AD30.35-W-3002AD | Fahrzeug-Motor-Regelung (FMR) Diagnose Funktionskontrolle über Istwerte | 2.12.97 |
MOTOR 445.924 mit CODE (MC1) Motor 441, 180 KW (245 PS) 2100/min Euro 2
MOTOR 445.924 /925 /941 mit CODE (MC1) Motor 441, 180 KW (245 PS) 2100/min Euro 2
MOTOR 445.926 /927 /928 /933 /936 mit CODE (MC2) Motor 441, 200 KW (272 PS) 2100/min Euro 2
MOTOR 445.929 /930 /931 mit CODE (MC3) Motor 441, 230 KW (313 PS) 2100/min Euro 2
MOTOR 445.929 mit CODE (MC3) Motor 441, 230 KW (313 PS) 2100/min Euro 2
MOTOR 445.920 /922 mit CODE (MC4) Motor 441, 250 KW (340 PS) 1900/min Euro 2
MOTOR 445.920 /921 /923 mit CODE (MC4) Motor 441, 250 KW (340 PS) 1900/min Euro 2
MOTOR 446.924 /925 /926 /927 /928 /929 /930 /931 mit CODE (MC5) Motor 442, 280 KW (381 PS) 1900/min Euro 2
MOTOR 446.922 /923 /935 /936 /939 /940 /941 /942 /943 /948 mit CODE (MC6) Motor 442, 320 KW (435 PS) 1900/min Euro 2
MOTOR 446.920 /921 mit CODE (MC7) Motor 442, 390 KW (530 PS) 1900/min Euro 2
MOTOR 446.932 /933 mit CODE (MC8) Motor 442, 390 KW (530 PS) 2100/min Euro 2
Gefahr! | Lebensgefahr durch Hochspannung beim Elektroschweißen. Explosionsgefahr durch Schweißen im Bereich von leicht entzündlichen Stoffen. Verletzungsgefahr durch Schweißspritzer und UV-Licht beim Schweißen. Vergiftungsgefahr durch Einatmen von Schweißdämpfen | Isolierende Unterlagen benutzen. Schutzkleidung, Schutzbrille und Schutzmaske tragen. Leicht entzündliche Stoffe aus dem Gefahrenbereich entfernen. Absauganlage verwenden. | |
| Die Istwerte können auch bei laufendem Motor (z. B. bei einer Probefahrt) ausgelesen werden. | ||
| Nach Beendigung der Reparaturarbeit, vor einer Probefahrt oder der Funktionsprüfung muß der Kurztest mit dem HHT wiederholt werden. Ggf. vorhandene Fehlercode löschen oder die betroffenen Systeme prüfen. | ||
Fahrzeug-Motor-Regelung (FMR) Diagnose Vorkenntnisse | |||
Hinweise zu Fehlercodes, Istwerten und Parametern FMR | Können bei folgenden Fehlern keine Istwerte ausgelesen werden | ||
Prüfung durchführen | |||
a | Bordspannung 22,5-29,5 V Säuredichte > 1,16 kg/dm3 | ||
b | Kontrolleuchte für Nebenverbraucher muß erloschen sein. | ||
c | Druckluft mindestens 5,5 bar | ||
d | Hand-Held-Tester (HHT) anschließen | ||
Funktionskontrolle | |||
Istwerte/ Bedeutung | Betätigung/Voraussetzung | Sollwert | Hinweise |
Freigabe Arbeitsdrehzahl | Zündung: EIN: Nur bei Fahrzeug mit Nebenantrieb (wenn der Eingang Stecker III, Pin 14/2 angeschlossen ist): Der jeweilige Schalteingang vom Steuergerät FMR mit der angeschlossenen Schaltung kann geprüft werden. Die in der Schaltung verwendeten Bauteile können Schalter, Druckschalter, Relais etc. sein (siehe entsprechenden Stromlaufplan oder entsprechende Kundennachrüstung). | AUS EIN | Wird bei ausges-chaltetem Eingang EIN angezeigt, Kabel am Pin 14/2 vom Stecker III abziehen: - Bei AUS ange-schlossene Bauteile auf Kurzschluß und ggf. Schaltung auf Schluß zu Plusspannung prüfen. - Bei EIN FMR-Modul probeweise tauschen. Wird bei einge-schaltetem Eingang AUS angezeigt Kabel am Pin 14/2 (Stecker III) mit Kl. 15 verbinden: - Bei EIN ange-schlossene Bauteile und Schaltung auf Unterbrechung prüfen. - Bei AUS FMR-Modul probeweise tauschen. Aus Sicherheitsgründen muß dieser Eingang zusätzlich zur Aktivierung der Arbeitsdrehzahl geschaltet werden (Signal bei betätigter Feststellbremse). |
Begrenzung Arbeitsdrehzahl | Nur bei Fahrzeug mit Nebenantrieb (wenn der Eingang Stecker III, Pin 14/4 angeschlossen ist): Zündung: EIN Motor: Starten: Festdrehzahl (Kl. 31 an Stecker III, Pin 14/4) einschalten: Der jeweilige Schalteingang vom Steuergerät FMR mit der angeschlossenen Schaltung kann geprüft werden. Die in der Schaltung verwendeten Bauteile können Schalter, Druckschalter, Relais etc. sein (siehe entsprechenden Stromlaufplan oder entsprechende Kundennachrüstung). |
AUS EIN | Wird bei ausge-schaltetem Eingang EIN angezeigt, Kabel am Pin 14/4 vom Stecker III abziehen: - Bei AUS ange-schlossene Bauteile und Schaltung auf Masseschluß prüfen. - Bei EIN FMR-Modul probeweise tauschen. Wird bei einge-schaltetem Eingang AUS angezeigt Kabel am Pin 14/4 (Stecker III) mit Masse verbinden: - Bei EIN ange-schlossene Bauteile und Schaltung auf Unterbrechung prüfen. - Bei AUS FMR-Modul probeweise tauschen. |
Retardererkennung | Zündung: EIN (Fahrzeug ohne Retarder oder mit abgeschaltetem Retarder): Nur bei SA Retarder: Retarder in Stufe 1 bis 4 (5) schalten: |
AUS EIN | Das Eingangssignal (Stecker II, Pin 14/9) für den Retarder zur Tempomatabschaltung und Mengenreduzie-rung auf Leerlast kann geprüft werden. Wird bei einge-schaltetem Retarder AUS angezeigt: - Relais K6 auf dem Relaisträger A31 prüfen. - Leitung/Steckver-bindungen zum Relaisträger A31 unterbrochen oder Masseschluß. |
Ansteuerung Retarder | Zündung: EIN: Nur bei SA Retarder: Retarder einschalten (Stufe 1–4 oder 5) und Tempomathebel nach vorne (BESCHL. FIX), nach hinten (VERZÖG. FIX) und oben (SPEICHER) drücken: | AUS EIN | Das Ausgangssignal wird nur für elektronisch gesteuerte Retarder benötigt. Der Ausgang zur Retarderabschaltung kann nicht geprüft werden. Der Ausgang RTA wird bei Betätigung des Tempomathebels für 0,3–0,35 s auf 0 V geschaltet (EIN). |
Reduziereingang | Zündung: EIN: Nur bei angeschlossenem Eingang (Kl. 15 an Stecker II, Pin 14/1): | EIN AUS | Der Reduziereingang ist eingeschaltet (EIN), wenn Pin 14/1 am Stecker II offen oder an Masse geschaltet ist. Um den Reduziereingang abzuschalten (AUS), muß über einen Schalter/Schaltung etc. Kl. 15 an Stecker II, Pin 14/1 geschaltet werden. Bei eingeschaltetem Eingang wird das Mengenstellwerk (Y57) auf die freigegebene Menge begrenzt. Dieser Wert kann über FMR-Paramertrierwert 05 eingestellt oder überprüft werden. Ist der Reduziereingang angeschlossen (Nachrüstung vom Aufbauhersteller oder Kundenausstattung), können die in der Schaltung verwendeten Bauteile (Schalter, Druckschalter, Relais etc., siehe entsprechenden Stromlaufplan) geprüft werden. |
WSK-Erkennung | Zündung: EIN (Fahrzeug ohne Wandler-Schalt-Kupplung oder mit abgeschalteter Wandlerfunktion): Nur bei SA WSK: Zündung: EIN Motor: Starten 8. Gang einlegen und Kupplung betätigen: |
AUS EIN | Das Eingangssignal zum Schutz der Schalt-Kupplung bei Fahr-zeugen mit Wandler-Schalt-Kupplung (WSK) kann geprüft werden (ein bei Kl. 15 an Stecker I, 18/18). Bei eingeschaltetem Eingang wird das Mengenstellwerk (Y57) auf Leerlast (Leerlaufdrehzahl) zurückgeregelt. |
Referenzierte Dokumente
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- as0000z000701a Lebensgefahr durch Hochspannung beim Elektroschweißen. Explosionsgefahr durch Schweißen im Bereich von leicht entzündlichen Stoffen. Verletzungsgefahr durch Schweißspritzer und UV-Licht beim Schweißen. Vergiftungsgefahr durch Einatmen