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0010 - Funktionsbeschreibung: Aufbau und Funktion des Lenkgetriebes A. Bezeichnung, B. Mech. Übertragung, C. Hydr. Übertragung, D. PARAMETER-LENKUNG Typ 124/129/140/201/202 mit Lenkung 760.7/765.9

Typ ra · Thema 46.00 · Version 9304 · 1993-01-22

Gültig für:

Einordnung

Funktionsgruppe 2 Fahrwerk › 46 Lenkung › 46.00 Allgemeines — Baureihe 124 · Baureihe 129 · Baureihe 140 · Baureihe 201 · Baureihe 202

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 760 700, 765 90*

46-0010 Aufbau und Funktion des Lenkgetriebes

A. Lenkgetriebe-Bezeichnungen

Getriebe

765.902

Ausführung, z. B. Abstimmung auf den jeweiligen Motortyp

Getriebetyp

Lenkgetriebe für Personenwagen

Interne Bezeichnung

L S A 068

Kolbendurchmesser in mm

Ausführung

Servo-Ausführung

Lenkung

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	A. Bezeichnung, B. Mech. Übertragung, C. Hydr. Übertragung, D. PARAMETER-LENKUNG
	Typ 124/129/140/201/202 mit Lenkung 760.7/765.9

P46-5217-13

Kennzeichnung der Lenkgetriebe

Das Lenkgetriebe besitzt keine eingeschlagene Typen- bzw. Getriebebezeichnung.

Die eingeschlagenen Zahlen auf der planen Fläche (A), z. B. D 90 1 73, kennzeichnen die Fertigungszahl.

Guß-Nummern sind als Teil-Nummern nicht wirksam.

Um ein ausgebautes Lenkgetriebe dem jeweiligen Fahrzeugtyp zuzuordnen, muß die Tabelle "Übersicht Lenkgetreibe 46-0001" herangezogen werden.


Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale sind:

Lenkstockhebel-Bezeichnung (B),

Farbkennzeichnung auf der Lenkschnecke, Lenkspindel (C),

Umdrehungen der Lenkrad/Lenkschnecke,

Druckstutzenlänge (D).

B. Mechanischer Übertragungsteil

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	A. Bezeichnung, B. Mech. Übertragung, C. Hydr. Übertragung, D. PARAMETER-LENKUNG
	Typ 124/129/140/201/202 mit Lenkung 760.7/765.9

P46-5160-57A

25

Lenkmutter

43

Lenkwelle

45

Einstellschraube

101

P-Ventil (Y10) PML

1

Lenkgehäuse

11

Arbeitskolben

12

Lagerdeckel

13

Lenkschnecke

17

Lagereinsatz

Im Lenkgehäuse (1) befindet sich der gleitende Arbeitskolben (11). In das Zahnsegment des Arbeitskolbens greift die ebenfalls mit einem Zahnsegment versehene Lenkwelle (43) ein.

Die Lenkwelle ist im Lenkgehäuse (1) und im unteren Gehäusedeckel in Nadellagern drehbar gelagert.

Im Arbeitskolben (11) ist die Lenkmutter (25) durch Axiallager drehbar gelagert.

Im Inneren der Lenkmutter (25) wird durch Kugeln die Lenkschnecke (13) aufgenommen.

In den Kugelbahnen, die durch das Gewinde der Lenkmutter (25) und der Lenkschnecke (13) entstehen, bewegen sich 23 bzw. 24 Kugeln im Umlauf. Daher auch die Bezeichnung als "Kugelumlauflenkung".

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	A. Bezeichnung, B. Mech. Übertragung, C. Hydr. Übertragung, D. PARAMETER-LENKUNG
	Typ 124/129/140/201/202 mit Lenkung 760.7/765.9

P46-5292-57

43

Lenkwelle

45

Einstellschraube

50

Polystopmutter

100

Verschlußschraube

101

P-Ventil (Y10) PML

1

Lenkgehäuse

11

Arbeitskolben

12

Lagerdeckel oben

13

Lenkschnecke

17

Lagereinsatz

25

Lenkmutter

Der Kugelumlauf ist gleichzeitig auch die untere Lagerung der Lenkschnecke (13). Deren obere Lagerung besteht aus zwei Axial-Zylinderrollenlagern im Lagerdeckel (12).

Wird die Lenkschnecke (13) gedreht, so wird über den Kugelumlauf die Lenkmutter (25) mit

dem Arbeitskolben (11) axial im Lenkungsgehäuse bewegt und eine Drehbewegung über die Zahnsegmente auf die Lenkwelle (43) übertragen.

Dieser mechanische Übertragungsteil entspricht im wesentlichen dem einer mechanischen Kugelumlauflenkung.

C. Hydraulischer Steuerungsteil

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	A. Bezeichnung, B. Mech. Übertragung, C. Hydr. Übertragung, D. PARAMETER-LENKUNG
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P46-5194-57

A

von der Lenkhelfpumpe (Hochdruckleitung)

B

zu der Lenkhelfpumpe (Rücklaufleitung)

1a

Druckraum Linkseinschlag

1b

Druckraum Rechtseinschlag

4

Steuerschieber

25

Lenkmutter

Der hydraulische Steuerungsteil setzt sich im wesentlichen aus den Druckräumen (Arbeitsräumen) für die Servounterstützung Links- (1a) und Rechtseinschlag (1b), der Lenkmutter (25) mit dem Steuerlineal und dem Steuerschieber (4) zusammen.

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P46-5209-57

12

Oberer Lagerdeckel

13

Lenkschnecke

17

Lagereinsatz

25

Lenkmutter

43

Lenkwelle

1

Lenkgehäuse

1a

Druckraum Linkseinstellung

1b

Druckraum Rechtseinstellung

1c

Hochdruck-Abdichtung

11

Arbeitskolben

Im Lenkgehäuse (1) befindet sich in einer Nut eine Hochdruck-Abdichtung (1c), die den beweglichen Arbeitskolben (11) vom Druckraum (1a bzw. 1b) abdichtet.

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P46-0114-57

25

Lenkmutter

35

Kugel

43

Lenkwelle

51

Gehäusedeckel mit Nadelhülse

61

Verschlußschraube

3

O-Ring

4

Steuerschieber

5

Reaktionskolben

8

Verschlußschraube

11

Arbeitskolben

13

Lenkschnecke

Im Lenkgehäuse quer zum Arbeitskolben (11) befindet sich in einer Bohrung beweglich, genau eingepaßt, der Steuerschieber (4).

Der Steuerschieber ist nach außen durch einen Verschlußdeckel (8) abgedichtet und gesichert.


In einer Nut im Steuerschieber (4) greift das Steuerlineal ein, das mit der Lenkmutter (25) eine Einheit bildet.

Der Steuerschieber und die Lenkmutter mit dem Steuerlineal sind genau gefertigte Teile und zueinander gepaart.

Mittelstellung

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P46-5320-37

1 Lenkgehäuse

1a Druckraum Linkseinschlag

1b Druckraum Rechtseinschlag

4 Steuerschieber

12 Zentrierfeder

25 Lenkmutter mit Steuerlineal

A von der Lenkhelfpumpe (Hochdruck)

B zu der Lenkhelfpumpe (Rücklaufl)

Der zylindrische Steuerschieber (4) besitzt Steuerkanten, die ebenfalls in der Gehäusebohrung angeordnet sind , um durch Verschieben des Steuerschiebers eine gezielte Ölsteuerung zu erreichen.
Der Steuerschieber wird, wenn keine Lenkkräfte

wirken, durch eine Zentrierfeder (12) in Mittel-

stellung gehalten.

In dieser Stellung sind die Regelquerschnitte

A= "von der Lenkhelfpumpe" und

B= "zu der Lenkhelfpumpe"

wie auch die beiden Verbindungen mit den Druckräumen (1a, 1b) offen, so daß keine Drosselung im Ölkreislauf erfolgt.


Links- bzw. Rechtseinschlag

(dargestellt- Linkseinschlag)

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P46-5321-57

a

Steuerkante

b

Steuerkante

c

Steuerkante

d

Steuerkante

1a

Druckraum Linkseinschlag

1b

Druckraum Rechtseinschlag

25

Lenkmutter mit Steuerlineal

34a

Reaktionskolben

35b

Federn Reaktionskolben

A

von der Lenkhelfpumpe

B

zu der Lenkhelfpumpe

Die Lenkkraftunterstützung wird eingeleitet, wenn das Steuerlineal der Lenkmutter (25) den Steuerschieber gegen die Zentrierfeder bewegt.

Dadurch wird über die Steuerkante (b) des Steuerschiebers Drucköl in den Druckraum (1a) geleitet.

Gleichzeitig wird durch das Verschieben des Arbeitskolbens das Umlauföl auf der anderen Kolbenseite über die geöffnete Steuerkante (d) in den Vorratsbehälter (B) zurückgedrückt.

Reaktionsvorgang

(Beispiel Linkseinschlag)

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P46-5322-53

Durch Einleiten von Drucköl in den Reaktionsraum über eine Drosselbohrung (Pfeil) wird der Reaktionsvorgang eingeleitet.

So lange sich der Reaktionskolben (34a) über die Druckfeder (35b) am Gehäuse abstützt, bewirkt das Drucköl im Reaktionsraum eine Rückstellkraft auf den Steuerschieber (4).

Im Normalfahrbereich, d. h. bei einem eingeleiteten Drehmoment am Lenkrad von 2 Nm, sind die Rückstellkräfte im Reaktionsraum proportional zum Öldruck am Arbeitskolben und damit zum Lenkmoment an den Vorderrädern.

Diese Reaktionswirkung bringt eine Zuordnung des eingeleiteten Moments am Lenkrad zur Öldruckunterstützung.

Je größer das an den Vorderrädern wirkende Drehmoment ist, um so größer ist auch das aufzubringende Drehmoment am Lenkrad.

Die Höhe der Öldruckunterstützung hängt also nicht von der Größe des Lenkeinschlages ab, sondern nur von dem an den Vorderrädern wirkenden Drehmoment.

Funktionsschema

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Arbeitsdruck im Lenkgetriebe (DPa) bei entsprechendem Drehmoment am Lenkrad (MLR).

a=Einsatz der Handkraftbegrenzung

b=Proportionaler Anstieg der Servounterstützung

P46-5323-53

Im Diagramm ist der Arbeitsbereich des Lenkgetriebes graphisch dargestellt.

Das Drehmoment am Lenkrad ist über dem Drehmoment an der Lenkwelle und dem Öldruck aufgetragen

Das Diagramm zeigt, wie mit zunehmendem Drehmoment die Servounterstützung direkt proportional ansteigt (bis ca. 5 Nm).

Die Größe der Reaktionsfläche (Durchmesser des Reaktionskolbens) bestimmt dabei die Höhe der Kraft, die einem bestimmten Öldruck zugeordnet ist.

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P46-5324-15

Handkraftbegrenzung

Die einfach lineare Reaktion mit Handkraftbegrenzung begrenzt den Bereich der Proportionalität zwischen Drehmoment am Lenkrad und Drehmoment an der Lenkwelle und hat von da an einen konstanten Verlauf.

Dazu stützt sich der Reaktionskolben (4b) ab einem bestimmten Öldruck an dem Anschlag (4a) des Steuerschiebers (z. B. Sicherungsring) ab, so daß die vom Öldruck auf Steuerschieber und Reaktionskolben ausgeübten Kräfte innere Kräfte werden. Äußerlich ist dann nur die konstante Federvorspannung zu fühlen.

Die Öldruckunterstützung steigt von diesem Punkt bis zum maximalen Pumpendruck von bis zu 125 bar an, ohne daß das Drehmoment am Lenkrad größer als 5 Nm wird. Dadurch werden unerwünscht hohe Lenkkräfte, z. B. beim Einparken, vermieden.

4 Steuerschieber

4a Anschlag

4b Reaktionskolben

D. Hydraulisches System PARAMETER-LENKUNG

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1. Hydraulische Steuerung Links-Einschlag (Parkieren)

P46-5199-57

Y10

P-Ventil PML

Y10a

Regelblende P-Ventil PML

A

von der Lenkhelfpumpe

B

zu der Lenkhelfpumpe

1a

Druckraum Linkseinschlag

1b

Druckraum Rechtseinschlag

4

Steuerschieber

12

Grundlastfeder

Die hydraulische Servounterstützung wird über das im Steuerschieber eingreifende Steuerlineal durch Verschieben des Steuerschiebers (4) eingeleitet.

Dadurch gelangt das von der Lenkhelfpumpe geförderte Drucköl über geöffnete Steuerkanten auf die Druckfläche des Arbeitskolbens (1a). Das zu verdrängende Öl auf der anderen Seite des Arbeitskolbens (1b) wird über die Steuerkante des Steuerschiebers zum Ölvorratsbehälter zurückgeleitet.

Gleichzeitig gelangt das Drucköl über Drosselbohrungen im Steuerschieber auf die Stirnflächen desselben und zum P-Ventil (Y10).

Da das P-Ventil (Y10) die Regelblende (Y10a) geschlossen hält, besteht auf beiden Stirnflächen des Steuerschiebers der gleiche Druck (kein Differenzdruck) und es wird nach Überwinden der Grundlastfeder (12) des Steuerschiebers (mit wenig Drehmoment, ca. 3 Nm) die Servounterstützung eingeleitet.


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	A. Bezeichnung, B. Mech. Übertragung, C. Hydr. Übertragung, D. PARAMETER-LENKUNG
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2. Hydraulische Steuerung Links-Einschlag (Fahrbetrieb)

P46-5430-57

A

von der Lenkhelfpumpe

B

zu der Lenkhelfpumpe

1a

Druckraum Linkseinschlag

1b

Druckraum Rechtseinschlag

4

Steuerschieber

4a

Regelschieber

12

Grundlastfeder

Y10

P-Ventil PML

Y10a

Regelblende P-Ventil PML

Setzt die hydraulische Unterstützung bei Fahrbetrieb ein, wird - je nach Fahrgeschwindigkeit - über die geöffnete Regelblende (Y10a) des
P-Ventils (Y10) PML das Drucköl in den Rücklauf geleitet.

Durch diesen Vorgang wird über die Festblende (Pfeil) im Regelschieber (4a) an den Stirnflächen des Steuerschiebers (4) ein Differenzdruck erzeugt. Der höhere Druck auf der Stirnfläche des Steuerschiebers wirkt dem Drehmoment am Lenkrad beim Linkseinschlag gezielt entgegen.



Das aufzubringende Drehmoment am Lenkrad stellt sich - je nach Geschwindigkeit - zwischen ca. 2-5 Nm ein.

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3. Hydraulische Steuerung Rechts-Einschlag (Parkieren)

P46-5431-57

A

von der Lenkhelfpumpe

B

zu der Lenkhelfpumpe

1a

Druckraum Linkseinschlag

1b

Druckraum Rechtseinschlag

4

Steuerschieber

4a

Regelschieber

12

Grundlastfeder

Y10

P-Ventil PML

Y10a

Regelblende P-Ventil PML

Die beim Rechts-Einschlag beaufschlagte Druckfläche des Arbeitskolbens (1b) ist aus der Abbildung ersichtlich.

Dieser Druck steht auch an der geschlossenen Regelblende (Y10a) des P-Ventils (Y10) PML an. Die Stirnflächen des Steuerschiebers (4) sind, durch die Festblende (Pfeil) im Regelschieber (4a) bedingt, mit annähernd drucklosem Öl (Umlaufdruck) umgeben.


Daraus ergibt sich Druckgleichheit (kein Differenzdruck) und es wird, nach Überwinden der Grundlastfeder (12) des Steuerschiebers, mit wenig Drehmoment am Lenkrad (ca. 2 Nm) Servounterstützung eingeleitet.

0010 - Funktionsbeschreibung: Aufbau und Funktion des Lenkgetriebes             
	A. Bezeichnung, B. Mech. Übertragung, C. Hydr. Übertragung, D. PARAMETER-LENKUNG
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4. Hydraulische Steuerung Rechts-Einschlag (Fahrbetrieb)

P46-5429-57

A

von der Lenkhelfpumpe

B

zu der Lenkhelfpumpe

1a

Druckraum Linkseinschlag

1b

Druckraum Rechtseinschlag

4

Steuerschieber

4a

Regelschieber

12

Grundlastfeder

Y10

P-Ventil PML

Y10a

Regelblende P-Ventil PML

Setzt die hydraulische Unterstützung bei Fahrbetrieb ein, wird - je nach Fahrgeschwindigkeit die Regelblende (Y10a) des P-Ventils (Y10) PML geöffnet und der Druck in den Raum des Steuerscheibers geleitet.

Dieser Druck ist auf der eingeleiteten Stirnfläche des Steuerschiebers (4) wirksam.


Bedingt durch die Festblende (Pfeil) im Regelschieber (4a) entsteht ein Differenzdruck an den Stirnflächen des Steuerschiebers. Das aufzubringende Drehmoment am Lenkrad stellt
sich - je nach Fahrgeschwindigkeit - zwischen ca. 2-5 Nm ein.

5. Ausfall der Parameterfunktion

Liegt ein Fehler im elektrischen System vor, so wird die Parameterfunktion abgeschaltet.

Die Parameterlenkung funktioniert dann wie eine herkömmliche Servolenkung.

Das P-Ventil (Y10) ist voll geöffnet - Grundstellung - womit die maximal mögliche Rückwirkung auf den Steuerschieber erzeugt wird (Bild Hydraulische Steuerung Abschnitt 2 + 4). Die Lenkung wird damit etwas schwergängiger als im normalen Fahrbetrieb (>80km/h).


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P46-5427-13

6. Funktion Handkraftbegrenzung

Sie wird erreicht mit Hilfe des Regelschiebers (4a).

Wird die Druckdifferenz größer als die Kraft der vorgespannten Regelschieber-Feder (4b), schließt der Regelschieber die Drosselbohrungen (Pfeile) und hält damit den Differenzdruck und das Lenkradmoment (Handmoment) konstant.

Referenzierte Dokumente