Fahrzeuge ohne Wartungsrechner ASSYST
Normaler Betrieb
Wartung nach Wegstrecke oder Betriebsstunden.
Erschwerter Betrieb
Bei Beanspruchungen, die über das übliche Maß hinausgehen, sind die Wartungsarbeiten in kürzeren Abständen durchzuführen.
Beispiele für erschwerten Betrieb:
– Baustellenbetrieb ohne Straßenverkehr in sehr schwierigem Gelände bei schwerer Beladung,
– regelmäßige Fahrten auf unbefestigten Straßen,
– extremer Kurzstreckenverkehr.
Motoröl und Filterwechsel
Je nach Qualität des Kraftstoffes und Einsatz des Fahrzeugs gelten abweichende Wechselintervalle (siehe aktuelles Wartungsheft).
Wartungsintervalle
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Motor | 111, 611 Argentinien | 111, 611 Lateinamerika ohne Argentinien | ||
Normaler Betrieb | Erschwerter Betrieb | Normaler Betrieb | Erschwerter Betrieb | |
Ölservice alle | 22 500 km 450 h | 11 250 km 225 h | 15 000 km 300 h | 7 500 km 150 h |
Wartungsdienst alle | 45 000 km 900 h | 22 500 km 450 h | 45 000 km 900 h | 22 500 km 450 h |
Fahrzeuge mit Wartungsrechner ASSYST
ASSYST ermittelt den optimalen Wartungszeitpunkt und informiert in der Multifunktionsanzeige darüber. Angezeigt wird die Restfahrstrecke in km oder die Restfahrzeit in Tagen, je nachdem, ob das km-Intervall oder das Zeit-Intervall als erstes erreicht wird.
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Zusatzarbeiten zum Wartungsdienst oder zeitabhängige Wartungsarbeiten werden nicht über die Multifunktionsanzeige angezeigt. Sie sind zum jeweiligen Zeitpunkt zusätzlich oder separat durchzuführen.
Nach Abschluss der Wartungsarbeiten muss der Wartungsrechner zurückgestellt werden.
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Wartungshinweise
Der Wartungsumfang ist dem jeweils gültigen Wartungsblatt und der Wartungsinhalt der einzelnen Wartungspositionen dem Wartungshandbuch zu entnehmen.
Die Zusatzarbeiten zum Wartungsdienst und die zeitabhängigen Wartungsarbeiten sind am Ende des Wartungsblattes zusammengefasst. Sie sind mit dem Kunden abzusprechen und auf der ersten Seite im Kopfteil des Wartungsblattes anzukreuzen:
– Zusatzarbeiten zu jedem 2. Wartungsdienst
– Wartungsarbeiten alle 2 Jahre
– Wartungsarbeiten alle 3 Jahre
– Wartungsarbeiten alle 10 Jahre/300.000 km
Die Durchführung der einzelnen Wartungspositionen ist auf dem Wartungsblatt in den Feldern vor den Arbeitstiteln durch Ankreuzen zu dokumentieren.
In den Feldern hinter den Arbeitstiteln ist durch Ankreuzen der Eingangszustand von nicht in Ordnung befindlichen Umfängen zu kennzeichnen.
Die Bestätigung hierfür leistet der Ausführende durch die Unterschrift im Kopfteil des Wartungsblattes.
Die Prüfung des Ölstands im Schaltgetriebe und in der Hinterachse wurde durch eine Sichtprüfung der Aggregate auf Dichtheit ersetzt.
Bei sichtbarem Ölverlust muss wie bisher die Ursache ermittelt und, gegen gesonderten Auftrag, beseitigt werden.