ar2650b042011ta

Ausgleichsscheibe für Hauptwelle ermitteln

Typ ar · Thema 26.50 · Version 0204 · 2018-11-24

Gültig für: Getriebe 715.358 im Typ 958.0/1 Getriebe 715.372/382/388 im Typ 958.4 Getriebe 715.517 im Typ 958.2 Getriebe 715.527 im Typ 958.4 Getriebe 715.531 im Typ 958.4 Getriebe 715.535 im Typ 958.2

Einordnung

Funktionsgruppe 2 Fahrwerk › 26 Mechanisches Getriebe › 26.50 Radsatz, Wellen, Differential — Baureihe 958 (Baumuster 0**, 1**, 2**, 4**)

EinPAS 17 Antriebsstrang/Achse › 17.20 Getriebe › 17.20.50 Welle/Zahnrad/Synchronisierung — Baureihe 958 (Baumuster 0**, 1**, 2**, 4**)

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 715 358, 715 372, 715 382, 715 388, 715 517, 715 527, 715 531, 715 535

AR26.50-B-0420-11TA

Ausgleichsscheibe für Hauptwelle ermitteln

Getriebe

715.358 im Typ 958.0/1

Getriebe

715.372/382/388 im Typ 958.4

Getriebe

715.517 im Typ 958.2

Getriebe

715.527 im Typ 958.4

Getriebe

715.531 im Typ 958.4

Getriebe

715.535 im Typ 958.2

Zahnradsatz

Nummer

Benennung

Getriebe 715.527

Getriebe 715.517

BE26.50-B-1002-01C

Axialspiel der Kegelrollenlager des gleichmäßig übersetzenden Getriebes 2

mm

0,02...0,08

0,02...0,08

Zahnradsatz

Nummer

Benennung

Getriebe 715.351/372/382/388

Getriebe 715.531/535

BE26.50-B-1002-01G

Axialspiel der Kegelrollenlager des gleichmäßig übersetzenden Getriebes 2

mm

0,02...0,08

0,02...0,08

Zahnradsatz

Nummer

Benennung

Getriebe 715.311/358 beim Typ 958.0/1

BE26.50-B-1002-01G

Axialspiel der Kegelrollenlager des gleichmäßig übersetzenden Getriebes 2

mm

0,02...0,08

Ausgleichsscheibe für Hauptwelle ermitteln
Ausgleichsscheibe für Hauptwelle ermitteln
Ausgleichsscheibe für Hauptwelle ermitteln
Ausgleichsscheibe für Hauptwelle ermitteln

714 589 04 21 00

Einstellehre

366 589 00 21 05

Verlängerung

001 589 53 21 00

Meßuhr

715 589 00 21 00

Einstellhülse

Ausgleichsscheibe für Hauptwelle ermitteln

1

Die Ausgleichscheibe (5) auf das Kegelrollenlager setzen.


Die Ausgleichsscheibe (5) wird nur in Kegelrollenlagern ohne Bund eingebaut.



2

Mit der Einstellmuffe (3) das Kegelrollenlager vorspannen. Das Gleichlaufzahnrad 2 (6) mehrmals drehen.


Die Kegelrollenlager sind ausreichend vorgespannt, wenn das Gleichlaufzahnrad 2 (6) schwer zu drehen ist.



3

Die Einstellhülse (3) leicht lösen.



4

Das Gleichlaufzahnrad 2 (6) mehrmals gleichzeitig drehen.


Mit einem Gummihammer schlagen, um Spannungen abzubauen.



5

Die Einstellmuffe (3) wieder von Hand anziehen.


W26.50-1113-01

Ausgleichsscheibe für Hauptwelle ermitteln

6

Die Messuhr (1) an der Einstellschablone (2) einbauen.


Wenn die Stange der Messuhr (1) zu kurz ist:

Eine Verlängerung verwenden.



7

Die Einstellschablone (2) an der Einstellmuffe (3) einbauen.



8

Mit Messuhr (1) am Bund der Nebenachse (4) messen.



9

Die Messuhr (1) auf null setzen.



10

Mit der Messuhr (1) am Bund des Kegelrollenlagers (5) des Gleichlaufzahnrads 2 (6), Abmessung "A" messen.



11

Die Dicke der einzubauenden Ausgleichscheibe berechnen.


Abmessung "A" – 0,20 mm = Dicke der einzubauenden Ausgleichscheibe.


W26.50-1104-02

Ausgleichsscheibe für Hauptwelle ermitteln

12

Das Axialspiel durch Ziehen des Gleichlaufzahnrads 2 (6) einstellen.
Getriebe 715.517/527 
Getriebe 715.358/372/382/388/531/535 


Geeigneten Abziehdorn verwenden.



13

Die ermittelte Ausgleichscheibe (8) und den Federring (7) auf den Wellenbund aufsetzen.



14

Die Einstellmuffe (3) aufsetzen und festziehen, bis der Federring (7) das Kegelrollenlager wieder in seine Position drückt.



15

Die Messuhr (1) an der Einstellschablone (2) einbauen.



16

Die Einstellschablone (2) an der Einstellmuffe (3) anbringen.



17

Die Messuhr (1) auf der gleichgerichteten Fläche des Gleichlaufzahnrads 2 (6) positionieren und das Gleichlaufzahnrad 2 (6) ca. 20 mal drehen.



18

Die Messuhr (1) auf null setzen.


W26.50-1099-02

19

Das Gleichlaufzahnrad 2 (6) nach rechts und nach links drehen und gleichzeitig durch das Ablesen des Lagerspiels an der Messuhr (1) nach oben und nach unten (Pfeile) drücken.

Das Gleichlaufzahnrad 2 (6) darf nicht mit einem Schraubendreher oder Hebel nach oben oder nach unten gedrückt werden:
Dies führt zu Fehlern in der Berechnung.

Wenn es Abweichungen gibt:

Mit der entsprechenden Ausgleichsscheibe (8) ausgleichen und den Berechnungsvorgang wiederholen.


Ein Axialspiel sollte nahe der Grenztoleranz liegen.