gf8370w2000d

Heizbetrieb starten Funktion

Typ gf · Thema 83.70 · Version 0101 · 2004-05-06

Gültig für: TYP 950, 952, 953, 954 mit CODE (H60) Warmluft-Zusatzheizung "Eberspächer" D1 LP mit CODE (H62) Warmluft-Zusatzheizung "Eberspächer" D3 LP TYP 970, 972, 974, 975, 976 mit CODE (H60) Warmluft-Zusatzheizung "Eberspächer" D1 LP mit CODE (H62) Warmluft-Zusatzheizung "Eberspächer" D3 LP TYP 375.4, 944 mit CODE (H60) Warmluft-Zusatzheizung "Eberspächer" D1 LP'

Einordnung

Funktionsgruppe 3 Aufbau › 83 Klimatisierung › 83.70 Standheizung, Zusatzheizung, Zuheizer — Baureihe 375 (Baumuster 4**) · Baureihe 944 · Baureihe 950 · Baureihe 952 · Baureihe 953 · Baureihe 954 · Baureihe 970 · Baureihe 972 · Baureihe 974 · Baureihe 975 · Baureihe 976

GF83.70-W-2000D

Heizbetrieb starten Funktion

27.1.98

TYP 950, 952, 953, 954
mit CODE (H60) Warmluft-Zusatzheizung "Eberspächer" D1 LP
mit CODE (H62) Warmluft-Zusatzheizung "Eberspächer" D3 LP

TYP 970, 972, 974, 975, 976
mit CODE (H60) Warmluft-Zusatzheizung "Eberspächer" D1 LP
mit CODE (H62) Warmluft-Zusatzheizung "Eberspächer" D3 LP

TYP 375.4, 944 mit CODE (H60) Warmluft-Zusatzheizung "Eberspächer" D1 LP

Heizbetrieb starten Funktion

W83.70-0142-09

1 Sicherungen

2 Lüfter Heizluft

3 Steuerplatine mit Temperaturfühler

4 Brenn- und Heizluftgebläse

5 Lüfter Brennluft

6 Glühkerze

13 Kraftstoffdosierpumpe

14 Vorwahluhr

A Kraftstoffzuleitung

B Brennlufteintritt

C Abgasauslass

D Kaltlufteintritt

E Warmluftauslass

7 Überhitzungsfühler

8 Brennereinsatz

9 Flammfühler

10 Brennrohr

11 Wärmetauscher

12 Außenmantel

Funktionsablauf "Heizbetrieb starten"

Der Heizbetrieb wird an der Vorwahluhr (14) des Heizgerätes direkt oder durch Vorwahl eingeschaltet.

Die Glühkerze (6) wird gestartet. Brenn- und Heizluftgebläse (5, 2) laufen mit geringer Drehzahl an.

Falls die Temperatur des Wärmetauschers (11) über der gewählten Innenraumtemperatur liegt, läuft zunächst nur das Gebläse (Kaltblasphase). Ist die Restwärme abgeführt, beginnt der Startvorgang.

Nach ca. 15 Sekunden startet die Kraftstoffdosierpumpe (13) die Kraftstofförderung. Es bildet sich im Brennrohr (10) ein Kraftstoff-Luftgemisch, welches sich an der Glühkerze (6) entzündet.

Das Gebläse und die Kraftstofförderung werden kontinuierlich hochgeregelt.

Nach Flammerkennung am Flammfühler (9) und Stabilisierung der Verbrennung wird die Glühkerze (6) abgeschaltet. Das Kraftstoff-Luftgemisch entzündet sich dann selbständig an den heißen Brennerwänden.

Kommt innerhalb von 90 Sekunden keine ordnungsgemäße Verbrennung zustande, wird der Start wie beschrieben wiederholt. Zündet die Heizung nach weiteren 90 Sekunden noch nicht, erfolgt die Störabschaltung.

Geht die Flamme während des Betriebes von selbst aus, wird zunächst ein neuer Start durchgeführt. Erlischt die Flamme innerhalb von 15 Minuten erneut, erfolgt ebenfalls die Störabschaltung.

Liegt eine stabile Verbrennung vor, arbeitet die Zusatzheizung bis zum Erreichen der gewählten Betriebstemperatur mit maximaler Heizleistung in der Regelstufe "POWER".

Wärmetauscher Anordnung/Aufgabe/Aufbau

GF83.70-W-4017D

Glühkerze Anordnung/Aufgabe

GF83.70-W-4013A

Flammfühler Anordnung/Aufgabe

GF83.70-W-4014A

Vorwahluhr Anordnung/Aufgabe/Aufbau

GF83.70-W-4022C

Kraftstoffdosierpumpe Anordnung/Aufgabe/Aufbau

GF83.70-W-4023A

Überhitzungsfühler Anordnung/Aufgabe/Aufbau

GF83.70-W-4025B

Brenn- und Heizluftgebläse Anordnung/Aufgabe/Aufbau

GF83.70-W-4027C

Steuerplatine Zusatzheizung Anordnung/Aufgabe/Aufbau

GF83.70-W-4028C

Brennereinsatz mit Brennrohr Anordnung/Aufgabe/Aufbau

GF83.70-W-4029C

Referenzierte Dokumente