S07.10-0024-79
Dargestellt ohne Code FX9 (KEYLESS GO), Code MJ8 (ECO Start-Stopp-Funktion) und Code MT2 (Emissionsklasse Euro 6d-TEMP N1 GR.III/N2) |
A1/1 | Steuergerät Kombiinstrument (KI) | M16/45 | Drosselklappensteller | |
B2/8 | Heißfilm-Luftmassenmesser | N3/33 | Steuergerät CDI | |
B4/14 | Raildrucksensor | N50 | Steuergerät Sicherungs- und Relaismodul (SRM) | |
B6/23 | Hallsensor Nockenwelle | N93 | Zentrales Gateway (ZGW) | |
B11/17 | Temperatursensor Kühlmittel | S2 | Schalter Zündschloss | |
B17 | Temperatursensor Ladeluft vor Drosselklappe | Y76 | Kraftstoffinjektoren | |
B19/11 | Temperatursensor vor Abgasturbolader | Y94/3 | Mengenregelventil | |
B19/17 | Temperatursensor vor Dieselpartikelfilter | CAN HMI | BenutzerschnittstelleCAN | |
B28/12 | Differenzdrucksensor Dieselpartikelfilter | CAN V | FahrzeugCAN | |
B37/4 | Fahrpedalmodul | A | Mercedes-Benz | |
B50/5 | Kraftstofftemperatur-Sensor | B | Nissan | |
B70/2 | Hallsensor Kurbelwelle | C | Standard | |
G3/2 | Lambdasonde vor Katalysator | D | Option |
S07.10-0025-79
Dargestellt mit Code FX9 (KEYLESS GO) und mit Code MJ8 (ECO Start-Stopp-Funktion), ohne Code MT2 (Emissionsklasse Euro 6d-TEMP N1 GR.III/N2) |
A1/1 | Steuergerät Kombiinstrument (KI) | N3/33 | Steuergerät CDI | |
B2/8 | Heißfilm-Luftmassenmesser | N10/1 | Steuergerät Signalerfass- und Ansteuermodul (SAM) | |
B4/14 | Raildrucksensor | N50 | Steuergerät Sicherungs- und Relaismodul (SRM) | |
B6/23 | Hallsensor Nockenwelle | N93 | Zentrales Gateway (ZGW) | |
B11/17 | Temperatursensor Kühlmittel | S2/3 | Start-Stopp-Taste KEYLESS-GO | |
B17 | Temperatursensor Ladeluft vor Drosselklappe | Y76 | Kraftstoffinjektoren | |
B19/11 | Temperatursensor vor Abgasturbolader | Y94/3 | Mengenregelventil | |
B19/17 | Temperatursensor vor Dieselpartikelfilter | CAN HMI | BenutzerschnittstelleCAN | |
B28/12 | Differenzdrucksensor Dieselpartikelfilter | CAN V | FahrzeugCAN | |
B37/4 | Fahrpedalmodul | A | Mercedes-Benz | |
B50/5 | Kraftstofftemperatur-Sensor | B | Nissan | |
B70/2 | Hallsensor Kurbelwelle | C | Standard | |
G3/2 | Lambdasonde vor Katalysator | D | Option | |
M16/45 | Drosselklappensteller |
S07.10-A037-79
Dargestellt mit Code FX9 (KEYLESS GO), mit Code MJ8 (ECO Start-Stopp-Funktion) und mit Code MT2 (Emissionsklasse Euro 6d-TEMP N1 GR.III/N2) |
A1/1 | Steuergerät Kombiinstrument (KI) | N10/1 | Steuergerät Signalerfass- und Ansteuermodul (SAM) | |
B2/8 | Heißfilm-Luftmassenmesser | N50 | Steuergerät Sicherungs- und Relaismodul (SRM) | |
B4/14 | Raildrucksensor | N93 | Zentrales Gateway (ZGW) | |
B6/23 | Hallsensor Nockenwelle | S2/3 | Start-Stopp-Taste KEYLESS-GO | |
B11/17 | Temperatursensor Kühlmittel | Y76 | Kraftstoffinjektoren | |
B16/19 | Temperatursensor vor Oxidationskatalysator | Y94/3 | Mengenregelventil | |
B28/12 | Differenzdrucksensor Dieselpartikelfilter | CAN HMI | BenutzerschnittstelleCAN | |
B37/4 | Fahrpedalmodul | CAN V | FahrzeugCAN | |
B50/5 | Kraftstofftemperatur-Sensor | A | Mercedes-Benz | |
B70/2 | Hallsensor Kurbelwelle | B | Nissan | |
B175 | Sensoreinheit Temperatursensoren | C | Standard | |
M16/45 | Drosselklappensteller | D | Option | |
N3/33 | Steuergerät CDI |
Funktionsvoraussetzungen Einspritzregelung allgemein
Klemme 87 EIN (Motormanagement EIN)
Motor läuft.
Einspritzregelung allgemein
Der Motor erhält vom Steuergerät CDI (N3/33) die jeweils benötigte Kraftstoffmenge zugeteilt.
Das Steuergerät CDI (N3/33) berechnet Kraftstoffmenge und kennfeldabhängig Einspritzdauer und Kraftstoffdruck auf Basis folgender Signale:
Heißfilm-Luftmassensensor (B2/8), für die angesaugte Luftmasse
Raildrucksensor (B4/14)
Temperatursensor Ladeluft vor Drosselklappe (B17) (ohne Code MT2 (Emissionsklasse Euro 6d-TEMP N1 GR.III/N2))
Hallsensor Nockenwelle (B6/23)
Temperatursensor Kühlmittel (B11/17)
Temperatursensor vor Abgasturbolader (B19/11) (ohne Code MT2 (Emissionsklasse Euro 6d-TEMP N1 GR.III/N2))
Fahrpedalmodul (B37/4), Motorlastanforderung Fahrer
Fahrpedalmodul (B37/4), Fahrpedalbetätigung schnell oder langsam (bei Beschleunigung)
Kraftstofftemperatur-Sensor (B50/5)
Lambdasonde vor Katalysator (G3/2) (ohne Code MT2 (Emissionsklasse Euro 6d-TEMP N1 GR.III/N2))
NOx-Sensor 1 vor SCR-Katalysator (B29) (mit Code MT2 (Emissionsklasse Euro 6d-TEMP N1 GR.III/N2))
Hallsensor Kurbelwelle (B70/2)
Temperatursensor vor Dieselpartikelfilter (B19/17) (ohne Code MT2 (Emissionsklasse Euro 6d-TEMP N1 GR.III/N2))
Temperatursensor vor Oxidationskatalysator (B16/19) (mit Code MT2 (Emissionsklasse Euro 6d-TEMP N1 GR.III/N2))
Differenzdrucksensor Dieselpartikelfilter (B28/12), Beladungszustand des Dieselpartikelfilters
Atmosphärendrucksensor (im Steuergerät CDI (N3/33) integriert), Atmosphärendruck für Höhenadaption.
Einspritzregelung Funktionsablauf
Die Einspritzregelung ist in folgenden Punkten beschrieben:
Funktionsablauf Raildruckregelung
Funktionsablauf Voreinspritzung
Funktionsablauf Haupteinspritzung
Funktionsablauf Nacheinspritzung
Funktionsablauf Einspritzmengenkorrektur
Funktionsablauf Raildruckregelung
Das Steuergerät CDI (N3/33) regelt den Kraftstoffdruck durch das Mengenregelventil (Y94/3).
Nach dem Abstellen des Motors herrscht im Hochdruckregelkreis ein Restdruck. Der Kraftstoff-Hochdruckkreislauf darf aus Sicherheitsgründen erst nach erfolgtem Druckabbau über das Steuergerät CDI (N3/33) geöffnet werden.
Funktionsablauf Voreinspritzung
Ziel der Voreinspritzung ist es, das Verbrennungsgeräusch und die Abgasemission zu reduzieren. Vor der eigentlichen Haupteinspritzung findet eine Voreinspritzung statt - dadurch läuft die Verbrennung weicher ab.
Der Ansteuerbeginn der Kraftstoffinjektoren (Y76) bei der Voreinspritzung wird vom Steuergerät CDI (N3/33) lastabhängig berechnet.
Die Voreinspritzung wird vom Steuergerät CDI (N3/33) unterdrückt, wenn einer der folgenden Zustände vorliegt:
Der Zeitpunkt der Voreinspritzung ist überschritten.
Die erfasste Motordrehzahl ist zu hoch.
Die angeforderte Last ist außerhalb des Kennfelds für die Voreinspritzung.
Der Motor wird abgestellt.
Funktionsablauf Haupteinspritzung
Die Haupteinspritzung erfolgt im Anschluss an die Voreinspritzung und dient der Leistungs- und Drehmomenterzeugung. Die Haupteinspritzung wird durch den Ansteuerbeginn (Einspritzzeitpunkt) und die Ansteuerdauer (Einspritzdauer) gesteuert.
Die Haupteinspritzung wird vom Steuergerät CDI (N3/33) unterdrückt, wenn einer der folgenden Zustände vorliegt:
Volllasteinspritzmengenbegrenzung ist aktiv.
Die Kraftstofftemperaturgrenze ist überschritten.
Der Kraftstoffdruck ist zu gering.
Der Motor befindet sich im Schubbetrieb.
Ein externer Eingriff in die Mengenregelung liegt vor.
Der Motor wird abgestellt.
Funktionsablauf Nacheinspritzung
Die Nacheinspritzung dient dazu, die Abgastemperatur zu erhöhen, sowie den Umwandlungsprozess der Abgasbestandteile im Oxidationskatalysator und die Regeneration des Dieselpartikelfilters zu unterstützen. Dazu wird der Beladungszustand des Dieselpartikelfilters mithilfe des Differenzdrucksensors Dieselpartikelfilter (B28/12) erfasst. Durch Anhebung der Motorlast wird die Menge der Nacheinspritzung ausreichend erhöht, um die Abgastemperatur zu steigern und den Regenerationsvorgang des Dieselpartikelfilters auszulösen. Die Rußpartikel im Abgas werden nachträglich verbrannt.
Die Nacheinspritzung wird vom Steuergerät CDI (N3/33) unterdrückt, wenn einer der folgenden Zustände vorliegt:
Die erfasste Motordrehzahl ist zu hoch.
Die berechnete Nacheinspritzmenge ist zu gering.
Die Haupteinspritzmenge ist zu gering.
Der Kraftstoffdruck in der Rail ist zu gering.
Der Motor wird abgestellt.
Informationen zur Teilfunktion "Regeneration Dieselpartikelfilter" ist in der Funktionsbeschreibung "Abgasreinigung Funktion" dokumentiert.
Funktionsablauf Einspritzmengenkorrektur
Die Einspritzmengenkorrektur unterteilt sich in 2 Teilbereiche:
Nullmengenkalibrierung
Haupteinspritzmengenkorrektur
Nullmengenkalibrierung
Aufgrund der möglichen Reibung beim Öffnen und Schließen der Kraftstoffinjektoren (Y76) ergibt sich über die Laufzeit eine geänderte Einspritzmenge. Diese geänderte Einspritzmenge kann durch eine Anpassung der Ansteuerdauer (Nullmengenkalibrierung) korrigiert werden.
Während des normalen Motorbetriebs oder im Schubbetrieb wird in definierten Zeitabständen zylinderselektiv eine Piloteinspritzmenge kalibriert. Diese Ansteuerdauer entspricht einer definierten Einspritzmenge. Die Differenz zwischen der neuen und der nominalen Ansteuerdauer wird zur Einspritzmengenkorrektur genutzt.
Haupteinspritzmengenkorrektur (ohne Code MT2 (Emissionsklasse Euro 6d-TEMP N1 GR.III/N2))
Bei dieser Funktion wird die Haupteinspritzmenge mithilfe der Lambdasonde vor Katalysator (G3/2) korrigiert. Dabei wird die Einspritzmenge so lange verändert, bis der im Steuergerät CDI (N3/33) hinterlegte Lambda-Sollwert erreicht wird.
Damit sich die Emissionswerte durch Toleranzen von Heißfilm-Luftmassenmesser (B2/8) und Kraftstoffinjektoren (Y76) nicht verschlechtern, verändert das Steuergerät CDI (N3/33) die Abgasrückführrate. Über die Lambdasonde vor Katalysator (G3/2) wird der Restsauerstoffgehalt überwacht.
Haupteinspritzmengenkorrektur (mit Code MT2 (Emissionsklasse Euro 6d-TEMP N1 GR.III/N2))
Bei dieser Funktion wird die Haupteinspritzmenge mithilfe des NOx-Sensors 1 vor SCR-Katalysator (B29) korrigiert. Dabei wird die Einspritzmenge so lange verändert, bis der im Steuergerät CDI (N3/33) hinterlegte Lambda-Sollwert erreicht wird.
Damit sich die Emissionswerte durch Toleranzen von Heißfilm-Luftmassenmesser (B2/8) und Kraftstoffinjektoren (Y76) nicht verschlechtern, verändert das Steuergerät CDI (N3/33) die Abgasrückführrate. Über den NOx-Sensor 1 vor SCR-Katalysator (B29) wird der Restsauerstoffgehalt überwacht.
Referenzierte Dokumente
- gf0716s9997pd Übersicht Systembauteile Common-Rail Diesel Injection (CDI)