ar2650b042017b

Verschleißgrenzen der Gleichlaufringe prüfen

Typ ar · Thema 26.50 · Version 0101 · 2020-03-27

Gültig für: Getriebe 712.632 im Typ 368, 382, 384 Getriebe 712.632 im Typ 693, 695

Einordnung

Funktionsgruppe 2 Fahrwerk › 26 Mechanisches Getriebe › 26.50 Radsatz, Wellen, Differential — Baureihe 368 · Baureihe 382 · Baureihe 384 · Baureihe 693 · Baureihe 695

EinPAS 17 Antriebsstrang/Achse › 17.20 Getriebe › 17.20.50 Welle/Zahnrad/Synchronisierung — Baureihe 368 · Baureihe 382 · Baureihe 384 · Baureihe 693 · Baureihe 695

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 712 632

AR26.50-B-0420-17B

Verschleißgrenzen der Gleichlaufringe prüfen

Getriebe

712.632 im Typ 368, 382, 384

Getriebe

712.632 im Typ 693, 695

Getriebewelle

Nummer

Benennung

Getriebe 712.63, 715.064

BE26.50-B-1001-03F

Synchronisationsreserve

Erster Gang - Mindestmaß

mm

0,7

Erster Gang - vorgeschriebene Abmessung

mm

2,0

Zweiter Gang - Mindestmaß

mm

0,7

Zweiter Gang - vorgeschriebene Abmessung

mm

2,0

Dritter Gang - Mindestmaß

mm

0,7

Dritter Gang - vorgeschriebene Abmessung

mm

2,0

Vierter Gang - Mindestmaß

mm

0,7

Vierter Gang - vorgeschriebene Abmessung

mm

2,0

Fünfter Gang - Mindestmaß

mm

0,5

Fünfter Gang - vorgeschriebene Abmessung

mm

1,5

Sechster Gang - Mindestmaß

mm

0,5

Sechster Gang - vorgeschriebene Abmessung

mm

1,5

Verschleißgrenzen der Gleichlaufringe prüfen

Abmessung A = 1. Gang.
Abmessung B = 2. Gang.
Abmessung C = 3. Gang.
Abmessung D = 4. Gang.
Abmessung E = 5. Gang.
Abmessung F = 6. Gang.

Anordnung der Synchronisationsabmessungen

W26.50-0066-05

Verschleißgrenzen der Gleichlaufringe prüfen

1

Die Hauptwelle am Getriebe über die Seite des Abtriebs an einer Werkbank befestigen, mit entsprechend geschützten Backen.



2

Die Kupplungsschiebemuffe des 6. und 5. Ganges im Leergang einstecken.



3

Den Synchronring (2) über die Kupplungsschiebemuffe nach oben drücken, bis ein Widerstand bemerkbar wird, wenn der Kegel der Synchronanlage (1) gedreht wird. (Beim Drehen und Messen des Synchronkegels (1) leicht runterdrücken).


Den Synchronring nicht verkanten Das kann unkorrekte Messungen verursachen.



4

Die Synchronisationsreserve des 6. Ganges mit der Fühlerlehre messen (die vorgeschriebene und Mindestabmessung muss in der Tabelle nachgesehen werden).  


Die Synchronisationsreserve F im gesamten Umfang nachprüfen und den Durchschnittswert berechnen.


Falls die Mindestabmessung nicht erreicht wird, den Synchronring austauschen.


W26.50-0067-01

Verschleißgrenzen der Gleichlaufringe prüfen

5

Den Synchronring (4) durch die Schiebemuffe nach unten gegen das Zahnrad des 6. Ganges (3) drücken, bis beim Drehen des Zahnrads (3) ein leichter Widerstand bemerkbar ist.


Den Synchronring nicht verkanten Das kann unkorrekte Messungen verursachen.



6

Die Synchronisationsreserve des 6. Ganges mit der Fühlerlehre messen (die vorgeschriebene und Mindestabmessung muss in der Tabelle nachgesehen werden).


Die Synchronisationsreserve E im gesamten Umfang nachprüfen und den Durchschnittswert berechnen


Falls die Mindestabmessung nicht erreicht wird, den Synchronring austauschen.


W26.50-0068-01

Verschleißgrenzen der Gleichlaufringe prüfen

7

Die Kupplungsschiebemuffe des 4. und 3. Ganges im Leergang einstecken.



8

Den äußeren Synchronring (6) durch die Schiebemuffe nach oben gegen das Zahnrad des 4. Ganges (5) drücken, bis beim Drehen des Zahnrads (5) ein leichter Widerstand bemerkbar ist.


Den äußeren Synchronring nicht verkanten Das kann unkorrekte Messungen verursachen.



9

Die gesamte Synchronisationsreserve des 4. Ganges mit der Fühlerlehre messen (die vorgeschriebene und Mindestabmessung muss in der Tabelle nachgesehen werden).


Die Synchronisationsreserve D im gesamten Umfang nachprüfen und den Durchschnittswert berechnen.


Falls die Mindestabmessung nicht erreicht wird, den Synchronring austauschen.


W26.50-0069-01

Verschleißgrenzen der Gleichlaufringe prüfen

10

Den äußeren Synchronkegel (8) durch die Schiebemuffe nach unten gegen das Zahnrad des 3. Ganges (7) drücken, bis beim Drehen des Zahnrads (7) ein leichter Widerstand bemerkbar ist.


Den Synchronring nicht verkanten Das kann unkorrekte Messungen verursachen.



11

Die gesamte Synchronisationsreserve des 3. Ganges mit der Fühlerlehre messen (die vorgeschriebene und Mindestabmessung muss in der Tabelle nachgesehen werden).


Die Synchronisationsreserve C im gesamten Umfang nachprüfen und den Durchschnittswert berechnen.


Falls die Mindestabmessung nicht erreicht wird, den Synchronring austauschen.


W26.50-0070-01

Verschleißgrenzen der Gleichlaufringe prüfen

12

Die Kupplungsschiebemuffe des 2. und 1. Ganges im Leergang einstecken.



13

Den äußeren Synchronkegel (10) durch die Schiebemuffe nach oben gegen das Zahnrad des 2. Ganges (9) drücken, bis beim Drehen des Zahnrads (9) ein leichter Widerstand bemerkbar ist.


Den äußeren Synchronring (10) nicht verkanten Das kann unkorrekte Messungen verursachen.



14

Die gesamte Synchronisationsreserve des 2. Ganges mit der Fühlerlehre messen (die vorgeschriebene und Mindestabmessung muss in der Tabelle nachgesehen werden).


Die Synchronisationsreserve B im gesamten Umfang nachprüfen und den Durchschnittswert berechnen.


Falls die Mindestabmessung nicht erreicht wird, den Synchronring austauschen.


W26.50-0071-01

Verschleißgrenzen der Gleichlaufringe prüfen

15

Die Schiebemuffe des 2. und 1. Ganges vollständig nach oben drücken (den 2. Gang ankoppeln).



16

Den äußeren Synchronkegel (12) nach unten gegen das Zahnrad des 1. Ganges (11) drücken, bis beim Drehen des Zahnrads (11) ein leichter Widerstand bemerkbar ist.


Den äußeren Synchronring nicht verkanten Das kann unkorrekte Messungen verursachen.



17

Die gesamte Synchronisationsreserve des 1. Ganges mit der Fühlerlehre messen (die vorgeschriebene und Mindestabmessung muss in der Tabelle nachgesehen werden)


Die Synchronisationsreserve A im gesamten Umfang nachprüfen und den Durchschnittswert berechnen.


Falls die Mindestabmessung nicht erreicht wird, den Synchronring austauschen.


W26.50-0072-01