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4600 - Zweimassen-Schwungrad Funktion Motor 103

Typ ra · Thema 03.30 · Version 9450 · 1994-12-14

Gültig für:

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 03 Triebwerk › 03.30 Schwungrad, Mitnehmerscheibe, Schwingungsdämpfer, Starterzahnkranz

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 103 ***

03-4600 Zweimassen-Schwungrad Funktion

4600 - Zweimassen-Schwungrad Funktion                                           
	Motor 103

1

Primärschwungmasse

2

Sekundärschwungmasse

3

Äußerer Federdämpfer

4

Innerer Federdämpfer

5

Reibeinrichtung

6

Abstandbolzen Primärschwungmasse/
Dämpfersystem

7

Abstandbolzen Sekundärschwungmasse/
Dämpfersystem

8

Zahnkranz

9

Rillenkugellager

10

Paßstift

11

Rillenkugellager

12

Dehnschraube

Aufbau

Das Zweimassenschwungrad besteht aus drei Hauptteilen:

Primärschwungmasse (1)

Die Primärschwungmasse ist durch 8 Dehn-
schrauben M10157 mit der Kurbelwelle
verschraubt.

Das Rillenkugellager, zur Aufnahme der Getriebeantriebswelle, ist in der Primärschwungmasse plaziert. Der Starterzahnkranz ist außen aufgeschrumpft.

Sekundärschwungmasse (2)

Die Sekundärschwungmasse ist über ein Rillen-
kugellager drehbar auf der Primärschwungmasse
gelagert.

Die Kupplung wird auf die Sekundärschwung-
masse montiert.

Dämpfersystem

Das Dämpfersystem ist zwischen den beiden Schwungmassen eingebaut. Es besteht aus einem inneren und einem äußeren Federdämpfer und Reibeinrichtungen. Der Verdrehbereich der Schwungmassen gegeneinander ist durch das Dämpfersystem auf15° bzw.40° begrenzt.

Jede Schwungmasse ist mit vernieteten Abstandbolzen mit dem Dämpfersystem verbunden.

Funktion

Das Zweimassenschwungrad absorbiert die Drehschwingungen des Triebwerks und deren Übertragung auf den Getriebe-Gelenkwellenbereich wird verringert.

Der Fahrkomfort im unteren Drehzahlbereich wird verbessert.

Durch die unterschiedliche Verteilung der
Trägheitsmomente der Primär- und
Sekundärschwungmasse,werden kritische
Schwingungen erst unterhalb der Leerlauf-
drehzahl wirksam.

Die Primärschwungmasse ist mit der Kurbelwelle verschraubt und über Abstandbolzen mit der Sekundärschwungmasse verbunden.

Das dazwischen angeordnete Torsions- und Reibsystem wirkt dämpfend auf Restschwingungen.

Referenzierte Dokumente