Allgemein
Der Motor M176 ist ein neu entwickelter V8-Ottomotor. Der Motor verfügt über eine Direkteinspritzung mit doppelter Abgasturboaufladung und einen vom Kühlkreislauf getrennten Niedertemperaturkreislauf für die Ladeluftkühlung. Der neu entwickelte 4.0 Liter Motor wird erstmals in der Typenreihe 463 als G500 verfügbar sein.
Es ist gelungen, durch ein neues Motorenkonzept den Hubraum zu verkleinern, die Abgasemission zu verringern und gleichzeitig die Leistung und Effizienz zu steigern.
Besonderheiten und wesentliche Merkmale des M176 im Überblick:
Zwei im "V"-Bereich des Motors angeordnete Abgasturbolader
Getrennter Niedertemperaturkreislauf
Strahlgeführte Benzindirekteinspritzung mit Piezo-Injektoren.
Reibleistungsoptimierung durch NANOSLIDE® LDS-Beschichtung (Lichtbogen-Draht-Spritzen)
Kettengetriebene Kühlmittelpumpe
Aluminium-Sandguss Kurbelgehäuse mit einem möglichen Höchstdruck bis zu 140 bar.
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4,0 Liter V8 Biturbo M176 |
Leistungsdiagramm Motor M176 im Mercedes G500 |
A | Leistung in KW |
B | Drehzahl in 1/min |
C | Drehmoment in Nm |
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Maximale Leistung: 310 kW bei 5250 bis 5500/min
Maximales Drehmoment: 610 Nm bei 2250 bis 4750/min
Motoransichten
Ansicht Motor von vorn oben |
1 | Luftfiltergehäuse links |
2 | Luftfiltergehäuse rechts |
B28/4 | Drucksensor nach Luftfilter, Zylinderreihe links |
B28/5 | Drucksensor nach Luftfilter, Zylinderreihe rechts |
B28/20 | Drucksensor vor Drosselklappe links |
B28/21 | Drucksensor vor Drosselklappe rechts |
M16/60 | Drosselklappensteller links |
M16/61 | Drosselklappensteller rechts |
Y101/1 | Umschaltventil Schubumluft links |
Y101/2 | Umschaltventil Schubumluft rechts |
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Ansicht Motor von vorn |
19a | Kraftstoff-Hochdruckpumpe links |
19b | Kraftstoff-Hochdruckpumpe rechts |
R48 | Heizelement Kühlmittelthermostat |
Y16/2 | Absperrventil Heizungsanlage |
Y77/1 | Druckwandler Ladedruckregelung |
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Ansicht Motor von vorn |
B11/4 | Kühlmitteltemperatur-Sensor |
Y49/4 | Stellmagnet Einlassnockenwelle links |
Y49/5 | Stellmagnet Einlassnockenwelle rechts |
Y49/6 | Stellmagnet Auslassnockenwelle links |
Y49/7 | Stellmagnet Auslassnockenwelle rechts |
Y94/1 | Mengenregelventil links |
Y94/2 | Mengenregelventil rechts |
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Ansicht Motor von rechts |
A16/1 | Klopfsensor 1 |
A16/2 | Klopfsensor 2 |
B17/15 | Temperatursensor Ladeluft rechts |
B28/23 | Drucksensor nach Drosselklappe rechts |
T4 | Zündspule Zylinder 1 und 2 |
T4/1 | Zündspule Zylinder 3 und 4 |
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Ansicht Motor von rechts hinten |
11 | Unterdruckpumpe |
B6/5 | Hallsensor Einlassnockenwelle rechts |
B6/7 | Hallsensor Auslassnockenwelle rechts |
B70 | Hallsensor Kurbelwelle |
Y76/1 | Kraftstoffinjektor Zylinder 1 |
Y76/2 | Kraftstoffinjektor Zylinder 2 |
Y76/3 | Kraftstoffinjektor Zylinder 3 |
Y76/4 | Kraftstoffinjektor Zylinder 4 |
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Ansicht Motor von links |
A16/3 | Klopfsensor 3 |
A16/4 | Klopfsensor 4 |
B17/14 | Temperatursensor Ladeluft links |
B28/22 | Drucksensor nach Drosselklappe links |
M1 | Starter |
T4/2 | Zündspule Zylinder 5 und 6 |
T4/3 | Zündspule Zylinder 7 und 8 |
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Ansicht Motor von links hinten |
B6/4 | Hallsensor Einlassnockenwelle links |
B6/6 | Hallsensor Auslassnockenwelle links |
Y76/5 | Kraftstoffinjektor Zylinder 5 |
Y76/6 | Kraftstoffinjektor Zylinder 6 |
Y76/7 | Kraftstoffinjektor Zylinder 7 |
Y76/8 | Kraftstoffinjektor Zylinder 8 |
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Ansicht Motor von unten |
B1 | Motoröltemperatur-Sensor |
B40 | Ölsensor (Ölstand, Temperatur und Qualität) |
G2 | Generator |
Y130 | Ventil Pumpe Motoröl |
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Kurbeltrieb
Die Mulden der geschmiedeten Kolben sind an das Brennverfahren und die Anordnung der Kraftstoffinjektoren angepasst. Die Gestaltung der Schmiedekolben ermöglicht eine Zünddruckbelastung von bis zu 140 bar. Die Kurbelwelle ist aus Festigkeitsgründen geschmiedet und verfügt über acht Gegengewichte. Ein Aluminium-Viskose-Torsionsschwingungsdämpfer erlaubt auf dem sehr eng begrenzten Bauraum die notwendige Schwingungsreduzierung.
Der Zünddruck ist der höchste, bei zündendem, betriebswarmem Verbrennungsmotor auf den Kolben wirkende Druck.
Kurbeltrieb |
1 | Schmiedekolben |
2 | Gegengewicht |
3 | Lagerfläche Kurbelwelle |
4 | Zahnkettenantrieb Kurbelwelle |
5 | Aluminium-Viskose-Torsionsschwingungsdämpfer |
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Kurbelgehäuse
Das Kurbelgehäuse des M176 besteht aus Aluminium-Sandguss und ist in einer Closed-Deck-Bauweise ausgeführt. Durch die optimierte NANOSLIDE® LDS-Beschichtung (Lichtbogen-Draht-Spritzen) sind die Zylinderlaufflächen des V8-Motors doppelt so hart wie bei konventionellen Graugusslaufbuchsen – für höchste Dauerhaltbarkeit. Durch mehrere Quer- und Längsstreben verfügt es über eine sehr hohe Steifigkeit. Die Kurbelwellen-Lagerdeckel bestehen aus Gusseisen mit Kugelgrafit (GGG 60).
Ölwanne
Die Ölwanne ist aus Aluminium-Druckguss gefertigt. Die Verrippung der Ölwanne ist so ausgelegt, dass die Schallabstrahlung reduziert und die erforderliche Festigkeit für die Verschraubung der Nebenaggregate gewährleistet wird. Der Ölfiltereinsatz wird hierbei mit dem Ölfiltergehäusedeckel in der Ölwanne verschraubt.
Zur Ölversorgung des Motors dient eine geregelte Motorölpumpe, die über eine Hülsenkette von der Kurbelwelle angetrieben wird. Das Ventil der Motorölpumpe regelt den Öldruck. Dieser wird vom Steuergerät ME (N3/10) kennfeld- und bedarfsgerecht zwischen den beiden Druckstufen 2 und 4 bar geschaltet.
Ölwanne |
1 | Ölwanne |
2 | Ölfiltereinsatz |
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Zylinderkopf
Die strömungsoptimierten Zylinderköpfe aus Zirkonlegierung sind für höchste Temperatur- und Wärmeleitfähigkeit ausgelegt. Somit erreicht der M176 maximale Leistungsfähigkeit selbst in Grenzbereichen.
Die Vierventiltechnik mit zwei oben liegenden Nockenwellen (DOHC) mit Nockenwelleneinstellung auf der Ein- und Auslassseite ermöglicht ein sehr gutes Ansprechverhalten und optimiert den Ladungswechsel für jeden Betriebspunkt.
Die Ladungswechselauslegung und die Ladungsbewegung des M176 ermöglichen:
Ein hohes Drehmoment über einen weiten Drehzahlbereich
Eine hohe Leistung
Einen geringen Kraftstoffverbrauch
Niedrige Abgasemissionen
Zylinderköpfe |
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Riementrieb
Der Torsionsdämpfer auf der Kurbelwelle treibt über einen wartungsarmen Keilrippenriemen mit vier Rillen den Generator und über einen Zweiten den Kältemittelkompressor einzeln an.
Die Spannung der Keilrippenriemen wird von zwei separaten Riemenspannern automatisch über die Spannrollen auf die Keilrippenriemen übertragen.
Riementrieb |
1 | Umlenkrollen |
2 | Riemenspanner |
3 | Aluminium-Viskose-Torsionsschwingungsdämpfer |
4 | Antriebsrad Lenkung |
A9 | Kältemittelkompressor |
G2 | Generator |
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Kettentrieb und Nockenwelleneinstellung
Kettentrieb
Der neue V-Motor M176 erhält einen vollständig neu entwickelten zweistufigen Kettentrieb mit drei Zahnketten. Zielsetzung war es, einen bestmöglichen Kompromiss zwischen Montageanforderungen, Reibleistung, Kettenkraftminimierung und NVH-Anforderungen (Noise, Vibration and Harness) zu schaffen. Dadurch wird eine deutliche Geräuschreduzierung erreicht. Darüber hinaus wurden gleichzeitig die guten Dauerhaltbarkeitseigenschaften sowie die Kettenreibung weiter optimiert.
Der Kettentrieb ist zweistufig als Primärkettentrieb und Sekundärkettentrieb ausgeführt.
Alle drei Zahnketten werden über jeweils einen hydraulischen Kettenspanner gespannt. Niedrige Spannerkräfte und geringe Kettendynamik sichern stabile Steuerzeiten und hervorragende akustische Eigenschaften bei reduzierter Reibleistung gegenüber den Vorgängermotoren.
Die Motorölpumpe wird zusätzlich von der Kurbelwelle über eine Hülsenkette angetrieben.
Nockenwelleneinstellung
Mit der Nockenwelleneinstellung können die Einlassnockenwelle bis zu 40°KW (Kurbelwellenwinkel) nach „früh“ und die Auslassnockenwelle bis zu 40°KW nach „spät“ verstellt werden. Damit kann die Ventilüberschneidung beim Ladungswechsel in weiten Grenzen variiert werden. Dadurch werden der Verlauf des Motordrehmoments optimiert, der Kraftstoffverbrauch reduziert und das Abgasverhalten verbessert. Die Stellmagnete Einlassnockenwellen und die Stellmagnete Auslassnockenwellen werden zur Nockenwelleneinstellung vom Steuergerät ME mit pulsweitenmodulierten Signalen von 150 Hz angesteuert.
Die Ansteuerung erfolgt kennfeldabhängig im Teil- und Volllastbetrieb und ermöglicht, je nach Tastverhältnis der pulsweitenmodulierten Signale, die kontinuierliche Verstellung der Nockenwellen. Die Position der Einlassnockenwellen wird von den Hallsensoren Einlassnockenwellen und die Position der Auslassnockenwellen von den Hallsensoren Auslassnockenwellen erfasst und dem Steuergerät ME als Spannungssignal übermittelt.
Kettentrieb 2-stufig |
1 | Gleitschienen Zahnketten |
2 | Spannschienen Zahnketten |
3 | Zahnketten |
4 | Kettenspanner für Primär- und Sekundärketten |
5 | Kurbelwelle |
6 | Motorölpumpe |
7 | Hülsenkette Motorölpumpe |
8 | Kettenspanner für Ölpumpenantrieb |
40 | Antrieb Wasserpumpe |
Y49/4 | Stellmagnet Einlassnockenwelle links |
Y49/5 | Stellmagnet Einlassnockenwelle rechts |
Y49/6 | Stellmagnet Auslassnockenwelle links |
Y49/7 | Stellmagnet Auslassnockenwelle rechts |
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Motorschmierung
Geregelte Motorölpumpe
Der Öldruck wird über das Ventil an der Motorölpumpe geregelt. Das Steuergerät ME steuert das Ventil Motorölpumpe an. Dieses ermöglicht eine bedarfsgerechte Umschaltung des Öldrucks zwischen den beiden Druckstufen 2 und 4 bar. Damit wird die Versorgung mit Motoröl im Ölkreislauf des Motors auf den jeweiligen Bedarf optimal abgestimmt. Zugleich sinkt hierdurch die Antriebsleistung der Motorölpumpe und daraus resultierend die Verlustleistung des Motors. Die Ölstandskontrolle erfolgt über einen Ölsensor in der Ölwanne.
Der über den Regelkanal rückgemeldete Öldruck wird am Proportionalventil moduliert und wirkt entsprechend am Stellring gegen die Kraft der gegenüberliegenden Regelfeder. Mit der Stellringposition ergibt sich eine entsprechende Exzentrizität zur Drehachse des Rotors, wobei mit zunehmender Exzentrizität das Fördervolumen steigt.
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Ölkreislaufschema |
1 | Ölwanne | 10 | Abgasturbolader rechts | |
2 | Kurbelgehäuse | A | Ölfilter | |
3 | Rechter Zylinderkopf | B | Wärmetauscher | |
4 | Linker Zylinderkopf | C | Ölpumpe | |
5 | Hochdruckpumpe rechts (Lagerschmierung) | D | Kettenspanner | |
6 | Hochdruckpumpe links (Lagerschmierung) | E | Hydraulisches Ventilspiel-Ausgleichselement | |
7 | Zwischenrad Kettentrieb | F | Ölspritzdüse | |
8 | Rückführung Regeldruck | G | Gleitlager | |
9 | Abgasturbolader links | H | Nockenwellensteller |
Kraftstoffeinspritzsystem
Kraftstoff-Hochdruckkreislauf
Zur Hochdruckerzeugung werden Kraftstoff-Hochdruckpumpen (Einstempelpumpen) mit einem im Pumpenmodul integrierten Mengenregelventil eingesetzt.
Der Kraftstoff wird über ein Hochdruck-Rail zu den Kraftstoffinjektoren geleitet, die zentral angeordnet in den Brennraum führen. Die Kraftstoffinjektoren mit Piezoaktoren sind in der Lage, bis zu fünf sehr präzise Einspritzungen je Zyklus abzusetzen.
Hochdruckpumpen
Die Hochdruckpumpen sind oben an den Zylinderköpfen angeordnet. Der maximale Förderdruck der Hochdruckpumpen beträgt 200 bar. Der Antrieb der Hochdruckpumpen erfolgt mechanisch über den Mitnehmer von der Auslassnockenwelle. Die Förderleistung der Hochdruckpumpen ist drehzahlabhängig. Bei der Aufwärtsbewegung der Pumpeneinheit wird das Kraftstoffvolumen im Pumpenzylinder verdichtet. Bei Erreichen des Systemdrucks öffnen sich die Auslassventile der Hochdruckpumpen und der Kraftstoff wird über die Hochdruckleitungen zu den Rails gefördert. Druckbegrenzungsventile schützten die Hochdruckpumpen vor zu hohem Druckaufbau.
Die Hochdruck-Kraftstoffleitungen aus Edelstahl können nach Prüfung wiederverwendet werden. Nähere Informationen dazu sind in den Reparaturanleitungen zu finden.
Kraftstoff-Hochdrucksystem |
19a | Kraftstoff-Hochdruckpumpe links |
19b | Kraftstoff-Hochdruckpumpe rechts |
B42/1 | Druck- und Temperatursensor Kraftstoff rechts |
B42/2 | Druck- und Temperatursensor Kraftstoff links |
Y76/1 | Kraftstoffinjektor Zylinder 1 |
Y76/2 | Kraftstoffinjektor Zylinder 2 |
Y76/3 | Kraftstoffinjektor Zylinder 3 |
Y76/4 | Kraftstoffinjektor Zylinder 4 |
Y76/5 | Kraftstoffinjektor Zylinder 5 |
Y76/6 | Kraftstoffinjektor Zylinder 6 |
Y76/7 | Kraftstoffinjektor Zylinder 7 |
Y76/8 | Kraftstoffinjektor Zylinder 8 |
Y94/1 | Mengenregelventil links |
Y94/2 | Mengenregelventil rechts |
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Luftversorgung
Beim Motor M176 wird die Ansaugluft direkt über die jeweiligen Luftführungssegmente von der Fahrzeugfront zu den Luftfiltern geleitet.
Die Luftfilter sind so angeordnet, dass sie direkt mit den Abgasturboladern verbunden sind. Die Ladedruckschläuche leiten die verdichtete Ladeluft zu den Ladeluftkühlern weiter.
Für einen möglichst kurzen Weg der Ladeluft sind die beiden Drosselklappen die Verbindung zwischen den Ladeluftkühlern und den Ladeluftverteilern.
Die Ladeluftverteiler sind direkt an die Einlasskanäle der jeweiligen Zylinderköpfe angeschraubt.
Darstellung Luftversorgung |
1 | Luftfiltergehäuse links |
2 | Luftfiltergehäuse rechts |
110/1 | Ladeluftkühler links |
110/2 | Ladeluftkühler rechts |
121/1 | Abgasturbolader links |
121/2 | Abgasturbolader rechts |
B17/14 | Temperatursensor Ladeluft links |
B17/15 | Temperatursensor Ladeluft rechts |
B28/4 | Drucksensor nach Luftfilter, Zylinderreihe links |
B28/5 | Drucksensor nach Luftfilter, Zylinderreihe rechts |
B28/20 | Drucksensor vor Drosselklappe links |
B28/21 | Drucksensor vor Drosselklappe rechts |
B28/22 | Drucksensor nach Drosselklappe links |
B28/23 | Drucksensor nach Drosselklappe rechts |
M16/60 | Drosselklappensteller links |
M16/61 | Drosselklappensteller rechts |
Y101/1 | Umschaltventil Schubumluft links |
Y101/2 | Umschaltventil Schubumluft rechts |
E | Abgase |
F | Ansaugluft |
G | Ladeluft ungekühlt |
H | Ladeluft gekühlt |
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Aufladung
Aufladung allgemein
Durch die Aufladung wird der Zylinderfüllungsgrad verbessert. Damit erhöhen sich das Drehmoment und die Leistung des Motors. Die der erhöhten Luftmasse entsprechende Kraftstoffmenge wird vom Steuergerät ME zugemessen.
Bei der Aufladung wird die Strömungsenergie der Abgase zum Antrieb der Abgasturbolader genutzt. Die Abgasturbolader saugen Frischluft über die Luftfilter an den Verdichtereintritten an und führen diese über die Verdichteraustritte in die Ladeluftrohre zu den Ladeluftkühlern.
Durch die hohe Drehzahl der Verdichterräder und die daraus resultierenden hohen Volumenströme wird die Luft in den Ladeluftrohren verdichtet. Die verdichtete Ladeluft strömt über die Ladeluftrohre zu den Ladeluftkühlern. Diese kühlen anschließend die durch die Verdichtung erwärmte Ladeluft ab und leiten sie über die Ladeluftverteiler in die Zylinder weiter.
Heißes Innen-V
Damit der Mercedes G500 ein noch besseres Ansprechverhalten aufweist, wurden die Zylinderköpfe des V8-Biturbos neu konzipiert: Die Ansaugseite liegt jetzt außen, die Abgasseite innen. „Heißes Innen-V“ nennen die Ingenieure ihr neues Motorenkonzept, das den V8-Biturbo noch kompakter macht. Um Motorbauteile zu schützen, wurden Krümmer und Abgasturbolader speziell isoliert.
Simulationsdarstellung Aufladung M176 |
A | Einlasskanal (Ladeluft) |
B | Auslasskanal und Krümmer (Abgas) |
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Ladeluftkühlung
Funktionsablauf Ladeluftkühlung
Durch die Ladeluftkühlung wird die Ladelufttemperatur < 60 °C bei 20 °C Umgebungstemperatur gehalten. Die abgekühlte Luft nach den Ladeluftkühlern hat eine höhere Dichte. Dadurch erhöhen sich der Zylinderfüllungsgrad und somit die Motorleistung.
Außerdem werden die Klopfneigung und durch niedrigere Abgastemperaturen die Bildung von Stickoxiden (NOx) verringert. Beide Zylinderreihen besitzen je einen Wasser- bzw. Ladeluftkühler. Die Wasser-/Ladeluftkühler sind an den Niedertemperatur-Kreislauf mit den Niedertemperaturkühlern und den Umwälzpumpen 1 und 2 Niedertemperatur-Kreislauf angeschlossen.
Wenn die Ladelufttemperatur mehr als 35 °C beträgt, werden vom Steuergerät ME die Umwälzpumpen 1 und 2 Niedertemperatur-Kreislauf über den Antriebs-CAN, das Steuergerät Antriebsstrang und den Antriebsstrang-LIN angesteuert.
Sinkt die Ladelufttemperatur auf unter 25 °C ab, werden die Umwälzpumpen 1 und 2 Niedertemperatur-Kreislauf wieder abgeschaltet.
Die Ladelufttemperatur wird im Ladeluftverteiler von den Temperatursensoren Ladeluft links und rechts erfasst und dem Steuergerät ME mit einem Spannungssignal mitgeteilt.
Niedertemperatur-Kreislauf, schematisch dargestellt |
10 | Getriebeöl-Wärmetauscher |
14 | Niedertemperaturkühler |
15 | Ausgleichsbehälter |
110/1 | Ladeluftkühler links |
110/2 | Ladeluftkühler rechts |
M43/6 | Umwälzpumpe 1 Niedertemperatur-Kreislauf |
M43/7 | Umwälzpumpe 2 Niedertemperatur-Kreislauf |
A | Kühlmittelvorlauf |
B | Kühlmittelrücklauf |
C | Ausgleich/Zulauf Niedertemperatur-Kühlmittelkreislauf |
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Motorkühlung
Über das Wärmemanagement wird die Kühlmitteltemperatur des Motors geregelt. Daraus ergeben sich folgende Vorteile:
Schnelleres Erreichen der optimalen Betriebstemperatur
Reduzierung der Abgasemissionen
Kraftstoffersparnis (bis zu ca. 4 %)
Verbesserter Heizungskomfort
Der Lüfternachlauf wird durch „Zündung EIN“ nicht abgebrochen. Beim Starten des Motors im Lüfternachlauf wird die Lüfterregelung des Normalbetriebs so lange unterdrückt, bis der Lüfternachlauf abgeschlossen ist.
Über ca. 120 °C Kühlmitteltemperatur ist der Zweischieberthermostat unabhängig von der Bestromung des Heizelements immer voll geöffnet (Notlauffunktion).
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Schematische Darstellung Kühlmittelkreislauf |
5 | Motorkühler | I | Kühlmittelvorlauf | |
6 | Zusatzradlaufkühler | J | Kühlmittelrücklauf | |
7 | Ausgleichsbehälter | K | Ausgleich/Zulauf Kühlmittelkreislauf | |
8 | Motor M176 | R48 | Heizelement Kühlmittelthermostat |
Zweischieberthermostat
Die Temperatur des Kühlmittels kann durch den beheizbaren Zweischieberthermostat geregelt werden.
Im Zweischieberthermostat befindet sich dafür das Heizelement Kühlmittelthermostat (R48), welches bedarfsgerecht vom Steuergerät ME mit einem Massesignal angesteuert wird.
Der Zweischieberthermostat kann fünf Stellungen einnehmen:
Stehendes Kühlmittel
Kurzschlussbetrieb
Mischbetrieb
Kühlerbetrieb
Fail/Safe-Stellung
Stehendes Kühlmittel |
1 | Kühlmittel vom Motor |
2 | Kühlmittel zum Motor zurück |
3 | Kühlmittel zum Motorkühler |
A | Kühlmittel |
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Bei einer Kühlmitteltemperatur < 80 °C und einer Motordrehzahl < 3000/min sind beide Schieber des Zweischieberthermostats vollständig geschlossen. Die Verkürzung der Motoraufwärmphase durch stehendes Kühlmittel führt zu Kraftstoffeinsparung und somit zur Verringerung des CO2-Ausstoßes.
Stellung Kurzschlussbetrieb |
1 | Kühlmittel vom Motor |
2 | Kühlmittel zum Motor zurück |
3 | Kühlmittel zum Motorkühler |
A | Kühlmittel |
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Heizelement unbestromt Kühlmitteltemperatur 80 °C bis 105 °C
Heizelement bestromt Kühlmitteltemperatur 40 °C bis 65 °C
Um eine optimale innermotorische Reibung und damit eine Kraftstoffeinsparung zu erreichen, kann im Teillastbereich die Kühlmitteltemperatur auf ca. 105 °C angehoben werden (Heizelement unbestromt). Damit sinkt die Reibleistung aufgrund einer höheren Motoröltemperatur und die Gemischbildung verbessert sich durch weniger Kraftstoffkondensation an den Zylinderlaufflächen.
Stellung Mischbetrieb |
1 | Kühlmittel vom Motor |
2 | Kühlmittel zum Motor zurück |
3 | Kühlmittel zum Motorkühler |
A | Kühlmittel |
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Heizelement unbestromt Kühlmitteltemperatur 105 °C bis 120 °C
Heizelement bestromt Kühlmitteltemperatur 65 °C bis 90 °C
Stellung Kühlerbetrieb |
1 | Kühlmittel vom Motor |
2 | Kühlmittel zum Motor zurück |
3 | Kühlmittel zum Motorkühler |
A | Kühlmittel |
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Heizelement unbestromt Kühlmitteltemperatur > 120 °C
Heizelement bestromt Kühlmitteltemperatur > 90 °C
Durch das Beheizen des Zweischieberthermostats (Heizelement bestromt) öffnet dieser und das Kühlmittel wird durch den Kühler geleitet. Bei Volllast kann das Zweischieberthermostat sehr schnell geöffnet werden. Die Kühlmitteltemperatur kann dabei abgesenkt werden, womit eine bestmögliche Motorkühlung und eine klopffreie Verbrennung erreicht werden.
Fail/Safe-Stellung |
1 | Kühlmittel vom Motor |
2 | Kühlmittel zum Motor zurück |
3 | Kühlmittel zum Motorkühler |
4 | Differenzdruckteller |
A | Kühlmittel |
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Um Schäden zu vermeiden, wird bei stehendem Kühlmittel und einer Motordrehzahl > 3000/min die Fail/Safe-Stellung eingeleitet. Über den Differenzdruckteller wird das Kühlmittel zum Motor zurückgeleitet (Kurzschluss).
Kraftstoffversorgung
Kraftstoff-Niederdruckkreislauf
Das Einschalten der Kraftstoffpumpe erfolgt, wenn ein Signal „Kraftstoffpumpe EIN“ vom Steuergerät Kraftstoffpumpe empfangen wird. Dieses Signal wird redundant vom Steuergerät ME als CAN-Signal über den Antriebs-CAN und als Massesignal gesendet.
Zusätzlich erhält das Steuergerät Kraftstoffpumpe das CAN-Signal „Kraftstoff-Solldruck“ vom Steuergerät ME. Das Steuergerät Kraftstoffpumpe erfasst den aktuellen Kraftstoffdruck durch ein Spannungssignal vom Kraftstoffdruck-Sensor und sendet diese Information über den Antriebs-CAN zum Steuergerät ME.
Das Steuergerät Kraftstoffpumpe wertet den aktuellen Kraftstoffdruck aus, gleicht ihn mit dem Kraftstoff-Solldruck ab und steuert entsprechend die Kraftstoffpumpe mit einem pulsweitenmodulierten Signal so an, dass der Istdruck dem Solldruck entspricht.
Zur Ermittlung des Kraftstoff-Solldrucks (Kraftstoffbedarf) wertet das Steuergerät ME den Kraftstoffdruck und die Lastanforderung aus. Je nach Kraftstoffbedarf wird so, bei einem Kraftstoffdruck von ca. 4 bis ca. 6,7 bar, die Kraftstoffförderleistung variabel von 0 bis 130 l/h geregelt.
Bei Ansteuerung saugt die Kraftstoffpumpe den Kraftstoff aus dem Kraftstofffördermodul und pumpt ihn durch den Kraftstofffilter zu den Kraftstoff-Hochdruckpumpen (Einleitungssystem, ohne Rücklaufleitung).
Das Überströmventil im Kraftstofffilter öffnet bei einem Kraftstoffdruck von ca. 7 bis 9 bar.
Im Zulauf des Kraftstofffilters befindet sich ein Rückschlagventil, das bei abgeschalteter Kraftstoffpumpe den Abbau des Kraftstoffdrucks (auf unter ca. 4,5 bar) verhindert.
Tankregenerierung
Regenerierung allgemein
Bei der Entlüftung des Kraftstoffbehälters dürfen keine Kraftstoffdämpfe ins Freie gelangen. Die Kraftstoffdämpfe werden im Aktivkohlebehälter gespeichert und später der Verbrennung zurückgeführt.
Funktionsablauf Teillast-Regenerierung
Im Teillastbetrieb werden die im Aktivkohlebehälter gespeicherten Kraftstoffdämpfe durch den bestehenden Unterdruck über die Umschaltventile Regenerierung, die Rückschlagventile Teillastbetrieb und die Teillast-Regenerierleitungen hinter den Drosselklappen abgesaugt und im Motor verbrannt.
Funktionsablauf Volllast-Regenerierung
Im Volllastbetrieb erfolgt das Absaugen der Kraftstoffdämpfe über die Rückschlagventile Volllastbetrieb und die Volllast-Regenerierleitungen. Der dazu benötigte Unterdruck wird über eine Venturi-Düse erzeugt. Die Kraftstoffdämpfe werden dann über die Volllast-Regenerierleitungen, die Abgasturbolader und die Ladeluftkühler zu den Ladeluftverteilern geleitet.
Zur Prüfung, ob die Volllast-Regenerierung frei gegeben werden kann, werden die Umschaltventile Regenerierung links und rechts dreimal schlagartig geöffnet. Dabei müssen Druckspitzen von > 120 mbar auftreten. Der Drucksensor Regenerierung erfasst die bestehenden Druckverhältnisse in der Volllast-Regenerierleitung und leitet ein Signal an das Steuergerät ME.
Motormanagement
Steuergerät Motorelektronik
Das Benzin-Einspritz- und Zündsystem mit Direkteinspritzung bildet im elektrischen Verbund mit den Sensoren und Stellgliedern vom Motor 176 DE (Direkteinspritzung) das Motormanagement MED 17.7.5
Im Steuergerät ME befindet sich das gesamte Motormanagement. Vom Motormanagement werden Sensordaten direkt und über den CAN-Verbund indirekt eingelesen und die entsprechenden Stellglieder angesteuert. Dabei werden die einzelnen Funktionen und Systeme des Motormanagements vom Steuergerät ME gesteuert und koordiniert.
Das Motormanagement ist in folgende Systeme gegliedert:
Grundfunktionen
Motorsystem
Kraftstoffeinspritzsystem
Zündsystem
Abgasanlage
Nähere Informationen zu allen elektrischen Systemen (z. B. Funktionsbeschreibungen und Anordnung der elektrischen Bauteile) stehen im Werkstatt-Informations-System (WIS) unter der Informationsart Grundwissen/Funktionen (GF) zur Verfügung.
Das Motormanagement im Steuergerät ME ist flashbar, d. h., die komplette Software des Steuergeräts kann mit XENTRY Diagnostics ausgetauscht (erneuert) werden. Die für die Steuergeräteprogrammierung erforderliche Software befindet sich auf der Star Diagnosis Software-DVD.
Im Fehlerspeicher des Steuergeräts ME werden erkannte Fehler abgelegt. Diese können mit XENTRY Diagnostics ausgelesen werden.
N3/10 | Steuergerät ME |
P07.08-2255-76
P07.70-2684-79
Blockschaltbild Vernetzung direkte Leitungen |
A16/1 | Klopfsensor 1 | M16/60m1 | Stellmotor Drosselklappe links | |
A16/2 | Klopfsensor 2 | M16/60r1 | Istwert-Potenziometer 1 links | |
A16/3 | Klopfsensor 3 | M16/60r2 | Istwert-Potenziometer 2 links | |
A16/4 | Klopfsensor 4 | M16/61 | Drosselklappensteller rechts | |
B1 | Motoröltemperatur-Sensor | M16/61m1 | Stellmotor Drosselklappe rechts | |
B4/3 | Drucksensor Kraftstoffbehälter (mit Code 494 (USA-Ausführung)) | M16/61r1 | Istwert-Potenziometer 1 rechts | |
B6/4 | Hallsensor Einlassnockenwelle links | M16/61r2 | Istwert-Potenziometer 2 rechts | |
B6/5 | Hallsensor Einlassnockenwelle rechts | N3/10 | Steuergerät ME | |
B6/6 | Hallsensor Auslassnockenwelle links | R48 | Heizelement Kühlmittelthermostat | |
B6/7 | Hallsensor Auslassnockenwelle rechts | T4 | Zündspule Zylinder 1 + 2 | |
B11/4 | Kühlmitteltemperatur-Sensor | T4t1 | Zündspule Zylinder 1 | |
B17/14 | Temperatursensor Ladeluft links | T4t2 | Zündspule Zylinder 2 | |
B17/15 | Temperatursensor Ladeluft rechts | T4/1 | Zündspule Zylinder 3 + 4 | |
B28/4 | Drucksensor nach Luftfilter, Zylinderreihe links | T4/1t3 | Zündspule Zylinder 3 | |
B28/5 | Drucksensor nach Luftfilter, Zylinderreihe rechts | T4/1t4 | Zündspule Zylinder 4 | |
B28/20 | Drucksensor vor Drosselklappe links | T4/2 | Zündspule Zylinder 5 + 6 | |
B28/21 | Drucksensor vor Drosselklappe rechts | T4/2t5 | Zündspule Zylinder 5 | |
B28/22 | Drucksensor nach Drosselklappe links | T4/2t6 | Zündspule Zylinder 6 | |
B28/23 | Drucksensor nach Drosselklappe rechts | T4/3 | Zündspule Zylinder 7 + 8 | |
B37 | Fahrpedalsensor | T4/3t7 | Zündspule Zylinder 7 | |
B40 | Ölsensor (Ölstand, Temperatur und Qualität) | T4/3t8 | Zündspule Zylinder 8 | |
B42/1 | Druck- und Temperatursensor Kraftstoff rechts | Y16/2 | Absperrventil Heizungsanlage | |
B42/2 | Druck- und Temperatursensor Kraftstoff links | Y49/4 | Stellmagnet Einlassnockenwelle links | |
B70 | Hallsensor Kurbelwelle | Y49/5 | Stellmagnet Einlassnockenwelle rechts | |
B108/1 | Drucksensor Regenerierung links | Y49/6 | Stellmagnet Auslassnockenwelle links | |
B108/2 | Drucksensor Regenerierung rechts | Y49/7 | Stellmagnet Auslassnockenwelle rechts | |
F58kM | Relais Klemme 50 Starter | Y58/4 | Absperrventil Aktivkohlebehälter (mit Code ZU8 (Länderausführung USA)) | |
F58kN | Relais Klemme 87M | Y58/11 | Umschaltventil Regenerierung links | |
G1 | Bordnetzbatterie | Y58/12 | Umschaltventil Regenerierung rechts | |
G2 | Generator | Y76/1 | Kraftstoffinjektor Zylinder 1 | |
G3/3 | Lambdasonde links vor Katalysator | Y76/2 | Kraftstoffinjektor Zylinder 2 | |
G3/3b1 | Sensorelement Lambdasonde links vor Katalysator | Y76/3 | Kraftstoffinjektor Zylinder 3 | |
G3/3r1 | Heizung Lambdasonde links vor Katalysator | Y76/4 | Kraftstoffinjektor Zylinder 4 | |
G3/4 | Lambdasonde rechts vor Katalysator | Y76/5 | Kraftstoffinjektor Zylinder 5 | |
G3/4b1 | Sensorelement Lambdasonde rechts vor Katalysator | Y76/6 | Kraftstoffinjektor Zylinder 6 | |
G3/4r1 | Heizung Lambdasonde rechts vor Katalysator | Y76/7 | Kraftstoffinjektor Zylinder 7 | |
G3/5 | Lambdasonde links nach Katalysator | Y76/8 | Kraftstoffinjektor Zylinder 8 | |
G3/5b1 | Sensorelement Lambdasonde links nach Katalysator | Y77/1 | Druckwandler Ladedruckregelung | |
G3/5r1 | Heizung Lambdasonde links nach Katalysator | Y94/1 | Mengenregelventil links | |
G3/6 | Lambdasonde rechts nach Katalysator | Y94/2 | Mengenregelventil rechts | |
G3/6b1 | Sensorelement Lambdasonde rechts nach Katalysator | Y101/1 | Umschaltventil Schubumluft links | |
G3/6r1 | Heizung Lambdasonde rechts nach Katalysator | Y101/2 | Umschaltventil Schubumluft rechts | |
M1 | Starter | Y130 | Ventil Pumpe Motoröl | |
M16/60 | Drosselklappensteller links | LIN C1 | Antriebs-LIN |
P07.70-2687-79
Blockschaltbild CAN-Vernetzung |
A1 | Kombiinstrument | N22/7 | Steuer- und Bediengerät Klimatisierung | |
A1e4 | Warnleuchte Kraftstoffreserve | N30/4 | Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm | |
A1e54 | Warnleuchte Kühlmitteltemperatur | N51/5 | Steuergerät Adaptives Dämpfungs-System (mit Code A20 (Verstelldämpfung)) | |
A1e58 | Kontrollleuchte Motordiagnose | N69/1 | Steuergerät Vordertür links | |
A1p13 | Multifunktionsdisplay | N72/1 | Steuergerät Oberes Bedienfeld | |
A80 | Intelligentes Servomodul für DIRECT SELECT | N72/1s50 | Taste ECO Start-Stopp-Funktion | |
A89 | Elektrische Steuereinheit DISTRONIC (mit Code EZ9 (DISTRONIC PLUS)) | N73 | Steuergerät elektronisches Zündschloss | |
B4 | Füllstandssensor Kraftstoffbehälter Kraftstoffanzeige | N80 | Steuergerät Mantelrohrmodul | |
B4/7 | Kraftstoffdruck-Sensor Niederdruck | N89 | Steuergerät Zusatzpumpe Getriebeöl (mit Code MJ7 (ECO Start-Stopp-Funktion)) | |
F58kR | Relais Klemme 15 | N118 | Steuergerät Kraftstoffpumpe | |
L6/1 | Drehzahlsensor Vorderachse links | N127 | Steuergerät Antriebsstrang | |
L6/2 | Drehzahlsensor Vorderachse rechts | N150 | DIRECT SELECT INTERFACE | |
L6/3 | Drehzahlsensor Hinterachse links | S9/1 | Schalter Bremslicht | |
L6/4 | Drehzahlsensor Hinterachse rechts | X11/4 | Diagnosekupplung | |
M3 | Kraftstoffpumpe | Y3/8n4 | Steuergerät Vollintegrierte Getriebesteuerung | |
M4/7 | Lüftermotor | CAN B | Innenraum-CAN | |
M2/17 | Stellmotor Rückstauklappe | CAN C | Antriebs-CAN | |
M43/6 | Umwälzpumpe 1 Niedertemperatur-Kreislauf | CAN C1 | Motor-CAN | |
M43/7 | Umwälzpumpe 2 Niedertemperatur-Kreislauf | CAN D | Diagnose-CAN | |
N2/10 | Steuergerät Supplemental Restraint System | CAN E1 | Fahrwerk-CAN 1 | |
N3/10 | Steuergerät ME | LIN B15 | Batteriesensor-LIN | |
N10 | Steuergerät SAM | LIN C3 | Antriebsstrang-LIN | |
N15/7 | Steuergerät Verteilergetriebe |
Motordaten | Einheit | Mercedes G500 |
Motorbaumuster | M176.980 | |
Zylinderanordnung und -anzahl | V8 | |
Hubraum | cm3 | 3982 |
Bohrung | mm | 83 |
Hub | mm | 92 |
Verdichtungsverhältnis | ε | 10,5:1 |
Kraftstoff | Super ROZ 95 | |
Bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit | km/h | 210 (elektronisch abgeregelt) |
Abgasvorschrift | EURO Norm 6 | |
Leistung/Drehmoment | kW/Nm | 310/610 |