GF43.40-W-1001F | Permanentmagnet-Retarder Bauteilbeschreibung | 12.9.11 |
TYP 970, 974 mit CODE (BA2) Permanentmagnet-Retarder
W43.40-1100-06
Anordnung
1 Permanentmagnet-Retarder
Der Permanentmagnet-Retarder (1) ist zwischen der Getriebeausgangswelle und der Gelenkwelle in den Antriebsstrang integriert.
Aufgabe
Der Permanentmagnet-Retarder (1) ist eine verschleißfreie Zusatzbremse. Anstelle von Elektromagneten werden leistungsstarke Permanentmagnete eingesetzt. Der Permanentmagnet-Retarder (1) erzeugt ein Bremsmoment von max. 650 Nm.
W43.40-1081-76
Aufbau
2 Getriebe
3 Stator-Adapter
4 Aktuator-Zylinder
5 Stator
6 Rotor-Adapter
7 Abtriebsflansch
8 Rotor
Y159 Magnetventil PMR
W43.40-1025-81
Funktion
Retarder ausgeschaltet (I)
Im ausgeschaltetem Zustand stehen die Polstücke (9) und die Permanentmagnete (10) versetzt zueinander. Jeder Permanentmagnet (10) überbrückt zwei Polstücke (9).
Der Magnetfluss des Magnetfeldes erfolgt innerhalb des Stators (5) und wirkt sich nicht auf die Drehbewegung des Rotors (8) aus. Der Rotor (8) dreht frei in Drehrichtung (Pfeil A).
Retarder eingeschaltet (II)
Beim Bestromen des Magnetventils PMR (Y159) schaltet dieses die Druckluftversorgung zum Aktuator-Zylinder (4) frei. Der Aktuator-Zylinder (4) verdreht daraufhin das Joch (11) mit den Permanentmagneten (10) im Stator (5) des Permanentmagnet-Retarders (1). Im eingeschalteten Zustand steht dann jedem Polstück (9) ein Permanentmagnet (10) direkt gegenüber.
Die Schleife des Magnetflusses führt durch den Rotor (8) und wirkt sich auf die Drehbewegung des Rotors (8) aus. Es entstehen starke Wirbelströme, die der Drehrichtung (Pfeil A) des Rotors (8) entgegenwirken (Pfeil B) und somit ein Bremsmoment von maximal 650 Nm erzeugen.