Die Kraftstoffversorgung Funktion wird beispielhaft am Motor 926.9 (6 Zylinder) beschrieben.
2.1 | Kraftstoffvorfilter |
3.1 | Montageventil im Kraftstoffvorlauf (zwangsgeöffnet) |
3.2 | Montageventil im Kraftstoffrücklauf (zwangsgeöffnet) |
5 | Kraftstoffpumpe |
6 | Kraftstofffilter |
7 | Kraftstoffinjektor mit Düsenhalter-Kombination |
8 | Überströmventil (4,5 bar) |
Y600 | Einzeleinspritzpumpe Zylinder 1 |
Y601 | Einzeleinspritzpumpe Zylinder 2 |
Y602 | Einzeleinspritzpumpe Zylinder 3 |
Y603 | Einzeleinspritzpumpe Zylinder 4 |
Y604 | Einzeleinspritzpumpe Zylinder 5 |
Y605 | Einzeleinspritzpumpe Zylinder 6 |
A | Kraftstoffvorlaufleitung Saug- bzw. Unterdruckseite |
B | Kraftstoffvorlaufleitung Druckseite |
C | Kraftstoffhochdruckleitung |
D | Kraftstoffrücklaufleitung |
G47.00-A000-76
Funktion
Durch die Kraftstoffversorgung wird gewährleistet, dass der zur Verbrennung benötigte Kraftstoff unter allen Betriebsbedingungen in ausreichender Menge, zum richtigen Zeitpunkt und mit dem erforderlichen Druck zur Verfügung steht.
Die Kraftstoffversorgung der einzelnen Zylinder erfolgt durch das Pumpe-Leitung-Düse-System (PLD-System), das von dem Kraftstoffniederdruckkreislauf mit Kraftstoff versorgt wird.
Kraftstoffniederdruckkreislauf
Der Kraftstoffniederdruckkreislauf stellt sicher, dass der Kraftstoff gereinigt wird und in ausreichender Menge sowie mit ausreichendem Druck an den Steckpumpen des PLDSystems zur Verfügung steht.
Er besteht im Wesentlichen aus folgenden Bauteilen:
Kraftstoffbehälter
Kraftstoffvorfilter (2.1)
Kraftstoffpumpe (5)
Kraftstofffilter (6)
Überströmventil (8)
Kraftstoffvorlaufleitung Saug- bzw. Unterdruckseite (A)
Kraftstoffvorlaufleitung Druckseite (B)
Kraftstoffrücklaufleitungen (D)
Kraftstoff-Hochdruckförderung (Pumpe-Leitung-Düse-System (PLD-System))
Über das PLDSystem wird der vom Kraftstoffniederdruckkreislauf bereitgestellte Kraftstoff zum richtigen Zeitpunkt, mit dem erforderlichen Druck und in ausreichender Menge in die Zylinder eingespritzt.
Das PLDSystem besteht aus den Einzeleinspritzpumpen Zylinder 1 bis 6, den Kraftstoffinjektoren mit Düsenhalter-Kombination (7), den Anschlussstutzen und den Kraftstoffhochdruckleitungen (C), über die die einzelnen Einzeleinspritzpumpen Zylinder 1 bis 6 mit den jeweiligen Kraftstoffinjektoren mit Düsenhalter-Kombination (7) verbunden sind.
Der bei der Kraftstoff-Hochdruckförderung zu viel geförderte Kraftstoff gelangt über die Kraftstoffrücklaufleitungen (D) wieder in den Kraftstoffniederdruckkreislauf.
Referenzierte Dokumente
- gf4700g3011a Kraftstoff-Niederdruckkreislauf Funktion
- gf4700g3012a Kraftstoff-Hochdruckförderung Funktion