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0420 - Schwungrad nacharbeiten Motor 102 (außer 102.983/99) Einriementrieb mit mechanischem Getriebe

Typ ra · Thema 03.30 · Version 9451 · 1994-12-21

Gültig für:

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 03 Triebwerk › 03.30 Schwungrad, Mitnehmerscheibe, Schwingungsdämpfer, Starterzahnkranz

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 102 910, 102 922, 102 924, 102 962, 102 963, 102 982, 102 985

03-420 Schwungrad nacharbeiten (außer Zweimassen-Schwungrad)

Vorausgegangene Arbeit:

Schwungrad ausbauen (03-410).

Arbeits-Nr. der Arbeitstexte und Arbeitswerte bzw. Standardtexte und Richtzeiten

03-8022

0420 - Schwungrad nacharbeiten                                                  
	Motor 102 (außer 102.983/99) Einriementrieb mit mechanischem Getriebe

Daten

Motor

102.91/92/96

102.98

Abstand a

22,50,1 mm

19,40,1 mm

Abstand b

im Neuzustand

16,60,4 mm

16,60,4 mm

im Reparaturfall bis zu

15,60,4 mm

15,60,4 mm

Zulässige Planlaufabweichung an der Kupplungsfläche bzw. Kupplungsanflanschfläche

0,05 mm

0,05 mm

Das Zweimassenschwungrad darf nicht nachgearbeitet werden, es ist zu erneuern.

Schwungräder für mechanisches Getriebe, die in der Kupplungsfläche Brandstellen, Riefen oder Risse haben, sind durch Feindrehen nachzuarbeiten.

Sind die Rillen oder Risse tiefer als die höchstzulässige Materialabnahme, muß das Schwungrad erneuert werden.

Wird die Kupplungsfläche "A" nachgearbeitet, muß auch die Befestigungsfläche "B" um dasselbe Maß nachgearbeitet werden, damit der Abstand "a" eingehalten wird.

Das Maß "b" darf im Reparaturfall nicht unterschritten werden.

Zum Nacharbeiten muß das Schwungrad einwandfrei aufgespannt werden, damit die zulässige Planlaufabweichung von 0,05 mm nicht überschritten wird.

Nach der Bearbeitung darf die Kupplungsfläche keine Lunker und Rattermarken aufweisen.

Referenzierte Dokumente