05-2160 Nockenwellen-Versteller, Funktion
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P05-5401-59
15 | Kombischraube (siehe 05-2180) |
15a | Bundschraube (siehe 05-2180) |
16 | Flanschwelle (1. Ausführung: d mit Ansenkung) (2. Ausführung: d ohne Ansen- |
17 | Druckfeder |
18 | Steuerkolben |
19 | Sicherungsring 18 x 1 |
20 | Verschlußdeckel A18 Ölbohrung |
21 | Zylinderstift in Nockenwelle |
22 | Nockenwelle Einlaß |
1 | Schraube M6 x 18 |
2 | Stellmagnet mit 2poligem Stecker |
3 | Schraube |
4 | Anker |
5 | Spannhülse 3 x 22 im Anker |
6 | Mutter M20 x 1,5 SW30 |
7 | Deckel vorn |
8 | Dichtring |
9 | Positionsgeber Zündschaltgerät |
10 | Kombischraube M6 x 16 |
11 | Dichtring |
12 | Deckel mit Ring |
13 | Nockenwellenrad mit Positionszeiger (b) |
14 | Stellkolben (1. Ausführung: Maß c=25,45 mm) (2. Ausführung: Maß c=25,9 mm) |
Funktion
Der Nockenwellen-Versteller verdreht bei laufendem Motor die Einlaßnockenwelle zum Nokkenwellenrad hydraulisch/mechanisch um 34° (29°)1) (Motor 104.98) bzw. 32° (Motor 104.99) Kurbelwinkel nach Stellungen "früh" und zurück in Stellung "spät". Die Ansteuerung erfolgt elektromagnetisch durch das Steuergerät KE bzw. LH. Die Verstellzeit von ca. 1 Sekunde ist abhängig vom Motoröldruck am Nockenwellen-Versteller und der Ölviskosität bzw. der Öltemperatur. Der Positionszeiger am Nockenwellenrad (13) gibt die Nockenwellendrehzahl an den Positionsgeber (9) als Eingabeparameter für das Zündschaltgerät bzw. beim Motor 104.99 für das Steuergerät LH.
1) Ab ca. 04/91 außer
Motor abgestellt ("spät")
Durch die Druckfeder (17) wird der Steuerkolben (18) gegen den Sicherungsring (19) gedrückt. Der Motoröldruck im Nockenwellen-Versteller ist abgebaut.
von 0 bis 1000 2000/min ("spät")
Das in Motordrehrichtung wirkende Drehmoment des innen schrägverzahnten Nockenwellenrades (13), drückt durch die Schraubwirkung den aussenschrägverzahnten Stellkolben (14) an den Deckel (12). Dadurch hält der auch innen schrägverzahnte Stellkolben (14) die außen schrägverzahnte Flanschwelle (16) mit der angeschraubten Nockenwelle (22) in Stellung "spät". Die Druckfeder (17) drückt den Steuerkolben (18) gegen den Sicherungsring (19). Das Motoröl fließt über
2 Schrägbohrungen im Nockenwellenflansch und in der Flanschwelle (16) in den Arbeitsraum (A) und hält mit dem anfallenden Motoröldruck den Stellkolben (14) zusätzlich in Stellung "spät".
Lecköl fließt über Steuer- und Stellkolbenlauffläche, durch die Steuerkolbenbohrung und
2 Bohrungen (23) im Nockenwellenflansch ab.
Stellung "spät"
Stellmagnet (Y49) ohne Strom.
Steuerkolben (18) am Anschlag hinten.
Stellkolben (14) am Anschlag vorne. Öldruck im Arbeitsraum (A).
A Arbeitsraum
12 Deckel mit Ring
13 Nockenwellenrad
14 Stellkolben
16 Flanschwelle
17 Druckfeder
18 Steuerkolben
19 Sicherungsring 18 x 1
22 Nockenwelle
23 Ölablaufbohrung
Y49 Stellmagnet mit 2 poligem
Stecker
Ab 1000 2000 bis 5000/min ("früh")
Der Steuerkolben (18) wird vom Stellmagnet (Y49) entgegen der Druckfeder (17) bis zum Anschlag in der Flanschwelle (16) nach vorn gezogen.
Der Steuerkolben (18) verschließt den Ölzulauf zum Arbeitsraum "A" und gibt gleichzeitig den Ölzulauf zum Arbeitsraum "B", über je 2 Bohrungen in der Flanschwelle (16) und dem Stellkolben (14), frei. Der Motoröldruck bewegt den Stellkolben (14) bis zum Anschlag an die Flanschwelle (16).
Durch die axiale Bewegung des Stellkolbens (14) wird die an der Flanschwelle (16) angeschraubte Nockenwelle (22) in Stellung "früh" verdreht. Die Verdrehung erfolgt durch die Wirkung der Schrägverzahnungen am Nockenwellenrad (13), Stellkolben (14) und
Flanschwelle (16).
Das Motoröl im Arbeitsraum "A" fließt, gleichzeitig vom Stellkolben (14) gedrückt, über
Flanschwelle (16) und
2 Bohrungen (23) im Nockenwellenflansch ab.
Stellung "früh"
Stellmagnet (Y49) mit Strom.
Steuerkolben (18) am Anschlag vorne.
Stellkolben (14) am Anschlag hinten. Öldruck im Arbeitsraum (B).
A Arbeitsraum
B Arbeitsraum
12 Deckel mit Ring
13 Nockenwellenrad
14 Stellkolben
16 Flanschwelle
17 Druckfeder
18 Steuerkolben
19 Sicherungsring 18 x 1
22 Nockenwelle
23 Ölablaufbohrung
Y49 Stellmagnet mit 2poligem
Stecker
Ab 5000/min ("spät")
Der Stellmagnet (Y49) ist ohne Spannung und gibt den Steuerkolben frei. Durch die Druckfeder (17) wird der Steuerkolben (18) gegen den Sicherungsring (19) gedrückt. Der Ölzulauf zum Arbeitsraum "B", wird verschlossen und zum Arbeitsraum "A", über 2 Bohrungen in der Flanschwelle (16), freigegeben. Durch den Motoröldruck wird der Steuerkolben (18) bis zum Deckel (12) bewegt.
Diese axiale Bewegung des Stellkolbens (14) verdreht die an der Flanschwelle (16) angeschraubte Nockenwelle (22) in Stellung "spät".
Die Verdrehung erfolgt durch die Schraubwirkung der Schrägverzahnung an Nockenwellenrad (13), Stellkolben (14) und Flanschwelle (16). Das Motoröl im Arbeitsraum (B) fließt gleichzeitig vom Stellkolben (14) gedrückt, über je 2 Bohrungen in Stellkolben (14), Flanschwelle (16) und Steuerkolben (18) durch den Steuerkolben (18) und 2 Bohrungen im Nockenwellenflansch (23) ab.
Lecköl fließt über Steuer- und Stellkolbenlaufflächen durch die Steuerkolbenbohrung und
2 Bohrungen im Nockenwellenflansch (23) ab.
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