Mit WIS Update 10/2016 stehen die fahrzeugbezogenen Serviceblätter in MSS für oben genannte Typen zur Verfügung.
Der Service-Berater kann zwischen 2 fahrzeugspezifischen Serviceblättern für den Grundumfang wählen:
W (Wartung): Serviceblatt für die Zeitwartung, wenn innerhalb der letzten 24 Monate keine Motorwartung durchgeführt wurde.
M (Motorwartung): Serviceblatt für die Motorwartung abhängig der Laufleitung in km.
Das statische Wartungsblatt steht ihnen nach wie vor zur Verfügung.
Was ändert sich mit der Einführung des fahrzeugspezifischen Serviceblatts?
Das statische Wartungsblatt ist aktuell sehr umfangreich und hat bis zu 14 Seiten. Mit der Einführung des fahrzeugspezifischen Serviceblatts kann im MSS in Abhängigkeit des Serviceumfanges M (Motorwartung) oder W (Wartung) und den entsprechenden fälligen und mit dem Kunden vereinbarten Zusatzarbeiten ein dynamisches Serviceblatt mit den relevanten und erforderlichen Arbeiten erzeugt werden. Das fahrzeugspezifische Serviceblatt enthält nur noch die aktuell benötigten Servicearbeiten.
Vorteile des fahrzeugspezifischen Serviceblatts
Vereinfachte Handhabbarkeit des Serviceblatts.
Serviceblatt wird übersichtlicher.
Effiziente Durchführung von Wartungen.
Kosteneinsparungen beim Druck des Serviceblatts durch Wegfall der unnötigen Seiten.
Die Arbeit mit MSS, insbesondere die Eingabe von Daten, ist durch die selbsterklärenden Bildschirmmasken einfach.
Fahrzeugspezifisches Serviceblatt in MSS erstellen
Schritt 1 Information wählen: Auswahl „Fahrzeugbezogenes Serviceblatt“ treffen.
Die Option wird nur angezeigt, wenn für den entsprechenden Typ die Erstellung eines fahrzeugspezifischen Serviceblattes möglich ist.
Schritt 2 Serviceumfang bestimmen: Hier können sie die entsprechenden Fahrzeugdaten eintragen, diese werden auf das Serviceblatt übertragen. Im unteren Teil bestimmen sie den Serviceumfang entsprechend der Anzeige im Display des Fahrzeuges.
Nur die Auswahl W (Wartung) oder M (Motorwartung) ist zwingend erforderlich.
Schritt 3 Zusatzarbeiten festlegen: Hier müssen sie jetzt die entsprechenden Serviceumfänge und die mit dem Kunden besprochenen Zusatzarbeiten bestimmen.
Schritt 4 Serviceblatt anzeigen: Hier wird ihnen das Serviceblatt mit den unter Schritt 3 ausgewählten Serviceumfängen angezeigt. Jetzt können sie wie gewohnt das Serviceblatt ausdrucken.
Schritt 5 Daten nach ASRA übertragen: In ASRA werden ihnen jetzt die entsprechenden Arbeitspositionen aufgelistet und können entsprechend bearbeitet werden.