Hinweis zum Fehlerspeicher
Das Steuergerät HFM (N3/4) verfügt über einen Fehlerspeicher. Die Erkennung der Fehler und deren Abspeicherung wird wie folgt unterschieden:
Fehler ständig vorhanden
Fehler länger als 3 s vorhanden
Wackelkontaktfehler die während einer Fahrt 5 aufgetreten sind
Der Fehlerspeicher bleibt auch nach Abschließen der Fahrzeugbatterie erhalten.
Fehler, die nicht mehr auftreten, werden selbständig nach max. 19 Fahrten wieder gelöscht. Eine Fahrt ist erfolgt, wenn:
Geschwindigkeit >4 km/h
Motordrehzahl >700/min
Motor für 30 s abgestellt
Die abgespeicherten Fehler können an der Prüfkupplung für Diagnose (X11/4) bei Zündung ”EIN” oder bei ”laufendem Motor” ausgelesen werden.
Die Diagnose über Tastverhältnisanzeige ist entfallen.
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Hinweis zur Selbstanpassung der Gemischbildung
Bei Fahrzeugen mit KAT bestimmt die Lambdaregelung die Einspritzzeit so exakt, daß in allen Betriebszuständen das Kraftstoff-/Luft-Verhältnis immer um Lambda 1 ist (entspricht 14,7 kg Luft zu 1 kg Kraftstoff).
Treten Fehler auf durch:
Falschluft
Verschleiß oder Verkoken der Kraftstoff-Einspritzventile
Verschleiß am Motor
Übergangswiderstand im Luftmassenmesser
Schadhaften Membrandruckregler
Schadhaftes Umschaltventil (Regenerierung)
nimmt das Steuergerät HFM selbständig eine Korrektur der Gemischbildung vor. Die Korrekturgrößen werden ständig errechnet und dauerhaft gespeichert. Die Selbstanpassung wird im Leerlauf und bei Teillast durchgeführt. Die Korrektur in Richtung fett oder mager beträgt jeweils max. 25 %. Nach Reparaturarbeiten paßt sich das Steuergerät HFM nach ca. 10 Fahrten erneut selbständig an. Nach Beheben der genannten Fehler oder probeweisen Einbau eines Steuergerätes HFM aus einem anderen Fahrzeug muß die Selbstanpassung auf dem Mittelwert zurückgesetzt werden.
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Nach Erneuern bzw. probeweisen Einbau des Steuergerätes HFM aus einem anderen Fahrzeug müssen die gespeicherten Daten gelöscht und die Erkennung neu aktiviert werden.
Steuergerät neu einlernen (Steuergerät Programmierung)
Vorbedinungen für Einlernvorgang:
Batteriespannung min. 11 Volt
Geschwindigkeitsignal V = 0
Drehzahlsignal n = 0
Fahrstufe P/N = 1
Leerlaufkontakt geschlossen LLK = 1
(Achtung: Fahrzeug darf beim Einlernvorgang nicht bewegt werden.)
Fahrzeug anfahren V=>5 km/h
Hinweis zur selbständigen Erkennung des mechanischen Endanschlages der geschlossenen Drosselklappe
Der mechanische Endanschlag der geschlossenen Drosselklappe im Leerlauf wird durch das Stellglied Leerlaufregelung erfaßt und im Steuergerät HFM abgespeichert.
Nach Erneuern des Steuergerätes HFM oder des Stellgliedes muß der mechanische Endanschlag der Drosselklappe neu erfaßt und abgespeichert werden.
Hinweis zur Variantenkodierung Fahrzeuge ab (HHT-Diagnosekennung 45)
Bei dem Steuergerät HFM ist eine Variantenkodierung enthalten. Die Kodierung kann nur mit dem Hand-Held-Tester durchgeführt werden.
Für die Kodierung sind folgende Fahrzeugausführungen zu beachten:
Fahrzeugtyp
KAT
Ohne KAT
Tempomat
Länderausführung