durch eine unterschiedliche Belegung mit Klemme 31 an Pin 5 oder 6.

Die Ansteuerung und Auswertung der Radarsensoren erfolgt vom Steuergerät Video- und Radarsensorik (N62/2) über Sensor-CAN (CAN S).

Elektrischer Schaltplan Steuergerät Video- und Radarsensorik

PE30.30-P-2103-97NAA