21 | Schalldämpfer |
114 | Dieselpartikelfilter (DPF) |
120/1 | Oxidationskatalysator |
D14.40-0021-06
Anordnung
Der DPF befindet sich in der Fahrzeugmitte am Unterboden.
Aufgabe
Der DPF filtert und speichert die Particulate Matter (PM) (Partikel), die beim Verbrennungsvorgang im Motor entstehen. In der DPFRegenerationsphase werden die PM dort nachverbrannt.
Schematische Darstellung |
81 | Abgasstrom |
82 | Keramischer Monolith |
83 | Stopfen |
84 | Dämmung |
85 | Gehäuse |
P14.40-2027-06
Aufbau
Der DPF besteht aus einem keramischen Wabenfilterkörper (Monolith) aus Siliziumkarbid, der mit Platin beschichtet ist. Die Kanäle des DPF sind wechselnd vorn und hinten geöffnet und durch die porösen Filterwände des Wabenfilterkörpers voneinander getrennt.
Funktion
Das ungefilterte Abgas strömt durch den porösen keramischen Wabenfilter des DPF. Die PM werden physisch im Wabenfilterkörper (Monolith) des DPF zurückgehalten.
Für die Regeneration des DPF wird der Beladungszustand des DPF durch Ermittlung des Abgasdrucks vor und nach dem DPF mit Hilfe des Differenzdrucksensors Dieselpartikelfilter (B28/8) herangezogen. Das Steuergerät CDI (N3/21) wertet die Signale des Differenzdrucksensors Dieselpartikelfilter aus.
Für den PMAbbrand sind Temperaturen von über 600 °C notwendig, die im normalen Betrieb des Dieselmotors nicht erreicht werden. Das Steuergerät CDI kann deshalb die Abgastemperatur auf folgende Weise erhöhen:
Ansaugluftdrosselung
Nacheinspritzung