1 | Hydrostatpumpe |
2 | Einstellschraube |
3 | Nutmutter |
4 | Hydrostatmotor |
X | Grundmaß |
G55.90-3167-11
Gefahr! | Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor | Fahrzeug gegen selbsttätiges Anfahren sichern. Geschlossene und eng anliegende Arbeitskleidung tragen. Nicht an heiße oder rotierende Teile greifen. | |
Gefahr! | Lebensgefahr beim Kipperbetrieb durch Aufenthalt im Kippbereich oder unter der angehobenen Kippbrücke. Verletzungsgefahr durch Quetschen und Klemmen von Körperteilen beim Absetzen der Kippbrücke | Während des Kippens dürfen sich keine Personen im Kippbereich der Kippbrücke befinden. Bei Arbeiten unter der angehobenen Kippbrücke diese immer mit der Kippbrücken-Stütze sichern. | |
| Hinweise zur Beurteilung der Hydraulikschläuche | ||
| Prüfen | ||
1 | Ölstand im hydrostatischen Fahrantrieb prüfen | ||
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2 | Sichtkontrolle an allen Hydraulikleitungen, Verschraubungen und Bauteilen durchführen | Bei Beanstandung | |
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Beschädigte oder undichte Teile erneuern. Verschraubungen ggf. nachziehen. | |||
3 | Eine waagerechte und abgesperrte Fahrstrecke oder Grube von ca. 4 m vorbereiten | Sollten die räumlichen Gegebenheiten nicht ausreichend sein, muss die Prüfung auf dem Firmengelände durchgeführt werden. Die Fahrstrecke von ca. 4 m muss ebenfalls abgesperrt werden. | |
4 | Motor starten und den hydrostatischen Fahrantrieb einschalten | Siehe Betriebsanleitung. | |
5 | Handrad in Nullposition stellen und Fahrzeugbewegung beobachten | | |
Bei Nullposition des Handrads und unbetätigtem Fahrpedal muss das Fahrzeug stehen. | |||
Wenn sich das Fahrzeug in Bewegung setzt. | |||
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Diagnosesystem anschließen und die Istwerte für das Handrad und das Fahrpedal überprüfen | |||
| Anschließen und Anwenden von Prüfmitteln | ||
Bei Nullposition des Handrads und unbetätigtem Fahrpedal muss als Istwert 0% stehen. | |||
Bei korrekter Funktion des Handrads und Fahrpedals und sich trotzdem bewegendem Fahrzeug | |||
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Nulllage der Hydrostatpumpe einstellen | |||
Einstellen | |||
6 | Kipppritsche hochstellen und sichern | Außer Fahrzeuge mit Leistungshydraulik | |
Bei Fahrzeugen mit Leistungshydraulik ist der Zugang zu der Einstellschraube (2) nur von unten möglich. | |||
7 | Motor abstellen | ||
8 | Grundmaß (X) an der Einstellschraube (2) prüfen | Bei Abweichung | |
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Bei gegengehaltener Einstellschraube (2) die Nutmutter (3) lösen. Anschließend das Grundmaß (X) an der Einstellschraube (2) neu einstellen. Nach dem Einstellen der Einstellschraube (2) darf die Nutmutter (3) noch nicht festgedreht werden. | |||
Grundmaß Einstellschraube für hydraulische Nulllage der Hydrostatpumpe | |||
9 | Motor starten und den hydrostatischen Fahrantrieb einschalten | Es muss sich ein Helfer auf dem Fahrersitz befinden, damit er bei Notsituationen die notwendigen Schritte einleiten kann. | |
Siehe Betriebsanleitung. | |||
10 | Nulllage der Hydrostatpumpe einstellen | Einstellschraube (2) langsam hinein- oder herausdrehen. | |
11 | Motor abstellen | ||
12 | Bei gegengehaltener Einstellschraube (2) Nutmutter (3) festdrehen | ||
13 | Motor starten und den hydrostatischen Fahrantrieb einschalten | Siehe Betriebsanleitung. | |
14 | Handrad in Nullposition stellen und Fahrzeugbewegung beobachten | | |
Bei Nullposition des Handrads und unbetätigtem Fahrpedal muss das Fahrzeug stehen. Andernfalls muss der Einstellvorgang wiederholt werden. | |||
15 | Kipppritsche entsichern und herablassen | Außer Fahrzeuge mit Leistungshydraulik |
Referenzierte Dokumente
- ad0000g1000bz Anschließen und Anwenden von Prüfmitteln
- ad0000g1000bz
- ah5530n000101a Hinweise zur Beurteilung der Hydraulikschläuche
- ap5590g5513b Hydrostatischer Fahrantrieb - Ölstand prüfen, richtigstellen
- as0000z000501a Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor
- as5520z000101a Lebensgefahr beim Kipperbetrieb durch Aufenthalt im Kippbereich oder unter der angehobenen Kippbrücke. Verletzungsgefahr durch Quetschen und Klemmen von Körperteilen beim Absetzen der Kippbrücke