GF82.00-L-2000VA | Datenübertragung Funktion | 18.5.01 |
TYP 414.700
mit CODE (EN1) Autopilot-System mit GSM Schnittstelle
mit CODE (EN2) Autopilot-System mit TMC Schnittstelle
mit CODE (EN3) Autopilot-System mit GSM Schnittstelle, großes Display
mit CODE (EN4) Autopilot-System mit TMC Schnittstelle, großes Display
mit CODE (EG6) Komfortradio Audio 10 D2B vernetzt
mit CODE (EH3) Handyvorrüstung D2B vernetzt
mit CODE (EP5) CD-Wechsler
Die Datenübertragung im D2B
Im Digital Domestic Bus (D2B) gibt es die Master-Einheit (Radio oder COMAND) die alle Komponenten des D2B-Systemes ansteuern kann.
Die Master-Einheit dient als Taktgeber, die den Takt vorgibt mit dem Informationsabschnitte (Datenrahmen/Frames) auf dem Bussystem übertragen werden. Ein Datenrahmen (Frame) besteht hierbei aus zwei Teilrahmen (Subframes). Die Abfolge vieler Datenrahmen beinhaltet dann die kompletten Informationen für den störungsfreien Betrieb der im D2B-Ring befindlichen Komponenten (Telefon, CD-Wechsler,...).
Die Umwandlung der Lichtimpulse in elektrischen Signale und umgekehrt erfolgt durch die optischen Sende- und Empfangsdioden, die in jeder Komponente integriert sind.
In der Komponente werden die elektrischen Signale dann vom D2B-Chip als D2B-Protokoll empfangen oder gesendet.
Es werden Quelldaten (Musik vom CD-Player) und Kontrolldaten ("Play"-Kommando bei CD-Player) übertragen.
Quelldaten werden synchron, wie sie zum Beispiel auf einer Musik CD vorliegen, als Blöcke von 32 Bit in die Teilrahmen (Subframes) übertragen.
Kontrolldaten dagegen werden asynchron übertragen. Sie werden gestückelt (2 Bit pro Subframe) und über mehrere Subframes verteilt.
Die Kontrolldaten sind jeweils mit einer Adresse versehen für welche Komponente des D2B-Ringes die Information bestimmt ist. An der Komponente angekommen, werden die einzelnen Datenpakete in der Komponente wieder zusammengesetzt und können verarbeitet werden. Ein Datenrahmen kann somit unterschiedlichste Informationen beinhalten (Quell-und Kontrolldaten aller im D2B befindlichen Komponenten)
Die Sende- und Empfangsdioden sowie der D2B-Chip werden
bei Nichtbedarf abgeschaltet um den Ruhestrom zu senken (Sleep-Modus). Das Abschalten erfolgt sofort nach Ausschalten der Master-Einheit oder der Zündung. Bei erneutem Start zur optischen Informationsübertragung kann das Bussystem (Sende-und Empfangsdioden, D2B-Chip) entweder über die Komponenten oder über die Master-Einheit durch ein elektrisches Signal der Wake-up Leitung aktiviert werden.
Unabhängig davon ob eine Information für die Komponente bestimmt ist, speist sie ein aufbereitetes Lichtsignal mit voller Intensität wieder in den Bus ein (Repeaterfunktion).
Referenzierte Dokumente
- gf8261l4109va Radio/Navigationseinheit Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion
- gf8285l3114va Bedien-Anzeigeeinheit mit Steuergerät Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion