AR05.30-T-3731B | Ventilführungen prüfen, aus-, einbauen | 16.5.00 |
MOTOR 441.980 im TYP 613.355 /364 /365
MOTOR 402.970, 446.938 im TYP 613.455 /485
T01.30-0006-01
1 Zylinderkopf
2 Ventilführung
A Bohrungsdurchmesser für Ventilführung im Zylinderkopf und Ventilführung-Außendurchmesser
B Ventilführung-Innendurchmesser
C Ventilführung-Länge
D Abstand von der Ventilführungsoberkante zur Auflagefläche der Ventilfeder
| Ausbauen | ||
1 | Ventile ausbauen | ||
| Prüfen | ||
2 | Ventilführungen (2) auf Verschleiß prüfen | Sichtprüfung: Die Ventilführungen dürfen keine Oberflächenschäden aufweisen. - Den Innendurchmesser (B) der Ventilführung prüfen. Die mit '+' gekennzeichnete Seite des Messdorns darf sich nicht in die Ventilführung einführen lassen. | |
Ventilführung-Innendurchmesser | |||
Falls eine Ventilführung nicht beiden Anforderungen genügt, muss sie erneuert werden. | |||
| Ausbauen | ||
3 | Ventilführung (2) von der Verbrennungsseite her aus dem Zylinderkopf (1) ausbauen | Nur wenn die Ventilführung aufgrund der Messung bei Schritt 2 erneuert werden muss. | |
| Messen | ||
4 | Bohrung der Ventilführung (A) im Zylinderkopf und den Außendurchmesser der neuen Ventilführung (A) messen | Die Messung ist nur erforderlich, wenn die Ventilführung bei Schritt 3.1 ausgebaut wurde. | |
Außendurchmesser Ventilführung | |||
Bohrungsdurchmesser im Zylinderkopf | |||
Weicht eines der beiden Maße von den Vorgabewerten ab, müssen die Bohrung im Zylinderkopf sowie der Außendurchmesser der zugehörigen, neuen Ventilführung auf das nächste Abmaß nachgearbeitet werden. | |||
Verstellbare Reibahle | |||
| Einbauen | ||
Gefahr! | Verletzungsgefahr beim Umgang mit flüssigem Stickstoff, oder durch Berühren stark unterkühlter Gegenstände. Erstickungsgefahr durch Einatmen von Stickstoffgas | Wärmeschutzhandschuhe, Schutzkleidung und Vollschutzbrille tragen. | |
5 | Ventilführung in den Kühlkasten einlegen | - Den Kühlkasten mit flüssigen Stickstoff befüllen. - Die Ventilführung ca. 20 bis 30 min. unterkühlen. | |
6 | Neue Ventilführung mit dem Dorn und der Abstandsbuchse einpressen | Von der Verbrennungsseite her. Die neue Ventilführung aussen mit graphitiertem Öl bestreichen. Das Maß (D) beachten. | |
Abstand Oberkante Ventilführung zu Auflagefläche Ventilfeder | |||
Nach dem Einbau der Ventilführung muss eine Bearbeitung | |||
- der Bohrung der Ventilführung | |||
Reibahle | |||
Ventilführung - Innendurchmesser Bearbeitungsmaß (Innen - (B)) | |||
- und der Ventilsitzringe erfolgen. | |||
7 | Ventile einbauen |
Prüfwerte Ventilführungen
Nummer | Benennung | Motor 402.970 | Motor 441.980 | |||
BE05.30-N-1001-02H | Ventilführung | Aussen - (A) | Standard | mm | 18,028...18,046 | 18,028...18,046 |
Abmaß 0,2 | mm | 18,235...18,256 | 18,235...18,256 | |||
Abmaß 0,4 | mm | 18,235...18,256 | 18,435...18,456 | |||
Bohrungs - im | Standard | mm | 18,000...18,018 | 18,000...18,018 | ||
Zylinderkopf (A) | Abmaß 0,2 | mm | 18,200...18,221 | 18,200...18,221 | ||
Abmaß 0,4 | mm | 18,400...18,421 | 18,400...18,421 | |||
Innen- (B) | eingepresst | mm | 12,000...12,027 | 12,000...12,027 | ||
Länge (C) | mm | 67,0 | 67,0 | |||
Abstand (D) Oberkante | Einlaß | mm | 17,1...17,5 | 17,1...17,5 | ||
Ventilführung zu Auflagefläche Ventilfeder | Auslaß | mm | 17,1...17,5 | 17,1...17,5 | ||
Prüfwerte Ventilführungen
Nummer | Benennung | Motor 446.938 | |||
BE05.30-N-1001-02H | Ventilführung | Aussen - (A) | Standard | mm | 18,028...18,046 |
Abmaß 0,2 | mm | 18,235...18,256 | |||
Abmaß 0,4 | mm | 18,435...18,456 | |||
Bohrungs - im | Standard | mm | 18,000...18,018 | ||
Zylinderkopf (A) | Abmaß 0,2 | mm | 18,200...18,221 | ||
Abmaß 0,4 | mm | 18,400...18,421 | |||
Innen- (B) | eingepresst | mm | 12,000...12,027 | ||
Länge (C) | mm | 67,0 | |||
Abstand (D) Oberkante | Einlaß | mm | 17,1...17,5 | ||
Ventilführung zu Auflagefläche Ventilfeder | Auslaß | mm | 17,1...17,5 | ||
000 589 17 53 00
Dorn
Reibahle
Reibahle
Kühlkasten
000 589 12 53 00
100 589 10 21 00
346 589 00 63 00
Dorn
403 589 00 15 00
Referenzierte Dokumente
- ar0530t3511b Ventile aus-, einbauen
- as0000z000301a Verletzungsgefahr beim Umgang mit flüssigem Stickstoff, oder durch Berühren stark unterkühlter Gegenstände. Erstickungsgefahr durch Einatmen von Stickstoffgas