P63.50-4259-09
1 | Kotflügel hinten |
Gefahr | Lebensgefahr durch Abrutschen oder Kippen des Fahrzeuges von der Hebebühne | Fahrzeug zwischen den Hebebühnensäulen ausrichten und die vier Aufnahmeteller an den vom Fahrzeughersteller vorgeschriebenen Hebebühnenaufnahmepunkten platzieren. | |
Gefahr | Explosionsgefahr durch Entzünden, Vergiftungsgefahr durch Einatmen und Einnehmen von Kraftstoff sowie Verletzungsgefahr durch Haut- und Augenkontakt mit Kraftstoff | Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verboten. Kraftstoffe nur in geeignete und entsprechend gekennzeichnete Behältnisse einfüllen. | |
Warnung | Verletzungsgefahr an Haut und Augen durch den Umgang mit heißen oder glühenden Gegenständen | Schutzhandschuhe, Schutzkleidung und ggf. Schutzbrille tragen. | |
Vorsicht | Verletzungsgefahr durch Schnitt- bzw. Schürfwunden an scharfkantigen Fahrzeugteilen | Bei Arbeiten an bzw. im Bereich von scharfen, unentgrateten Fahrzeugteilen stets Schutzhandschuhe tragen. | |
Hinweis | Allgemeine Hinweise zur Karosseriereparatur | ||
Hinweis | Hinweise zur Vermeidung von Schäden an elektronischen Bauteilen durch elektrostatische Entladung | ||
Hinweis | Vorbehandlung der Klebeflächen | ||
Hinweise zu ausgeschäumten Abdämpfungen in der Karosserie | |||
Allgemeines zu MB-Materialien | |||
| Ausbauen | ||
1 | Anbauteile im Bereich der Reparaturstelle ausbauen. | ||
2 | Alle Anbauteile, die im Fahrzeug verbleiben, mit Funkenschutzdecken abdecken. | Beim Erneuern des rechten Kotflügels hinten (1) muss der serienmäßige Tankdeckel eingebaut sein und der Einfüllstutzen mit einer Funkenschutzdecke abgedeckt werden. | |
3 | Den Kotflügel hinten (1) ausbauen. | ||
Grundierstift | |||
1K-Zinkstaubfarbe | |||
| Einbauen | ||
Gefahr | Lebensgefahr durch Hochspannung beim Elektroschweißen. Explosionsgefahr durch Schweißen im Bereich von leicht entzündlichen Stoffen. Verletzungsgefahr durch Schweißspritzer und UV-Licht beim Schweißen. Vergiftungsgefahr durch Einatmen von Schweißdämpfen | Isolierende Unterlagen benutzen. Schutzkleidung, Schutzbrille und Schutzmaske tragen. Leicht entzündliche Stoffe aus dem Gefahrenbereich entfernen. Absauganlage verwenden. | |
Hinweis | Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden an Bauteilen bei elektrischen Schweiß-, Lötarbeiten | ||
Allgemeine Hinweise zum Nieten | |||
4 | Den Kotflügel hinten (1) vorbereiten. | ||
1K-Zinkstaubfarbe | |||
5 | Den Kotflügel hinten (1) einbauen. | ||
Fondtür zu Seitenteil unten | |||
Kotflügel hinten zu Schlussleuchte | |||
Kofferraumdeckel zu Kotflügel hinten, oben | |||
Abdichtmasse weiß 310 ml, DBL 6069.20 | |||
1K-Zinkstaubfarbe | |||
Teilesatz 2-Komponenten-Kleber Karosserie | |||
Blindniet 6,412 (Klemmbereich 1 mm bis 3,5 mm, Abzugskraft min. 15,5 kN) | |||
Blindniet mit Senkkopf 6,414,0 (Klemmbereich 1,5 mm bis 3 mm, Abzugskraft min. 15,5 kN) | |||
Fühlerlehre | |||
Wenn als Alternative zur Wiederherstellung der Oberflächen mit Schwemmzinn ein Karosserie-Basisspachtel verwendet wird, | |||
| |||
den Karosserie-Basisspachtel auftragen. | |||
Teilesatz 2-Komponenten-Kleber Karosserie | |||
Karosserie-Basisspachtel | |||
6 | Schweißverbindungen und Blechflansche säubern. | ||
7 | Funkenschutzdecken entfernen. | ||
8 | Reparaturbereich säubern. | ||
9 | Reparaturbereiche mit einem Grundierfüller grundieren. | ||
Hinweis | Hinweise zur Reparatur-Lackierung | ||
Nur frei gegebene Grundierfüller der Daimler AG verwenden: | |||
10 | Nahtabdichtung nach Reparaturen durchführen. | ||
11 | Reparaturbereiche und angrenzende Flächen lackieren. | ||
Hinweis | Hinweise zur Reparatur-Lackierung | ||
Nur frei gegebene Lacke der Daimler AG verwenden: | |||
12 | Hohlraumkonservierung ergänzen. | ||
13 | Anbauteile im Bereich der Reparaturstelle wieder einbauen. |
129 589 03 21 00
Fühlerlehre
Reparaturmittel |
Nummer | Bezeichnung | Bestellnummer |
BR00.45-Z-1003-01A | Abdichtmasse weiß 310 ml, DBL 6069.20 | A 001 989 63 20 |
BR00.45-Z-1012-07A | Grundierstift | A 000 986 27 50 |
BR00.45-Z-1035-13A | Blindniet 6,412 (Klemmbereich 1 mm bis 3,5 mm, Abzugskraft min. 15,5 kN) | A 000 991 76 32 |
BR00.45-Z-1043-13A | Blindniet mit Senkkopf 6,414,0 (Klemmbereich 1,5 mm bis 3 mm, Abzugskraft min. 15,5 kN) | A 000 991 82 32 |
BR00.45-Z-1056-07A | 1K-Zinkstaubfarbe | A 000 986 28 00 |
BR00.45-Z-1057-07A | Karosserie-Basisspachtel | A 012 989 29 71 |
BR00.45-Z-1162-02A | Teilesatz 2-Komponenten-Kleber Karosserie | A 012 989 17 71 |
Referenzierte Dokumente
- ah5400p000101a Hinweise zur Vermeidung von Schäden an elektronischen Bauteilen durch elektrostatische Entladung
- ah6000n000101a Allgemeine Hinweise zur Karosseriereparatur
- ah6000p000102a Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden an Bauteilen bei elektrischen Schweiß-, Lötarbeiten
- ah6000p000301n Allgemeine Hinweise zum Nieten
- ah6000p000801sx Vorbehandlung der Klebeflächen
- ah6000p004101a Hinweise zu ausgeschäumten Abdämpfungen in der Karosserie
- ah9800p940802a Hinweise zur Reparatur-Lackierung
- ah9800p940903a Allgemeines zu MB-Materialien
- ar6000p003101lwg Spachtel an Karosserie verarbeiten
- ar6350p140101fr Kotflügel hinten komplett ausbauen
- ar6350p140102fr Kotflügel hinten komplett zum Einbau vorbereiten
- ar6350p140103fr Kotflügel hinten komplett einbauen
- ar9710p4000fr Nahtabdichtung nach Reparaturen
- ar9710p4000frx Nahtabdichtung nach Reparaturen
- ar9720p1500fr Hohlraumkonservierung nach Reparaturarbeiten
- ar9720p1500frx Hohlraumkonservierung nach Reparaturarbeiten
- as0000z000201a Verletzungsgefahr an Haut und Augen durch den Umgang mit heißen oder glühenden Gegenständen
- as0000z000701a Lebensgefahr durch Hochspannung beim Elektroschweißen. Explosionsgefahr durch Schweißen im Bereich von leicht entzündlichen Stoffen. Verletzungsgefahr durch Schweißspritzer und UV-Licht beim Schweißen. Vergiftungsgefahr durch Einatmen
- as0000z001001a Lebensgefahr durch Abrutschen oder Kippen des Fahrzeuges von der Hebebühne
- as0000z001701a Verletzungsgefahr durch Schnitt- bzw. Schürfwunden an scharfkantigen Fahrzeugteilen
- as4700z000101a Explosionsgefahr durch Entzünden, Vergiftungsgefahr durch Einatmen und Einnehmen von Kraftstoff sowie Verletzungsgefahr durch Haut- und Augenkontakt mit Kraftstoff