In folgenden Fällen muß die Ausführung des Steuergerätes PMS neu programmiert werden:
nach Erneuern des Steuergerätes oder probeweisen Einbau eines Steuergerätes aus einem anderen Fahrzeug,
nach Erneuern des Stellgliedes Leerlaufregelung,
nach dem Ab- und Anklemmen der Batterie,
nach dem Abziehen der Steuergerätekupplung "1", fahrzeugseitig,
nach Neuparametrierung des k-Faktors im Kombi-Instrument.
Die Programmierung erfolgt mit dem HHT. Nach Auswahl des Menüpunktes 5 "SG-Programmierung", wird der Ablauf sowie der momentane Programmierstand im HHT angezeigt. Nach jeder Neuprogrammierung muß geprüft werden, ob die Fahrzeugausführung richtig erkannt und im Steuergerät abgespeichert wurde. Dies geschieht anhand der schwarz unterlegten Felder.
Hinweis zur selbständigen Erkennung des mechanischen Endanschlages der geschlossenen Drosselklappe
Die Erkennung erfolgt nach wenigen Sekunden bei Zündung EIN, Fahrpedal nicht betätigt (Wählhebel in P/N). Der mechanische Endanschlag der geschlossenen Drosselklappe im Leerlauf wird durch das Stellglied Leerlaufregelung erfaßt und im Steuergerät abgespeichert.
Hinweise zur selbstständigen Erkennung der Fahrzeugausführung
Das Steuergerät erkennt, anhand der Belegung der Eingänge, folgende Ausführungen und speichert sie ab:
nach wenigen Sekunden bei Zündung EIN:
KAT/ohne KAT
bei erstmaliger Inbetriebnahme des Fahrzeuges v > 10 km/h:
Mechanik-/Automatikgetriebe
Wird die Fahrzeugausführung vom Steuergerät nicht erkannt, meldet der HHT bei Kommunikationsaufnahme mit dem Steuergerät:
Getriebevariante nicht Abhilfe:
erkannt, Fahrstufe kann Motor starten
nicht angezeigt werden und
v-Signal > 10 km/h
Es muß sichergestellt sein, daß die Programmierung ordnungsgemäß vorgenommen wurde.
Wird die Fahrzeugausführung weiterhin nicht erkannt, beanstandungsbezogen wie im Prüfprogramm Elektrik beschrieben vorgehen: