Funktionsvoraussetzung Laufruheregelung allgemein
Motor läuft
Laufruheregelung allgemein
Die Laufruheregelung reduziert die Laufunruhen des Motors.
Das Steuergerät CDI (N3/9) benötigt zur Laufruheregelung u. a. folgende Sensoren und Signale:
Heißfilm-Luftmassenmesser (B2/5)
Kühlmitteltemperatur-Sensor (B11/4)
Fahrpedalsensor (B37)
Hallsensor Kurbelwelle (B70)
Raddrehzahlsignal vom Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP) (N30/4)
Funktionsablauf
Der Funktionsablauf ist in folgenden Punkten beschrieben:
Funktionsablauf Erkennung von Verbrennungsaussetzern
Faktoren für die Laufruheregelung
Funktionsablauf Erkennung von Verbrennungsaussetzern
Zur Erkennung von Verbrennungsaussetzern wertet das Steuergerät CDI (N3/9) das Signal des Hallsensors Kurbelwelle (B70) auf seine Gleichförmigkeit aus.
Treten am Signal des Hallsensors Kurbelwelle (B70) Ungleichförmigkeiten auf, korrigiert das Steuergerät CDI (N3/9) über das Mengenregelventil (Y94) die Kraftstoffmenge in der Rail und über die Ansteuerung der Kraftstoffinjektoren (Y76) die Einspritzdauer.
Aus dem Kraftstoffdruck in der Rail und der Ansteuerzeit der Kraftstoffinjektoren (Y76) ergibt sich die Einspritzmenge.
Faktoren für die Laufruheregelung
Folgende Faktoren beeinflussen die Laufruheregelung:
Erkennung von Fahrbahnunebenheiten
Kraftstoffreservesignal
Sensoradaption
Erkennung von Fahrbahnunebenheiten
Schwingungseinflüsse über den Antriebsstrang können bei bestimmten Motordrehzahlen und Lastzuständen die Auswertung des Motorlaufs negativ beeinflussen. Deshalb wird bei schlechter Fahrbahn der Toleranzbereich der Laufruheregelung vergrößert.
Das Raddrehzahlsignal (zur Erkennung eines gleichmäßigen Rundlaufs) erhält das Steuergerät CDI (N3/9) über das Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP) (N30/4).
Kraftstoffreservesignal
Das Steuergerät Signalerfass- und Ansteuermodul (SAM) (N10) wertet die Signale vom Füllstandssensor Kraftstoffbehälter (M3/3b1) aus.
Sensoradaption
Der Toleranzbereich der Laufruheregelung wird nach erfolgter Adaption des Signals des Hallsensors Kurbelwelle (B70) verkleinert. Die Laufruheregelung kann damit an die spezifischen Rundlaufeigenschaften des Motors angepasst werden.
In einer Schubphase (Fahrpedal nicht betätigt), bei der gleichförmiger Rundlauf vorhanden ist, speichert das Steuergerät CDI (N3/9) die Rundlaufeigenschaften des Motors. Zur Aussetzererkennung sind diese als Vergleichsgröße erforderlich.
Der Toleranzbereich der Laufruheregelung ist im Steuergerät CDI (N3/9) voreingestellt und kann bei Bedarf angepasst werden.
Referenzierte Dokumente
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