S07.10-0053-79
Blockschaltbild |
B2/6 | Heißfilm-Luftmassensensor links | N93 | Zentrales Gateway (ZGW) | |
B2/7 | Heißfilm-Luftmassensensor rechts | Y76 | Kraftstoffinjektoren | |
B4/6 | Kraftstoffdruck-Sensor Hochdruck | CAN E | Fahrwerk-CAN | |
B11/4 | Kühlmitteltemperatur-Sensor | CAN V | Fahrzeug-CAN | |
B37/4 | Fahrpedalmodul | A | Mercedes-Benz | |
B70 | Hallsensor Kurbelwelle | B | Nissan | |
N3/28 | Steuergerät CDI | C | Standard | |
N30/4 | Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP) | D | Option |
Funktionsvoraussetzung Laufruheregelung allgemein
Klemme 87M (Motormanagement EIN)
Motor läuft.
Laufruheregelung allgemein
Die Laufruheregelung reduziert die Laufunruhen im Drehzahlbereich von ca. 750 bis ca. 2600/min.
Das Steuergerät CDI (N3/28) liest zur Laufruheregelung folgende Signale ein:
Motorlast, Heißfilm-Luftmassensensor links (B2/6) und Heißfilm-Luftmassensensor rechts (B2/7)
Kraftstoffdruck-Sensor Hochdruck (B4/6)
Kühlmitteltemperatur-Sensor (B11/4)
Fahrpedalstellung, Fahrpedalmodul (B37/4)
Motordrehzahl, Hallsensor Kurbelwelle (B70)
Raddrehzahlsignal, Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP) (N30/4)
Laufruheregelung Funktionsablauf
Der Funktionsablauf ist in folgenden Punkten beschrieben:
Funktionsablauf Erkennung von Verbrennungsaussetzern
Funktionsablauf Sensoradaption
Funktionsablauf Erkennung von Verbrennungsaussetzern
Dazu liest das Steuergerät CDI das Signal des Hallsensors Kurbelwelle ein und wertet es auf seine Gleichförmigkeit aus. Treten am Signal des Hallsensors Kurbelwelle Ungleichförmigkeiten auf, korrigiert das Steuergerät CDI über das Mengenregelventil (Y94) den Kraftstoffdruck in der Rail und über die Ansteuerung der Kraftstoffinjektoren (Y76) die Einspritzdauer.
Aus dem Kraftstoffdruck in der Rail und der Einspritzdauer der Kraftstoffinjektoren ergibt sich die Einspritzmenge.
Funktionsablauf Sensoradaption
Der Toleranzbereich der Laufruheauswertung wird nach erfolgter Adaption des Hallsensors Kurbelwelle verkleinert.
Die Laufruheauswertung kann damit an die spezifischen Rundlaufeigenschaften des Motors angepasst werden.
Im Schubbetrieb (Fahrpedal nicht betätigt), bei der ein gleichförmiger Rundlauf vorhanden ist, speichert das Steuergerät CDI die Rundlaufeigenschaften des Motors. Zur Aussetzererkennung sind diese als Vergleichsgröße erforderlich.
Der Toleranzbereich der Laufruheauswertung ist im Steuergerät CDI voreingestellt und kann bei Bedarf mit XENTRY Diagnostics angepasst werden.
Referenzierte Dokumente
- gf0716s9997ps Übersicht Systembauteile Common-Rail Diesel Injection (CDI)