ar5590g7010b

Hydrostatpumpe auf hydraulische Nulllage prüfen, einstellen

Typ ar · Thema 55.90 · Version 0102 · 2016-03-22

Gültig für: Typ 405.100/101/102/103/120/121/122/123/200/201/220/221 ## ab 204086 mit Code G33 (Hydrostatischer Fahrantrieb mit Verstellmotor) Typ 405.100/101/102/103/120/121/122/123/200/201/220/221 ## bis 204085 mit Code G32 (Hydrostatischer Fahrantrieb)

Einordnung

Funktionsgruppe 2 Fahrwerk › 55 Zusatzantriebe, Hydraulik- und Gelenksysteme › 55.90 Hydrostatischer Fahrantrieb — Baureihe 405 (Baumuster 100, 101, 102, 103, 120, 121, 122, 123, 200, 201, 220, 221)

EinPAS 17 Antriebsstrang/Achse › 17.30 Hydrostatischer Fahrantrieb › 17.30.50 Hydraulikpumpe/Hydraulikmotor/Behälter — Baureihe 405 (Baumuster 100, 101, 102, 103, 120, 121, 122, 123, 200, 201, 220, 221)

AR55.90-G-7010B

Hydrostatpumpe auf hydraulische Nulllage prüfen, einstellen

22.03.2016

Typ

405.100/101/102/103/120/121/122/123/200/201/220/221 ## ab 204086

mit Code G33 (Hydrostatischer Fahrantrieb mit Verstellmotor)

Typ

405.100/101/102/103/120/121/122/123/200/201/220/221 ## bis 204085

mit Code G32 (Hydrostatischer Fahrantrieb)

Hydrostatpumpe auf hydraulische Nulllage prüfen, einstellen

1

Hydrostatpumpe

2

Einstellschraube

3

Nutmutter

4

Hydrostatmotor

X

Grundmaß

G55.90-3167-11

Gefahr!

Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor

Fahrzeug gegen selbsttätiges Anfahren sichern. Geschlossene und eng anliegende Arbeitskleidung tragen. Nicht an heiße oder rotierende Teile greifen.

AS00.00-Z-0005-01A

Gefahr!

Lebensgefahr beim Kipperbetrieb durch Aufenthalt im Kippbereich oder unter der angehobenen Kippbrücke. Verletzungsgefahr durch Quetschen und Klemmen von Körperteilen beim Absetzen der Kippbrücke

Während des Kippens dürfen sich keine Personen im Kippbereich der Kippbrücke befinden. Bei Arbeiten unter der angehobenen Kippbrücke diese immer mit der Kippbrücken-Stütze sichern.

AS55.20-Z-0001-01A

Hinweise zur Beurteilung der Hydraulikschläuche

AH55.30-N-0001-01A

Prüfen

1

Ölstand im hydrostatischen Fahrantrieb prüfen

AP55.90-G-5513B

2

Sichtkontrolle an allen Hydraulikleitungen, Verschraubungen und Bauteilen durchführen

Bei Beanstandung

Beschädigte oder undichte Teile erneuern. Verschraubungen ggf. nachziehen.

3

Eine waagerechte und abgesperrte Fahrstrecke oder Grube von ca. 4 m vorbereiten

Sollten die räumlichen Gegebenheiten nicht ausreichend sein, muss die Prüfung auf dem Firmengelände durchgeführt werden. Die Fahrstrecke von ca. 4 m muss ebenfalls abgesperrt werden.

4

Motor starten und den hydrostatischen Fahrantrieb einschalten

Siehe Betriebsanleitung.

5

Handrad in Nullposition stellen und Fahrzeugbewegung beobachten


Die Betriebsbremse, Feststellbremse und die Kupplungsbetätigung müssen gelöst und das Fahrpedal unbetätigt sein.
Sonst kann es zu einem fehlerhaften Ergebnis kommen.

Bei Nullposition des Handrads und unbetätigtem Fahrpedal muss das Fahrzeug stehen.

Wenn sich das Fahrzeug in Bewegung setzt.

Diagnosesystem anschließen und die Istwerte für das Handrad und das Fahrpedal überprüfen

Anschließen und Anwenden von Prüfmitteln

AD00.00-G-1000BZ

Bei Nullposition des Handrads und unbetätigtem Fahrpedal muss als Istwert 0% stehen.

Bei korrekter Funktion des Handrads und Fahrpedals und sich trotzdem bewegendem Fahrzeug

Nulllage der Hydrostatpumpe einstellen

Einstellen

6

Kipppritsche hochstellen und sichern

Außer Fahrzeuge mit Leistungshydraulik

Bei Fahrzeugen mit Leistungshydraulik ist der Zugang zu der Einstellschraube (2) nur von unten möglich.

7

Motor abstellen

8

Grundmaß (X) an der Einstellschraube (2) prüfen

Bei Abweichung

Bei gegengehaltener Einstellschraube (2) die Nutmutter (3) lösen. Anschließend das Grundmaß (X) an der Einstellschraube (2) neu einstellen. Nach dem Einstellen der Einstellschraube (2) darf die Nutmutter (3) noch nicht festgedreht werden.

Grundmaß Einstellschraube für hydraulische Nulllage der Hydrostatpumpe

*BE55.90-G-1001-02A

9

Motor starten und den hydrostatischen Fahrantrieb einschalten

Es muss sich ein Helfer auf dem Fahrersitz befinden, damit er bei Notsituationen die notwendigen Schritte einleiten kann.

Siehe Betriebsanleitung.

10

Nulllage der Hydrostatpumpe einstellen

Einstellschraube (2) langsam hinein- oder herausdrehen.
Bei jedem Einstellvorgang muss der Helfer die Feststellbremse betätigen, damit eine Fahrzeugbewegung ausgeschlossen werden kann. Nach dem Einstellvorgang die Feststellbremse lösen und die neue Einstellung prüfen. Bei Nullposition des Handrads und unbetätigtem Fahrpedal muss das Fahrzeug stehen.

11

Motor abstellen

12

Bei gegengehaltener Einstellschraube (2) Nutmutter (3) festdrehen

13

Motor starten und den hydrostatischen Fahrantrieb einschalten

Siehe Betriebsanleitung.

14

Handrad in Nullposition stellen und Fahrzeugbewegung beobachten


Die Betriebsbremse, Feststellbremse und die Kupplungsbetätigung müssen gelöst und das Fahrpedal unbetätigt sein.
Sonst kann es zu einem fehlerhaften Ergebnis kommen.

Bei Nullposition des Handrads und unbetätigtem Fahrpedal muss das Fahrzeug stehen. Andernfalls muss der Einstellvorgang wiederholt werden.

15

Kipppritsche entsichern und herablassen

Außer Fahrzeuge mit Leistungshydraulik

Hydrostatischer Fahrantrieb

Nummer

Benennung

Typ 405 mit Code G33

Typ 405 mit Code G32

BE55.90-G-1001-02A

Grundmaß Einstellschraube für hydraulische Nulllage der Hydrostatpumpe

mm

14,75

14,75

Referenzierte Dokumente