gf2660p2001gc

Mechanische Schaltung Funktion

Typ gf · Thema 26.60 · Version 0101 · 2004-06-03

Gültig für: GETRIEBE 716.500 /501 /502 /503 /504 /505 /506 /507 /511 /512 im TYP 168

Einordnung

Funktionsgruppe 2 Fahrwerk › 26 Mechanisches Getriebe › 26.60 Schaltung — Baureihe 168

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 716 500, 716 501, 716 502, 716 503, 716 504, 716 505, 716 506, 716 507, 716 511, 716 512

GF26.60-P-2001GC

Mechanische Schaltung Funktion

24.6.99

GETRIEBE 716.500 /501 /502 /503 /504 /505 /506 /507 /511 /512 im TYP 168

Mechanische Schaltung Funktion

P26.00-0306-09

1 Schalthebel

2 Wählzug

11 Kulissenplatte

12 Schwungmasse

3 Schaltzug

4 Wählhebel

5 Schaltgassenhebel

Mechanische Schaltung Funktion

P26.00-0307-79

6 Mitnehmer

6a Sperrblech

7 Schaltwelle

8 Schaltgabel 1/2 Gang

9 Schaltgabel 5/R Gang

24 Schaltgabeln

25 Schaltmodul

a Drehbewegung

b Hubbewegung

10 Schaltgabel 3/4 Gang

13 Arretiereinrichtung

14 Feder

23 Schaltgabelstange

Funktion

Die Übertragung der Schaltbewegungen vom Schalthebel (1) zum Schaltmodul (25) am Getriebe erfolgt durch einen wartungsfreien Wählzug (2) und durch einen wartungsfreien Schaltzug (3).

Eine an dem Schaltgassenhebel (5) angelenkte Schwungmasse (12) unterstützt die Schaltbewegung am Schalthebel (1).

Durch diese Übertragungsart werden folgende Vorteile erreicht:

geringe Vibrations- und Geräuschübertragung

minimaler Schaltkraftaufwand

exakte Schaltung

leichte Schaltung

Schaltgasse wählen:

Der Wählhebel (4) setzt die Querbewegung (Schaltgasse wählen) des Schalthebels (1) in eine Hubbewegung (b) der Schaltwelle (7) im Schaltmodul (25) um.

Gang schalten:

Der Schaltgassenhebel (5) setzt die Längsbewegung (Gang schalten) des Schalthebels (1) in eine Drehbewegung (a) der Schaltwelle (7) im Schaltmodul (25) um.

Auf der Schaltwelle (7) befinden sich zwei Mitnehmer (6). Die Mitnehmer (6) betätigen die entsprechenden Schaltgabeln (8, 9 oder 10), die kugelgelagert auf der Schaltgabelstange (23) geführt werden. Die Kulissenplatte (11) verhindert ein Herausspringen des Ganges in senkrechter Richtung. Das Sperrblech (6a) blockiert nach vollzogenem Schaltvorgang alle übrigen Gänge.

Die Rückwärtsgangsperre verhindert ein ungewolltes Schalten vom 5. Gang in den Rückwärtsgang.

Die Neutralstellung des Wählhebels (4) und des Schaltgassenhebels (5) in der Mittelschaltung wird über die beiden Federn (14) und einer Arretiereinrichtung (13) an der Schaltwelle (7) erreicht.