AR07.15-G-2000-03DD | Kraftstoffrücklaufmenge am Kraftstoffbehälter messen | ||
Gefahr | Explosionsgefahr durch Entzünden, Vergiftungsgefahr durch Einatmen und Einnehmen von Kraftstoff sowie Verletzungsgefahr durch Haut- und Augenkontakt mit Kraftstoff | Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verboten. Kraftstoffe nur in geeignete und entsprechend gekennzeichnete Behältnisse einfüllen. | |
Warnung | Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor | Fahrzeug gegen selbsttätiges Anfahren sichern. Geschlossene und eng anliegende Arbeitskleidung tragen. Nicht an heiße oder rotierende Teile greifen. | |
Hinweise zu möglichen Fehlerquellen im Niederdruck-Kraftstoffkreislauf |
Messen
1 | Abdeckung (2) am Einfüllstutzen ausklippen und abbauen. |
2 | Kraftstoffrücklaufleitung (1) am Stutzen des Füllstandssensors Kraftstoff entriegeln und abziehen. |
Auslaufenden Kraftstoff mit geeignetem Behälter auffangen. |
3 | Transparente Kraftstoffleitung (3), wie dargestellt, in das Anschlussstück der Kraftstoffrücklaufleitung (1) stecken. Das andere Ende der transparenten Kraftstoffleitung (3) in einen geeigneten Messbehälter (4) führen. |
Der Messbehälter (4) muss ein Fassungsvolumen von mindestens 6 l haben und geeicht sein. |
4 | Motor starten und laufen lassen, Kraftstoff mit dem Messbehälter (4) auffangen. |
Motor bei Leerlaufdrehzahl nach 1 min oder bei Abregeldrehzahl nach 30 s abstellen. |
5 | Kraftstoffmenge an der Messskala im Messbehälter (4) ablesen . |
6 | Transparente Kraftstoffleitung (3) abbauen. |
7 | Kraftstoffrücklaufleitung (1) mit neuem Dichtring am Stutzen des Füllstandssensors Kraftstoff anbauen. |
8 | Abdeckung (2) am Einfüllstutzen anbauen. |
W07.15-1396-12
Referenzierte Dokumente
- ah0715n100002f Hinweise zu möglichen Fehlerquellen im Niederdruck-Kraftstoffkreislauf
- as0000z000501a Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor
- as4700z000101a Explosionsgefahr durch Entzünden, Vergiftungsgefahr durch Einatmen und Einnehmen von Kraftstoff sowie Verletzungsgefahr durch Haut- und Augenkontakt mit Kraftstoff