gf0710s1011ps

Laufruheregelung Funktion

Typ gf · Thema 07.10 · Version 0101 · 2019-01-22

Gültig für: Motor 642 im Typ 470, 471

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 07 Gemischaufbereitung › 07.10 Elektronische Motorsteuerung/Motorregelung — Baureihe 470 · Baureihe 471

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 642 ***

GF07.10-S-1011PS

Laufruheregelung Funktion

22.01.2019

Motor

642 im Typ 470, 471

Laufruheregelung Funktion

S07.10-0053-79

Blockschaltbild

B2/6

Heißfilm-Luftmassensensor links

N93

Zentrales Gateway (ZGW)

B2/7

Heißfilm-Luftmassensensor rechts

Y76

Kraftstoffinjektoren

B4/6

Kraftstoffdruck-Sensor Hochdruck

CAN E

Fahrwerk-CAN

B11/4

Kühlmitteltemperatur-Sensor

CAN V

Fahrzeug-CAN

B37/4

Fahrpedalmodul

A

Mercedes-Benz

B70

Hallsensor Kurbelwelle

B

Nissan

N3/28

Steuergerät CDI

C

Standard

N30/4

Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP)

D

Option

Funktionsvoraussetzung Laufruheregelung allgemein

Klemme 87M (Motormanagement EIN)

Motor läuft.

Laufruheregelung allgemein

Die Laufruheregelung reduziert die Laufunruhen im Drehzahlbereich von ca. 750 bis ca. 2600/min.

Das Steuergerät CDI (N3/28) liest zur Laufruheregelung folgende Signale ein:

Motorlast, Heißfilm-Luftmassensensor links (B2/6) und Heißfilm-Luftmassensensor rechts (B2/7)

Kraftstoffdruck-Sensor Hochdruck (B4/6)

Kühlmitteltemperatur-Sensor (B11/4)

Fahrpedalstellung, Fahrpedalmodul (B37/4)

Motordrehzahl, Hallsensor Kurbelwelle (B70)

Raddrehzahlsignal, Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP) (N30/4)

Laufruheregelung Funktionsablauf

Der Funktionsablauf ist in folgenden Punkten beschrieben:

Funktionsablauf Erkennung von Verbrennungsaussetzern

Funktionsablauf Sensoradaption

Funktionsablauf Erkennung von Verbrennungsaussetzern

Dazu liest das Steuergerät CDI das Signal des Hallsensors Kurbelwelle ein und wertet es auf seine Gleichförmigkeit aus. Treten am Signal des Hallsensors Kurbelwelle Ungleichförmigkeiten auf, korrigiert das Steuergerät CDI über das Mengenregelventil (Y94) den Kraftstoffdruck in der Rail und über die Ansteuerung der Kraftstoffinjektoren (Y76) die Einspritzdauer.

Aus dem Kraftstoffdruck in der Rail und der Einspritzdauer der Kraftstoffinjektoren ergibt sich die Einspritzmenge.

Funktionsablauf Sensoradaption

Der Toleranzbereich der Laufruheauswertung wird nach erfolgter Adaption des Hallsensors Kurbelwelle verkleinert.

Die Laufruheauswertung kann damit an die spezifischen Rundlaufeigenschaften des Motors angepasst werden.

Im Schubbetrieb (Fahrpedal nicht betätigt), bei der ein gleichförmiger Rundlauf vorhanden ist, speichert das Steuergerät CDI die Rundlaufeigenschaften des Motors. Zur Aussetzererkennung sind diese als Vergleichsgröße erforderlich.

Der Toleranzbereich der Laufruheauswertung ist im Steuergerät CDI voreingestellt und kann bei Bedarf mit XENTRY Diagnostics angepasst werden.

Funktionsschema Laufruheregelung

PE07.10-S-2502-97PV

Übersicht Systembauteile Common-Rail Diesel Injection (CDI)

GF07.16-S-9997PS

Referenzierte Dokumente