18-0090 Öldruckanzeige Funktion
Dargestellt am Typ 129
Typ 129 Der zweipolige Öldruckgeber (B5) im Ölfilter (10) setzt einen anliegenden Motoröldruck in einen Ohm'schen Widerstand um. Mit zunehmendem Öldruck erhöht sich der Ohm'sche Widerstand. Widerstandswert und Motordrehzahl gehen als Eingangssignale in den Microprozessor (a) in der elektrischen Grundplatte der Armatureneinheit (A1) ein. |
Der Microprozessor (a) bewertet ab einer Motordrehzahl >120060/min die beiden Eingangssignale zu der eingespeicherten Kennlinie. Entsprechend der jeweiligen Wertung wird die Winkellage des Öldruckzeigers der Öldruckanzeige (A1p3), über der Skala, mit den Werten 0, 1, 2 und 3 gesteuert. |
Sinkt der Öldruck bei einer bestimmten Motordrehzahl, so daß ein bestimmter Widerstandswert unterschritten wird, bewegt sich der Öldruckzeiger auf den unteren Anschlag (0) und die Warnleuchte (8) leuchtet auf. Der Öldruckzeiger geht ebenfalls bei Leitungsunterbrechung auf den unteren Anschlag (0), jedoch ohne Ansteuerung der Warnleuchte (8). | Der Öldruckgeber (B5) ist über die Steckverbindung (X27) mit Masse an der Grundplatte und mit dem Microprozessor (a) verbunden. Die Spannungsversorgung der Grundplatte erfolgt über das Zündschloß (S2/1), den Sicherungen (5 und 9) in der Sicherungsdose (F1). |
Typen 124, 126, 201 Der einpolige Öldruckgeber (B5) im Ölfilter (10) setzt einen anliegenden Motoröldruck in einen Ohm'schen Widerstand um. Mit zunehmendem Öldruck erhöht sich der Ohm'sche Widerstand. Der Widerstandswert geht als Eingangssignal in die elektrischen Grundplatte der Armatureneinheit (A1) ein. |
Entsprechend dem Widerstandswert wird die Winkelage des Öldruckzeigers der Öldruckanzeige (A1p3) über die Scala mit den Werten 0, 1, 2, 3 gesteuert. |
Referenzierte Dokumente
- ra01001030010x 0010 - Allgemein: Motoren- und Typenübersicht Motor 103
- ra01001030085x 0085 - Allgemein: Gefahrenhinweise bei geöffneter Motorhaube Motor 103
- ra1800103pr00x Programmierte Reparatur: Motoröl (Ölverbrauch, Ölstand) Motor 103