18-225 Funktion der elektrischen Ölstandsanzeige
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Allgemeines
Die elektrische Ölstandsanzeige überwacht bei laufendem Motor und einer Motoröltemperatur über 60 °C den Motorölstand in der Ölwanne. Wird die Zündung eingeschaltet, leuchtet die Kontrolleuchte auf und erlischt, sobald der Motor gestartet ist.
Funktion
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Über die Ablaufbohrung (c) wird das Motoröl im Ölstandgeber (S43) dem Motorölstand in der Ölwanne angeglichen. Bei richtigem Motorölstand wird der Kontakt (Pfeil) durch den Schwimmer (6) mit einem Magnet (7) geschlossen und ein permanentes Eingangssignal (Fahrzeugmasse) liegt am Microprozessor in der elektrischen Grundplatte der Arma-tureneinheit an.
Bei zu niedrigem Motorölstand bewegt sich der Schwimmer (6) nach unten und öffnet den Kontakt (Pfeil).
Das Eingangssignal ist somit unterbrochen und nach 60 sec. (Schaltverzögerung durch den Microprozessor (a) in der Grundplatte) leuchtet die Kontrolleuchte Ölstand (e). Bei zu niedrigem Motorölstand oder bei Leitungsunterbrechung leuchtet die Kontrolleuchte Ölstand nach Anlaufen des Motors weiter.
Die Ablaufbohrung (c) wird ab einer Motoröltemperatur von 60° von der Bi-Metall-Schnappscheibe (8) geöffnet und der Motorölstand im Ölstandgeber gleicht sich mit dem in der Ölwanne an.
Motorölwechsel
Unter 60 °C ist das Motoröl dickflüssig und läuft nur langsam in die Ölwanne zurück; d.h. ein unter 60 °C gemessener Wert entspricht nicht der tatsächlichen Ölfüllmenge.
Bei Motorölwechsel wird der Ölstandgeber (S43) über die Entlüftungsbohrung (d) befüllt, da sich die Bohrung (c) bei ca. 30 °C durch das kalte Motoröl verschließt.
Referenzierte Dokumente
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