sn0000p0098a

Übersicht Neuerungen/Änderungen Einführung neuer V-Motor M176

Typ sn · Thema 00.00 · Version 0102 · 2015-09-23

Gültig für: Motor 176.9 im Typ 463

Einordnung

Funktionsgruppe 0 Gesamt › 00 Gesamt-Fahrzeug › 00.00 Allgemeines — Baureihe 176 (Baumuster 9**) · Baureihe 463

EinPAS 45 Daten/Information › 45.20 Information/Maßnahmen › 45.20.30 Einführungsschriften — Baureihe 176 (Baumuster 9**) · Baureihe 463

SN00.00-P-0098A

Übersicht Neuerungen/Änderungen Einführung neuer V-Motor M176

23.9.15

Motor

176.9 im Typ 463

Allgemein

Der Motor M176 ist ein neu entwickelter V8-Ottomotor. Der Motor verfügt über eine Direkteinspritzung mit doppelter Abgasturboaufladung und einen vom Kühlkreislauf getrennten Niedertemperaturkreislauf für die Ladeluftkühlung. Der neu entwickelte 4.0 Liter Motor wird erstmals in der Typenreihe 463 als G500 verfügbar sein.

Es ist gelungen, durch ein neues Motorenkonzept den Hubraum zu verkleinern, die Abgasemission zu verringern und gleichzeitig die Leistung und Effizienz zu steigern.

Besonderheiten und wesentliche Merkmale des M176 im Überblick:

Zwei im "V"-Bereich des Motors angeordnete Abgasturbolader

Getrennter Niedertemperaturkreislauf

Strahlgeführte Benzindirekteinspritzung mit Piezo-Injektoren.

Reibleistungsoptimierung durch NANOSLIDE® LDS-Beschichtung (Lichtbogen-Draht-Spritzen)

Kettengetriebene Kühlmittelpumpe

Aluminium-Sandguss Kurbelgehäuse mit einem möglichen Höchstdruck bis zu 140 bar.

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P01.10-3296-79

4,0 Liter V8 Biturbo M176

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Leistungsdiagramm Motor M176 im Mercedes G500

A

Leistung in KW

B

Drehzahl in 1/min

C

Drehmoment in Nm

P00.10-5922-82

Maximale Leistung: 310 kW bei 5250 bis 5500/min

Maximales Drehmoment: 610 Nm bei 2250 bis 4750/min

Motoransichten

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Ansicht Motor von vorn oben

1

Luftfiltergehäuse links

2

Luftfiltergehäuse rechts

B28/4

Drucksensor nach Luftfilter, Zylinderreihe links

B28/5

Drucksensor nach Luftfilter, Zylinderreihe rechts

B28/20

Drucksensor vor Drosselklappe links

B28/21

Drucksensor vor Drosselklappe rechts

M16/60

Drosselklappensteller links

M16/61

Drosselklappensteller rechts

Y101/1

Umschaltventil Schubumluft links

Y101/2

Umschaltventil Schubumluft rechts

P07.61-3911-76

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Ansicht Motor von vorn

19a

Kraftstoff-Hochdruckpumpe links

19b

Kraftstoff-Hochdruckpumpe rechts

R48

Heizelement Kühlmittelthermostat

Y16/2

Absperrventil Heizungsanlage

Y77/1

Druckwandler Ladedruckregelung

P07.61-3913-76

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Ansicht Motor von vorn

B11/4

Kühlmitteltemperatur-Sensor

Y49/4

Stellmagnet Einlassnockenwelle links

Y49/5

Stellmagnet Einlassnockenwelle rechts

Y49/6

Stellmagnet Auslassnockenwelle links

Y49/7

Stellmagnet Auslassnockenwelle rechts

Y94/1

Mengenregelventil links

Y94/2

Mengenregelventil rechts

P07.61-3912-76

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Ansicht Motor von rechts

A16/1

Klopfsensor 1

A16/2

Klopfsensor 2

B17/15

Temperatursensor Ladeluft rechts

B28/23

Drucksensor nach Drosselklappe rechts

T4

Zündspule Zylinder 1 und 2

T4/1

Zündspule Zylinder 3 und 4

P07.61-3914-76

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Ansicht Motor von rechts hinten

11

Unterdruckpumpe

B6/5

Hallsensor Einlassnockenwelle rechts

B6/7

Hallsensor Auslassnockenwelle rechts

B70

Hallsensor Kurbelwelle

Y76/1

Kraftstoffinjektor Zylinder 1

Y76/2

Kraftstoffinjektor Zylinder 2

Y76/3

Kraftstoffinjektor Zylinder 3

Y76/4

Kraftstoffinjektor Zylinder 4

P07.61-3915-76

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Ansicht Motor von links

A16/3

Klopfsensor 3

A16/4

Klopfsensor 4

B17/14

Temperatursensor Ladeluft links

B28/22

Drucksensor nach Drosselklappe links

M1

Starter

T4/2

Zündspule Zylinder 5 und 6

T4/3

Zündspule Zylinder 7 und 8

P07.61-3916-76

Übersicht Neuerungen/Änderungen Einführung neuer V-Motor M176

Ansicht Motor von links hinten

B6/4

Hallsensor Einlassnockenwelle links

B6/6

Hallsensor Auslassnockenwelle links

Y76/5

Kraftstoffinjektor Zylinder 5

Y76/6

Kraftstoffinjektor Zylinder 6

Y76/7

Kraftstoffinjektor Zylinder 7

Y76/8

Kraftstoffinjektor Zylinder 8

P07.61-3917-76

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Ansicht Motor von unten

B1

Motoröltemperatur-Sensor

B40

Ölsensor (Ölstand, Temperatur und Qualität)

G2

Generator

Y130

Ventil Pumpe Motoröl

P07.61-3918-76

Kurbeltrieb

Die Mulden der geschmiedeten Kolben sind an das Brennverfahren und die Anordnung der Kraftstoffinjektoren angepasst. Die Gestaltung der Schmiedekolben ermöglicht eine Zünddruckbelastung von bis zu 140 bar. Die Kurbelwelle ist aus Festigkeitsgründen geschmiedet und verfügt über acht Gegengewichte. Ein Aluminium-Viskose-Torsionsschwingungsdämpfer erlaubt auf dem sehr eng begrenzten Bauraum die notwendige Schwingungsreduzierung.

Der Zünddruck ist der höchste, bei zündendem, betriebswarmem Verbrennungsmotor auf den Kolben wirkende Druck.

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Kurbeltrieb

1

Schmiedekolben

2

Gegengewicht

3

Lagerfläche Kurbelwelle

4

Zahnkettenantrieb Kurbelwelle

5

Aluminium-Viskose-Torsionsschwingungsdämpfer

P01.40-2349-76

Kurbelgehäuse

Das Kurbelgehäuse des M176 besteht aus Aluminium-Sandguss und ist in einer Closed-Deck-Bauweise ausgeführt. Durch die optimierte NANOSLIDE® LDS-Beschichtung (Lichtbogen-Draht-Spritzen) sind die Zylinderlaufflächen des V8-Motors doppelt so hart wie bei konventionellen Graugusslaufbuchsen – für höchste Dauerhaltbarkeit. Durch mehrere Quer- und Längsstreben verfügt es über eine sehr hohe Steifigkeit. Die Kurbelwellen-Lagerdeckel bestehen aus Gusseisen mit Kugelgrafit (GGG 60).

Ölwanne

Die Ölwanne ist aus Aluminium-Druckguss gefertigt. Die Verrippung der Ölwanne ist so ausgelegt, dass die Schallabstrahlung reduziert und die erforderliche Festigkeit für die Verschraubung der Nebenaggregate gewährleistet wird. Der Ölfiltereinsatz wird hierbei mit dem Ölfiltergehäusedeckel in der Ölwanne verschraubt.

Zur Ölversorgung des Motors dient eine geregelte Motorölpumpe, die über eine Hülsenkette von der Kurbelwelle angetrieben wird. Das Ventil der Motorölpumpe regelt den Öldruck. Dieser wird vom Steuergerät ME (N3/10) kennfeld- und bedarfsgerecht zwischen den beiden Druckstufen 2 und 4 bar geschaltet.

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Ölwanne

1

Ölwanne

2

Ölfiltereinsatz

P01.45-2469-76

Zylinderkopf

Die strömungsoptimierten Zylinderköpfe aus Zirkonlegierung sind für höchste Temperatur- und Wärmeleitfähigkeit ausgelegt. Somit erreicht der M176 maximale Leistungsfähigkeit selbst in Grenzbereichen.

Die Vierventiltechnik mit zwei oben liegenden Nockenwellen (DOHC) mit Nockenwelleneinstellung auf der Ein- und Auslassseite ermöglicht ein sehr gutes Ansprechverhalten und optimiert den Ladungswechsel für jeden Betriebspunkt.

Die Ladungswechselauslegung und die Ladungsbewegung des M176 ermöglichen:

Ein hohes Drehmoment über einen weiten Drehzahlbereich

Eine hohe Leistung

Einen geringen Kraftstoffverbrauch

Niedrige Abgasemissionen

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Zylinderköpfe

P01.30-2490-76

Riementrieb

Der Torsionsdämpfer auf der Kurbelwelle treibt über einen wartungsarmen Keilrippenriemen mit vier Rillen den Generator und über einen Zweiten den Kältemittelkompressor einzeln an.

Die Spannung der Keilrippenriemen wird von zwei separaten Riemenspannern automatisch über die Spannrollen auf die Keilrippenriemen übertragen.

Übersicht Neuerungen/Änderungen Einführung neuer V-Motor M176

Riementrieb

1

Umlenkrollen

2

Riemenspanner

3

Aluminium-Viskose-Torsionsschwingungsdämpfer

4

Antriebsrad Lenkung

A9

Kältemittelkompressor

G2

Generator

P07.61-3949-76

Kettentrieb und Nockenwelleneinstellung

Kettentrieb

Der neue V-Motor M176 erhält einen vollständig neu entwickelten zweistufigen Kettentrieb mit drei Zahnketten. Zielsetzung war es, einen bestmöglichen Kompromiss zwischen Montageanforderungen, Reibleistung, Kettenkraftminimierung und NVH-Anforderungen (Noise, Vibration and Harness) zu schaffen. Dadurch wird eine deutliche Geräuschreduzierung erreicht. Darüber hinaus wurden gleichzeitig die guten Dauerhaltbarkeitseigenschaften sowie die Kettenreibung weiter optimiert.

Der Kettentrieb ist zweistufig als Primärkettentrieb und Sekundärkettentrieb ausgeführt.

Alle drei Zahnketten werden über jeweils einen hydraulischen Kettenspanner gespannt. Niedrige Spannerkräfte und geringe Kettendynamik sichern stabile Steuerzeiten und hervorragende akustische Eigenschaften bei reduzierter Reibleistung gegenüber den Vorgängermotoren.

Die Motorölpumpe wird zusätzlich von der Kurbelwelle über eine Hülsenkette angetrieben.

Nockenwelleneinstellung

Mit der Nockenwelleneinstellung können die Einlassnockenwelle bis zu 40°KW (Kurbelwellenwinkel) nach „früh“ und die Auslassnockenwelle bis zu 40°KW nach „spät“ verstellt werden. Damit kann die Ventilüberschneidung beim Ladungswechsel in weiten Grenzen variiert werden. Dadurch werden der Verlauf des Motordrehmoments optimiert, der Kraftstoffverbrauch reduziert und das Abgasverhalten verbessert. Die Stellmagnete Einlassnockenwellen und die Stellmagnete Auslassnockenwellen werden zur Nockenwelleneinstellung vom Steuergerät ME mit pulsweitenmodulierten Signalen von 150 Hz angesteuert.

Die Ansteuerung erfolgt kennfeldabhängig im Teil- und Volllastbetrieb und ermöglicht, je nach Tastverhältnis der pulsweitenmodulierten Signale, die kontinuierliche Verstellung der Nockenwellen. Die Position der Einlassnockenwellen wird von den Hallsensoren Einlassnockenwellen und die Position der Auslassnockenwellen von den Hallsensoren Auslassnockenwellen erfasst und dem Steuergerät ME als Spannungssignal übermittelt.

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Kettentrieb 2-stufig

1

Gleitschienen Zahnketten

2

Spannschienen Zahnketten

3

Zahnketten

4

Kettenspanner für Primär- und Sekundärketten

5

Kurbelwelle

6

Motorölpumpe

7

Hülsenkette Motorölpumpe

8

Kettenspanner für Ölpumpenantrieb

40

Antrieb Wasserpumpe

Y49/4

Stellmagnet Einlassnockenwelle links

Y49/5

Stellmagnet Einlassnockenwelle rechts

Y49/6

Stellmagnet Auslassnockenwelle links

Y49/7

Stellmagnet Auslassnockenwelle rechts

P07.61-3951-76

Motorschmierung

Geregelte Motorölpumpe

Der Öldruck wird über das Ventil an der Motorölpumpe geregelt. Das Steuergerät ME steuert das Ventil Motorölpumpe an. Dieses ermöglicht eine bedarfsgerechte Umschaltung des Öldrucks zwischen den beiden Druckstufen 2 und 4 bar. Damit wird die Versorgung mit Motoröl im Ölkreislauf des Motors auf den jeweiligen Bedarf optimal abgestimmt. Zugleich sinkt hierdurch die Antriebsleistung der Motorölpumpe und daraus resultierend die Verlustleistung des Motors. Die Ölstandskontrolle erfolgt über einen Ölsensor in der Ölwanne.

Der über den Regelkanal rückgemeldete Öldruck wird am Proportionalventil moduliert und wirkt entsprechend am Stellring gegen die Kraft der gegenüberliegenden Regelfeder. Mit der Stellringposition ergibt sich eine entsprechende Exzentrizität zur Drehachse des Rotors, wobei mit zunehmender Exzentrizität das Fördervolumen steigt.

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P18.00-2420-79

Ölkreislaufschema

1

Ölwanne

10

Abgasturbolader rechts

2

Kurbelgehäuse

A

Ölfilter

3

Rechter Zylinderkopf

B

Wärmetauscher

4

Linker Zylinderkopf

C

Ölpumpe

5

Hochdruckpumpe rechts (Lagerschmierung)

D

Kettenspanner

6

Hochdruckpumpe links (Lagerschmierung)

E

Hydraulisches Ventilspiel-Ausgleichselement

7

Zwischenrad Kettentrieb

F

Ölspritzdüse

8

Rückführung Regeldruck

G

Gleitlager

9

Abgasturbolader links

H

Nockenwellensteller

Kraftstoffeinspritzsystem

Kraftstoff-Hochdruckkreislauf

Zur Hochdruckerzeugung werden Kraftstoff-Hochdruckpumpen (Einstempelpumpen) mit einem im Pumpenmodul integrierten Mengenregelventil eingesetzt.

Der Kraftstoff wird über ein Hochdruck-Rail zu den Kraftstoffinjektoren geleitet, die zentral angeordnet in den Brennraum führen. Die Kraftstoffinjektoren mit Piezoaktoren sind in der Lage, bis zu fünf sehr präzise Einspritzungen je Zyklus abzusetzen.

Hochdruckpumpen

Die Hochdruckpumpen sind oben an den Zylinderköpfen angeordnet. Der maximale Förderdruck der Hochdruckpumpen beträgt 200 bar. Der Antrieb der Hochdruckpumpen erfolgt mechanisch über den Mitnehmer von der Auslassnockenwelle. Die Förderleistung der Hochdruckpumpen ist drehzahlabhängig. Bei der Aufwärtsbewegung der Pumpeneinheit wird das Kraftstoffvolumen im Pumpenzylinder verdichtet. Bei Erreichen des Systemdrucks öffnen sich die Auslassventile der Hochdruckpumpen und der Kraftstoff wird über die Hochdruckleitungen zu den Rails gefördert. Druckbegrenzungsventile schützten die Hochdruckpumpen vor zu hohem Druckaufbau.

Die Hochdruck-Kraftstoffleitungen aus Edelstahl können nach Prüfung wiederverwendet werden. Nähere Informationen dazu sind in den Reparaturanleitungen zu finden.

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Kraftstoff-Hochdrucksystem

19a

Kraftstoff-Hochdruckpumpe links

19b

Kraftstoff-Hochdruckpumpe rechts

B42/1

Druck- und Temperatursensor Kraftstoff rechts

B42/2

Druck- und Temperatursensor Kraftstoff links

Y76/1

Kraftstoffinjektor Zylinder 1

Y76/2

Kraftstoffinjektor Zylinder 2

Y76/3

Kraftstoffinjektor Zylinder 3

Y76/4

Kraftstoffinjektor Zylinder 4

Y76/5

Kraftstoffinjektor Zylinder 5

Y76/6

Kraftstoffinjektor Zylinder 6

Y76/7

Kraftstoffinjektor Zylinder 7

Y76/8

Kraftstoffinjektor Zylinder 8

Y94/1

Mengenregelventil links

Y94/2

Mengenregelventil rechts

P07.61-3910-76

Luftversorgung

Beim Motor M176 wird die Ansaugluft direkt über die jeweiligen Luftführungssegmente von der Fahrzeugfront zu den Luftfiltern geleitet.

Die Luftfilter sind so angeordnet, dass sie direkt mit den Abgasturboladern verbunden sind. Die Ladedruckschläuche leiten die verdichtete Ladeluft zu den Ladeluftkühlern weiter.

Für einen möglichst kurzen Weg der Ladeluft sind die beiden Drosselklappen die Verbindung zwischen den Ladeluftkühlern und den Ladeluftverteilern.

Die Ladeluftverteiler sind direkt an die Einlasskanäle der jeweiligen Zylinderköpfe angeschraubt.

Übersicht Neuerungen/Änderungen Einführung neuer V-Motor M176

Darstellung Luftversorgung

1

Luftfiltergehäuse links

2

Luftfiltergehäuse rechts

110/1

Ladeluftkühler links

110/2

Ladeluftkühler rechts

121/1

Abgasturbolader links

121/2

Abgasturbolader rechts

B17/14

Temperatursensor Ladeluft links

B17/15

Temperatursensor Ladeluft rechts

B28/4

Drucksensor nach Luftfilter, Zylinderreihe links

B28/5

Drucksensor nach Luftfilter, Zylinderreihe rechts

B28/20

Drucksensor vor Drosselklappe links

B28/21

Drucksensor vor Drosselklappe rechts

B28/22

Drucksensor nach Drosselklappe links

B28/23

Drucksensor nach Drosselklappe rechts

M16/60

Drosselklappensteller links

M16/61

Drosselklappensteller rechts

Y101/1

Umschaltventil Schubumluft links

Y101/2

Umschaltventil Schubumluft rechts

E

Abgase

F

Ansaugluft

G

Ladeluft ungekühlt

H

Ladeluft gekühlt

P09.00-2149-76

Aufladung

Aufladung allgemein

Durch die Aufladung wird der Zylinderfüllungsgrad verbessert. Damit erhöhen sich das Drehmoment und die Leistung des Motors. Die der erhöhten Luftmasse entsprechende Kraftstoffmenge wird vom Steuergerät ME zugemessen.

Bei der Aufladung wird die Strömungsenergie der Abgase zum Antrieb der Abgasturbolader genutzt. Die Abgasturbolader saugen Frischluft über die Luftfilter an den Verdichtereintritten an und führen diese über die Verdichteraustritte in die Ladeluftrohre zu den Ladeluftkühlern.

Durch die hohe Drehzahl der Verdichterräder und die daraus resultierenden hohen Volumenströme wird die Luft in den Ladeluftrohren verdichtet. Die verdichtete Ladeluft strömt über die Ladeluftrohre zu den Ladeluftkühlern. Diese kühlen anschließend die durch die Verdichtung erwärmte Ladeluft ab und leiten sie über die Ladeluftverteiler in die Zylinder weiter.

Heißes Innen-V

Damit der Mercedes G500 ein noch besseres Ansprechverhalten aufweist, wurden die Zylinderköpfe des V8-Biturbos neu konzipiert: Die Ansaugseite liegt jetzt außen, die Abgasseite innen. „Heißes Innen-V“ nennen die Ingenieure ihr neues Motorenkonzept, das den V8-Biturbo noch kompakter macht. Um Motorbauteile zu schützen, wurden Krümmer und Abgasturbolader speziell isoliert.

Übersicht Neuerungen/Änderungen Einführung neuer V-Motor M176

Simulationsdarstellung Aufladung M176

A

Einlasskanal (Ladeluft)

B

Auslasskanal und Krümmer (Abgas)

P09.00-2151-76

Ladeluftkühlung

Funktionsablauf Ladeluftkühlung

Durch die Ladeluftkühlung wird die Ladelufttemperatur < 60 °C bei 20 °C Umgebungstemperatur gehalten. Die abgekühlte Luft nach den Ladeluftkühlern hat eine höhere Dichte. Dadurch erhöhen sich der Zylinderfüllungsgrad und somit die Motorleistung.

Außerdem werden die Klopfneigung und durch niedrigere Abgastemperaturen die Bildung von Stickoxiden (NOx) verringert. Beide Zylinderreihen besitzen je einen Wasser- bzw. Ladeluftkühler. Die Wasser-/Ladeluftkühler sind an den Niedertemperatur-Kreislauf mit den Niedertemperaturkühlern und den Umwälzpumpen 1 und 2 Niedertemperatur-Kreislauf angeschlossen.

Wenn die Ladelufttemperatur mehr als 35 °C beträgt, werden vom Steuergerät ME die Umwälzpumpen 1 und 2 Niedertemperatur-Kreislauf über den Antriebs-CAN, das Steuergerät Antriebsstrang und den Antriebsstrang-LIN angesteuert.

Sinkt die Ladelufttemperatur auf unter 25 °C ab, werden die Umwälzpumpen 1 und 2 Niedertemperatur-Kreislauf wieder abgeschaltet.

Die Ladelufttemperatur wird im Ladeluftverteiler von den Temperatursensoren Ladeluft links und rechts erfasst und dem Steuergerät ME mit einem Spannungssignal mitgeteilt.

Übersicht Neuerungen/Änderungen Einführung neuer V-Motor M176

Niedertemperatur-Kreislauf, schematisch dargestellt

10

Getriebeöl-Wärmetauscher

14

Niedertemperaturkühler

15

Ausgleichsbehälter

110/1

Ladeluftkühler links

110/2

Ladeluftkühler rechts

M43/6

Umwälzpumpe 1 Niedertemperatur-Kreislauf

M43/7

Umwälzpumpe 2 Niedertemperatur-Kreislauf

A

Kühlmittelvorlauf

B

Kühlmittelrücklauf

C

Ausgleich/Zulauf Niedertemperatur-Kühlmittelkreislauf

P20.00-2561-76

Motorkühlung

Über das Wärmemanagement wird die Kühlmitteltemperatur des Motors geregelt. Daraus ergeben sich folgende Vorteile:

Schnelleres Erreichen der optimalen Betriebstemperatur

Reduzierung der Abgasemissionen

Kraftstoffersparnis (bis zu ca. 4 %)

Verbesserter Heizungskomfort

Der Lüfternachlauf wird durch „Zündung EIN“ nicht abgebrochen. Beim Starten des Motors im Lüfternachlauf wird die Lüfterregelung des Normalbetriebs so lange unterdrückt, bis der Lüfternachlauf abgeschlossen ist.

Über ca. 120 °C Kühlmitteltemperatur ist der Zweischieberthermostat unabhängig von der Bestromung des Heizelements immer voll geöffnet (Notlauffunktion).

Übersicht Neuerungen/Änderungen Einführung neuer V-Motor M176

P20.00-2575-79

Schematische Darstellung Kühlmittelkreislauf

5

Motorkühler

I

Kühlmittelvorlauf

6

Zusatzradlaufkühler

J

Kühlmittelrücklauf

7

Ausgleichsbehälter

K

Ausgleich/Zulauf Kühlmittelkreislauf

8

Motor M176

R48

Heizelement Kühlmittelthermostat

Zweischieberthermostat

Die Temperatur des Kühlmittels kann durch den beheizbaren Zweischieberthermostat geregelt werden.

Im Zweischieberthermostat befindet sich dafür das Heizelement Kühlmittelthermostat (R48), welches bedarfsgerecht vom Steuergerät ME mit einem Massesignal angesteuert wird.

Der Zweischieberthermostat kann fünf Stellungen einnehmen:

Stehendes Kühlmittel

Kurzschlussbetrieb

Mischbetrieb

Kühlerbetrieb

Fail/Safe-Stellung

Übersicht Neuerungen/Änderungen Einführung neuer V-Motor M176

Stehendes Kühlmittel

1

Kühlmittel vom Motor

2

Kühlmittel zum Motor zurück

3

Kühlmittel zum Motorkühler

A

Kühlmittel

P20.10-2447-82

Bei einer Kühlmitteltemperatur < 80 °C und einer Motordrehzahl < 3000/min sind beide Schieber des Zweischieberthermostats vollständig geschlossen. Die Verkürzung der Motoraufwärmphase durch stehendes Kühlmittel führt zu Kraftstoffeinsparung und somit zur Verringerung des CO2-Ausstoßes.

Übersicht Neuerungen/Änderungen Einführung neuer V-Motor M176

Stellung Kurzschlussbetrieb

1

Kühlmittel vom Motor

2

Kühlmittel zum Motor zurück

3

Kühlmittel zum Motorkühler

A

Kühlmittel

P20.10-2448-82

Heizelement unbestromt Kühlmitteltemperatur 80 °C bis 105 °C

Heizelement bestromt Kühlmitteltemperatur 40 °C bis 65 °C

Um eine optimale innermotorische Reibung und damit eine Kraftstoffeinsparung zu erreichen, kann im Teillastbereich die Kühlmitteltemperatur auf ca. 105 °C angehoben werden (Heizelement unbestromt). Damit sinkt die Reibleistung aufgrund einer höheren Motoröltemperatur und die Gemischbildung verbessert sich durch weniger Kraftstoffkondensation an den Zylinderlaufflächen.

Übersicht Neuerungen/Änderungen Einführung neuer V-Motor M176

Stellung Mischbetrieb

1

Kühlmittel vom Motor

2

Kühlmittel zum Motor zurück

3

Kühlmittel zum Motorkühler

A

Kühlmittel

P20.10-2449-82

Heizelement unbestromt Kühlmitteltemperatur 105 °C bis 120 °C

Heizelement bestromt Kühlmitteltemperatur 65 °C bis 90 °C

Übersicht Neuerungen/Änderungen Einführung neuer V-Motor M176

Stellung Kühlerbetrieb

1

Kühlmittel vom Motor

2

Kühlmittel zum Motor zurück

3

Kühlmittel zum Motorkühler

A

Kühlmittel

P20.10-2450-82

Heizelement unbestromt Kühlmitteltemperatur > 120 °C

Heizelement bestromt Kühlmitteltemperatur > 90 °C

Durch das Beheizen des Zweischieberthermostats (Heizelement bestromt) öffnet dieser und das Kühlmittel wird durch den Kühler geleitet. Bei Volllast kann das Zweischieberthermostat sehr schnell geöffnet werden. Die Kühlmitteltemperatur kann dabei abgesenkt werden, womit eine bestmögliche Motorkühlung und eine klopffreie Verbrennung erreicht werden.

Übersicht Neuerungen/Änderungen Einführung neuer V-Motor M176

Fail/Safe-Stellung

1

Kühlmittel vom Motor

2

Kühlmittel zum Motor zurück

3

Kühlmittel zum Motorkühler

4

Differenzdruckteller

A

Kühlmittel

P20.10-2451-82

Um Schäden zu vermeiden, wird bei stehendem Kühlmittel und einer Motordrehzahl > 3000/min die Fail/Safe-Stellung eingeleitet. Über den Differenzdruckteller wird das Kühlmittel zum Motor zurückgeleitet (Kurzschluss).

Kraftstoffversorgung

Kraftstoff-Niederdruckkreislauf

Das Einschalten der Kraftstoffpumpe erfolgt, wenn ein Signal „Kraftstoffpumpe EIN“ vom Steuergerät Kraftstoffpumpe empfangen wird. Dieses Signal wird redundant vom Steuergerät ME als CAN-Signal über den Antriebs-CAN und als Massesignal gesendet.

Zusätzlich erhält das Steuergerät Kraftstoffpumpe das CAN-Signal „Kraftstoff-Solldruck“ vom Steuergerät ME. Das Steuergerät Kraftstoffpumpe erfasst den aktuellen Kraftstoffdruck durch ein Spannungssignal vom Kraftstoffdruck-Sensor und sendet diese Information über den Antriebs-CAN zum Steuergerät ME.

Das Steuergerät Kraftstoffpumpe wertet den aktuellen Kraftstoffdruck aus, gleicht ihn mit dem Kraftstoff-Solldruck ab und steuert entsprechend die Kraftstoffpumpe mit einem pulsweitenmodulierten Signal so an, dass der Istdruck dem Solldruck entspricht.

Zur Ermittlung des Kraftstoff-Solldrucks (Kraftstoffbedarf) wertet das Steuergerät ME den Kraftstoffdruck und die Lastanforderung aus. Je nach Kraftstoffbedarf wird so, bei einem Kraftstoffdruck von ca. 4 bis ca. 6,7 bar, die Kraftstoffförderleistung variabel von 0 bis 130 l/h geregelt.

Bei Ansteuerung saugt die Kraftstoffpumpe den Kraftstoff aus dem Kraftstofffördermodul und pumpt ihn durch den Kraftstofffilter zu den Kraftstoff-Hochdruckpumpen (Einleitungssystem, ohne Rücklaufleitung).

Das Überströmventil im Kraftstofffilter öffnet bei einem Kraftstoffdruck von ca. 7 bis 9 bar.

Im Zulauf des Kraftstofffilters befindet sich ein Rückschlagventil, das bei abgeschalteter Kraftstoffpumpe den Abbau des Kraftstoffdrucks (auf unter ca. 4,5 bar) verhindert.

Tankregenerierung

Regenerierung allgemein

Bei der Entlüftung des Kraftstoffbehälters dürfen keine Kraftstoffdämpfe ins Freie gelangen. Die Kraftstoffdämpfe werden im Aktivkohlebehälter gespeichert und später der Verbrennung zurückgeführt.

Funktionsablauf Teillast-Regenerierung

Im Teillastbetrieb werden die im Aktivkohlebehälter gespeicherten Kraftstoffdämpfe durch den bestehenden Unterdruck über die Umschaltventile Regenerierung, die Rückschlagventile Teillastbetrieb und die Teillast-Regenerierleitungen hinter den Drosselklappen abgesaugt und im Motor verbrannt.

Funktionsablauf Volllast-Regenerierung

Im Volllastbetrieb erfolgt das Absaugen der Kraftstoffdämpfe über die Rückschlagventile Volllastbetrieb und die Volllast-Regenerierleitungen. Der dazu benötigte Unterdruck wird über eine Venturi-Düse erzeugt. Die Kraftstoffdämpfe werden dann über die Volllast-Regenerierleitungen, die Abgasturbolader und die Ladeluftkühler zu den Ladeluftverteilern geleitet.

Zur Prüfung, ob die Volllast-Regenerierung frei gegeben werden kann, werden die Umschaltventile Regenerierung links und rechts dreimal schlagartig geöffnet. Dabei müssen Druckspitzen von > 120 mbar auftreten. Der Drucksensor Regenerierung erfasst die bestehenden Druckverhältnisse in der Volllast-Regenerierleitung und leitet ein Signal an das Steuergerät ME.

Motormanagement

Steuergerät Motorelektronik

Das Benzin-Einspritz- und Zündsystem mit Direkteinspritzung bildet im elektrischen Verbund mit den Sensoren und Stellgliedern vom Motor 176 DE (Direkteinspritzung) das Motormanagement MED 17.7.5

Im Steuergerät ME befindet sich das gesamte Motormanagement. Vom Motormanagement werden Sensordaten direkt und über den CAN-Verbund indirekt eingelesen und die entsprechenden Stellglieder angesteuert. Dabei werden die einzelnen Funktionen und Systeme des Motormanagements vom Steuergerät ME gesteuert und koordiniert.

Das Motormanagement ist in folgende Systeme gegliedert:

Grundfunktionen

Motorsystem

Kraftstoffeinspritzsystem

Zündsystem

Abgasanlage

Nähere Informationen zu allen elektrischen Systemen (z. B. Funktionsbeschreibungen und Anordnung der elektrischen Bauteile) stehen im Werkstatt-Informations-System (WIS) unter der Informationsart Grundwissen/Funktionen (GF) zur Verfügung.

Das Motormanagement im Steuergerät ME ist flashbar, d. h., die komplette Software des Steuergeräts kann mit XENTRY Diagnostics ausgetauscht (erneuert) werden. Die für die Steuergeräteprogrammierung erforderliche Software befindet sich auf der Star Diagnosis Software-DVD.

Im Fehlerspeicher des Steuergeräts ME werden erkannte Fehler abgelegt. Diese können mit XENTRY Diagnostics ausgelesen werden.

Übersicht Neuerungen/Änderungen Einführung neuer V-Motor M176

N3/10

Steuergerät ME

P07.08-2255-76

Übersicht Neuerungen/Änderungen Einführung neuer V-Motor M176

P07.70-2684-79

Blockschaltbild Vernetzung direkte Leitungen

A16/1

Klopfsensor 1

M16/60m1

Stellmotor Drosselklappe links

A16/2

Klopfsensor 2

M16/60r1

Istwert-Potenziometer 1 links

A16/3

Klopfsensor 3

M16/60r2

Istwert-Potenziometer 2 links

A16/4

Klopfsensor 4

M16/61

Drosselklappensteller rechts

B1

Motoröltemperatur-Sensor

M16/61m1

Stellmotor Drosselklappe rechts

B4/3

Drucksensor Kraftstoffbehälter (mit Code 494 (USA-Ausführung))

M16/61r1

Istwert-Potenziometer 1 rechts

B6/4

Hallsensor Einlassnockenwelle links

M16/61r2

Istwert-Potenziometer 2 rechts

B6/5

Hallsensor Einlassnockenwelle rechts

N3/10

Steuergerät ME

B6/6

Hallsensor Auslassnockenwelle links

R48

Heizelement Kühlmittelthermostat

B6/7

Hallsensor Auslassnockenwelle rechts

T4

Zündspule Zylinder 1 + 2

B11/4

Kühlmitteltemperatur-Sensor

T4t1

Zündspule Zylinder 1

B17/14

Temperatursensor Ladeluft links

T4t2

Zündspule Zylinder 2

B17/15

Temperatursensor Ladeluft rechts

T4/1

Zündspule Zylinder 3 + 4

B28/4

Drucksensor nach Luftfilter, Zylinderreihe links

T4/1t3

Zündspule Zylinder 3

B28/5

Drucksensor nach Luftfilter, Zylinderreihe rechts

T4/1t4

Zündspule Zylinder 4

B28/20

Drucksensor vor Drosselklappe links

T4/2

Zündspule Zylinder 5 + 6

B28/21

Drucksensor vor Drosselklappe rechts

T4/2t5

Zündspule Zylinder 5

B28/22

Drucksensor nach Drosselklappe links

T4/2t6

Zündspule Zylinder 6

B28/23

Drucksensor nach Drosselklappe rechts

T4/3

Zündspule Zylinder 7 + 8

B37

Fahrpedalsensor

T4/3t7

Zündspule Zylinder 7

B40

Ölsensor (Ölstand, Temperatur und Qualität)

T4/3t8

Zündspule Zylinder 8

B42/1

Druck- und Temperatursensor Kraftstoff rechts

Y16/2

Absperrventil Heizungsanlage

B42/2

Druck- und Temperatursensor Kraftstoff links

Y49/4

Stellmagnet Einlassnockenwelle links

B70

Hallsensor Kurbelwelle

Y49/5

Stellmagnet Einlassnockenwelle rechts

B108/1

Drucksensor Regenerierung links

Y49/6

Stellmagnet Auslassnockenwelle links

B108/2

Drucksensor Regenerierung rechts

Y49/7

Stellmagnet Auslassnockenwelle rechts

F58kM

Relais Klemme 50 Starter

Y58/4

Absperrventil Aktivkohlebehälter (mit Code ZU8 (Länderausführung USA))

F58kN

Relais Klemme 87M

Y58/11

Umschaltventil Regenerierung links

G1

Bordnetzbatterie

Y58/12

Umschaltventil Regenerierung rechts

G2

Generator

Y76/1

Kraftstoffinjektor Zylinder 1

G3/3

Lambdasonde links vor Katalysator

Y76/2

Kraftstoffinjektor Zylinder 2

G3/3b1

Sensorelement Lambdasonde links vor Katalysator

Y76/3

Kraftstoffinjektor Zylinder 3

G3/3r1

Heizung Lambdasonde links vor Katalysator

Y76/4

Kraftstoffinjektor Zylinder 4

G3/4

Lambdasonde rechts vor Katalysator

Y76/5

Kraftstoffinjektor Zylinder 5

G3/4b1

Sensorelement Lambdasonde rechts vor Katalysator

Y76/6

Kraftstoffinjektor Zylinder 6

G3/4r1

Heizung Lambdasonde rechts vor Katalysator

Y76/7

Kraftstoffinjektor Zylinder 7

G3/5

Lambdasonde links nach Katalysator

Y76/8

Kraftstoffinjektor Zylinder 8

G3/5b1

Sensorelement Lambdasonde links nach Katalysator

Y77/1

Druckwandler Ladedruckregelung

G3/5r1

Heizung Lambdasonde links nach Katalysator

Y94/1

Mengenregelventil links

G3/6

Lambdasonde rechts nach Katalysator

Y94/2

Mengenregelventil rechts

G3/6b1

Sensorelement Lambdasonde rechts nach Katalysator

Y101/1

Umschaltventil Schubumluft links

G3/6r1

Heizung Lambdasonde rechts nach Katalysator

Y101/2

Umschaltventil Schubumluft rechts

M1

Starter

Y130

Ventil Pumpe Motoröl

M16/60

Drosselklappensteller links

LIN C1

Antriebs-LIN

Übersicht Neuerungen/Änderungen Einführung neuer V-Motor M176

P07.70-2687-79

Blockschaltbild CAN-Vernetzung

A1

Kombiinstrument

N22/7

Steuer- und Bediengerät Klimatisierung

A1e4

Warnleuchte Kraftstoffreserve

N30/4

Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm

A1e54

Warnleuchte Kühlmitteltemperatur

N51/5

Steuergerät Adaptives Dämpfungs-System (mit Code A20 (Verstelldämpfung))

A1e58

Kontrollleuchte Motordiagnose

N69/1

Steuergerät Vordertür links

A1p13

Multifunktionsdisplay

N72/1

Steuergerät Oberes Bedienfeld

A80

Intelligentes Servomodul für DIRECT SELECT

N72/1s50

Taste ECO Start-Stopp-Funktion

A89

Elektrische Steuereinheit DISTRONIC (mit Code EZ9 (DISTRONIC PLUS))

N73

Steuergerät elektronisches Zündschloss

B4

Füllstandssensor Kraftstoffbehälter Kraftstoffanzeige

N80

Steuergerät Mantelrohrmodul

B4/7

Kraftstoffdruck-Sensor Niederdruck

N89

Steuergerät Zusatzpumpe Getriebeöl (mit Code MJ7 (ECO Start-Stopp-Funktion))

F58kR

Relais Klemme 15

N118

Steuergerät Kraftstoffpumpe

L6/1

Drehzahlsensor Vorderachse links

N127

Steuergerät Antriebsstrang

L6/2

Drehzahlsensor Vorderachse rechts

N150

DIRECT SELECT INTERFACE

L6/3

Drehzahlsensor Hinterachse links

S9/1

Schalter Bremslicht

L6/4

Drehzahlsensor Hinterachse rechts

X11/4

Diagnosekupplung

M3

Kraftstoffpumpe

Y3/8n4

Steuergerät Vollintegrierte Getriebesteuerung

M4/7

Lüftermotor

CAN B

Innenraum-CAN

M2/17

Stellmotor Rückstauklappe

CAN C

Antriebs-CAN

M43/6

Umwälzpumpe 1 Niedertemperatur-Kreislauf

CAN C1

Motor-CAN

M43/7

Umwälzpumpe 2 Niedertemperatur-Kreislauf

CAN D

Diagnose-CAN

N2/10

Steuergerät Supplemental Restraint System

CAN E1

Fahrwerk-CAN 1

N3/10

Steuergerät ME

LIN B15

Batteriesensor-LIN

N10

Steuergerät SAM

LIN C3

Antriebsstrang-LIN

N15/7

Steuergerät Verteilergetriebe

Motordaten

Einheit

Mercedes G500

Motorbaumuster

M176.980

Zylinderanordnung und -anzahl

V8

Hubraum

cm3

3982

Bohrung

mm

83

Hub

mm

92

Verdichtungsverhältnis

ε

10,5:1

Kraftstoff

Super ROZ 95

Bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit

km/h

210 (elektronisch abgeregelt)

Abgasvorschrift

EURO Norm 6

Leistung/Drehmoment

kW/Nm

310/610