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0000 - Allgemein: Beschreibung Antiblockiersystem (ABS) Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

ประเภท ra · หัวข้อ 42.30 · เวอร์ชัน 9309 · 1993-02-27

ใช้กับ:

ไม่มีใน “th” แสดงเป็น เยอรมัน

ตำแหน่ง

กลุ่มฟังก์ชัน 2 Chassis › 42 Brakes - hydraulic and mechanical systems › 42.30 Anti-lock brake system (ABS) — ซีรีส์ 631 (รุ่น 33*, 34*)

42 Antiblockiersystem (ABS)

Allgemeines

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Mit ABS ausgerüstete Fahrzeuge haben bei Voll-

bremsung folgende Vorteile :

Fahrzeug bleibt lenkfähig

Spurstabilität bleibt erhalten

Kürzestmöglicher Bremsweg

Das in diesem Fahrzeug verwendete Anti-

blockiersystem (ABS) arbeitet analog zu dem in

anderen Mercedes-Benz Fahrzeugen verwende-

ten System. Es unterscheidet sich im wesentlich

nur in der für dieses Fahrzeug typischen

IH Bremskreisaufteilung.

I= halbe Vorderachse

H= halbe Vorderachse und Hinterachse

Dabei handelt es sich um zwei voneinander un-

abhängigen Bremskreisen. Ein Bremskreis wirkt

auf je einen Kolben der Vorderachs-Bremszan-

gen (Bremskreis "I").

Der zweite Bremskreis wirkt auf den anderen

Kolben der Vorderachs-Bremszangen, sowie auf

die Radbremszylinder der Hinterachse

(Bremskreis "H").


Fahren mit ABS

0000 - Allgemein: Beschreibung Antiblockiersystem (ABS)                         
	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

Wird die Zündung eingeschaltet, leuchtet die ABS-Kontrolleuchte auf. Unmittelbar nach dem Motorstart beginnt die Selbstüberprüfung des ABS. Wenn kein Fehler festgestellt wird, erlischt

die Kontrolleuchte. Nach Fahrtbeginn werden die

Drehzahlgeber überprüft. Auch während der

Fahrt führt das ABS eine ständige Selbstüberprü-

fung durch.

Sobald eine Geschwindigkeit von 5-7 km/h er-

reicht wird, ist das ABS funktionsbereit. Alle

Bremsvorgänge im Blockierbereich werden ab

der sogenannten Regelgeschwindigkeit von 8

km/h geregelt.

Sollte ein Fehler in der Anlage festgestellt wer-

den, wird dies durch das Aufleuchten der Kon-

trolleuchte angezeigt.

Achtung!

Leuchtet die ABS-Kontolleuchte, ist das ABS

außer Betrieb. Die herkömmliche Bremsanlage

bleibt zwar vollkommen betriebsbereit, jedoch

muß das Fahrzeug schnellstens überprüft und in-

standgesetzt werden.


Bremsen mit ABS

Sollten ein oder mehrere Räder zum Blockieren neigen, greift das ABS ein und korrigiert den Bremsdruck an den betroffenen Rädern, damit diese nicht blockieren.

Der Fahrer spürt das Einsetzen der ABS-Rege-

lung durch ein leichtes Pulsieren des Bremspe-

dals.

Hinweis

Bei Notbremsung das Bremspedal voll betätigen

und die Bremskraftregelung dem ABS überlas-

sen.

Achtung!

Auch bei ABS-geregelten Fahrzeugen kann es zu einer einseitigen Bremswirkung kommen, wenn:

die Bremsen einseitig verschmiert, verschlie-

ßen oder schwergängig sind,

die Fahrbahn einseitig glatt ist.

Aufbau und Funktion

-------------------------------

Aufbau

Beim Antiblockiersystem kommen zum her-kömmlichen Bremssystem folgende Teile hinzu :

Hydraulikeinheit.

Hauptbremszylinder mit Zentralventil (ersetzt

den vorhandenen Hauptbremszylinder).

Drehzahlgeber.

Elektronisches Steuergerät

Leitungssatz mit Relais Überspannungs-

schutz.

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	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

Funktion

Hydraulikeinheit

Die Hydraulikeinheit befindet sich in Fahrt-

richtung am rechten Fahrgestell-Längsträger

vorn. die Hydraulikeinheit ist zwischen den

Hauptbremszylinder und den Radbremszylinder

geschaltet.

Die Hydraulikeinheit besteht aus vier Magnet-

ventilen :

Ventil Y1 steuert einen Kolben der rechten

Vorderrad-Bremszange.

Ventil Y2 steuert je einen Kolben der linken und rechten Vorderrad-Bremszangen.

Ventil Y3 steuert beide Radbremszylinder der Hinterräder.

Ventil Y4 steuert einen Kolben der linken Vorderrad-Bremszange.

Ventilstellung

Druck durchlassen

Das Magnet-Regelventil ist stromlos, der Druckdurchgang vom Hauptbremszylinder zum Radbremszylinder wird nicht beeinflußt.

Druck halten

Das Magnet-Regelventil wird mit halber

Stromstärke angesteuert, ein weiterer Druck-

anstieg im Radbremszylinder wird verhindert.

Druck abbauen

Das Magnet-Regelventil wird mit voller

Stromstärke angesteuert, der Druck im Rad-

bremszylinder wird gesenkt.

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	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

Auf dem Stecksockel der Hydraulikeinheit be-

findet sich das Relais Magnetventil (1) und das

Relais für die Rückförderpumpe (2).

Im Relais Magnetventil befindet sich zusätzlich

eine Sperrdiode.

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	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

Die Hydraulikleitung ist über eine Masseleitung mit der Fahrzeugmasse verbunden.

Rückförderpumpe

Die Rückförderpumpe ist in die Hydraulikeinheit

integriert und als Zweikolbenpumpe ausgeführt

(je Bremskreis ein Kolben). Sie läuft bei "Ventil-

stellung Druck abbauen" an und pumpt die an-

fallende Bremsflüssigkeit zunächts in einen Spei-

cher von wo sie dann in den entsprechenden

Bremskreis im Hauptbremszylinder zurückfließt.

Hauptbremszylinder mit Zentralventil

Der Hauptbremszylinder hat einen Zwischen-

kolben mit integriertem Zentralventil, wodurch

im Zwischenkolben-Bremskreis die Ausgleichs-

bohrung entfällt. Diese Funktion übernimmt

dasZentralventil. Mit dem Zentralventil wird

erreicht,

daß bei Bremsdruckaufbau die Primär-

manschette des Druckstangenkolbens durch

Druckschwankungen, die von Regelvorgängen

des ABS erzeugt werden, nicht an der Aus-

gleichbohrung beschädigt werden kann.

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	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

1

Zylindergehäuse

7a/b

Füllscheibe

13

Druckfeder

2

Druckfeder

8a/b

Füllbohrung

14

Kunststoffbuchse

3

Ventilfeder

9

Stopfen

15

Sekundärmanschete

4

Ventildichtung

10

Spannhülse

16

Druckstangenkolben

5

Ventilstift

11

Zwischenkolben

17

Nachlaufbohrung

6a/b

Primärmanschete

12

Trennmanschete

18

Ausgleichbohrung

Funktionsbeschreibung

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Der mit einem Längsschlitz versehene

Zwischenkolben (11) ist durch eine Spannhülse

(10) in der Zylinderbohrung geführt. Die Spann-

hülse dient als Anschlag für den Zwischenkol-

ben, zum Öffnen des Zentralventils und gleich-

zeitig als Nachlaufbohrung. Beim Betätigen des

Druckstangenkolbens (16) überfährt zuerst die

Primärmanschete (6b) die Ausgleichbohrung

(18). Danach wird durch Druckaufbau in diesem

Druckraum der Zwischenkolben (11) nach vorn

bewegt, wobei sich das Zentralventil, bestehend

aus Bauteil 3, 4, und 5, schließt.

Beide Druckräume sind jetzt geschlossen und es

kann der erforderliche Bremsdruck aufgebaut

werden.

Beim Loslassen des Bremspedals werden die

beiden Kolben (11) und (16) durch die Spann-

kraft der Druckfedern (2) und (13) zurückge-

drückt. Dabei läuft der Ventilstift (5) an die als

Anschlag dienende Spannhülse (10) an und

öffnet das Zentralventil. Der Druck- und Volu-

menausgleich kann erfolgen.

Hinweis

Eine Reparatur des Hauptbremszylinders ist

nicht möglich.

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	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

Drehzahlgeber

Zur Messung der Raddrehzahl werden stab-

förmige Drehzahlgeber bzw. Impulsgeber ver-

wendet. Bei der in diesem Fahrzeug eingebauten

Vierkanalanlage wird die Radgeschwindigkeit

jedes Rades getrennt gemessen.

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	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

Die Drehzahlgeber bestehen aus einem Magnet-

kern und einer Spule. Dreht sich der Rotor, der

in einem bestimmten Abstand zum Drehzahl-

geber steht, dann ändert sich das magnetische

Feld, wodurch in der Spule eine Wechselspan-

nung induziert wird. Diese Wechselspannung

ändert ihre Frequenz entsprechend der Raddreh-

zahl, d.h. die Frequenz ist proportional zur Rad-

drehzahl.

Drehzahlgeber (Schnittbild)

1 Dauermagnet

2 Spule

3 Polstift

4 Rotor

5 Anschlußkabel

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	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

Vorderachse

Die Drehzahlgeber der Vorderachse sind in Hal-

ter gesteckt. Diese Halter sind an die Achs-

schenkel geschraubt.

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	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

Die Drehzahlgeber tasten die Radgeschwindig-

keit über das Polrad (Pfeil) ab.

An der Vorderachse befindet sich das Polrad auf

der Antriebswelle (Pfeil).

Hinweis

Das Polrad (Pfeil) kann nur zusammen mit der

Antriebswelle ausgetauscht werden.

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	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

Hinterachse

Die Drehzahlgeber für die Hinterachse sind in die Bremsträgerplatte gesteckt.

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	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

An der Hinterachse befindet sich das Polrad auf der Radnabe (Pfeil).

Hinweis

Das Polrad (Pfeil) kann nur zusammen mit der

Radnabe ausgetauscht werden.

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	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

Elektronisches Steuergerät

Das elektronische Steuergerät ist auf der Bei-

fahrerseite, unterhalb des Armaturenbrettes

im Fahrzeuginnern untergebracht. Es enthält

einen Microcomputer der die Signale aus den

Drehzahlgebern digital verarbeitet. Diese Signale

steuern die Magnetventile in der Hydraulikeinheit

an.

Das elektronische Steuergerät wird funktionell

aufgeteilt in :

den Signalaufbereitungsteil

den Logikteil und

die Sicherheitsschaltung

Hinweis

Das Steuergerät kann nicht repariert sondern nur ausgewechselt werden.

Signalaufbereitungsteil

Im Signalaufbereitungsteil werden die von den Drehzahlgebern gelieferten Signale in eine für den Logikteil verwendbare Form umgewandelt.

Um Störungen bei der Radgeschwindigkeits-

messung zu verhindern, die durch Herstellungs-

toleranzen und Bewegungen im Achsschenkel

auftreten können, werden die Eingangssignale

von ihrer Verarbeitung gefiltert. Aus den Rad-

geschwindigkeitssignalen werden Verzögerungs-

und Beschleunigungssignale gewonnen, die im

Logikteil verarbeitet werden.

Logikteil

Dem Logikteil des elektronischen Steuergerätes

stehen für jedes geregelte Rad folgende Ein-

gangssignale zur Verfügung :

Radschlupf

Raddrehzahlbeschleunigung

Radverzögerung

Die Ausgangssignale des Logikteils steuern die Magnetventile der Hydraulikeinheit.

Dabei können in den Bremssätteln bzw. Brems-

zylindern der Radbremsen folgende hydraulische

Funktionen erzeugt werden :

Druck aufbauen

Druck halten

Druck abbauen

Sicherheitsschaltung

Aufgabe der Sicherheitsschaltung ist es, fehler-

hafte Signale im elektronischen Steuergerät und

Fehler ausserhalb des elektronischen Steuerge-

rätes in der elektrischen Installation zu erkennen.

Außerdem greift sie in den Regelablauf bei ex-

tremen Fahrzuständen, wie z.B. Aquaplaning ein.

Bei einer Fehlererkennung wird die Anlage ab-

geschaltet und dies durch Aufleuchten der Kon-

trolleuchte dem Fahrer angezeigt. Die Sicher-

heitsschaltung überwacht ferner ständig die

Batteriespannung. Wird die vorgeschriebene

Spannung unterschritten, dann wird die Anlage

ebenfalls abgeschaltet, bis die Spannung wieder

im vorgesehenen Bereich liegt.

Neben der überwachenden Funktion besteht die

Sicherheitsschaltung noch aus einem aktiven

Teil, dem Testzyklus. Wird nach Fahrtbeginn in

allen vier Geschwindigkeitskanälen die Radge-

schwindigkeit größer als 5-7 km/h, dann beginnt

der Ablauf des Testzyklus. Zur Aktivierung die-

ses Ablaufes wird die Drehzahlgeberspannung

verwendet, die dadurch zwangsläufig überprüft

wird. Der Testzyklus selbst überprüft Teile der

Überwachungsschaltung und den Logikteil. Dazu

werden dem elektronischen Steuergerät be-

stimmte Testmustersignale zugeführt und ge-

prüft, ob die richtigen Ausgangssignale vorhan-

den sind.

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	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

Leitungssatz mit Relais Überspannungsschutz

Für das ABS ist ein Zusatzleitungssatz vorhan-

den, der das ABS mit dem Hauptleitungssatz

des Fahrzeuges verbindet.

Zur Sicherstellung der Funktion des ABS unter

allen Betriebsbedingungen ist die Spannungsver-

sorgung über das Relais Überspannungsschutz

geschaltet, das von der Klemme 15 (Zünd-

schloß) angesteuert wird.

Es schützt über eine auswechselbare Sicherung

das elektronische Steuergerät vor Überspannung

und Überlastung.

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	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

Das elektronische

Steuergerät ist mit dem

Leitungssatz über einen

35poligen Stecker

verbunden.

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	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

An der Hydraulikeinheit ist dieser Leitungssatz

mit einem 12poligen Stecker (Pfeil) ange-

schlossen.

Unter der Abdeckhaube der Hydraulikeinheit

befinden sich zwei Relais.

Das Relais Rückförderpumpe (2) steuert die

Rückförderpumpe an und über das Relais Mag-

netventil (1) fließt der Strom zu den Magnet-

ventilen.

Regelungsart

Bei diesem Fahrzeug wird die Vorderachse

nach Quasi Select-Low Regelung (QLS) ge-

bremst; das heißt : Beide Räder der Vorder-

achse werden so geregelt, daß einerseits die

vorhandenen Kraftschlüsse zwischen Reifen

und Fahrbahn gut ausgenutzt werden, anderer-

seits der Bremskraftunterschied bei einseitig

glatten Straßen nicht zu groß werden kann;

damit wird das an

der Vorderachse übliche "Reißen" am Lenkrad

vermieden.

Bedingt durch die an diesem Fahrzeug ver-

wendete IH-Bremskreisaufteilung werden beide

Räder der Hinterachse gemeinsam geregelt.

Das Steuergerät verwendet zur Ansteuerung die

gemittelten Drehzahlwerte der beiden Dreh

zahlgeber der Hinterräder.

Regelphasen

------------------------------------

Druckaufbauphase

In der Druckaufbauphase kann der Druck über

das geöffnete Magnetventil bis zu dem vom

Hauptbremsyzlinder aufgebauten Druck erhöht

werden.

Druckhaltephase

In der Druckhaltephase, die jeder Druckabbau-

phase vorangeht, wird der Druck von der Hy-

draulikeinheit zu den Radbremsen konstant ge-

halten, indem Aus- und Einlaß im Magnetventil

geschlossen werden.

Druckabbauphase

Während der Druckabbauphase strömt Brems-

flüssigkeit über einen Speicher in die Rückför-

derpumpe. Um das Volumen des Hauptbrems-

zylinders nicht zu erschöpfen, fördert die Rück-

förderpumpe die Bremsflüssigkeit gegen den

vorhandenen Druck in den Hauptbremszylinder

zurück. Zur Dämpfung des Fördergeräusches ist

für jeden Bremskreis ein Dämpfer vorhanden.

Das Regelspiel wiederholt sich bei einer gere-

gelten Bremsung fortlaufend bis zum Lösen des

Bremspedals bzw. bis kurz vor Stillstand des

Fahrzeuges.

Stromlaufplan für ABS

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	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

A

Hydraulikeinheit

a

Anschluß Ladestromkontrolleuchte

G1

Drehzahlgeber VL

b

Anschluß Bremslichtschalter

G2

Drehzahlgeber VR

c

Anschluß Startermotor

G3

Drehzahlgeber HL

d

Anschluß Sicherungskasten

G4

Drehzahlgeber HR

e

Anschluß ABS-Kontrolleuchte

H1

ABS-Kontolleuchte

K1

Relais Magnetventil

Leitungsfarben

K2

Relais Rückförderpumpe

K3

Relais Überspannungsschutz

am gelb

M1

Rückförderpumpe

az blau

N1

ABS-Steuergerät

bl weiß

Y1

Magnetventil VR

gr grau

Y2

Magnetventil VA

li lila

Y3

Magnetventil HA

ma braun

Y4

Magnetventil HR

ne schwarz

ro rot

ve grün

Steckleiste am ABS - Steuergerät

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	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

Belegungsplan

1 Plus vom Relais Überspannungsschutz 20 Masse für Ventil

2 Ansteuerung für Ventil VL 21 Masse für Drehzahlgeber VR

4 Masse für Drehzahlgeber VL 24 Plus für Drehzahlgeber HR

5 Plus für Drehzahlgeber VL 25 Bremslichtschalter

7 Plus für Drehzahlgeber HL 26 Masse für Drehzahlgeber HR

9 Masse für Drehzahlgeber HL 27 Ansteuerung für Relais Magnetventil

10 Masse für Steuergerät 28 Ansteuerung für Relais Rückförderpumpe

11 Plus für Drehzahlgeber VR 29 ABS-Kontrolleuchte

14 Überwachung Rückförderpumpe 32 Plus zum Relais Magnetventil

15 D+/Klemme 61 34 Masse für Ventil

18 Ansteuerung für Ventil HA 35 Ansteuerung für Ventil VR

19 Ansteuerung für Ventil VA

Funktionsschema ABS-Bremsanlage

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	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

1.3

Unterdruckpumpe

10.2

Bremslichtschalter

34.1

Ausgleichsbehälter

5.4

Unterdruckvorratsbehälter

19.2

Radbremszylinder VA

39.1

Entlüftungsventil

8.1

Rückschlagventil

19.3

Hauptbremszylinder

40.3

Drosselventil

8.3

Absperrventil (Zündschloß)

19.5

Radbremszylinder HA

9.1

Warnleuchte

20.2

Menbranzylinder

A

Hydraulikleitung

Bremsflüssigkeitstand

26.3

Bremskraftregler

B

Nachlaufleitung

9.3

Bremsleuchte

27.4

Bremskraftverstärker

C

Pneumatikleitung

Bremskreisaufteilung

Bremskreis I : halbe Vorderachse

Bremskreis H : halbe Vorderachse + Hinterachse

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	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

19.2

Radbremszylinder VA

A1

Hydraulikeinheit

19.3

Hauptbremszylinder

M1

Rückförderpumpe

19.5

Radbremszylinder HA

Y1

Magnetventil VR

34.1

Ausgleichsbehälter

Y2

Magnetventil VA

G1

Drehzahlgeber VL

Y3

Magnetventil HA

G2

Drehzahlgeber VR

Y4

Magnetventil VL

G3

Drehzahlgeber HL

N1

ABS-Steuergerät

G4

Drehzahlgeber HR

Funktionsschema Hydraulikanlage

-------------------------------

Ventilstellung Druck aufbauen

Das nachstehende Funktionsschema zeigt den

Druckverlauf in der Bremsanlage des Brems-

kreises vorne links bei Schaltstellung Druck auf-

bauen des Magnetventils (Y4).

Der Druckverlauf

Der Druck geht ungehindert vom Haupt-

bremszylinder über das Magnetventil (Y4) der

Hydraulikeinheit (A1) zum Radbremszylinder

(VL).

Der volle Bremsdruckliegt am Radbrems-

zylinder an.

Beispiel : Magnetventil stromlos, Schalterstellung Druck aufbauen

0000 - Allgemein: Beschreibung Antiblockiersystem (ABS)                         
	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

Y1-4

Magnetventile

R1-4

HydraulikeinheitRückschlagventile

M1

Pumpenmotor

S1/2

Pumpenspeicher

P1/2

Pumpenauslaßventile

D1/2

Geräuschdämpfer

P1/2

Pumpeneinlaßventile

Funktionsschema Hydraulikanlage

------------------------------------

Ventilstellung Druck halten

Das nachstehende Funktionsschema zeigt den

Druckverlauf in der Bremsanlage für den Brems-

kreis vorne links bei Schaltstellung Druck halten

des Magnetventils (Y4).

Der Druckverlauf

Der Bremsdruck vom Hauptbremszylinder

gelangt nur bis zum Magnetventil (Y4). Eine

Druckerhöhung im Radbremszylinder ist nicht

möglich.

Der Druck kann erst nach Lösen der Bremse

über das Rückschlagventil (R2) entweichen, da

an der Seite des Hauptbremszylinders Gleich-

oder Überdruck am Rückschlagventil (R2)

anliegt.

Beispiel : Magnetventil halbe Stromstärke, Schalterstellung Druck halten

0000 - Allgemein: Beschreibung Antiblockiersystem (ABS)                         
	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

Y1-4

Magnetventile

R1-4

HydraulikeinheitRückschlagventile

M1

Pumpenmotor

S1/2

Pumpenspeicher

P1/2

Pumpenauslaßventile

D1/2

Geräuschdämpfer

P1/2

Pumpeneinlaßventile

Funktionsschema Hydraulikanlage

-------------------------------

Ventilstellung Druck abbauen

Das nachstehende Funktionsschema zeigt den

Druckverlauf in der Bremsanlage für den Brems-

kreis vorne links bei Schaltstellung Druck ab-

bauen des Magnetventils (Y4).

Der Druckverlauf

Der Bremsdruck vom Hauptbremszylinder

gelangt bis zum Magnetventil (Y4).

Das Magnetventil liegt in der rechten Schalt-

stellung. Der Bremsdruck vom Radbremszylinder

gelangt über das Magnetventil (Y4) zum Druck-

speicher (S1), der vorübergehend die zurück-

strömende Bremsflüssigkeit aufnimmt.

Gleichzeitig läuft der Pumpenmotor (M1) an

und pumpt die Bremsflüssigkeit aus dem

Speicher (S1) über den Dämpfer (D1) zurück in

den Bremskreis vor dem Magnetventil (Y4).

Beispiel : Magnetventil volle Stromstärke, Schalterstellung Druck abbauen

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	Bremsen Typ 631.3 (MB 100 D)

Y1-4

Magnetventile

R1-4

HydraulikeinheitRückschlagventile

M1

Pumpenmotor

S1/2

Pumpenspeicher

P1/2

Pumpenauslaßventile

D1/2

Geräuschdämpfer

P1/2

Pumpeneinlaßventile