Methode zur Reparatur von nicht laminatdurchdringenden Schäden wie: |
| Größeren Kerben |
| Teilanrissen |
| Delaminationen |
| Dellen |
| Blasen |
G60.00-3011-01
G60.00-3010-01
1 | Unterste Faserlage |
2 | Verschliffene und verspachtelte Reparaturstelle |
G60.00-3012-01
G60.00-3013-01
Vorsicht | Verletzungsgefahr durch Schnitt- bzw. Schürfwunden an scharfkantigen Fahrzeugteilen | Bei Arbeiten an bzw. im Bereich von scharfen, unentgrateten Fahrzeugteilen stets Schutzhandschuhe tragen. | |
Gefahr | Explosionsgefahr durch Schleifstaub. Verletzungsgefahr durch Reizung der Atemwege beim Einatmen oder durch Haut- und Augenkontakt mit Kohlenstoffasern | Absaugen des anfallenden Staubes mit einem zugelassenen Staubsauger Atemmaske, Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen. | |
Gefahr | Explosionsgefahr durch Schleifstaub. Verletzungsgefahr durch Reizung der Atemwege beim Einatmen oder durch Haut- und Augenkontakt mit Glasfasern | Absaugen des anfallenden Staubes mit einem zugelassenen Staubsauger Atemmaske, Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen. | |
Gefahr | Explosionsgefahr beim Umgang mit Polyester- und Epoxidharzen. Verletzungsgefahr durch Haut- und Augenkontakt mit Polyester- und Epoxidharzen | Nicht rauchen! Kein offenes Feuer! | |
Gefahr | Explosionsgefahr beim Umgang mit organischen Peroxid-Härtern. Verletzungsgefahr durch Haut- und Augenkontakt mit organischen Peroxid-Härtern | Nicht rauchen! Kein offenes Feuer! Hautschutzcreme, Schutzhandschuhe und Schutzbrille benutzen. Für gute Be- und Entlüftung sorgen. | |
Hinweis | Vorbehandlung der Klebeflächen | ||
1 | Bereich um die Schadensstelle abkleben | ||
2 | Vorbereiten der Schadensstelle | ||
Bei Schleif- und Nacharbeiten immer Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen. | |||
Handelsübliche Geräte/Werkzeuge | |||
Maschine mit biegsamer Welle verwenden. | |||
Winkelhandstück für Maschine mit biegsamer Welle verwenden | |||
Reiniger Methylethylketon (MEK) | |||
3 | Ausschleifen der Schadensstelle | Das geschädigte Laminat muss vollständig entfernt werden, d. h. es dürfen keine Risse oder Fehlstellen im Bauteil verbleiben. | |
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Maschine mit biegsamer Welle verwenden | |||
Winkelhandstück für Maschine mit biegsamer Welle verwenden | |||
4 | Ausarbeiten einer Schäftung | Das Schäftverhältnis zwischen Materialstärke (s) und Schäftlänge (l) beträgt 1/20. | |
Bei einer Materialstärke von z. B. 2 mm ergibt sich bei einer einfachen Schäftung (A) eine Schäftlänge von 20 x 2 mm = 40 mm. Ist der Reparaturbereich bei dickeren Materialstärken von beiden Seiten zugänglich, kann eine doppelte Schäftung (B) durchgeführt werden. | |||
Handelsübliche Geräte/Werkzeuge | |||
Maschine mit biegsamer Welle verwenden | |||
Winkelhandstück für Maschine mit biegsamer Welle verwenden | |||
5 | Auflaminieren neuer Faserschichten | Auflaminieren neuer Faserschichten | |
Allgemeine Hinweise zum Laminieren von Fasergeweben | |||
Enge Radien, Vertiefungen oder Kanten können mit Polyesterspachtel ausgefüllt werden, damit nachfolgende Faserschichten sauber anliegen und keine Hohlräume bilden. Unterste Faserlage (1) mit größter Überlappungslänge bemessen, darüberliegende kontinuierlich abnehmend. | |||
Reiniger Methylethylketon (MEK) | |||
Reparatursatz (für Fahrerhaus-Reparatur) Klebemittel im Satz nicht enthalten | |||
6 | Reparaturstelle verspachteln und verschleifen (2) |
Referenzierte Dokumente
- ah6000n001301a Allgemeine Hinweise zum Laminieren von Fasergeweben
- ah6000p000801sx Vorbehandlung der Klebeflächen
- ar6000g207001na Ausarbeiten einer Schäftung
- ar6000g208001na Vorbereitung der Schadensstelle
- ar6000g208005na Auflaminieren neuer Faserschichten
- as0000z001701a Verletzungsgefahr durch Schnitt- bzw. Schürfwunden an scharfkantigen Fahrzeugteilen
- as6000z000101na Explosionsgefahr durch Schleifstaub. Verletzungsgefahr durch Reizung der Atemwege beim Einatmen oder durch Haut- und Augenkontakt mit Kohlenstoffasern
- as6000z000201na Explosionsgefahr durch Schleifstaub. Verletzungsgefahr durch Reizung der Atemwege beim Einatmen oder durch Haut- und Augenkontakt mit Glasfasern
- as6000z000401na Explosionsgefahr beim Umgang mit Polyester- und Epoxidharzen. Verletzungsgefahr durch Haut- und Augenkontakt mit Polyester- und Epoxidharzen
- as9800z000501na Explosionsgefahr beim Umgang mit organischen Peroxid-Härtern. Verletzungsgefahr durch Haut- und Augenkontakt mit organischen Peroxid-Härtern