ad0752s200003a

Hinweise zur Selbstanpassung der Gemischbildung Benzin-Einspritz- und Zündsystem PMS

Typ ad · Thema 07.52 · Version 0100 · 2003-06-06

Gültig für: MOTOR 111.948 /978 im TYP 638

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 07 Gemischaufbereitung › 07.52 Benzin-Einspritz- und Zündsystem PMS — Baureihe 638

EinPAS 15 Motor › 15.45 Motormanagement › 15.45.1 Grundinformation — Baureihe 638

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 111 948, 111 978

AD07.52-S-2000-03A

Hinweise zur Selbstanpassung der Gemischbildung Benzin-Einspritz- und Zündsystem PMS

Die Lambdaregelung bestimmt die Einspritzzeit so exakt, daß in allen Betriebszuständen das Kraftstoff-Luft-Verhältnis immer ca. Lambda 1 ist (entspricht 14,7 kg Luft zu 1 kg Kraftstoff).

Treten Fehler auf durch:

Falschluft,

Verschleiß oder Verkokung der Kraftstoffeinspritzventile,

Verschleiß am Motor,

Fehler bei der Saugrohrdruckerfassung,

Schadhaften Membrandruckregler,

Schadhafte Regenerierung,

nimmt das Steuergerät selbständig eine Korrektur der Gemischbildung vor.

Die Korrekturgrößen werden ständig errechnet und dauerhaft gespeichert. Die Selbstanpassung wird im Leerlauf und bei Teillast durchgeführt.

Die Korrektur in Richtung fett oder mager beträgt jeweils max. 25 %. Nach Reparaturarbeiten, wie z.B. Tausch des Steuergerätes PMS oder des Stellgliedes Leerlaufregelung, paßt sich das Steuergerät nach ca. 10 Fahrten erneut selbständig an. Nach Beheben der genannten Fehler muß die Selbstanpassung zurückgesetzt werden. Ein Zurücksetzen des Speichers erfolgt, wenn das Steuergerät PMS abgesteckt wird. Nach Wiederanschließen des Steuergerätes PMS, muß die Erkennung der Fahrzeugausführung sowie die Erkennung des mechanischen Endanschlages der geschlossenen Drosselklappe neu aktiviert werden.