GETRIEBE | 718.840 im TYP 405.05/09/10/11/12/20/22 |
außer CODE G20 (Nachschaltgetriebe mit Arbeitsgruppe) | |
außer CODE G21 (Nachschaltgetriebe m. Arbeits- u. Kriechganggruppe) | |
außer CODE G28 (Vorrüstung, für Arbeits-/Kriechgang-/Geländegruppe) | |
GETRIEBE | 718.841 im TYP 437.420/421/425/426/430/431/435/436/465 |
außer CODE G20 (Nachschaltgetriebe mit Arbeitsgruppe) | |
außer CODE G22 (Nachschaltgetriebe mit Arbeitsgruppe) | |
außer CODE G28 (Vorrüstung, für Arbeits-/Kriechgang-/Geländegruppe) | |
GETRIEBE | 718.841 im TYP 437.427/437 |
außer CODE G22 (Nachschaltgetriebe mit Geländegruppe) | |
außer CODE G28 (Vorrüstung, für Arbeits-/Kriechgang-/Geländegruppe) |
Prüfwerte Planetenradsatz |
Nummer | Benennung | GETRIEBE718.840/841 | |
BE26.50-N-1002-07A | Axialspiel zwischen Haltescheibe und Zahnrad | mm | 0,05 (+0,15) |
Planetenradsatz |
Nummer | Benennung | GETRIEBE718.840/841 | |
BA26.50-N-1001-03A | Schraube Haltescheibe an Planetenträger | Nm | 60 |
Planetenradsatz |
Nummer | Benennung | GETRIEBE718.840/841 | |
BA26.50-N-1002-03A | Sicherungsschraube Planetenradachse | Nm | 7 |
1 | Kegelrollenlager |
2 | Haltescheibe |
3 | Schraube |
4 | Ausgleichsscheibe |
5 | Zahnrad |
6 | Planetenradträger |
7 | Ausgleichsscheibe |
8 | Abstandsrohr |
9 | Gleichlaufflansch |
10 | Gleitstein |
11 | Schiebemuffe |
12 | Stift |
13 | Feder |
14 | Sicherungsschraube |
15 | Planetenradachse |
16 | Planetenrad |
17 | Abstandsscheiben |
18 | Nadelwalze |
19 | Anlaufscheiben |
20 | Sprengring |
21 | Gleichlaufglocke |
22 | Hohlrad |
23 | Sicherungsring |
24.1 | Synchronring |
24.2 | Synchronring |
25 | Synchronkörper |
26 | Sicherungsring |
27 | Kugellager |
28 | Sprengring |
29 | Ölabschirmblech (CODE G97 (Abschirmblech Getriebe)) |
G26.50-3235-06
Zerlegen |
1 | Planetenradsatz auf die Seite mit der Gleichlaufglocke (21) stellen. |
2 | Schraube (3) herausdrehen. |
3 | Haltescheibe (2) und Ausgleichsscheibe (4) ausbauen. |
4 | Zahnrad (5) mit den Kegelrollenlagern (1) ausbauen. |
5 | Gleichlaufflansch (9), Ausgleichsscheibe (7) und Abstandsrohr (8) ausbauen. |
G26.50-3121-01
6 | GETRIEBE 718.840 im TYP 405 mit CODE G97 (Abschirmblech Getriebe), GETRIEBE 718.841 im TYP 437 mit CODE G97 (Abschirmblech Getriebe) |
G26.50-3223-01
7 | Sicherungsring (26) ausbauen. |
8 | Synchronring (24.2) ausbauen. |
9 | Synchronisierung (Pfeil) ausbauen. |
G26.50-3234-01
G26.50-3123-01
10 | Schiebemuffe (11) und Synchronring vom Synchronkörper (25) abbauen. |
11 | Stifte (12) und Federn (13) vom Synchronkörper (25) abbauen. |
12 | Gleitsteine (10) vom Synchronkörper (25) abbauen. |
13 | Planetenradsatz herumdrehen und Sprengring (20) ausbauen. |
14 | Gleichlaufglocke (21) nach unten ausbauen. |
G26.50-3124-01
G26.50-3125-01
G26.50-3126-01
G26.50-3218-01
G26.50-3130-01
15 | Hohlrad (22) ausbauen. |
16 | Verstemmung (Pfeile) an den Sicherungsschrauben (14) mit einem Bohrer entfernen. |
17 | Sicherungsschrauben (14) herausdrehen. |
18 | Planetenradachsen (15) ausbauen. |
19 | Planetenräder (16) mit Nadelwalzen, Anlaufscheiben (19) und Abstandsscheiben (17) ausbauen. |
Je Planetenrad (16) sind 21 Nadelwalzen verbaut. |
20 | Sicherungsring (23) ausbauen. |
21 | Kugellager (27) ausbauen. |
G26.50-3128-01
G26.50-3129-01
Reinigen und Prüfen |
22 | Alle Teile reinigen. |
23 | Alle Teile auf Verschleiß und Beschädigung prüfen. |
Bei Beanstandung: |
Verschlissene oder beschädigte Teile erneuern.
Zusammenbauen |
24 | Kugellager (27) einbauen. |
25 | Sicherungsring (23) einbauen. |
G26.50-3129-01
26 | Planetenräder (16) mit Nadelwalzen, Anlaufscheiben (19) und Abstandsscheiben (17) in den Planetenradträger einbauen. |
Je Planetenrad (16) sind 21 Nadelwalzen verbaut. |
27 | Planetenradachsen (15) einbauen. |
G26.50-3128-01
G26.50-3218-01
28 | Sicherungsschrauben (14) mit vorgeschriebenem Drehmoment festdrehen . |
29 | Sicherungsschrauben (14) verstemmen (Pfeile). |
30 | Hohlrad (22) einbauen. |
G26.50-3130-01
G26.50-3126-01
31 | Gleichlaufglocke (21) einbauen. |
32 | Sprengring (20) einbauen und Planetenradsatz herumdrehen. |
33 | Gleitsteine (10) an den Synchronkörper (25) anbauen. |
34 | Federn (13) und Stifte (12) an den Synchronkörper (25) anbauen. |
35 | Schiebemuffe (11) und Synchronring an den Synchronkörper (25) anbauen. |
G26.50-3125-01
G26.50-3124-01
36 | Synchronisierung (Pfeil) einbauen. |
37 | Synchronring (24.2) einbauen. |
38 | Sicherungsring (26) einbauen. |
G26.50-3123-01
G26.50-3234-01
39 | Abstandsrohr (8) zusammen mit der Ausgleichsscheibe (7) einbauen. |
40 | Gleichlaufflansch (9) einbauen. |
G26.50-3121-01
41 | Zahnrad (5) mit dem inneren Kegelrollenlager (1) bis zum Anschlag in den Gleichlaufflansch (9) einsetzen. |
G26.50-3230-01
G26.50-3231-01
G26.50-3232-01
G26.50-3233-01
Messung Maß C |
1 | Kegelrollenlager |
5 | Zahnrad |
6 | Planetenradträger |
30 | Abstandscheibe |
Messung Maß D |
1 | Kegelrollenlager |
5 | Zahnrad |
30 | Abstandscheibe |
1 | Kegelrollenlager |
2 | Haltescheibe |
3 | Schraube |
4 | Ausgleichsscheibe |
5 | Zahnrad |
6 | Planetenradträger |
Axialspiel zwischen Haltescheibe (2) und Zahnrad (5) einstellen
42 | Eine Abstandscheibe (30) als Hilfsmittel auf die Stirnseite des Zahnrades (5) aufsetzen. |
Wenn das äußere Kegelrollenlager (1) nicht ausgebaut war oder schon montiert ist. |
Die Abstandscheibe (30) kann unter der Nummer A 437 337 00 52 als Ersatzteil bestellt werden. |
43.1 | Messung mit Abstandscheibe (30). |
43.2 | Messung ohne Abstandscheibe (30). |
44.1 | Messung mit Abstandscheibe (30). |
44.2 | Messung ohne Abstandscheibe (30). |
45 | Abstandscheibe (30) von der Stirnseite des Zahnrades (5) entfernen. |
Wenn das äußere Kegelrollenlager (1) nicht ausgebaut war oder schon montiert ist. |
46 | Ausgleichsscheibe (4) für das Axialspiel zwischen Haltescheibe (2) und Zahnrad (5) anhand der Rechenformel ermitteln. |
Rechenformel:
Maß C - Maß D = Maß E
Maß E + "Axialspiel zwischen Haltescheibe (2) und Zahnrad (5)" = "Einzulegende Ausgleichsscheibe (4)"
________ mm - _______ mm = ______ mm
________ mm + 0,05 mm = ______ mm
Beispielrechnung:
28,09 mm - 27,95 mm = 0,14 mm
0,14 mm + 0,05 mm = 0,19 mm
In diesem Beispiel muss eine Ausgleichsscheibe (4) mit einer Dicke von 0,2 mm eingebaut werden, da die Ausgleichsscheiben (4) in 0,1 mm Abstufung verfügbar sind.
Es muss immer aufgerundet werden.
Die in der Beispielrechnung angegebenen Maße (außer das Maß für das "Axialspiel zwischen Haltescheibe (2) und Zahnrad (5)") sind Richtmaße. Zum Auswählen der korrekten Ausgleichsscheibe (4) nur die tatsächlichen Werte verwenden.
47 | Ermittelte Ausgleichsscheibe (4) und Haltescheibe (2) einbauen. |
48 | Alte Schraube (3) festdrehen . |
49 | "Dicke der eingebauten Ausgleichsscheibe (4)" und Maß E notieren. |
Sie werden zur Berechnung des "tatsächlichen Axialspiels zwischen Haltescheibe (2) und Zahnrad (5)" benötigt. |
50 | "Tatsächliches Axialspiel zwischen Haltescheibe (2) und Zahnrad (5)" anhand der Rechenformel berechnen und notieren. |
Rechenformel:
"Dicke der eingebauten Ausgleichsscheibe (4)" - Maß E = "Tatsächliches Axialspiel zwischen Haltescheibe (2) und Zahnrad (5)"
________ mm - ______ mm = ______ mm
Beispielrechnung:
0,20 mm - 0,14 mm = 0,06 mm
In diesem Beispiel beträgt das "tatsächliche Axialspiel zwischen Haltescheibe (2) und Zahnrad (5)" 0,06 mm.
Die in der Beispielrechnung angegebenen Maße sind Richtmaße. Zum Berechnen des "tatsächlichen Axialspiels zwischen Haltescheibe (2) und Zahnrad (5)" nur die tatsächlichen Werte verwenden.
G26.50-3227-09
Synchronabstände (A, B) prüfen
51 | Planetenradsatz senkrecht auf die Seite mit dem Zahnrad (5) stellen. |
52 | Synchronring (24.1) an drei verschiedenen Stellen gleichmäßig an den Synchronkörper (25) anlegen, zugleich den Synchronabstand (A) zwischen Synchronring (24.1) und Gleichlaufglocke (21) mit einer Fühlerlehre (31) ermitteln und notieren. |
Beim Ermitteln des Synchronabstandes (A) auf die benötigte Handkraft achten. |
53 | Planetenradsatz drehen und am Gleichlaufflansch (9) auf zwei gleichhohe Holzklötze (32) ablegen. |
54 | Synchronring (24.2) an drei verschiedenen Stellen gleichmäßig an den Synchronkörper (25) anlegen, zugleich den Synchronabstand (B) zwischen Synchronring (24.2) und Gleichlaufflansch (9) mit einer Fühlerlehre (31) ermitteln und notieren. |
Die Fühlerlehre (31) muss beim Ermitteln des Synchronabstandes (B) mit der gleichen Handkraft wie beim Ermitteln des Synchronabstandes (A) bewegt werden. |
55 | "Tatsächlichen Synchronabstand B1" anhand der Rechenformel ermitteln und notieren. |
Rechenformel:
Synchronabstand (B) - "tatsächliches Axialspiel zwischen Haltescheibe (2) und Zahnrad (5)" = "Tatsächlicher Synchronabstand B1"
________ mm - __________ mm = _______ mm
Beispielrechnung:
2,95 mm - 0,06 mm = 2,89 mm
In diesem Beispiel beträgt der "tatsächliche Synchronabstand B1" 2,89 mm.
Die in der Beispielrechnung angegebenen Maße sind Richtmaße. Zum Auswählen der korrekten Ausgleichsscheibe (7) nur die tatsächlichen Werte verwenden.
56 | Ermittelten "tatsächlichen Synchronabstand B1" anhand der Rechenformel mit dem Synchronabstand (A) vergleichen. |
Der "tatsächliche Synchronabstand B1" darf nicht mehr als +0,10/-0,05 mm von dem Synchronabstand (A) abweichen. |
Bei Abweichung: |
Planetenradsatz soweit zerlegen, dass die Ausgleichsscheibe (7) ausgebaut werden kann. Ausgleichsscheibe (7) durch eine dünnere oder dickere Ausgleichsscheibe (7) ersetzen, Planetenradsatz mit neu ermittelter Ausgleichsscheibe (4) zusammenbauen und Prüfung der Synchronabstände (A, B) und des "tatsächlichen Synchronabstandes B1" wiederholen.
Nach einem Austausch der Ausgleichsscheibe (7) muss die Dicke der Ausgleichsscheibe (4) ebenfalls neu ermittelt werden. |
"Tatsächlicher Synchronabstand B1" > Synchronabstand (A) = dünnere Ausgleichsscheibe (7) einbauen. |
Rechenformel:
Synchronabstand (A) - "Tatsächlicher Synchronabstand B1" = Abweichung
________ mm - __________ mm = ________ mm
Beispielrechnung:
3,1 mm - 2,89 mm = 0,21 mm
In diesem Beispiel muss die verbaute Ausgleichsscheibe (7) durch eine um 0,21 mm dickere Ausgleichsscheibe (7) ersetzt werden. Die neue einzubauende Ausgleichsscheibe (7) muss entsprechend dem Toleranzbereich von +0,10/-0,05 mm ausgewählt werden.
Die in der Beispielrechnung angegebenen Maße sind Richtmaße. Zum Auswählen der korrekten Ausgleichsscheibe (7) nur die tatsächlichen Werte verwenden.
57 | Alte Schraube (3) herausdrehen. |
58 | Neue Schraube (3) festdrehen . |
59 | GETRIEBE 718.840 im TYP 405 mit CODE G97 (Abschirmblech Getriebe), GETRIEBE 718.841 im TYP 437 mit CODE G97 (Abschirmblech Getriebe) |
60 | GETRIEBE 718.840 im TYP 405 mit CODE G97 (Abschirmblech Getriebe), GETRIEBE 718.841 im TYP 437 mit CODE G97 (Abschirmblech Getriebe) |
Schrauben sind mikroverkapselt und dürfen nach dem Aushärten nicht mehr nachgezogen werden. |
Dargestellt am ausgebauten Gleichlaufflansch (9) |
G26.50-3223-01
Referenzierte Dokumente
- ah0000n000101a Hinweise zu selbstsichernden Schrauben und Muttern