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0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung Typ 129

Typ ra · Thema 80.20 · Version 9764 · 1997-04-05

Gültig für:

Einordnung

Funktionsgruppe 3 Aufbau › 80 Zentralverriegelung, Komfortbedienung, Fahrberechtigungssysteme › 80.20 Zentralverriegelung, Innenzentralverriegelung — Baureihe 129


80-010 Funktionsbeschreibung Zentralverriegelung

A. Allgemeines

1. Ausführung bis 11/94, bis 08/95

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80-5209-59

S47

Schalt- und Arbeitselement, Fahrertür links

S48

Schalt- und Arbeitselement, Fahrertür rechts

S49

Schalt- und Arbeitselement, Heckdeckelschloß

K38

Relais Startsperre (Fzg. ab 01/94)

3

Element Tankklappe

F20

Zusatzsicherungsdose hinten, 7fach

M14/1

Versorgungspumpe Zentralverriegelung

S2/1

Zündstartschalter

2. Ausführung ab 12/94 bis 08/95, außer

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80.20-0261-59

M14/1

Versorgungspumpe Zentralverriegelung

N54

Steuergerät Infrarotfernbedienung

S2/1

Zündstartschalter

S47

Schalt- und Arbeitselement, Fahrertür links

S48

Schalt- und Arbeitselement, Fahrertür rechts

3

Element Tankklappe

7

Element Heckdeckel

A26/7

Empfängereinheit Infrarot-Fernbedienung Innenspiegel

E34

Funktionsanzeige IFZ

F20

Zusatzsicherungsdose hinten, 7fach

3. Ausführung ab 09/95, außer

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80.20-0262-59

E34

Funktionsanzeige IFZ

F20

Zusatzsicherungsdose hinten, 7fach

M14/1

Versorgungspumpe Zentralverriegelung

N54

Steuergerät Infrarotfernbedienung

S2/1

Zündstartschalter

S85/5

Schalter ZV-Innenbetätigung

3

Element Tankklappe

5

Element Fahrertür

6

Element Beifahrertür

7

Element Heckdeckel

A26/7

Empfängereinheit Infrarot-Fernbedienung Innenspiegel

4. Ausführung ab 09/95

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80.20-0262-59

N54

Steuergerät Infrarotfernbedienung

S2/1

Zündstartschalter

S47

Schalt- und Arbeitselement, Fahrertür links

S49

Schalt- und Arbeitselement, Heckdeckelschloß

S85/5

Schalter ZV-Innenbetätigung

3

Element Tankklappe

A26/7

Empfängereinheit Infrarot-Fernbedienung Innenspiegel

F20

Zusatzsicherungsdose hinten, 7fach

M14/1

Versorgungspumpe Zentralverriegelung

Die Zentralverriegelung mit Mehrstellenbedie-

nung ist eine Einleitungsanlage, bei der die

Pneumatikelemente durch Druck bzw. Unter-

druck betätigt werden (Bidruckzentralverriege-

lung).
Ein zentrales Ver- oder Entriegeln von außen ist

von beiden Fahrertüren und vom Heckdeckel

durch Betätigen des Schlüssels oder des Infra-

rot-Senders möglich. Von innen kann die Zen-

tralverriegelung über einen Innenbetätigungs-

hebel bedient werden.

Es sind alle Türen, der Heckdeckel und die

Tankklappe in die Zentralverriegelung ein-

bezogen.

Hinweise

Bei Fahrzeugen mit Infrarot-Fernbedienung ab

01/94 kann die Zentralverriegelung mit dem

mechanischen Schlüssel nicht über das Heck-

deckelschloß zentral ver-, und entriegelt werden. Eine Ansteuerung der Innenzentralverriegelung mit dem mechanischen Schlüssel ist nur noch über den Schließzylinder am Handschuhkasten-

Schloß möglich.

Bei Fahrzeugen ab 12/94 bis 08/95, außer kann die Zentralverriegelung von außen nur noch mit der Infrarotfernbedienung bzw. mit dem mechanischen Schlüssel über den Fahrertür-

schließzylinder bedient werden.

Bei Fahrzeugen ab 09/95 kann die Zentralver-

riegelung von innen über einen Schalter ZV-In-

nenbetätigung bedient werden.

Bei Fahrzeugen ab 09/95 kann die

Zentralverriegelung von außen über die Infrarot-

fernbedienung bzw. mit dem mechanischen

Schlüssel über die Schließzylinder in der Fahrer-

tür oder den Schließzylinder im Heckschloß

bedient werden. Von innen kann die Zentralver-

riegelung über den Schalter ZV-Innenbetätigung

bedient werden.

B. Bedienung

Fahrertür
Bei geschlossener Fahrertür kann die Zentral-

verriegelung immer bedient werden. Von außen

mit Schlüssel, (Rechtsdrehung bis Anschlag ver-

riegeln, Linksdrehung bis Anschlag entriegeln).

Hinweis

Ab Einsatz Fahrberechtigungssystem Stufe 2

(12/94), ca. 09/95 kann die Zentralver-

riegelung von außen nur noch mit der Infrarot-

fernbedienung bedient werden. weiter-

hin Bedienung mit mechanischem Schlüssel

möglich.

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80-2006-13

Fahrzeuge bis 08/95

Von innen kann die Zentralverriegelung durch

den Innenbetätigungshebel bedient werden.


a entriegeln
b verriegeln

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80.20-0272-01

Fahrzeuge ab 09/95

Von innen kann die Zentralverriegelung durch den Schalter ZV-Innenbetätigung (S85/5) bedient werden.

Beifahrertür
Die Zentralverriegelung kann von der geschlos-

senen oder geöffneten Beifahrertür aus mit dem

Schlüssel (Linksdrehung bis Anschlag verriegeln,

Rechtsdrehung bis Anschlag entriegeln) oder mit

dem Innenbetätigungshebel bis 08/95 bedient

werden.
Ein zentrales Verriegeln ist jedoch nur möglich, wenn der Zündschlüssel abgezogen ist oder nach dem Abziehen wieder eingesteckt, aber nicht betätigt wurde (Schlüsselstellung 0 im Lenkschloß). Dadurch wird ein versehentliches Aussperren in Schlüsselstellung 1 und 2 über die Beifahrertür verhindert.

Hinweis

Bei Fahrzeugen mit Infrarotfernbedienung entfällt ab 01/94 der Schließzylinder an der Beifahrertür. Die Zentralverriegelung kann aus diesem Grund von außen mit dem mechanischen Schlüssel nicht mehr über die Beifahrertür angesteuert werden.

Heckdeckel
Die Zentralverriegelung kann bei geöffnetem oder geschlossenem Heckdeckel mit dem Schlüssel bedient werden.
Ein zentrales Verriegeln ist jedoch nur möglich, wenn der Zündschlüssel abgezogen ist oder nach dem Abziehen wieder eingesteckt, aber nicht betätigt wurde (Schlüsselstellung 0 im Lenkschloß).

Entriegeln
Schlüssel bis Anschlag nach links drehen und in senkrechter Stellung abziehen.

Verriegeln
Schlüssel bis Raste (ca. 60°) nach rechts drehen und in senkrechter Stellung abziehen.


Hinweise

Bei Fahrzeugen mit Infrarotfernbedienung ab

01/94 ist das Zentralverriegelungselement Heck-

deckel nicht mehr elektrisch angeschlossen. Die

Zentralverriegelung kann aus diesem Grund mit

dem mechanischen Schlüssel nicht mehr über

den Heckdeckel angesteuert werden.

weiterhin Betätigung mit dem mech-

anischen Schlüssel möglich.

Zusätzliches Sichern
Schlüssel bis Anschlag nach rechts drehen und in der waagrechten Stellung abziehen.
Der Heckdeckel bleibt jetzt auch beim zentralen Entriegeln der Türen verriegelt.

Diebstahlschutz
Wird das Fahrzeug von außen verriegelt, kann der Heckdeckel und die Tankklappe nur nach einer Entriegelung von außen wieder geöffnet werden. Über den Innenbetätigungshebel oder dem Griff in der Türverkleidung kann nur die jeweilige Tür geöffnet werden.

Notentriegelung der Tankklappe
Bei nicht funktionierender Zentralverriegelung

kann die Tankklappe über einen roten Notent-

riegelungsknopf am Element Tankklappe manuell

entriegelt werden.

Komfortschließung (Fzg. ohne IFZ bzw. Fzg.

)

Beim Verriegeln des Fahrzeugs über die Fahrer-, Beifahrertür oder des Heckdeckels können even-

tuell noch offene Seitenscheiben geschlossen

werden.
Dazu Schlüssel in Richtung Verriegelung (bei den Türen am Endanschlag, beim Heckdeckel

an der 60°-Raste) festhalten bis die Scheiben

geschlossen sind.
Der Schließvorgang kann durch Zurückdrehen

des Schlüssels jederzeit unterbrochen werden.

C. Funktion

1. Ausführung bis 11/94,

Grundfunktionsablauf am Beispiel der Fahrzeugentriegelung über die Fahrertür.
Mit Linksdrehung des Schlüssels im Schließzylinder wird über ein Gestänge der elektrische Schalter im Schalt- und Arbeitselement umgeschaltet. Dieser Schalter führt dann über seine Steuerleitung eine positive Spannung zur Versorgungspumpe.

Die Versorgungspumpe läuft an und erzeugt Überdruck, der über ein Leitungssystem zu allen Pneu-

matik-Elementen geführt wird.
Die Membranen in den Elementen werden hochgedrückt, betätigen über Gestänge die Schlösser und

entriegeln sie.
Das Element Tankklappe entriegelt die Klappe direkt. Gleichzeitig werden die elektrischen Schalter der

Schalt- und Arbeitselemente in der Beifahrertür und des Heckdeckels durch den pneumatischen Teil

des Elements ebenfalls umgeschaltet und führen ebenso wie der mechanisch betätigte Schalter im

Schalt- und Arbeitselement Fahrertür, positive Spannung zur Versorgungspumpe.

Wird ein Druck von deutlich mehr als 450 mbar im System erreicht, schaltet ein Druckschalter die Ver-

sorgungspumpe ab.

Nun wird das pneumatische Leitungssystem und die Elemente über die Versorgungspumpe wieder

entlüftet - die Anlage ist drucklos und der Entriegelungsvorgang abgeschlossen.

Der Verriegelungsvorgang läuft analog dem Entriegelungsvorgang ab. Jedoch wird die Versorgungs-

pumpe mit negativer Steuerspannung angesteuert, die Drehrichtung des Pumpenmotors wird um-

gepolt, erzeugt dadurch den für die Verriegelung erforderlichen Unterdruck.

2. Ausführung ab 12/94, ab 09/95

Grundfunktionsablauf am Beispiel der Fahrzeugentriegelung über die Infrarot-Fernbedienung

für Zentralverriegelung (IFZ)

Die Fernbedienung mit dem Senderausgang auf den Empfänger im Innenspiegel richten und die Sendetaste drücken. Das Steuergerät Infrarot führt dann über seine Steuerleitung eine positive Span-

nung zur Versorgungspumpe.
Die Versorgungspumpe läuft an und erzeugt Überdruck, der über ein Leitungssystem zu allen Pneu-

matik-Elementen geführt wird. Die Membranen in den Elementen werden hochgedrückt, betätigen über

Gestänge die Schlösser und entriegeln sie.

Das Element Tankklappe entriegelt die Klappe direkt.

Wird ein Druck von ca. 450 mbar im System erreicht, schaltet ein Druckschalter die Versorgungspum-

pe ab.
Nun wird das pneumatische Leitungssystem und die Elemente über die Versorgungspumpe wieder entlüftet - die Anlage ist drucklos und der Entriegelungsvorgang abgeschlossen.

Der Verriegelungsvorgang läuft analog dem Entriegelungsvorgang ab. Jedoch wird durch die nächste Betätigung der Sendetaste die Versorgungspumpe mit negativer Steuerspannung angesteuert, die Drehrichtung des Pumpenmotors wird umgepolt, erzeugt dadurch den für die Verriegelung erforderlichen Unterdruck.

Schlüssel

Linksdrehung

Schließ-

zylinder

betätigt

entriegelt

Schloß

informiert

Schloß

betätigt

entriegelt

informiert

Schloß

entriegelt

betätigt

betätigt

Tankklappe

entriegelt

Element Tankklappe

betätigt

mechanische Funktion
elektrische Funktion
pneumatische Funktion

informiert

entriegelt

Funktionsschema

1. Ausführung bis 11/94,

elektronische Steuerung

Pneumatik-Pumpe

erzeugt Druck

Versorgungspumpe Zentralverriegelung

steuert

elektrischer Schalter

Pneumatik-Element

Schalt- und Arbeitselement Fahrertür

elektrischer Schalter

Pneumatik-Element

Schalt- und Arbeitselement Beifahrertür

betätigt

elektrischer Schalter

Pneumatik-Element

Schalt- und Arbeitselement Heckdeckel

betätigt

Funktionsschema

2. Ausführung ab 12/94, ab 09/95

IFZ-Sender

Sendetaste drücken

codiertes Signal

Schlösser

informiert

Tankklappe

Element Tankklappe

mechanische Funktion

elektrische Funktion

pneumatische Funktion

optische Funktion

entriegeln

Empfängerein-heit Innenspiegel

informiert

betätigt

Pneumatik Elemente

entriegelt

elektronische Steuerung

decodiert Sendesignal

elektrischer Ausgang

Steuergerät Infrarotfernbedienung

steuert

elektronische Steuerung

Pneumatik-Pumpe

erzeugt Druck

Versorgungspumpe Zentralverriegelung

steuert

Be- und Entlüftung (Fzg. bis ca. 12/93)
Um ein sofortiges Verriegeln nach dem Entrie-

geln oder umgekehrt ohne erhöhtem Kraftauf-

wand zu ermöglichen, werden die Pneumatik-Leitungen zu den Fahrertüren mit 2 elektrischen

Umschaltventilen be- oder entlüftet.
Die beiden Ventile halten die Leitungen im Ruhe-

zustand offen. Wenn die Versorgungspumpe

anläuft werden diese Ventile mit Masse ange-

steuert und dichten die Leitungen nach außen ab.
Sobald die Versorgungspumpe nach dem Ver-

oder Entriegeln abschaltet, wird die Massean-

steuerung zu den Ventilen aufgehoben. Die Ven-

tile öffen und be- oder entlüften die Pneumatik-

Leitungen.

Be- und Entlüftung (Fzg. ab ca. 01/94)
Die beiden Be- und Entlüftungsventile unter dem Fahrer- und Beifahrersitz entfallen ab Einsatz Bi-

druckpumpen mit Ausgang Immobilisation. Für die Funktion Be- und Entlüftung der Zentralver-

riegelung läuft die Versorgungspumpe nach Er-

reichen des Abschaltdruckes kurz in entgegen-

gesetzter Richtung an. Der Druck im System

wird hierdurch abgebaut. Dadurch ist ein sofort-

iges Verriegeln nach dem Entriegeln oder um-

gekehrt ohne erhöhten Kraftaufwand möglich.

Notöffnung
Um nach einem schweren Unfall die Bergung der Insassen bei einem von innen verriegelten Fahrzeug zu erleichtern, entriegelt das Fahrzeug automatisch.
Die Entriegelung erfolgt wenn eine Beschleu-

nigung von mehr als 4g oder eine Fahrzeugnei-

gung von mehr als 26° vorhanden ist und sich

der Zündschlüssel in Stellung "1 oder 2" be-

findet.
Dazu steuert das Steuergerät Überrollbügel die

Versorgungspumpe Zentralverriegelung an, wel-

che nach 5 Sekunden Verzögerung die Entrie-

gelung einleitet.

D. Bauteile

1. Versorgungspumpe (M14/1, M14/2)
Es gibt 7 Varianten der Versorgungspumpe:

a) Versorgungspumpe Zentralverriegelung und
Unterdruck (Serie bis 09/91 ).

Versorgungspumpe mit 2 Pneumatikan-
schlüssen.
Kennzeichen ZV: Unter- und Überdruck für
die Zentralverriegelung
Kennzeichen PU: Unterdruck für Nebenver-
braucher zur Unterstützung des Saugrohr-
unterdrucks.

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80-2015-13

b) Versorgungspumpe Zentralverriegelung mit
orthopädischer Sitzlehne, Unterdruck und
Innenzentralverriegelung (Sonderausstattung
bis 12/93).

Versorgungspumpe mit 4 Pneumatik-
anschlüssen.
Kennzeichen ZV: Unter- und Überdruck für
die Zentralverriegelung
Kennzeichen PU: Unterdruck für Nebenver-
braucher zur Unterstützung des Saugrohr-
unterdrucks.
Kennzeichen IZV: Unter- und Überdruck für
die Innenzentralverriegelung.
Kennzeichen PÜ: Überdruck für die ortho-
pädische Fahrersitzlehne.

c) Versorgungspumpe Zentralverriegelung mit Unterdruck und Innenzentralverriegelung (Serie ab 10/91 bis 12/93).

Versorgungspumpe mit 3 Pneumatik-
anschlüssen.
Kennzeichen ZV: Unter- und Überdruck für die Zentralverriegelung
Kennzeichen IZV: Unter- und Überdruck für die Innenzentralverriegelung.
Kennzeichen PÜ: Überdruck für die ortho-
pädische Fahrersitzlehne.

d) Versorgungspumpe Zentralverriegelung mit Unterdruck und Innenzentralverriegelung sowie elektrischer Ansteuerung Startsper-
relais (K38), (Serie ab 01/94 bis 11/94).

Versorgungspumpe mit 3 Pneumatik-
anschlüssen
Kennzeichen ZV: Unter- und Überdruck für die Zentralverriegelung
Kennzeichen IZV: Unter- und Überdruck für die Innenzentralverriegelung.
Kennzeichen PÜ: Überdruck für die ortho-
pädische Fahrersitzlehne.

e) Versorgungspumpe Zentralverriegelung mit orthopädischer Sitzlehne, Unterdruck und Innenzentralverriegelung sowie elektrischer Ansteuerung Startsperrelais (K38), (Sonder-
ausstattung ab 01/94 bis 11/94).

Versorgungspumpe mit 4 Pneumatik-
anschlüssen und elektrischer Ansteuerung Startsperrelais (K38).
Kennzeichen ZV: Unter- und Überdruck für die Zentralverriegelung
Kennzeichen PU: Unterdruck für Nebenver-
braucher zur Unterstützung des Saugrohr-
unterdrucks.
Kennzeichen IZV: Unter- und Überdruck für die Innenzentralverriegelung.
Kennzeichen PÜ: Überdruck für die ortho-
pädische Fahrersitzlehne.

f) Versorgungspumpe Zentralverriegelung mit Unterdruck und Innenzentralverriegelung sowie elektrischem Eingang Schalter ZV-Innenbetätigung ab (Serie ab 09/95).

Versorgungspumpe mit 3 Pneumatik-
anschlüssen und elektrischem Eingang Schalter ZV-Innenbetätigung.
Kennzeichen ZV: Unter- und Überdruck für die Zentralverriegelung
Kennzeichen PU: Unterdruck für Nebenver-
braucher zur Unterstützung des Saugrohr-
unterdrucks.
Kennzeichen IZV: Unter- und Überdruck für die Innenzentralverriegelung.

g) Versorgungspumpe Zentralverriegelung mit orthopädischer Sitzlehne, Unterdruck und Innenzentralverriegelung sowie elektrischem Eingang Schalter ZV-Innenbetätigung (Sonderausstattung ab 09/95).

Versorgungspumpe mit 4 Pneumatik-
anschlüssen und elektrischem Eingang Schalter ZV-Innenbetätigung.
Kennzeichen ZV: Unter- und Überdruck für die Zentralverriegelung
Kennzeichen PU: Unterdruck für Nebenver-
braucher zur Unterstützung des Saugrohr-
unterdrucks.
Kennzeichen IZV: Unter- und Überdruck für die Innenzentralverriegelung.
Kennzeichen PÜ: Überdruck für die ortho-
pädische Fahrersitzlehne.

Hinweis

Da die elektrische Steckerbelegung geändert ist,

dürfen Versorgungspumpen ohne/mit Ausgang

Ansteuerung Startsperrelais (Einsatz 01/94) bzw.

Versorgungspumpen mit Eingang ZV-Innen-

schalter (Einsatz 09/95) nicht untereinander

ausgetauscht werden.

Technische Daten

Maximale Stromaufnahme

A

7,5

Ruhestromaufnahme Klemme 30

mA

1

Ruhestromaufnahme Klemme 15 (Nebenverbraucher)

mA

100

Druckabschaltpunkt Zentralverriegelung und Innenzentral-
verriegelung

mbar

450

Schaltzeit

ca. s

1

Sicherheitsschaltzeit bei Undichtheiten der Zentralverriegelung
oder Innenzentralverriegelung

ca. s

20 - 30

Sicherheitsschaltzeit bei Undichtheiten der Nebenverbraucher

ca. s

70

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80-2008-13

Steuereinheit Zentralverriegelung
Der Versorgungspumpe wird von den Schalt- und Arbeitselementen bzw. vom Steuergerät Infrarotfernbedienung beim Verriegeln eine negative und beim Entriegeln eine positive Steuerspannung zugeführt.
Die Versorgungspumpe erzeugt zum Entriegeln Druck und zum Verriegeln Unterdruck (ca. 600 mbar).
Die Änderung der Druckrichtung wird durch Rechts- oder Linkslauf des Motors und der Pumpe gesteuert. Dadurch ist gewährleistet, daß stets der zuletzt eingeleitete Befehl ausgeführt wird.
Bei starker Undichtheit schaltet die Versorgungs-
pumpe nach 25 - 30 Sekunden ab (Sicherheits-
schaltzeit).
Die elektronische Steuerung verfügt über

mehrere Logikfunktionen, die Fehlschaltungen und Störungen vermeiden. Außerdem hat die Steuereinheit eine Fehlerstromerkennung, wo-
durch Kriechströme nicht zu selbsttätigen Funk-

tionen führen können, sondern die betreffenden

Steuereingänge abgeschaltet werden.

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80-2014-13A

Pneumatische Anschlüsse
Verteilerstecker (a, b) mit Kennzeichnung der einzelnen Anschlüsse.

Hinweis

Verteilerstecker (a, b) entfallen ab Einsatz

Pneumatik-Leitungssatz in Aufschlagtechnik

(04/95).

a) Verteilerstecker Innenzentralverriegelung

und orthopädische Lehne (Sonderausstattung)

b) Verteilerstecker Zentralverriegelung und

Unterdruck (Serie)

c) Elektrischer Leitungssatz

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80-2054-13

Elektrischer Anschluß
12fach Kupplung mit Aufsteck- und Abziehhilfe. Steck- und Abziehhilfe mit übergreifendem Rastbügel.

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80-2055-13

Belegung der elektrischen Anschlüsse der Ver-

sorgungspumpe M14/1 oder M14/2.

1 Klemme 15
2 Klemme 30
3 Notöffnung
4 Komfort/EDW
5 Lenkschloßabfrage
6 1) Be- Entlüftungsventile
6 2) Ansteuerung Startsperrelais K38
6 3) Eingang Schalter ZV-Innenbetätigung
7 Infrarot-Fernbedienung
8 Steuerleitung Fahrertür
9 Steuerleitung Heckdeckel
10 Steuerleitung Beifahrertür
11 Steuerleitung Innenzentralverriegelung
12 Klemme 31

1) Fzg. bis 12/93

2) Fzg. ohne Infrarot-Fernbedienung für Zentralverriegelung (IFZ) ab 01/94

3) Fzg. ab 09/95

Aufstellung der Versorgungsprioritäten

1. Notöffnung

2. Infrarot-Fernbedienung

3. Zentralverriegelung

4. Innenzentralverriegelung

5. Unterdruck Nebenverbraucher.
Nach Einschalten der Zündung darf die
Unterdruckversorgung erst nach einer Ver-
zögerungszeit von 5 - 8 Sekunden begin-
nen.

6. Überdruck für orthopädische Fahrersitzlehne.
Nach Einschalten der Zündung darf die
Überdruckversorgung erst nach einer Ver-
zögerungszeit von ca. 2 Sekunden beginnen.

Steuereinheit Nebenverbraucher Unterdruck
Die Versorgungspumpe M14/1 bzw. M14/2 unter-

stützt die vom Saugrohr-Unterdruck abhängigen Verbraucher wie z. B. Heizungsautomatik oder Klimaanlage.
Erreicht der Unterdruck im Vorratsbehälter-Unterdruck einen Wert von ca. 410 - 390 mbar, läuft die Versorgungspumpe bei eingeschalteter Zündung für ca. 2 Sekunden an.
Bei einer großen Undichtheit im Unterdrucksys-
tem schaltet die Pumpe nach ununterbrochener Laufzeit von 60 - 70 Sekunden ab.
Schaltet die Versorgungspumpe durch geringe Undichtheiten in kürzeren Zeitabständen als
172 Sekunden ständig ein und aus, werden diese Schaltungen von einem Leckerkennungssystem addiert und die Pumpe schaltet nach 31 Einschaltungen ab. Dieser Vorgang wird durch Ausschalten der Zündung unterbrochen und beginnt wieder von vorn. Die addierten Schaltungen werden gelöscht, sobald die Versorgungspumpe einmal länger als 172 Sekunden nicht eingeschaltet war.

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80-2015-13

Kennzeichen PU
Anschluß für Nebenverbraucher Unterdruck.

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80-2028-13

Vom Verteilerstecker an der Versorgungspumpe, Anschluß PU führt eine Unterdruckleitung direkt zum Unterdruck-Verteilerblock im Aggregate-

raum.

Steuerung der Notöffnung
Eine Notöffnung darf nur ausgeführt werden wenn der Schalter Lenkschloßabfrage geöffnet ist (Schlüssel steckt) und am Steuereingang Not-

öffnung für mindestens 0,1 Sekunden Dauer Masse (-) anliegt.
Die Versorgungspumpe läuft daraufhin mit einer Verzögerung von ca. 5 Sekunden in Richtung "Entriegeln" an.

Steuereinheit Innenzentralverriegelung

Die Innenzentralverriegelung wird verriegelt, wenn:

am Steuereingang Innenzentralverriegelung Masse anliegt und bleibt unabhängig von der Zentralverriegelung in diesem Zustand.

am Steuereingang Fahrertür oder Beifahrer-
tür Masse anliegt und gleichzeitig am Steuer-
eingang Komfort /EDW kurzzeitig Masse anliegt.

am Steuereingang Heckdeckel Masse an-
liegt.

am Steuereingang Infrarot-Fernbedienung Masse anliegt.

Die Innenzentralverriegelung wird entriegelt, wenn:

am Steuereingang Innenzentralverriegelung Plus anliegt.

am Steuereingang Fahrertür oder Beifahrer-
tür Plus anliegt und gleichzeitig am Steuer-
eingang Komfort/EDW kurzzeitig Masse
anliegt.

am Steuereingang Heckdeckel Plus anliegt.

am Steuereingang Infrarot-Fernbedienung Plus anliegt.

Die Innenzentralverriegelung ist in der Ver-

sorgungspumpe durch ein 3/2 Wegeventil mit

der Zentralverriegelung verbunden.
Durch Ansteuerung auf den Steuereingang Innenzentralverriegelung wird immer nur die Innenzentralverriegelung betätigt.
Wird die Innenzentralverriegelung indirekt durch die Zentralverriegelung angesteuert, so wird immer zuerst die Zentralverriegelung betätigt.

Bei einer großen Undichtheit im System schaltet die Pumpe nach ununterbrochener Laufzeit von 20 - 30 Sekunden ab.

Steuereinheit Infrarot-Fernbedienung
Erhält die Versorgungspumpe über den Steuer-

eingang Infrarot-Fernbedienung ein Plussignal, führt sie einen Entriegelungsvorgang durch. Ebenso entriegelt ggf. die Innenzentralverriege-

lung sofern nicht am Steuereingang Innenzentral-

verriegelung Masse anliegt.
Bei einem Minussignal am Steuereingang Infra-

rot-Fernbedienung verriegelt die Zentralverriege-

lung und ggf. die Innenzentralverriegelung.

Steuereinheit orthopädische Fahrersitzlehne
Die Versorgungspumpe M14/2 erzeugt den für die orthopädische Fahrersitzlehne benötigten Überdruck.
Sie beaufschlagt den Vorratsbehälter Überdruck mit max. 590 mbar. Sinkt dieser Druck auf ca. 200 - 230 mbar ab, läuft die Versorgungspumpe wieder an bis erneut der Maximaldruck
(590 mbar) erreicht ist.
Bei einer großen Undichtheit im Überdruck-

system (orthopädische Fahrersitzlehne) schaltet die Pumpe nach ununterbrochener Laufzeit von 60 - 70 Sekunden ab.

Schaltet die Versorgungspumpe durch geringe Undichtheiten in kürzeren Zeitabständen als
172 Sekunden ständig ein und aus, werden diese Schaltungen von einem Leckerkennungs-

system addiert und die Pumpe schaltet nach 31 Einschaltungen ab. Dieser Vorgang wird durch Ausschalten der Zündung unterbrochen und be-

ginnt wieder von vorn. Die addierten Schaltun-

gen werden gelöscht, sobald die Versorgungs-

pumpe einmal länger als 172 Sekunden nicht

eingeschaltet war.

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80-2015-13

Kennzeichen PÜ (Sonderausstattung)
Anschluß für orthopädische Fahrersitzlehne.

2. Schalt- und Arbeitselement (S47, S48, S49)
In Fahrer- und Beifahrertür und im Heckdeckel ist ein kombiniertes Schalt- und Arbeitselement eingebaut. Dieses Element hat einen elektri-

schen und einen pneumatischen Anschluß für Schnellsteckverbindung.
Die elektrische und pneumatische Funktion aller Schalt- und Arbeitselemente ist gleich. Am elektrischen Schalter im Oberteil des Elementes liegen ständig Plus und Masse an. Der Wechsel-

schalter leitet zum Entriegeln eine positive und zum Verriegeln eine negative Steuerspannung zur Versorgungspumpe.

Die Unterkammer des Elementes wird zum Ent-

riegeln mit Druck und zum Verriegeln mit Unter-

druck beaufschlagt.
Elektrischer und pneumatischer Teil des Elemen-

tes sind durch eine Schiebemuffe mit Raste trennbar, damit das Schloß auch bedient werden kann, wenn das Element noch mit Druck bzw. Unterdruck beaufschlagt ist.


Hinweis
Bei Fzg. mit IFZ ab 01/94 ( außer ) ist das Schalt- und Arbeitselement Heckdeckel nicht elektrisch angeschlossen.
Bei Fzg. ab 09/95, außer sind die Schalt- und Arbeitselemente Fahrer-, Beifahrer-

tür, sowie Heckdeckel nicht elektrisch ange-

schlossen.

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80-2001-13

Beim Schalt- und Arbeitselement S47 und S48 wird ein Verstellen der Schiebehülse (a) durch eine integrierte Stütze (Pfeil) verhindert. Mit Ein-

legen der Verbindungsstange zum Schloß wird die Verstellsicherung aufgehoben.
Dadurch befindet sich das Element in der Ein-

baulage. Einstellfehler an den Türelementen sind nicht möglich.


S47 Schalt- und Arbeitselement Fahrertür links
S48 Schalt- und Arbeitselement Fahrertür rechts

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80-2018-13

Das Schalt- und Arbeitselement Heckdeckel-

schloß S49 wird mit Klipsbefestigungen (4) direkt am Schloß angebracht.
Eine Einstellung ist nicht notwendig.






S49 Schalt- und Arbeitselement Heckdeckelschloß

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80-2024-13

3. Element Tankklappe
Klipsbares Pneumatik-Element mit direktem Verriegelungsgestänge, Diebstahlsicherung und Notentriegelungsknopf.
Ein Ventil im Element verhindert, daß das Ver-

riegelungsgestänge mechanisch von der Tank-

klappe aus zurückgeschoben werden kann. Die

Führungshülse (6) deckt das Verriegelungsge-

stänge ab und verhindert, daß Wasser an das Gestänge kommt, welches im Winter zum Fest-

frieren des Elementes führen kann.

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80.20-0279-13

4. Pneumatik-Leitungssystem und Anschlüsse

Pneumatik-Leitungen mit Schnellsteckver-

bindung
Alle Pneumatik-Leitungen haben an ihren Enden einen Stecker der in die Pneumatikanschluß-

buchse der Elemente eingerastet wird.

3 Element Tankklappe

6 Pneumatik-Leitung

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80-2014-13

Die Pneumatik-Leitungen führen von Verteiler-

steckern an der Versorgungspumpe direkt zu den Elementen.




a Verteilerstecker Innenzentralverriegelung und orthopädische Lehne (Sonderausstattung)

b Verteilerstecker Zentralverriegelung und Unterdruck (Serie)

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80-2052-13

Die Enden der Pneumatik-Leitungen sind ge-

kennzeichnet. Die Kennzeichen zeigen an, zu

welchem Pneumatik-Element die Leitung gehört.

Kenn-

zeichen

Element

VL

Schalt- und Arbeitselement

Fahrertür links

VR

Schalt- und Arbeitselement

Fahrertür rechts

HD

Schalt- und Arbeitselement

Heckdeckel

KE

Element Tankklappe

Hinweis

Ab 09/95 kommen Pneumatik-Leitungssätze zum Einsatz, die durch ein neues Fertigungs-

verfahren, die sog. Aufschlagtechnik gefertigt sind. Die Pneumatik-Verteiler welche bisher auf die Pneumatische Steuereinheit aufgesetzt werden entfallen. Für die Verteilung des Bi-

druckes der Zentralverriegelung führt eine Pneumatikleitung, welche auf die Pneumatische Steuereinheit aufgesteckt ist zu einem 6fach Verteiler.

Von diesem 6fach Verteiler führt je eine serarate Pneumatikleitung zu den Zentralverriegelungs-

elementen. Buchstaben auf dem 6fach Verteiler zeigen, zu welchem Zentralverriegelungsele-

ment die Pneumatikleitung führt. Die Anschlüsse C und D sind verschlossen.

A. Fahrertür links D. Verschlossen

B. Heckdeckel E. Fahrertür rechts

C. Verschlossen F. Klappe Einfüllstutzen

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129
0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

5. Pneumatik-Verteilerstecker
Die Anschlußbuchsen der Verteilerstecker sind gekennzeichnet.
Die Kennzeichen zeigen an, zu welchem Pneumatiksystem die angeschlossenen Leitungen führen.

Hinweis

Die Pneumatik-Verteilerstecker entfallen ab Einsatz Aufschlagtechnik (09/95).

Verteilerstecker Oberseite

P80-2033-13

P80-2032-13

Kenn-

zeichen

Pneumatiksystem

ZV

Zentralverriegelung

PU

Unterdruck Nebenverbraucher

IZV

Innenzentralverriegelung

PÜ

Orthopädische Fahrersitzlehne

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80-2031-13











Verteilerstecker Unterseite

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P46-2008-13A

6. Zündstartschalter
Schalter Lenkschloßabfrage S2/1s2
Dieser Schalter steuert die Versorgungspumpe mit Masse an, wenn der Schlüssel abgezogen ist oder nach dem Abziehen wieder eingesteckt, aber nicht betätigt wurde (Schlüsselstellung "0" im Lenkschloß).

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

P80-2058-13

7. Umschaltventil Be-, Entlüftung Zentral-

verriegelung Fahrertür Y65/1 (- Beifahrertür

Y65/2), (Fzg. bis 12/93)
Diese Ventile sind unter dem linken und rechten Fahrersitz angebracht. Sie be- oder entlüften die Pneumatik-Leitung zur Fahrer- und Beifahrertür nach dem Ver- oder Entriegeln.

E. Wegfahrsperre Stufe 1 ab 01/94 bis 11/94

Für die Funktion der Wegfahrsperre ab 01/94 erhält die Zentralverriegelungspumpe einen elektrischen Ausgang (Steckerstift 6) für die Ansteuerung des Relais Startsperre (K38).

Wird das Fahrzeug von außen über eine der drei Bedienstellen entriegelt (ZV-Element und Schloßnußschalter schalten in Richtung ent-

riegeln), wird der Ausgang Immobilisation nach Masse geschaltet. Nach dem Einschalten der Zündung, zieht das Relais Startsperre (K38) an, das Fahrzeug kann gestartet werden.

Wird das Fahrzeug von außen über eine der drei Bedienstellen verriegelt (ZV-Element und Schloßnußschalter schalten in Richtung ver-

riegeln), wird über den Ausgang Immobilisation die Masseansteuerung des Relais Startsperre (K38) unterbrochen, das Fahrzeug kann nicht gestartet werden.

Hinweis

Bei Fahrzeugen ab 01/94 mit Infrarot-Fernbe-

dienung für Zentralverriegelung (IFZ) wird das Relais Startsperre (K38) nicht über die Zentral-

verriegelungspumpe, sondern über das Steuer-

gerät Infrarot-Fernbedienung für Zentralver-

riegelung (N54) angesteuert.

Wegfahrsperre Stufe 1

SN = Schloßnußschalter

S47 = Schalt und Arbeitselement Fahrertür

S48 = Schalt und Arbeitselement Beifahrertür

S49 = Schalt und Arbeitselement Heckdeckel (nur bei USA, J elektrisch angeschlossen)

Versorgungspumpe Zentralverriegelung (M14/1, M14/2)

(Neu)

KL. 50

Starter

K38

KL. 15

SN

KL. 31

S47

S48

S49

0010 - Funktionsbeschreibung: Zentralverriegelung                               
	Typ 129

Anordnung der Bauteile Wegfahrsperre Stufe 1

K38 Relais Startsperre

N54 Steuergerät Infrarotfernbedienung

P80-5225-57

Referenzierte Dokumente